Microduck: Diese kleine Roboter-Ente lernt das Laufen

Eine Ente auf Rollschuhen? Und dann ist sie auch noch ein Roboter? Genau das ist Microduck, ein neuer kleiner Roboter aus Frankreich. Er kann laufen, Gegenstände mit seinem Schnabel greifen, einen Ball treten und sogar selbstständig wieder aufstehen, wenn er umfällt.

Hinter dem niedlichen Aussehen steckt spannende Technik. Microduck wurde von Pollen Robotics entwickelt, einem französischen Robotikunternehmen, das seit 2025 zu Hugging Face gehört. Vorgestellt wurde der Roboter am 27. August 2026.

Was ist Microduck?

Microduck ist ein kleiner zweibeiniger Roboter, der ungefähr 25 Zentimeter groß und weniger als 800 Gramm schwerist.

Sein Aussehen ist ziemlich ungewöhnlich: Microduck erinnert zwar an eine Ente, besitzt aber nur ein großes Kamera-Auge. Arme hat er ebenfalls nicht. Dafür lässt sich sein Schnabel öffnen und schließen und wie ein kleiner Greifer benutzen.

Im Inneren arbeiten 15 Motoren, die Kopf, Hals und Beine bewegen. Dazu kommen eine Kamera, ein kleiner LiDAR-Abstandssensor und zwei Bewegungssensoren, sogenannte IMUs.

Mit diesen Sensoren kann der Roboter Informationen über seine Umgebung und seine eigenen Bewegungen erfassen.

Was kann Microduck?

Direkt nach dem Auspacken bringt Microduck bereits mehrere trainierte Bewegungen mit.

Er kann laufen, sitzen beziehungsweise in die Hocke gehen, Gegenstände mit seinem Schnabel greifen, einen Ball treten und nach einem Sturz wieder aufstehen.

Besonders lustig sieht Microduck mit seinen optionalen Rollen aus. Dann kann die kleine Roboter-Ente tatsächlich über den Boden rollen. Gesteuert werden kann sie unter anderem mit einem Gamecontroller.

Microduck kann außerdem verschiedene eigene Geräusche von sich geben. Einen Sprachassistenten wie Alexa oder ChatGPT sollte man sich darunter aber nicht vorstellen: Sprachverständnis gehört derzeit nicht zu den offiziell angegebenen Standardfunktionen.

Eine Roboter-Ente, die hinfallen darf

Dass Microduck manchmal hinfällt, ist kein Fehler. Genau darin steckt ein wichtiger Teil des Projekts.

Einem Roboter das Laufen beizubringen, ist nämlich ziemlich schwierig. Bei jedem Schritt müssen viele Motoren gleichzeitig richtig bewegt werden. Verlagert der Roboter sein Gewicht nur ein bisschen falsch, landet er auf dem Boden.

Microduck nutzt dafür Bewegungsmodelle, die mit Reinforcement Learning trainiert werden können. Auf Deutsch heißt das „bestärkendes Lernen“.

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: Eine KI probiert sehr viele Bewegungen aus. Gute Lösungen werden belohnt, schlechte bringen sie ihrem Ziel nicht näher. Nach vielen Versuchen entsteht eine Strategie, mit der sich der Roboter bewegen kann.

Erst im Computer, dann im echten Roboter

Natürlich wäre es ziemlich anstrengend, einen echten Microduck hunderttausendmal umfallen zu lassen.

Deshalb kann das Training zunächst in einer Simulation stattfinden. In dieser virtuellen Welt kann die Software Bewegungen immer wieder ausprobieren. Anschließend lässt sich ein trainiertes Bewegungsmodell auf den echten Microduck übertragen. Dieses Verfahren nennt man Sim-to-Real – also „von der Simulation in die Wirklichkeit“.

Genau das macht Microduck für Entwickler, Studierende und Robotik-Fans interessant. Sie können nicht nur mit dem Roboter spielen, sondern auch versuchen, ihm neue Bewegungen beizubringen.

Was steckt in Microduck?

Als kleiner Computer arbeitet im Roboter ein Rockchip RK3566 mit KI-Beschleuniger. Dazu kommen 1 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Speicher.

Microduck besitzt außerdem eine Frontkamera, einen 8×8-ToF-LiDAR, zwei IMUs, Mikrofone, einen Lautsprecher, WLAN, Bluetooth und zwei NFC-Antennen. Der Akku ist herausnehmbar und soll ungefähr eine Stunde Betrieb ermöglichen.

Die Software ist Open Source. Entwickler können also den veröffentlichten Programmcode untersuchen und verändern. Das gilt allerdings nicht für den kompletten Roboter: Die mechanischen und elektronischen Konstruktionsdateien der Hardware sind laut Pollen Robotics nicht Open Source.

Was sagen die ersten Berichte?

Microduck ist brandneu. Deshalb gibt es bisher noch keine aussagekräftigen Langzeittests von normalen Käuferinnen und Käufern.

Die ersten Medienberichte beschäftigen sich vor allem mit dem ungewöhnlichen Konzept. TechCrunch hebt beispielsweise hervor, dass sich Bewegungen in einer Simulation trainieren und anschließend auf den echten Roboter übertragen lassen. The Verge zeigt sich besonders von der Mischung aus niedlichem Design, programmierbarer Software und den Rollschuhen angetan.

Das Interesse scheint groß zu sein. Business Insider berichtete wenige Tage nach der Vorstellung unter Berufung auf Hugging Face von Bestellungen im Wert von mehr als 2,6 Millionen US-Dollar innerhalb der ersten 24 Stunden.

Trotzdem gilt: Ob Microduck im täglichen Einsatz genauso gut funktioniert wie in den Vorführvideos, lässt sich erst beurteilen, wenn mehr Geräte tatsächlich bei ihren Besitzern angekommen sind.

