RoboCup 2027: Nürnberg als Zentrum der Robotik bei den RoboCup-Weltmeisterschaften in Deutschland

Die RoboCup Weltmeisterschaft 2027 findet im Juni in Deutschland statt: Mit Nürnberg wurde zum Abschluss des RoboCup 2025 in Brasilien offiziell der Austragungsort für den weltweit renommiertesten Wettbewerb für intelligente Robotik bekanntgegeben. Damit holt Deutschland die internationale Robotik-Elite erstmals seit 2016 wieder ins eigene Land – und setzt ein starkes Zeichen für seine technologische Zukunftsfähigkeit.

Der RoboCup gilt als globaler Leuchtturm für Forschung und Entwicklung in Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI). Jährlich messen sich hier die besten Teams aus Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Schulen in realitätsnahen Szenarien – von Fußball über Haushaltsrobotik bis zu Rettungs- und Industrieanwendungen. Deutschland gehört seit Jahren zur Weltspitze und ist nun wieder Gastgeber dieses einzigartigen Innovationswettbewerbs.

Strategische Bedeutung für den Standort Deutschland
„Zentral für den Erfolg der Vergabe des RoboCup 2027 nach Nürnberg war die Unterstützung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt, des Freistaats Bayern, der Stadt Nürnberg, des Robotics Institute Germany, der NEURA Robotics, der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, der Hans und Ria Messer Stiftung und nicht zuletzt des deutschen RoboCup-Komitees. Mit der Vergabe wird Deutschlands Rolle als international sichtbarer Impulsgeber für KI-basierte Robotik gestärkt“, erklärt Prof. Dr. Oskar von Stryk, Technische Universität Darmstadt, Co-Chair des RoboCup 2027. „Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung brauchen wir innovative Technologien, die körperlich fordernde Arbeit intelligent unterstützen und zugleich dazu beitragen, Menschen in jeder Lebenslage ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu ermöglichen.“, ergänzt Dr. Maike Paetzel-Prüsmann, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Co-Chair des RoboCup 2027.

KI-basierte Robotik – sogenannte verkörperte Künstliche Intelligenz – ist entscheidend, um auch künftig Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit zu garantieren. Der RoboCup beschleunigt die Entwicklung solcher Systeme, indem er Forschenden und Nachwuchstalenten eine reale Test- und Vergleichsplattform bietet – und Begeisterung für Technik und Innovation weckt.

Nachwuchsförderung und Gründergeist
Die RoboCup-Weltmeisterschaft ist mehr als ein Technologiewettbewerb – sie ist Talentschmiede, Bildungsplattform und Sprungbrett für Start-ups. In den Junior-Ligen sammeln Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit Informatik und Mechatronik, in den Major-Ligen entwickeln Studierende und Promovierende komplexe autonome Systeme auf höchstem Niveau. Viele starten danach erfolgreiche Karrieren in Unternehmen oder gründen eigene technologiegetriebene Start-ups.

„Der RoboCup verbindet Hightech mit Bildung, Wissenschaft mit Praxis, internationalen Austausch mit regionaler Innovationskraft“, so Prof. Dr. Stefan May, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Local Chair des RoboCup 2027. „Nürnberg bietet dafür das ideale Umfeld – zentral gelegen, technologisch und wirtschaftlich stark vernetzt und mit einer lebendigen Wissenschafts- und Gründerszene.“

2027: Ein Meilenstein für Deutschland im Technologie-Wettlauf
Mit Blick auf den internationalen Wettlauf um technologische Souveränität setzt die RoboCup-Weltmeisterschaft 2027 ein wichtiges Signal. Deutschland braucht hochqualifizierte Köpfe und starke Innovationsökosysteme, um langfristig unabhängig und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der RoboCup leistet dazu einen entscheidenden Beitrag.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt: „In der Verbindung von KI und Robotik steckt ein riesiges Potential für Deutschland und Europa. Deshalb haben wir uns in der Bundesregierung die Förderung dieser Schlüsseltechnologien in der Hightech Agenda Deutschland zum Ziel gesetzt. Mit dem bereits vom Bundesforschungsministerium geförderten Robotics Institute Germany und dessen Verbindung zum RoboCup unterstützen wir gezielt Spitzenforschung und Talente für die KI-basierte Robotik. Bereits 2024 und 2025 haben wir die RoboCup German Open daher auch finanziell gefördert. Und wir haben auch die Bewerbung für die Weltmeisterschaft unterstützt. Ich freue mich sehr, dass wir den RoboCup 2027 in Deutschland willkommen heißen.“

Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern: „Bayern ist bei Kl und Robotik einer der führenden Standorte Europas. Mit unserer Hightech Agenda investieren wir insgesamt sechs Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung. Damit soll etwa im ganzen Land ein einzigartiges Ökosystem für Künstliche Intelligenz wachsen. Das „Munich Center for Machine Learning“ und das „Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence“ stehen für Künstliche Intelligenz von Weltrang – und in Nürnberg gründen wir mit der Technischen Universität UTN die erste rein auf Kl spezialisierte Universität in Deutschland. Die Staatsregierung freut sich auf die Austragung der RoboCup-Weltmeisterschaft 2027 in Nürnberg. Wir spielen in der Hightech-Champions-League – daher ist Bayern der perfekte Ort für den RoboCup!“.

Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales: „Nürnberg ist unser bayerischer Leuchtturm für Robotik und Künstliche Intelligenz – mit der ersten eigenständigen KI-Universität Deutschlands und zahlreichen innovativen Forschungseinrichtungen. Die Stadt verfügt über eine starke Infrastruktur für internationale Veranstaltungen und engagiert sich aktiv für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ziel ist es, junge Talente zu begeistern und globale Netzwerke in Robotik und KI zu stärken. Ich freue mich darauf, die Teilnehmenden in Nürnberg willkommen zu heißen – für eine innovative Zukunft, die wir proaktiv und gemeinsam gestalten wollen.“

Prof. Dr. Tamim Asfour, Karlsruhe Institut für Technologie, Sprecher des Robotics Institute Germany (RIG): „Das RIG hat die Bewerbung Deutschlands für den RoboCup 2027 mit großem Nachdruck unterstützt. Als bundesweite Plattform führender Robotik- und KI-Institutionen – gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – verbindet RIG Spitzenforschung, Talente und Wirtschaft, um bahnbrechende Innovationen voranzutreiben. Wettbewerbe wie der RoboCup sind starke Impulsgeber für Fortschritt und internationale Zusammenarbeit. Nach dem erfolgreichen Auftakt der German Robotics Conference gemeinsam mit den RoboCup German Open 2025 freuen wir uns darauf, die globale Robotik-Community in Deutschland für das größte Robotik- und KI-Event Europas in 2027 willkommen zu heißen.“

Prof. Dr. Angela Schoellig, TU München, Koordinatorin des Robotics Instituts Germany: „RoboCup und das Robotics Institute Germany teilen eine inspirierende Vision: Gemeinsam treiben wir bahnbrechende Innovationen in Robotik und Künstlicher Intelligenz voran – für eine nachhaltige Zukunft in Deutschland und weltweit. Mit der RoboCup-Weltmeisterschaft 2027 holen wir die klügsten jungen Köpfe aus aller Welt nach Deutschland. Wir sind begeistert, dieses einzigartige Event als Robotics Institute Germany mitzugestalten und zu unterstützen!“

David Reger, CEO und Gründer NEURA Robotics: „Wir entwickeln kognitive Roboter, die sehen, hören, fühlen und ganz natürlich mit Menschen und ihrer Umgebung interagieren. Beim Besuch der RoboCup German Open 2025 hat mich beeindruckt, wie Menschen verschiedener Generationen gemeinsam Roboter intelligente Aufgaben lösen lassen. Als größte Volkswirtschaft Europas ist Deutschland führend in den Bereichen Robotik und Automatisierung – mit einer starken Forschungsbasis. Damit ist hier der richtige Ort, um den RoboCup 2027 auszurichten.“

Über den RoboCup und das deutsche RoboCup-Komitee
Der 1997 gegründete RoboCup ist mit Teams aus mehr als 50 Nationen der weltweit älteste und größte Wettbewerb für intelligente Robotersysteme. Ziel ist es, technologische Entwicklungen in Robotik und KI durch reale Anwendungsszenarien voranzutreiben. Die Teilnehmenden entwickeln intelligente kollaborative robotische Systeme, die komplexe Aufgaben eigenständig bewältigen – unter Wettbewerbsbedingungen, die Innovation, Kreativität und Teamarbeit fordern.

Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Entwicklung des RoboCups wesentlich mitgeprägt. Die deutschen Teams sind im RoboCup-Komitee Deutschland organisiert und haben die Bewerbung mit großem Engagement unterstützt und werden auch bei der Ausrichtung der Weltmeisterschaft eine tragende Rolle spielen. Sämtliche Mitglieder übernehmen zentrale Aufgaben in der Organisation und bringen ihre Expertise aktiv ein. Die Vorfreude ist spürbar – nicht nur das deutsche RoboCup-Komitee, sondern der gesamte RoboCup Deutschland blickt mit großer Erwartung darauf, die internationale RoboCup-Gemeinschaft 2027 wieder in Deutschland begrüßen zu dürfen.

www.robocup.de

Wir vom Robots-Blog freuen uns auf dieses Event und werden versuchen vor Ort dabei zu sein!

Alexander Zorn vom Fraunhofer IAIS stellt KI gesteuerten Roboterarm im Robots-Blog Interview vor

Mehr Informationen unter: https://www.iais.fraunhofer.de/de/branchen-themen/themen/intelligente-prozessautomatisierung/gen-ai-robotersteuerung.html

Spielerische Robotik-Ausbildung: igus Low-Cost-Automation bewährt sich im Schulalltag

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Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg setzt auf ReBeL Cobots und Education Kits von igus, um Schülern einen einfachen Einstieg in die Roboter-Programmierung zu ermöglichen

Köln, 17. Juni 2025 – Junge Menschen für Technik begeistern: Dieses Ziel verfolgt der Kunststoffspezialist und Robotikhersteller igus mit seinen Bildungsangeboten speziell für Schulen, Hochschulen und Universitäten. Dazu zählt auch das ReBeL Education Kit: Ein Lernpaket, das Schülern und Studierenden den spielerischen Einstieg in die Robotik mithilfe des ReBeL Cobots ermöglichen soll. Zum Einsatz kommen die Education Kits unter anderem am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg in Köln. So bekommen die Schüler die Möglichkeit, erste Programmierkenntnisse zu erwerben und praxisnahe Anwendungen zu erproben.

Von Elektrotechnik über Datenbankwissen bis hin zur Softwareentwicklung: Die Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg in Köln umfasst ein vielseitiges Lehrprogramm. Dazu gehört auch das Programmieren von Robotern, um den Schülern besondere Qualifikationen in der Automatisierungstechnik zu vermitteln. „Für unsere Robotik-Klasse kamen bisher humanoide Robotiksysteme zum Einsatz, die jedoch mit der Zeit störungsanfällig geworden sind“, erklärt Kevin Meyer, Lehrer für Elektrotechnik und Robotik am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg. „Daher brauchten wir Ersatz für die alten Systeme und haben uns gezielt auf die Suche nach Roboterarmen gemacht, die einfach zu bedienen sind und realitätsnahe Anwendungsszenarien ermöglichen.“ Fündig wurde das Berufskolleg schließlich beim Kölner Kunststoffspezialisten igus.

igus LCA

Programmieren lernen mit realitätsnahen Anwendungsbeispielen

„igus war uns bereits für seine Energieketten bekannt, doch bei unserer Suche sind wir dann auch auf das Low-Cost-Automation-Angebot gestoßen und haben gleich einen Beratungstermin vor Ort ausgemacht“, erzählt Kevin Meyer. Auf der 400 Quadratmeter großen Customer Test Area können Kunden zahlreiche Automationslösungen aus der Praxis in Aktion sehen und gemeinsam mit den Robotik-Experten von igus die Machbarkeit ihrer geplanten Anwendung testen. Die Wahl fiel schließlich auf zehn ReBeL Cobots mit sechs Achsen inklusive Education Kits. „Roboter gibt es auf dem Markt zwar viele, aber die Alternativen waren für unsere Zwecke entweder zu klein oder zu teuer. Zudem war für uns auch eine leichte Bedienbarkeit wichtig.“ Der ReBeL Cobot mit einem Gewicht von nur 8,2 Kilogramm, einer Traglast von zwei Kilogramm und einer Reichweite von 664 Millimetern ist in der vollausgestatteten Plug-and-Play-Variante bereits für 4.970 Euro erhältlich. Im Education Kit enthalten sind über 100 Stunden Lernmaterial und Projektplatten, die auf eine Arbeitsfläche montiert werden. Anhand derer lassen sich unterschiedliche Szenarien mit Realitätsbezug programmieren: ob Behälter in ein Hochregal sortieren, Bauteile eines Fahrrads vom Förderband nehmen und an der entsprechenden Stelle einsetzen oder die Qualitätskontrolle am Fahrrad. Die kostenlose und lizenzfreie igus Robot Control Software ermöglicht zudem eine einfache Bedienbarkeit und erleichtert den Einstieg in die Roboterprogrammierung.