Was kostet Microduck?

Zum Start wurde Microduck für 399 US-Dollar vor Steuern und Versand angekündigt. Im europäischen Shop von Pollen Robotics wird der Roboter derzeit auch in Euro angeboten.

Es gibt vier Farbvarianten: Cream, Graphite, Lavender und Sky.

Die ersten Auslieferungen sind laut Hersteller noch vor Weihnachten 2026 geplant. Microduck ist dabei eher eine Plattform für Robotik, Programmierung und Experimente als ein klassisches Spielzeug. Pollen Robotics empfiehlt seine Entwicklungs- und Experimentierplattformen derzeit für Personen ab 16 Jahren.

Warum Microduck spannend ist

Große Laufroboter sind kompliziert, teuer und bei Experimenten nicht gerade praktisch. Wenn ein 80 Kilogramm schwerer Roboter umfällt, kann schnell etwas kaputtgehen.

Microduck verfolgt einen anderen Ansatz: Der Roboter ist klein, vergleichsweise günstig und ausdrücklich dafür gedacht, neue Bewegungen auszuprobieren.

Damit bringt er moderne Themen wie Physical AI, Reinforcement Learning und Sim-to-Real auf den Schreibtisch.

Und genau darin könnte seine größte Stärke liegen: Microduck ist nicht nur niedlich. Er macht Technologien sichtbar und ausprobierbar, die sonst häufig nur in Forschungslaboren zu sehen sind.

Fazit

Microduck ist eine kleine Roboter-Ente mit überraschend ernsthafter Technik.

15 Motoren, Kamera, LiDAR, Bewegungssensoren und ein Greifschnabel ermöglichen ihm erstaunlich viele Bewegungen. Noch spannender ist aber die offene Software: Eigene Bewegungsmodelle können in einer Simulation trainiert und anschließend auf dem echten Roboter ausprobiert werden.

Ob Microduck langfristig hält, was die ersten Videos versprechen, müssen unabhängige Tests nach der Auslieferung zeigen.

Bis dahin steht zumindest eines fest: Beim Thema Laufroboter darf Forschung offenbar auch ein bisschen quaken. 🦆

🦊 FuxFun – Wusstest du, dass …?

… Microduck beim Umfallen nicht unbedingt Hilfe braucht?

Eine seiner mitgelieferten Fähigkeiten ist das selbstständige Aufstehen. Der Roboter besitzt sogar unterschiedliche Bewegungsabläufe dafür, je nachdem, wie er auf dem Boden liegt.

Für einen Roboter kann richtiges Hinfallen also durchaus zum Lernen dazugehören!

🔬 Für Profis

Pollen Robotics veröffentlicht die Software von Microduck auf GitHub. Dort kannst du unter anderem sehen, wie der Roboter gesteuert wird und wie seine Bewegungsmodelle funktionieren.

Besonders interessant sind dabei die Begriffe Reinforcement Learning, MuJoCo, PPO, ONNX und Sim-to-Real.

Transparenzhinweis

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz recherchiert und formuliert. Die Angaben wurden vor der Veröffentlichung anhand der unten genannten Herstellerinformationen und Medienquellen redaktionell überprüft.

Quellen

Pollen Robotics: Offizielle Produktseite, technische Daten und Vorstellung von Microduck, Stand August 2026.

Pollen Robotics Press Kit: Technische Daten, Presseinformationen und offizielle Pressefotos.

Pollen Robotics / GitHub: Offizieller Microduck-Quellcode und technische Dokumentation.

heise online: „Microduck: Der Entenroboter aus Frankreich“.

TechCrunch: „Hugging Face is selling a cute $399 open source duck robot, Microduck“, 27. August 2026.

The Verge: Bericht über Microduck vom August 2026.

Business Insider: Bericht zur Nachfrage nach Microduck, August 2026.

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Sphero im Vergleich: Vom einfachen Roboterball zum Lernwerkzeug für MINT

Sphero hat sich seit dem ersten Modell von 2011 deutlich weiterentwickelt. Was als ferngesteuerter Ball begann, ist heute – besonders für Robotik- und Bildungs-Enthusiasten – eine feste Größe im Bereich der programmierbaren Lernroboter geworden. Von der einfachen 1.0-Version über den transparenten SPRK bis hin zum aktuellen BOLT+ hat Sphero schrittweise die Motorik, Sensorik und Programmiermöglichkeiten (Draw, Block, JavaScript + Python) ausgebaut.

Die nachfolgende Übersicht vergleicht die wichtigsten Modelle in ihrer Entwicklung.

Sphero 1.0 & 2.0 – Die Ursprünge des Roboterballs

Der Sphero 1.0 war der erste App-gesteuerte, undurchsichtige Roboterball, der das grundlegende Prinzip einführte: Steuerung per Bluetooth, induktives Laden und Gyroskop sowie Beschleunigungssensor für die Orientierung.
Der Sphero 2.0 brachte dann ein massives Hardware-Upgrade: Er war doppelt so schnell (bis zu 2,13 m/s), durch mehr LEDs dreimal so hell und besaß einen tieferen Schwerpunkt, was die Steuerung deutlich präziser machte. Er etablierte Sphero als agiles Spielzeug und bereitete den Weg für bildungsorientierte Modelle.

Sphero SPRK und SPRK+ – Der Fokus auf Bildung

Mit der SPRK-Serie machte Sphero den Schritt in Richtung MINT-Ausbildung. Das markanteste Merkmal ist die transparente Hülle, durch die man die Elektronik, Motoren und Mechanik im Inneren arbeiten sieht.
Der SPRK+ (Tennisballgröße, ca. 181 g) ergänzte dieses Konzept durch eine wasserdichte und kratzfeste Polycarbonat-Hülle sowie Bluetooth LE (bis 30 m Reichweite). Die Sensorik blieb bei Motor-Encoder, Gyroskop und Beschleunigungssensor, was für grundlegende Physik- und Programmieraufgaben vollkommen ausreicht.

Sphero Mini – Der günstige Einstieg

Der Sphero Mini ist deutlich kleiner (Tischtennisballgröße, 46 g) und günstiger als seine großen Geschwister. Er ist nicht wasserdicht, und seine farbige Hülle muss zum Laden (via Micro-USB statt Induktion) geöffnet werden. Die Geschwindigkeit ist auf 1 m/s begrenzt und die Bluetooth-Reichweite auf 10 m. Dennoch ist er vollständig programmierbar und ideal für den Einstieg – oder als kostengünstige Anschaffung in mehrfacher Ausführung (z.B. für kleine Wettbewerbe auf dem Schreibtisch).

Sphero BOLT – Das Profimodell mit Sensoren

Der Sphero BOLT nahm die transparente Hülle des SPRK+ und rüstete sie massiv auf: Das Herzstück ist eine programmierbare 8×8 LED-Matrix im Inneren. Hinzu kamen neue Sensoren, die besonders für fortgeschrittene Robotik-Projekte spannend sind:

  • Lichtsensor: Erlaubt Reaktionen auf Helligkeit.
  • Kompass (Magnetometer): Ermöglicht die Ausrichtung ohne manuelles Kalibrieren („Auto Aim“).
  • Infrarot-Sensoren: Erlauben die direkte Kommunikation (Schwarmverhalten) zwischen mehreren BOLT-Robotern.
    Der BOLT ist ebenfalls wasserdicht, lädt induktiv und bietet eine Laufzeit von über 2 Stunden.

Sphero BOLT+ – Das Upgrade mit Display

Der BOLT+ ist die neueste Iteration und ersetzt die LED-Matrix des BOLT durch ein hochauflösendes 128×128 Pixel LCD-Display. Dies ermöglicht komplexere Animationen, Grafiken und die Anzeige von Live-Sensordaten direkt auf dem Roboter. Angetrieben von einem Dual-Core-SoC-Prozessor und ausgestattet mit „Shake-to-Wake“ (Aufwecken durch Schütteln) sowie verbessertem Qi-Wireless-Laden, bietet er neue Programmierblöcke wie „Roll to Distance“. Er baut auf dem Formfaktor des BOLT auf und ist rückwärtskompatibel zu dessen Lerninhalten.

Vergleichstabelle der Sphero Modelle

Feature / ModellSphero 2.0Sphero MiniSPRK+Sphero BOLTSphero BOLT+
Größe / Gewicht74 mm / 168 g42 mm / 46 g (Tischtennisball)73 mm / 181 g (Tennisball)73 mm / 200 g (Tennisball)73 mm / 200 g (Tennisball)
HülleUndurchsichtigFarbig, zu öffnenTransparent, versiegelt, wasserdichtTransparent, versiegelt, wasserdichtTransparent, versiegelt, wasserdicht
LadungInduktivMicro-USBInduktiv (proprietär)Induktiv (proprietär)Verbessertes Qi-Laden
Display / LichtRGB-LEDsRGB-LEDsRGB-LEDs8×8 LED-Matrix128×128 LCD-Display
Max. Speed2,13 m/s1 m/s2 m/s2 m/s2 m/s
Akkulaufzeit~75 Minuten~45-60 Min.> 1 Stunde2+ StundenGanzer Schultag
VerbindungBluetooth (klassisch)Bluetooth LE (10 m)Bluetooth LE (30 m)Bluetooth LE (30 m)Bluetooth LE (30 m)
SensorenGyroskop, BeschleunigungEncoder, Gyroskop, BeschleunigungEncoder, Gyroskop, BeschleunigungWie SPRK+ plus Infrarot, Kompass, LichtsensorWie BOLT
BesonderheitHistorisches Modell, Meilenstein der SerieGünstigster Einstieg, Laden per KabelRobuste Basis für Bildung, wasserdichtSchwarm-Kommunikation (IR), Auto-AimLCD-Display, Dual-Core-Prozessor, Shake-to-Wake
(Anmerkung: Der Sphero 1.0 wurde in der Tabelle weggelassen, da der 2.0 ihn im identischen Gehäuse direkt abgelöst und deutlich verbessert hat).

Space-Abenteuer zum Selberbauen

Eine Drohne hebt ab, ein Roboter folgt einer Linie und im Space-Garten wächst echte Kresse: Mit der neuen fischertechnik Space World wird das Kinderzimmer zur Raumstation. Kinder ab acht Jahren können auf spielerische Weise erleben, wie Technik, Natur und Raumfahrt zusammenspielen – und dabei ihre eigene kleine Weltraumwelt immer wieder neu gestalten.

Aus über 530 sorgfältig gestalteten Teilen bauen junge Forscherinnen und Forscher drei individuell anordenbare Space-Module, die immer wieder neu zusammengestellt werden können – so entstehen jedes Mal spannende, neue Raumlandschaften. Ein besonders innovatives Element ist der Space-Garten, in dem echte Kresse wächst und Weltraumforschung zum Anfassen wird. Hier trifft Natur auf Technik und lädt zum Staunen ein.

Licht und Bewegung bringen eine Platine mit einstellbarem Lauflicht, zwei leuchtende LED-Streifen und ein Motor ins Spiel. Die fliegende Drohne mit Abstandserkennung und der clevere Fahrroboter mit Linienerkennung übernehmen aufregende Missionen – echte Technik, die kleine Weltraumabenteurer begeistert und ihre Fantasie beflügelt.