Lernende gezielt auf die moderne Arbeitswelt vorbereiten

Die ReBeL Cobots und Education Kits sind inzwischen seit einem Jahr in vier Robotik-Klassen des Berufskollegs im Einsatz. „Die meisten Schüler arbeiten sehr gerne mit den Robotern. Die Bedienung war am Anfang für manche noch eine Herausforderung, aber am Ende haben es alle geschafft“, erzählt Kevin Meyer. Die Software sei visuell sehr anschaulich und ermögliche den Schülern, schnell kleine Fortschritte zu machen. Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation bei igus betont: „Uns liegt die Förderung des Roboternachwuchses sehr am Herzen, daher freuen uns solche Projekte immer besonders. Mit unserem breiten Bildungsangebot möchten wir Schulen, Hochschulen und Universitäten dabei unterstützen, theoretisches Wissen praxisnah zu vermitteln und Lernende gezielt auf die moderne Arbeitswelt vorzubereiten.“

Mehr Informationen zum Robotik-Bildungsangebot von igus finden Sie hier:

https://www.igus.de/automation/bildungsprogramm

KI-Gestenerkennung mit IDS NXT Kamera lässt igus ReBel Roboter Stein, Schere, Papier gegen Mensch spielen

ABot Advanced by Avishkaar

The Avishkaar ABot Advanced Kit is a comprehensive DIY kit for STEM robotics and coding designed specifically for children aged 8 and up. It contains over 60 parts, including metal parts, motors, sensors, wheels, USB cables, screws, nuts, an Allen wrench, and a wrench. With these parts, children can build 10 different robots, from simple vehicles to more complex constructions The set reminded me of the mBot when I set it up, as it was also based on a sturdy metal construction. The included stickers and the tool are nice. The instructions were easy to understand and I didn’t find any errors or had any problems assembling. The app for remote control and programming must be activated with the product code and the user must be registered before using it for the first time. When deploying, e.g. in the classroom, you should have done this in advance. By the way, the 9V block battery visible in the video is not included when purchased from a dealer, but a full-fledged battery pack. I only use the 9V battery because of delivery problems. Overall, however, it is interesting that the robot makes this possible at all. I’m playing with the idea of connecting a solar cell here and operating the robot with solar energy…like a real Mars rover…

Here is more detailed information:

  • Easy to build programmable robots: With this kit, kids can create 10 different robots with over 60 pieces. This includes metal parts, an easily programmable brain, motors, sensors (2x light sensor, 1x touch sensor/button), wheels, USB cables, screws, nuts, an Allen key, a wrench, cables, and instructions.
  • Control via mobile app: The robots can be controlled via a remote control app. They can also be programmed using a visual block-based programming environment (similar to Scratch/Blockly).
  • Learning Objectives: With the ABot Advanced Kit, children learn robotics, programming, construction, mechanical design and problem solving.
  • Compatibility: The mobile app is compatible with iOS 11 or later and Android 10 or later.
  • Inexpensive Kit: The ABot Advanced Kit offers a sturdy metal frame to which motors and sensors can be attached. For the equivalent of about 60€, the set offers good value for money. Maybe the set will soon be available at a German retailer.

You can find a comprehensive assembly video of one of the 10 robot models here:

The set is available here: https://shop.avishkaar.cc/products/abot-advanced

ABot Advanced by Avishkaar

Das Avishkaar ABot Advanced Kit ist ein umfassendes DIY-Set für STEM-Robotik und Codierung, das speziell für Kinder ab 8 Jahren entwickelt wurde. Es enthält über 60 Teile, darunter Metallteile, Motoren, Sensoren, Räder, USB-Kabel, Schrauben, Muttern, ein Inbusschlüssel und ein Schraubenschlüssel. Mit diesen Teilen können Kinder 10 verschiedene Roboter bauen, von einfachen Fahrzeugen bis hin zu komplexeren Konstruktionen Das Set erinnerte mich beim Aufbau an den mBot, da auch hier eine stabile Metallkonstruktion als Grundlage diente. Nett sind die mitgelieferten Sticker und das Werkzeug. Die Anleitung war einfach zu verstehen und ich fand keine Fehler oder hatte Probleme beim Zusammenbau. Die App zur Fernsteuerung und Programmierung muss vor der ersten Verwendung mit dem Produktcode aktiviert und der Benutzer registriert werden. Beim Einsatz, z.B. im Klassenzimmer, sollte man dies vorab schon erledigt haben. Die im Video sichtbare 9V Blockbatterie ist übrigens beim Kauf über einen Händler nicht dabei, sondern ein vollwertiges Akkupack. Ich verwende die 9V Batterie nur wegen Lieferschwierigkeiten. Insgesamt aber schon interessant, dass der Roboter dies überhaupt ermöglicht. Ich spiele direkt mit dem Gedanken hier eine Solarzelle anzuschließen und den Roboter mit Sonnenenergie zu betreiben…wie so ein richtiger Marsrover…