Drei liebevoll gestaltete Spielfiguren – ein mutiger Astronaut und zwei neugierige Kinder – rufen nach spannenden Rollenspielen und abenteuerlichen Geschichten, die die Zusammenarbeit und den Forschergeist fördern.

Die fischertechnik Space World (199,99 Euro UVP) ist weit mehr als ein Spielzeug: Sie ist eine Einladung, die Zukunft des Weltraums mit eigenen Händen zu gestalten und spielerisch technische Zusammenhänge zu entdecken. Ein Erlebnis voller Spaß, Kreativität und Wissen – perfekt für kleine Entdecker ab 8 Jahren, die hoch hinaus wollen.

Über fischertechnik — Technik spielend begreifen
Die Marke fischertechnik steht seit Jahrzehnten für hochwertige Bau- und Konstruktionssets, die Neugier und kreatives Denken fördern. Bereits ab drei Jahren ermöglicht fischertechnik – mit dem nachhaltigen Bastelmaterial fischerTiP – einen spielerischen Einstieg in die Welt des Konstruierens und Gestaltens. Darauf aufbauend bietet fischertechnik kostengünstige Einsteiger-Sets, die einen schnellen und unkomplizierten Zugang zur Technik ermöglichen. Mit zunehmendem Alter und wachsendem Interesse führen die Produktlinien Schritt für Schritt zu anspruchsvolleren Baukästen – bis hin zu programmierbaren Systemen und Simulationsmodellen, mit denen Studierende und Erwachsene reale Abläufe innerhalb einer modernen Fabrik verstehen können. So vermittelt fischertechnik bereits in einem frühen Alter spielerisch technisches und MINT-Wissen – Kompetenzen, die für spätere berufliche Wege in Technik und Naturwissenschaften von unschätzbarem Wert sind.

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Kosmos Gecko-Bot Testbericht

Der Kosmos Gecko-Bot ist ein Experimentierkasten für Kinder ab acht Jahren, bei dem ein kleiner, geckoähnlicher Kletterroboter aus rund 50 Teilen zusammengebaut wird. Das Set verbindet einen spielerischen Aufbau mit einfachen technischen und physikalischen Grundlagen und richtet sich an Kinder, die gern konstruieren und Funktionsweisen nachvollziehen.

Beim Aufbau zeigt sich, dass der Bausatz die Verbindung von Mechanik und Bionik anschaulich macht. Der Roboter wird so konstruiert, dass er mithilfe seiner Saugnapf-Füße an glatten Flächen klettern kann, etwa an Fenstern oder gefliesten Wänden. Das beiliegende Experimentierheft führt Schritt für Schritt durch den Zusammenbau und erklärt außerdem die Grundlagen von Adhäsion und der Funktionsweise von Saugnäpfen.

Zu den sichtbaren Merkmalen des Sets gehören die großen Knopfaugen, die bunten Bauteile und die Bewegung des Roboters beim Klettern. Diese Gestaltung sorgt dafür, dass der Gecko-Bot klar als Spiel- und Lernobjekt erkennbar ist. Die Zielsetzung des Kastens liegt weniger in komplexer Technik als in einem einfachen, gut nachvollziehbaren Lernmodell für mechanische Abläufe.

Im Praxiseindruck wird deutlich, dass der Erfolg des Modells von einem sorgfältigen Aufbau abhängt. Die Kletterfunktion funktioniert nur auf geeigneten glatten Oberflächen, und die Saugnäpfe müssen korrekt sitzen, damit der Roboter zuverlässig in Bewegung bleibt. Damit eignet sich das Set vor allem für Kinder, die ruhig und genau arbeiten, sowie für Erwachsene, die ein erklärendes Bastelprojekt suchen.

Insgesamt ist der Kosmos Gecko-Bot ein sachlich aufgebauter Experimentierkasten mit klar umrissenen Funktionen: Zusammenbauen, Bewegung beobachten und grundlegende Physik verstehen. Das Set enthält den Roboterbausatz mit Motor und Schalter, Saugnäpfe, Roboterbauteile, Zahnräder, Schrauben sowie eine farbig illustrierte Anleitung, die den Aufbau und die Funktionsweise erklärt. Ich habe für den Aufbau etwa eine Stunde benötigt und hatte keine größeren Probleme dabei.

Drohnenverbot USA 2026: Aktuelle Gesetze, Hintergründe und Auswirkungen für private Drohnenbesitzer

Die Regulierung von Drohnen hat sich weltweit in den vergangenen Jahren deutlich verschärft, doch in den Vereinigten Staaten hat sich die Situation seit Ende 2025 besonders stark zugespitzt. Drohnen, die lange Zeit als frei zugängliche Technologie für Hobbyisten, Filmemacher und Technikbegeisterte galten, sind zunehmend in den Fokus sicherheitspolitischer Debatten geraten. Im März 2026 zeigt sich ein Bild, das auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt: Einerseits dürfen Privatpersonen weiterhin Drohnen fliegen, andererseits ist der Zugang zu neuen Geräten massiv eingeschränkt worden.


Dieses Spannungsfeld führt dazu, dass häufig von einem „Drohnenverbot“ gesprochen wird, obwohl es sich in Wirklichkeit um eine komplexe Mischung aus Marktregulierung, Sicherheitsmaßnahmen und geopolitischer Strategie handelt. Für private Drohnenbesitzer ergeben sich daraus bereits heute spürbare Veränderungen – und für die Zukunft zeichnen sich noch weitreichendere Konsequenzen ab.

Die aktuelle Situation: Kein Flugverbot, aber ein eingeschränkter Markt

Entgegen vieler Schlagzeilen existiert in den USA kein generelles Verbot, Drohnen zu betreiben. Wer bereits im Besitz einer Drohne ist, kann diese weiterhin nutzen, sofern die bestehenden Vorschriften eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem die Registrierung bei den Behörden, die Einhaltung von Flugverbotszonen sowie technische Anforderungen wie die sogenannte Remote-ID.

Die eigentliche Veränderung betrifft vielmehr den Markt selbst. Seit Ende 2025 wurden regulatorische Maßnahmen eingeführt, die dazu führen, dass viele neue Drohnen – insbesondere ausländischer Herkunft – in den USA nicht mehr verkauft oder importiert werden dürfen. Der entscheidende Hebel dabei ist die notwendige Funkzulassung. Ohne diese Genehmigung dürfen Geräte nicht auf den Markt gebracht werden, was in der Praxis einem Verkaufsverbot gleichkommt.

Für Verbraucher bedeutet das konkret: Während bestehende Drohnen weiterhin genutzt werden dürfen, wird es zunehmend schwieriger, neue Modelle zu erwerben. Besonders betroffen sind Produkte internationaler Hersteller, die bislang den Markt dominiert haben.

Hintergründe der Entscheidung: Sicherheit und geopolitische Interessen

Die offizielle Begründung für diese Maßnahmen liegt im Bereich der nationalen Sicherheit. US-Behörden sehen in bestimmten Drohnen ein potenzielles Risiko, insbesondere wenn sie aus Ländern stammen, die als geopolitische Konkurrenten betrachtet werden. Im Fokus stehen dabei mögliche Zugriffe auf sensible Daten wie Bildmaterial, Standortinformationen oder technische Infrastruktur.

Diese Argumentation ist jedoch nur ein Teil des Gesamtbildes. Ebenso wichtig ist der wirtschaftliche Kontext. Der globale Drohnenmarkt wurde in den vergangenen Jahren stark von wenigen großen Herstellern geprägt, die einen erheblichen Marktanteil besitzen. Die USA verfolgen zunehmend das Ziel, ihre eigene Technologiebranche zu stärken und unabhängiger von ausländischen Produkten zu werden. Das Drohnenthema ist somit eng mit einem größeren technologischen Wettbewerb verbunden.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass es sich nicht nur um eine sicherheitspolitische Maßnahme handelt, sondern auch um eine industriepolitische Strategie. Die Regulierung wirkt wie ein Schutzmechanismus für den heimischen Markt und könnte langfristig dazu beitragen, neue Anbieter aus den USA zu fördern.

Die Rolle der Regulierung und ihre praktische Wirkung

Ein zentraler Aspekt der aktuellen Entwicklung ist die Art und Weise, wie die Einschränkungen umgesetzt werden. Statt eines klar formulierten Verbotsgesetzes greift die Regulierung über technische Anforderungen. Da Drohnen auf Funktechnologie angewiesen sind, ist eine entsprechende Zulassung zwingend erforderlich. Wird diese nicht erteilt, kann ein Produkt weder legal verkauft noch importiert werden.

Diese indirekte Form der Regulierung hat weitreichende Konsequenzen. Sie erlaubt es, bestimmte Hersteller gezielt vom Markt auszuschließen, ohne ein explizites Verbot auszusprechen. Für Verbraucher ist dieser Mechanismus oft schwer nachvollziehbar, da er weniger sichtbar ist als ein klassisches Gesetz, in seiner Wirkung jedoch ebenso einschneidend sein kann.

Im Alltag zeigt sich das vor allem durch eine veränderte Verfügbarkeit von Produkten. Händler haben nur noch begrenzte Lagerbestände, neue Modelle erscheinen nicht mehr oder mit Verzögerung, und die Preise entwickeln sich entsprechend nach oben.

Auswirkungen auf private Drohnenbesitzer

Für private Nutzer ist die Situation derzeit noch vergleichsweise stabil, zumindest wenn sie bereits eine Drohne besitzen. Der Betrieb bestehender Geräte ist weiterhin erlaubt, und es gibt aktuell keine Verpflichtung, diese stillzulegen. Dennoch entstehen bereits jetzt indirekte Auswirkungen, die den Alltag von Drohnenbesitzern beeinflussen.

Ein zentrales Thema ist die Zukunftssicherheit der Geräte. Wenn Hersteller den US-Markt verlassen oder ihre Aktivitäten einschränken, kann dies die Versorgung mit Ersatzteilen erschweren. Reparaturen werden komplizierter und möglicherweise teurer. Gleichzeitig besteht Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Software-Updates. Sollte die Unterstützung durch Hersteller nachlassen, könnten Sicherheitslücken entstehen oder Funktionen eingeschränkt werden.

Auch wirtschaftlich ergeben sich Veränderungen. Der Gebrauchtmarkt reagiert sensibel auf regulatorische Eingriffe. In einigen Fällen steigen die Preise aufgrund von Knappheit, in anderen sinkt der Wert durch Unsicherheit über die langfristige Nutzbarkeit. Für Käufer und Verkäufer entsteht dadurch ein schwer kalkulierbares Umfeld.

Neue Käufer stehen vor besonderen Herausforderungen

Besonders deutlich wird die Situation für Personen, die erstmals eine Drohne kaufen möchten. Die Auswahl ist eingeschränkt, bekannte Modelle sind schwer erhältlich oder deutlich teurer geworden. Gleichzeitig ist die Unsicherheit hoch, da unklar ist, wie sich die Regulierung in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.

Diese Unsicherheit beeinflusst auch die Kaufentscheidungen. Viele potenzielle Käufer zögern oder weichen auf alternative Märkte aus. Andere setzen bewusst auf Produkte, die als „sicher“ gelten, etwa solche von Herstellern, die nicht von den Einschränkungen betroffen sind. Insgesamt führt dies zu einer Verschiebung im Konsumverhalten.