Hier sind weitere detaillierte Informationen:

  • Einfach zu bauende programmierbare Roboter: Mit diesem Kit können Kinder 10 verschiedene Roboter mit über 60 Teilen erstellen. Dazu gehören Metallteile, ein leicht programmierbares Gehirn, Motoren, Sensoren (2x Lichtsensor, 1x Berührungssensor/Taster), Räder, USB-Kabel, Schrauben, Muttern, ein Inbusschlüssel, ein Schraubenschlüssel, Kabel und eine Anleitung.
  • Steuerung über mobile App: Die Roboter können über eine Fernbedienungs-App gesteuert werden. Außerdem können sie mithilfe einer visuellen blockbasierten Programmierumgebung (ähnlich Scratch/Blockly) programmiert werden.
  • Lernziele: Mit dem ABot Advanced Kit lernen Kinder Robotik, Programmierung, Konstruktion, mechanisches Design und Problemlösung.
  • Kompatibilität: Die mobile App ist mit iOS 11 oder höher und Android 10 oder höher kompatibel.
  • Preiswertes Kit: Das ABot Advanced Kit bietet einen stabilen Metallrahmen an dem Motoren und Sensoren angebracht werden können. Für umgerechnet ca. 60€ bietet das Set ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vielleicht findet sich das Set ja auch bald bei einem deutschen Händler.

Ein umfassendes Aufbauvideos eines der 10 Robotermodelle findet ihr hier:

Das Set ist u.a. hier erhältlich: https://shop.avishkaar.cc/products/abot-advanced

RobotCtrl: Einfachere Steuerung für alle Robotik-Hersteller

Die igus Steuerungssoftware für herstellerunabhängige Robotik wächst – Lebai, Hitbot und Lynx Motion jetzt verfügbar

Köln, 3. Juni 2025 – Automatisierung muss nicht kompliziert sein – mit RobotCtrl wird sie für Unternehmen jeder Größe noch zugänglicher. Durch die intuitive Steuerungssoftware von igus lassen sich auf dem Online-Robotik-Marktplatz RBTX erhältliche Roboter unabhängig vom Hersteller einheitlich bedienen und Zubehör wie Kameras, Greifer oder Roboterzellen integrieren. Damit reduziert RobotCtrl die Bedienungskomplexität und den Integrationsaufwand für Einsteiger und Profis erheblich. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung der Robotikhersteller Lebai, Hitbot und Lynx Motion.

Als führender Marktplatz für Robotik und Automatisierung vereint RBTX über 175 Anbieter und mehr als 850 Roboter und Komponenten an einem Ort. Ob Greifer, Sensoren oder komplette Robotersysteme – hier finden Interessierte alles, was sie für ihre Automatisierung benötigen. Mit der von igus entwickelten RobotCtrl wird die Integration und Steuerung von Low-Cost-Automatisierung noch flexibler und einfacher als je zuvor. Auf RBTX erhältliche Roboter können mit der Software einheitlich programmiert und gesteuert werden. Nutzer profitieren von einer verringerten Einarbeitungszeit, da sie nur eine einzige Software beherrschen müssen. Die Möglichkeit, Roboter verschiedenster Hersteller mit nur einer Steuerung zu programmieren, spart allerdings nicht nur Zeit und Schulungskosten, sondern eröffnet Unternehmen auch neue Möglichkeiten für eine herstellerunabhängige Automatisierungsstrategie. Dank des modularen Aufbaus unterstützt RobotCtrl verschiedene Roboterkinematiken unterschiedlicher Hersteller, darunter igus, Fanuc, KUKA und viele mehr. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration verschiedener Robotiksysteme in bestehende Produktions- und Automatisierungslösungen. Die Bewegungsabläufe der Roboter können auf einer 3D-Oberfläche simuliert werden – ohne dass der Roboter physisch angeschlossen sein muss. „Dies erleichtert die Planung und Entwicklung neuer Prozesse und ermöglicht es Automatisierungsstrategien effizient zu testen bevor sie in die Praxis umgesetzt werden“, macht Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation bei igus, deutlich. „Unternehmen können somit schneller auf Marktanforderungen reagieren, Produktionsprozesse effizienter gestalten und so Kosten sparen.“