Auswirkungen auf Reisende und internationale Nutzer

Auch für internationale Drohnenbesitzer hat die Entwicklung Konsequenzen. Zwar ist es weiterhin grundsätzlich erlaubt, eine Drohne in die USA mitzunehmen, doch die Situation ist komplizierter geworden. Es kann zu verstärkten Kontrollen kommen, insbesondere bei Geräten, die aus bestimmten Regionen stammen.

Zusätzlich besteht Unsicherheit hinsichtlich der praktischen Nutzung vor Ort. Unterschiedliche Regelungen, technische Anforderungen und mögliche Missverständnisse mit Behörden machen die Planung schwieriger. Für Reisende bedeutet das einen erhöhten Informationsaufwand und ein gewisses Risiko.

Wirtschaftliche und technologische Folgen

Über den privaten Bereich hinaus hat die aktuelle Entwicklung weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Drohnenmarkt. Für US-Unternehmen eröffnen sich neue Chancen, da internationale Konkurrenz teilweise wegfällt. Dies könnte langfristig zu einer stärkeren lokalen Industrie führen.

Gleichzeitig birgt diese Entwicklung Risiken. Weniger Wettbewerb kann Innovationen verlangsamen und zu höheren Preisen führen. Die Vielfalt an Produkten nimmt ab, und technologische Fortschritte könnten sich verlangsamen, wenn der internationale Austausch eingeschränkt wird.

Ein weiterer möglicher Effekt ist die Fragmentierung des globalen Marktes. Unterschiedliche Regionen könnten eigene Standards und Ökosysteme entwickeln, was die Kompatibilität zwischen Geräten erschwert und die Entwicklung neuer Technologien komplexer macht.

Fazit

Im März 2026 lässt sich das sogenannte Drohnenverbot in den USA am besten als indirekte Marktregulierung beschreiben. Es handelt sich nicht um ein klassisches Flugverbot, sondern um eine gezielte Einschränkung des Zugangs zu bestimmten Technologien. Für bestehende Drohnenbesitzer ergeben sich aktuell noch keine drastischen Einschnitte im täglichen Gebrauch, doch die langfristigen Perspektiven sind von Unsicherheit geprägt.

Die Entwicklung zeigt, wie eng technologische Innovationen mit politischen und wirtschaftlichen Interessen verknüpft sind. Drohnen sind längst mehr als nur Freizeitgeräte – sie stehen im Zentrum globaler Strategien und Konflikte. Für private Nutzer bedeutet das, sich auf ein Umfeld einzustellen, das sich weiter verändern wird.

Wie stark diese Veränderungen letztlich ausfallen, hängt von politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Entwicklungen und technologischen Innovationen ab. Sicher ist jedoch bereits jetzt: Der Drohnenmarkt in den USA befindet sich in einem grundlegenden Umbruch.

Buchbesprechung: Roboter und KI aus der neuen Reihe SchlauFUX von KOSMOS

Technik verstehen – ganz ohne Fachchinesisch

Roboter, künstliche Intelligenz, Maschinen, die lernen können – das klingt erst einmal ziemlich kompliziert. Genau hier setzt „Roboter und KI“ an. Das Buch zeigt, dass Technik nicht einschüchternd sein muss, sondern neugierig machen kann. Und zwar so, dass Kinder ab etwa 8 Jahren problemlos folgen können – und Erwachsene oft gleich mitlesen.

Schon nach den ersten Seiten wird klar: Hier geht es nicht darum, alles perfekt zu verstehen. Es geht ums Entdecken, Staunen und Fragenstellen. Und genau das macht den Reiz dieses Buches aus.

Was dich im Buch erwartet

Statt streng von vorne nach hinten gelesen zu werden, lädt dieses Buch zum Querlesen ein. Du kannst selbst entscheiden, welches Thema dich gerade interessiert – fast so, als würdest du durch ein Technik-Museum schlendern und an den Stationen stehen bleiben, die dich am meisten ansprechen.

Im Buch geht es unter anderem darum,

  • was Roboter eigentlich sind und wo sie uns heute schon begegnen
  • wie künstliche Intelligenz funktioniert – ganz einfach erklärt
  • warum Roboter im Weltall, in Krankenhäusern oder sogar beim Spielen helfen
  • wie Maschinen lernen können und was das mit unserem eigenen Lernen zu tun hat

Die Texte sind bewusst kurz gehalten, werden durch Bilder, Infokästen und kleine Zusatzinfos ergänzt und lassen sich auch gut in Etappen lesen. Ideal also für zwischendurch – oder für einen gemütlichen Lesenachmittag.

Warum Leser:innen das Buch mögen

In Rezensionen auf Plattformen wie Thalia, Hugendubel oder Amazon liest man immer wieder, dass das Buch Kinder richtig gut abholt. Besonders positiv fällt auf, dass Technik hier nicht trocken erklärt wird, sondern in kleinen Häppchen, die neugierig machen.

Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder selbstständig im Buch stöbern, hin- und herblättern und immer wieder neue Seiten entdecken. Genau dieses freie Lesen motiviert – vor allem Kinder, die bei klassischen Sachbüchern schnell die Lust verlieren.

Auch die Erklärweise wird häufig gelobt. Fachbegriffe werden nicht einfach hingeschrieben, sondern so erklärt, dass man sie wirklich versteht. Oft helfen Vergleiche aus dem Alltag dabei, zum Beispiel aus Spielen, Schule oder dem eigenen Zuhause.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung: Die Seiten sind farbig, übersichtlich und hochwertig gestaltet. Das Buch fühlt sich stabil an, liegt gut in der Hand und eignet sich auch hervorragend als Geschenk.

Mein Fazit

„Kosmos SchlauFUX – Roboter und KI“ ist ein Buch, das Lust auf Zukunft macht. Es erklärt große Themen verständlich, ohne sie zu vereinfachen, und zeigt, dass Technik nichts Abgehobenes ist, sondern längst zu unserem Alltag gehört.