Roboter-Programmierung leicht gemacht
RobotCtrl wurde bereits erfolgreich mit führenden Herstellern getestet. Nutzer können somit sicher sein, dass sie mit einer bewährten und zuverlässigen Software arbeiten. Ein weiterer Vorteil von RobotCtrl ist die benutzerfreundliche grafische Oberfläche, die eine intuitive Programmierung erlaubt. Dank einer Drag-and-Drop-Funktion können Bewegungsabläufe einfach erstellt und angepasst werden. Dies reduziert den Programmieraufwand und macht die Software auch für Anwender ohne tiefgehende Programmierkenntnisse leicht verständlich. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die bisher vor der Komplexität der Robotik zurückgeschreckt sind, bietet RobotCtrl eine praxisnahe und kosteneffiziente Lösung. „Unser Ziel ist es, Automatisierung so einfach und zugänglich wie möglich zu gestalten“, stellt Alexander Mühlens heraus. „Mit RobotCtrl ermöglichen wir Unternehmen jeder Größe, einen kostengünstigen und flexiblen Einstieg in die Automatisierung.“

Weitere Informationen zu RobotCtrl und mehr als 650 erfolgreich durchgeführte Anwendungsbeispiele finden sich auf der Plattform RBTX: rbtx.com

BerryBot: STEM Education for Young Engineers with a wooden robot

Robotistan, a pioneer in innovative educational solutions, has introduced a new STEM robot called BerryBot. Designed to help children develop coding and robotics skills, this creative and educational robot offers practical experiences in science, technology, engineering, and mathematics (STEM).

A New Era in Robotics Education

BerryBot is more than just a robot; it’s a learning platform that nurtures creativity and problem-solving skills. With its compact and customizable design, BerryBot allows users to paint and personalize their robot, thanks to its wooden body.

The wooden structure not only reflects an eco-friendly design approach but also allows children to shape their robots according to their own style. BerryBot is designed to be flexible enough for both classroom and home use.

Key Features

BerryBot’s innovative features support the development of both technical and creative skills:

  • Customizable Wooden Body:

    • Kids can paint their robots to reflect their unique style.
    • Durable and sustainable construction.

  • Versatile Coding Options:

    • Block-based programming for beginners.
    • Advanced programming with Python and Arduino IDE.
    • User-friendly interface for an easy learning process.

  • Multi-Mode Movement:

    • Line-following, sumo, and free movement modes.
    • Real-time visual feedback via the LED matrix display.
    • Wireless control through Bluetooth connectivity.

An Educational Tool Combining Coding Skills with Creativity

BerryBot offers young aspiring engineers a fun and educational experience. While creating different movement scenarios, children not only enhance their problem-solving skills but also develop creative projects.

Thanks to BerryBot’s multi-mode structure, users can program the robot’s movement capabilities in various ways. This feature transforms BerryBot from being just a toy to a valuable educational tool that encourages creative thinking.

Mehmet Akçalı, Marketing and Product Director at Robotistan, highlighted the educational features of BerryBot:

„BerryBot offers a practical and fun way for children to step into the world of STEM. Combining coding skills with creative projects, this robot will become an indispensable educational tool for both teachers and parents.“

He also mentioned a special opportunity for early supporters:

„We’re thrilled to announce our Kickstarter campaign, where backers can take advantage of the Early Bird offer. Additionally, as part of our commitment to supporting STEM education, for every 10 pledges, we will gift one BerryBot to a school or an educational organization in need. This way, our supporters not only get an amazing educational robot but also help inspire the next generation of young innovators.“

Shaping the Engineers of the Future

As the importance of STEM education continues to grow, innovative tools like BerryBot are preparing young minds for the future. With its fun yet educational nature, BerryBot strengthens children’s coding, algorithmic thinking, and problem-solving skills while also inspiring creative projects.