Besonders schön: Man muss kein Technik-Profi sein, um Spaß an diesem Buch zu haben. Es reicht Neugier – der Rest kommt beim Lesen fast von allein. Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt und jedes Mal etwas Neues entdeckt.


Hier gehts zum Buch

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Robots-Blog Interview: fischertechnik Geschäftsführer Martin Rogler präsentiert Robotik-Neuheiten auf Spielwaremesse Nürnberg

Im Robots-Blog Interview gibt fischertechnik Geschäftsführer Martin Rogler einen kompakten Einblick in die aktuellen Robotik-Neuheiten und zeigt, welche Funktionen, Ideen und Einsatzmöglichkeiten hinter den neuen Modellen stecken. Dabei geht es um praxisnahe Anwendungen, spannende Lern- und Tüftel-Potenziale sowie darum, wie fischertechnik Robotik für Schule, Hobby und Technikfans weiterdenkt. Das Interview liefert einen schnellen Überblick über die Highlights und macht neugierig auf die neuesten Entwicklungen rund um fischertechnik und Robotik.

Kosmos Bionic Robotic Arm im Test – Bionischer Roboterarm als Experimentier-Set

Der Kosmos Bionic Robotic Arm ist ein Experimentierbaukasten, der Elemente aus Bionik und Modellbau kombiniert. Das Set richtet sich an junge technikinteressierte Menschen ab etwa zehn Jahren und verbindet Lernerfahrung mit Bastelspaß.

Konzept und Funktionsweise

Im Mittelpunkt steht ein mechanischer Roboterarm, dessen Bewegungsprinzip am echten Elefantenrüssel orientiert ist. Statt Elektromotoren kommt ein ausgeklügeltes System aus Nylonfäden zum Einsatz. Diese wirken im Modell wie künstliche Muskeln und Sehnen. So gelingt es, den Arm in viele Richtungen zu bewegen; die Bewegungen erscheinen sehr flexibel und erinnern an Science-Fiction-Konstruktionen.

Gesteuert wird der Arm über zwei Joysticks. Der eine ist für den oberen, der andere für den unteren Bereich des Arms gedacht. Zusätzlich gibt es Tasten für die Rotation der Greifklaue und das Öffnen und Schließen derselben. Die Steuerung ist komplett mechanisch und benötigt weder Elektronik noch Batterien. Die Kraft wird allein per Hand auf die Bewegungselemente übertragen.

Aufbau und Schwierigkeitsgrad

Mit Bauteilen auf über 8 Teileträgern ist der Bausatz eine echte Herausforderung. Der Aufbau läuft in mehreren Phasen: Zuerst werden Kabelschnallen vorbereitet, dann die Joysticks zusammengesteckt, später der Arm zusammengesetzt und die Fäden eingefädelt sowie gespannt. Genau dieses Einstellen der Nylonfäden ist ein kritischer Punkt, weil dadurch die reibungslose Funktion sichergestellt wird.

Die Anleitung ist umfangreich und bebildert, sodass Schritt für Schritt der Bau nachvollzogen werden kann. Wer Schwierigkeiten beim Nachbauen hat, findet im Internet ergänzende Video-Anleitungen, die besonders bei komplizierten Schritten hilfreich sind. Für den gesamten Aufbau sollte man mehrere Stunden, teils auch mehrere Tage einplanen.

Vorteile des Sets

  • Der Kosmos Bionic Robotic Arm vermittelt wichtige Grundlagen in den Bereichen Bionik, Robotik und Mechanik. Während des Aufbaus lernt man, wie komplexe Bewegungssysteme funktionieren und entwickelt technisches Verständnis und Geschick.
  • Der seilzugbasierte Antrieb des Arms ist ziemlich einzigartig. Anders als motorisierte Modelle wirkt die Bewegung hier fast organisch.
  • Da das System ohne Elektronik und Batterien auskommt, verursacht es keine laufenden Kosten und ist weniger anfällig für technische Ausfälle.
  • Der Arm bietet dank verschiedener Aufsätze und hoher Beweglichkeit viel Vielfalt beim Spielen oder Experimentieren.

Nachteile und Herausforderungen

  • Mit beinahe 300 Teilen könnte das Set für Jüngere oder Ungeduldige schnell zu viel werden. Geduldige Bastler profitieren, aber wer rasche Erfolge sucht, könnte frustriert sein.
  • Für den Aufbau werden zusätzliche Werkzeuge benötigt, etwa Kreuzschlitz-Schraubendreher, Seitenschneider oder eine Feile, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
  • Wer beim Einstellen der Nylonfäden nicht genau aufpasst, dem könnte der Arm entweder zu wenig oder zu stark spannen. Das beeinflusst die Funktion und kann mehrere Justierversuche erfordern.
  • Im Unterschied zu elektronischen Roboterarmen kann der mechanische Arm nur leichtere Objekte greifen. Zu schwere Gegenstände können das System beschädigen oder verstellen.
  • Mit der Zeit könnten sich Fäden lockern, dehnen oder reißen. Dann ist Nachjustieren oder Austauschen notwendig.

Verarbeitung

Die Kunststoffteile des Sets sind passgenau gearbeitet und machen einen stabilen Eindruck. Die Gelenke und Zahnräder lassen sich leichtgängig bewegen. Langfristig könnte der Kunststoff aber bei intensiver Nutzung abnutzen oder ein Nylonfaden reißen. Bei der Vorstellung auf der Spielwarenmessen passierte leider genau das. Ich vermute aber, dass es dafür viele Stunden intensiver Belastung benötigt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Set wird im mittleren Preisbereich für Experimentierbaukästen angeboten. Interessanterweise wird es auch unter anderen Marken günstiger verkauft, da Kosmos eine Lizenzversion vertreibt, was manche Käufer zum Preisvergleich anregt.