Robotistan emphasizes that BerryBot is not just an educational robot but also a platform where children can express themselves. Produced with this vision in mind, BerryBot is ready to make a difference both at home and in educational environments.

To learn more about BerryBot and to be among the first to own it and take advantage of the Early Bird offer, visit the Kickstarter page!

Roboter automatisiert Pick-and-Place-Prozesse mit KI-gestützter Bildverarbeitung

Pick-and-Place-Anwendungen sind ein zentrales Einsatzgebiet der Robotik. Sie werden häufig in der Industrie genutzt, um Montageprozesse zu beschleunigen und manuelle Tätigkeiten zu reduzieren – ein spannendes Thema für Informatik Masteranden des Instituts für datenoptimierte Fertigung der Hochschule Kempten. Sie entwickelten einen Roboter, der Prozesse durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Computer Vision optimiert. Auf Basis einer Montagezeichnung ist das System in der Lage, einzelne Bauteile zu greifen und an vorgegebener Stelle abzulegen – vergleichbar mit einem Puzzle. Anschließend können die Teile dort manuell durch einen Mitarbeiter verklebt werden.

Pick-and-Place-Roboter platziert Bauteile ähnlich wie bei einem Puzzle. (© Hochschule Kempten)

Zwei IDS Industriekameras liefern die nötigen Bildinformationen

Mithilfe von zwei uEye XC Kameras und einer KI-gestützten Bildverarbeitung analysiert das System die Umgebung und berechnet präzise Aufnahme- sowie Ablagekoordinaten. Eine der Kameras wurde dazu über der Arbeitsfläche platziert, die andere über der Entnahmestelle. Konkret verarbeitet eine KI-Pipeline die Bilder der beiden Kameras in mehreren Schritten, um die exakte Lage und Ausrichtung der Objekte zu bestimmen. Mithilfe der Computer-Vision-Algorithmen und neuronalen Netzen erkennt das System relevante Merkmale, berechnet die optimalen Greifpunkte und generiert präzise Koordinaten für die Aufnahme und Ablage der Objekte. Zudem identifiziert das System die Teile eindeutig, indem es ihre Oberfläche segmentiert und die Konturen mit einer Datenbank abgleicht. Darüber hinaus nutzt es die Ergebnisse, um eine Annäherung an bereits abgelegte Teile zu ermöglichen. Die Automatisierungslösung reduziert damit die Abhängigkeit von Expertenwissen, verkürzt Prozesszeiten und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.

Roboter greift einzelne Bauteile und positioniert sie an vorgegebener Stelle. (© Hochschule Kempten)

Kameraanforderungen

Schnittstelle, Sensor, Baugröße und Preis waren die Kriterien, die für die Wahl des Kameramodells entscheidend waren. Die uEye XC kombiniert die Benutzerfreundlichkeit einer Webcam mit der Leistungsfähigkeit einer Industriekamera. Sie erfordert lediglich eine Kabelverbindung für den Betrieb. Ausgestattet mit einem 13-MP-onsemi-Sensor (AR1335) liefert die Autofokus-Kamera hochauflösende Bilder und Videos. Eine wechselbare Makro-Aufsatzlinse ermöglicht eine verkürzte Objektdistanz, wodurch die Kamera auch für Nahbereichsanwendungen geeignet ist. Auch ihre Einbindung war denkbar einfach, wie Raphael Seliger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Kempten, erklärt: „Wir binden die Kameras über die IDS peak Schnittstelle an unser Python Backend an.“

Zwei uEye XC Industriekameras liefern die nötigen Bildinformationen. (© Hochschule Kempten)

Ausblick

Zukünftig soll das System durch Reinforcement Learning weiterentwickelt werden – einer Methode des maschinellen Lernens, die auf Lernen durch Versuch und Irrtum beruht. „Wir möchten gerne die KI-Funktionen ausbauen, um die Pick-and-Place Vorgänge intelligenter zu gestalten. Unter Umständen benötigen wir dafür eine zusätzliche Kamera direkt am Roboterarm“, erläutert Seliger. Geplant ist zudem eine automatische Genauigkeitsprüfung der abgelegten Teile. Langfristig soll der Roboter allein anhand der Montagezeichnung alle erforderlichen Schritte eigenständig ausführen können.