Zielgruppe

Empfohlen wird das Set für Kinder ab etwa zehn Jahren, wobei jüngere Baufans durchaus Unterstützung gebrauchen können. Auch für Modellbau-Fans und Sammler ist das System durch seine mechanische Funktionsweise interessant.

Fazit

Der Kosmos Bionic Robotic Arm ist ein Experimentierbaukasten mit spannendem mechanischem Konzept. Sein bionisch inspiriertes Zugseilsystem hebt sich deutlich von anderen Roboterarmen ab und bietet wertvolle technische Einblicke.

Besonders zeichnet sich der Bausatz durch seinen Lerneffekt, die robuste Bauweise und die geschmeidigen Bewegungen des fertigen Arms aus. Die hohen Anforderungen an Präzision und Geduld beim Aufbau sind für viele Nutzer eine echte Herausfoderung, können aber gerade bei Kindern zu Frust führen.

Insgesamt handelt es sich um ein solides Lernspielzeug für Bastlerinnen und Bastler, das mit Herausforderungen, aber auch mit einem faszinierenden Arbeitsprinzip belohnt. Wer Freude an Technik, Robotern, Bionik und Mechanik hat, wird viel Spaß am Kosmos Bionic Robotic Arm haben.

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https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=4fblpr

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StackChan by M5Stack Now Available on Kickstarter

January, 2026 — M5Stack, a global leader in modular IoT and embedded development platforms, today launched StackChan, the first community-co-created open-source AI desktop robot, built on a proven ESP32 platform and designed to be endlessly hackable by makers worldwide.

Unlike closed, concept-driven AI robots, StackChan exposes its hardware, firmware, and interaction logic from day one — turning a playful desktop companion into a real development platform.

StackChan is now live on Kickstarter with a $65 Super Early Bird offer available for the first 72 hours.

From Community to the Globe: How StackChan Was Born 

Before its official launch by M5Stack, StackChan had already existed as a community-driven project since 2021. Built on M5Stack standard controller, Core series, it began as a personal open-source project by maker Shinya Ishikawa, sustained and shaped through ongoing community contributions. 

As more enthusiasts joined the project, contributors like Takao, who helped popularize the DIY kits, and Robo8080, who introduced AI capabilities, played key roles in expanding StackChan beyond its original form. 

Inspired by StackChan’s expandability and creative potential, M5Stack officially brought the project to life as its first ready-to-play yet endlessly hackable desktop robot—while keeping its community-driven spirit at the core. 

What Remains: Core Computing & Interaction Capabilities 

As with the original version, StackChan continues to use the M5Stack flagship Core Series (CoreS3) as its main controller. CoreS3 is powered by an ESP32-S3 SoC with a 240 MHz dual-core processor, 16 MB Flash, and 8 MB PSRAM, and supports both Wi-Fi and BLE connectivity. 

To enable richer interactions, the main unit integrates a 2.0-inch capacitive touch display, a 0.3 MP camera, a proximity sensor, a 9-axis IMU (accelerometer + gyroscope + magnetometer). It also includes a microSD card slot, a 1W speaker, dual microphones, and power/reset buttons. Together, these hardware components form a solid foundation for StackChan’s audio-visual interactive experiences. 

For more technical details, please refer to the StackChan documentation: https://docs.m5stack.com/en/StackChan 

What’s New: Ready-to-Play Functions Powered by Advanced Hardware  

For the robot body, several advancements have been made to make it easier to get hands-on and improve the out-of-box experience. It features: 

Power & connectivity: A USB-C interface for both power and data, paired with a built-in 700 mAh battery.  

Movement system: 2 feedback servos supporting 360° continuous rotation on the horizontal axis and 90° vertical tilt—enabling expressive movements with real-time position feedback. 

Visual feedback: 2 rows totaling 12 RGB LEDs for expressive system and interaction feedback. 

Sensors & interaction: Infrared transmission and reception, a three-zone touch panel, and a full-featured NFC module enabling touch- and identity-based interactions. 

On the software side, StackChan is ready-to-play for starters with no coding required. The pre-installed factory firmware delivers: 

Expressive faces and motions: Preloaded with vivid facial expressions and coordinated movements that bring personality and liveliness to StackChan. 

Built-in AI agent: Integrates an AI agent for natural voice-based interaction and conversational experiences. 

App-based remote interaction: Supports official iOS app for video calls, remote avatar control, and real-time interaction with StackChan. 

Chan-to-Chan Friends Map: Enables discovery of nearby StackChan devices, unlocking playful multi-device and social interaction scenarios. 

Open for customization: While beginner-friendly by default, the firmware supports further development via Arduino and UiFlow2, making it easy to create custom applications. 

100% Open-Source: Built to Be Customized and Extended 

In an era filled with closed, concept-driven “AI robot” products, StackChan stands out with its open-source core. From firmware and hardware interfaces to development tools, every layer is designed to be explored, modified, and extended by users. 

Beyond code, StackChan also encourages physical customization. With 3D printing and creative accessories, users can personalize their StackChan’s appearance and turn it into a unique desktop companion. 

Open-source repository: https://github.com/m5stack/StackChan 

 
Fun with Global Community: Share, Extend, and Evolve Together 

Since its birth, StackChan has grown into a vibrant global community of makers, developers, and enthusiasts. From sharing projects and source code online to hosting meetups and anniversary events offline, the community continues to expand what StackChan can be. 

Owning a StackChan is not just about building a robot—it’s about being part of an open ecosystem where ideas and creativity evolve together. 

StackChan is not built to its end at launch. It is built to grow—through open technology, creative experimentation, and a global community that continues to redefine what a desktop robot can be.  

Discover your StackChan on Kickstarter now: https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=d5iznw&utm_source=PR