Informationen zu uEye XC Kameras

Creativity in motion: The modular robot Otto from HP Robots

The HP Robots Otto is a versatile, modular robot designed specifically for educational purposes. It offers students and teachers an exciting opportunity to immerse themselves in the world of robotics, 3D printing, electronics and programming. The robot was developed by HP as part of their robotics initiative and is particularly suitable for use in science, technology, engineering and mathematics (STEM) classes.

https://robots-blog.com/wp-content/uploads/HP-Otto-Intro.mp4

Key features of Otto:

  • Modular design: Otto is a modular robot that allows students to build, program and customize it through extensions. This promotes an understanding of technology and creativity. The modular structure allows various components such as motors, sensors and LEDs to be added or replaced, which increases the learning curve for students.
  • Programmability: The robot can be programmed with various programming languages, including block-based programming for beginners and Python and C++ for advanced programmers. This diversity allows students to continuously improve their coding skills and adapt to the complexity of the tasks.
  • Sensors and functions: Equipped with ultrasonic sensors for obstacle detection, line tracking sensors and RGB LEDs, Otto offers numerous interactive possibilities. These features allow students to program complex tasks such as navigating courses or tracing lines. The sensors help to detect the environment and react accordingly.
  • 3D printing and customizability: Students can design Otto’s outer parts themselves and produce them with a 3D printer. This allows for further personalization and customization of the robot. This creative freedom not only promotes technical understanding, but also artistic skills. Own parts can be designed and sensors can be attached to desired locations.

Educational approach:

Otto is ideal for use in schools and is aimed at students from the age of 8. Younger students can work under supervision, while older students from the age of 14 can also use and expand the robot independently. The kit contains all the necessary components to build a functioning robot, including motors, sensors, and a rechargeable battery.

Programming environments:

Otto is programmed via a web-based platform that runs on all operating systems. This platform offers different modes:

  • Block-based programming: Similar to Scratch Jr., ideal for beginners. This visual programming makes it easier to get started in the world of programming and helps students understand basic concepts such as loops and conditions.
  • Python: A Python editor is available for advanced users. Python is a popular language that works well for teaching because it is easy to read and write. Students can use Python to develop more complex algorithms and expand their programming skills.
  • C++: Compatible with the Arduino IDE for users who have deeper programming knowledge. C++ offers a high degree of flexibility and allows students to access the hardware directly, allowing for their own advanced projects.

Expansion Kits:

In addition to the Starter Kit, there are several expansion kits. All expansion kits require the starter kit, as they are built on top of it.

Emote Expansion Kit:

  • It includes components such as an LED matrix display, OLED display, and an MP3 player that allow the robot to display visual and acoustic responses.
  • This kit is particularly suitable for creative projects where Otto should act as an interactive companion.
  • The emote kit allows Otto to show emotions, mirror human interactions, and develop different personalities.

Sense Expansion Kit:

  • With the Sense Kit, Otto can perceive its surroundings through various sensors.
  • Included are sensors for temperature, humidity, light and noise as well as an inclination sensor. These enable a wide range of interactions with the environment.
  • The kit is ideal for projects that focus on environmental detection and data analysis.

Interact Expansion Kit:

  • The Interact kit expands Otto’s tactile interaction capability through modules such as push buttons, rotary knobs and accelerometers.
  • It enables precise inputs and reactions, as well as measurement of acceleration.
  • This kit is great for playful activities and interactive games.

Invent Expansion Kit:

  • The Invent kit is specifically designed to encourage users‘ creativity. It allows the individual adaptation of Otto’s functionalities and design through 3D printing and additional modules as well as compatible clamping blocks.
  • Users can design and print new accessories to make the robot unique.
  • Equip Otto with legs and teach him to walk or make him fit for outdoor use off-road with chains.

Use in the classroom:

Otto comes with extensive resources developed by teachers. These materials help teachers design effective STEM lessons without the need for prior knowledge. The robot can be used both in the classroom and at home. The didactic materials include:

  • Curricula: Structured lesson plans that help teachers plan and execute lessons.
  • Project ideas and worksheets: A variety of projects that encourage students to think creatively and expand their skills.
  • Tutorials and videos: Additional learning materials to help students better understand complex concepts.

Conclusion:

The HP Robots Otto is an excellent tool for fostering technical understanding and creativity in students. Thanks to its modular design and diverse programming options, it offers a hands-on learning experience in the field of robotics and electronics. Ideal for use in schools, Otto provides teachers with a comprehensive platform to accompany students on an exciting journey into the world of technology. In particular, Otto’s versatility through the 3D-printed parts and expansion packs offers the opportunity to build the personal learning robot.