United Robotics Group eröffnet Robotik-Trainingszentrum in Gelsenkirchen im Herzen eines ehemaligen Krankenhauses

Stuhr, 06.08.2026 – Die United Robotics Group (URG), führender Anbieter von KI-gestützten Robotiklösungen im Gesundheits- und Servicebereich, eröffnet einen neuen Standort in Gelsenkirchen. Im Rahmen der bestehenden Technologie-Partnerschaft mit KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH bezieht URG Räumlichkeiten im ehemaligen St. Josef-Hospital Gelsenkirchen, in dem KERN heute das Gesundheitszentrum St. Josef betreibt. Der neue Standort fungiert als Robotik-Trainings- und Entwicklungszentrum und ist damit ein Meilenstein in der strategischen Zusammenarbeit beider Unternehmen.

  • Einzigartiges Trainings- und Entwicklungszentrum für KI-basierte Robotik im Gesundheitswesen auf 400m² großer ehemaliger Intensivstation
  • Zwei Demonstrations- und Trainingsräume für realistische Anwendungsszenarien in Labor-, Krankenhaus- und Pflege-Umgebung
  • Meilenstein in der Technologie-Partnerschaft zwischen URG und KERN

    „Die Eröffnung des Trainingszentrums in Gelsenkirchen ist für uns ein logischer Schritt, um unsere Robotik-Lösungen gezielt auf den Einsatz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorzubereiten – und das weltweit“, erklärt Wassim Saeidi, Gründer und CEO der United Robotics Group. „Das Gesundheitszentrum St. Josef bietet uns eine ideale Infrastruktur, die dem echten Klinikalltag so nah wie möglich kommt.“

    Vom Intensivbereich zum Innovationszentrum
    Die rund 400m² umfassenden Räumlichkeiten befinden sich in der früheren Notfall- und Intensivmedizin-Station des Klinikums. Nun werden sie zu einem der ungewöhnlichsten Robotik-Trainingszentren Deutschlands umgestaltet, in denen URG-Roboter unter realen klinischen und pflegerischen Bedingungen demonstriert, trainiert und konfiguriert werden können.

    „Unsere Roboter sollen den Alltag von Menschen im Gesundheitswesen erleichtern. Deshalb hinterfragen wir unsere vorhandenen Lösungen konsequent und entwickeln sie bedarfsgerecht weiter. Genau dafür schaffen wir diesen Ort“, sagt Kerstin Wagner, Co-CEO und COO der United Robotics Group.

    Zwei spezialisierte Trainingsräume für realistische Anwendungsszenarien
    Das Herzstück des neuen Standorts bilden zwei Demonstrations- und Trainingsräume für den Robotik-Einsatz in realistischen Umgebungen aus Labor, Klinik, Pflege und Versorgung:
  • Demo-Umgebung Klinik & Labor: Ein Raum, der eine klinische Labor- und Krankenhausumgebung authentisch abbildet. Hier können URG-Roboter unter realistischen Bedingungen demonstriert, getestet und weiterentwickelt werden – von der Probenlogistik bis zur Unterstützung klinischer Prozesse.
  • Demo-Umgebung Pflege & Versorgung: Ein flexibel konfigurierbarer Raum, der sowohl als Krankenzimmer mit Krankenhausbett als auch als Pflege- bzw. Wohnumgebung genutzt werden kann – ausgestattet mit Bett, Sessel, Tisch und weiterer praxisnaher Ausstattung. Dieser Raum ermöglicht es, unterschiedliche Anwendungsszenarien im Gesundheits- und Pflegebereich realitätsnah zu simulieren und Robotik-Lösungen für beide Settings zu erproben.
Vier Robotik-Systeme werden im URG-Robotik-Trainingszentrum für den Einsatz in Klinik, Labor und Pflege vorbereitet: uLab Mobile, uMe, uServe und uLog (v.l.n.r.) © United Robotics Group

Ein besonderes Merkmal des Standorts: Im Flur des ehemaligen Klinikgebäudes bleibt eine elektrische Krankenhaus-Flügeltür erhalten. Sie ermöglicht die Demonstration typischer Anwendungsfälle wie das autonome Passieren von Türen durch Roboter sowie den automatisierten Bettentransport, die im Klinikalltag täglich relevant sind.

Vier Robotik-Systeme im Training
Am neuen Standort Gelsenkirchen werden vier URG-Robotik-Systeme trainiert und weiterentwickelt:

  • uMe – der humanoide Assistenz- und Kommunikationsroboter von URG, konzipiert für menschenzentrierte Umgebungen in Pflege, Klinik und Betreuung. uMe setzt auf sprachbasierte Interaktion, sensorbasierte Wahrnehmung und vorprogrammierte Bewegungsabläufe, um Pflegekräfte zu entlasten und pflegebedürftige Menschen im Alltag zu begleiten.
  • uLab Mobile – der mobile, autonome Service-Rober für unterstützende Tätigkeiten in klinischen Laboren, wo er u.a. Probenhandling, Gerätebeladung und Transportaufgaben rund um die Uhr übernimmt – und jetzt für weitere Tätigkeiten in klinischen Umgebungen weiterentwickelt und trainiert werden soll.
  • uLog – das autonome Logistiksystem für wiederkehrende Transportaufgaben in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, wo es Fachpersonal vom zeitintensiven innerbetrieblichen Transport von Versorgungsmaterialien, Wäsche und weiteren Gütern entlasten kann.
  • uServe – ein vielseitiger Serviceroboter, der für menschenzentrierte Umgebungen wie das Gesundheitswesen entwickelt wurde. Er ist mit fortschrittlichen Navigations- und Interaktionssystemen ausgestattet, die eine autonome Bewältigung von Aufgaben wie die Auslieferung von medizinischem Material, die Führung von Besuchern und die Bereitstellung wichtiger Informationen ermöglichen.

Alle URG-Robotik-Systeme sind in die KI-basierte Softwareplattform uGo+ integriert, die gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt wurde und das intelligente Flottenmanagement sowie die Workflow-Orchestrierung der URG-Roboter ermöglicht.

United Robotics Group präsentiert erstmals humanoiden Roboter uMe auf der CES 2026

Stuhr, 06.01.2026 – Die United Robotics Group (URG) präsentiert auf der CES 2026 erstmals ihren humanoiden Roboter uMe. Der technologische Prototyp ergänzt das bestehende Portfolio aus mobilen Service- und Gesundheitsrobotern und zeigt, wie humanoide Robotik sinnvoll in reale Arbeitsumgebungen integriert werden kann. uMe demonstriert auf der Messe erste Kernfunktionen wie sprachbasierte Interaktion, vorprogrammierte Bewegungsabläufe und sensorbasierte Wahrnehmung. Dazu gehören unter anderem hochauflösende Kameras, Tiefensensorik, ein Mikrofonarray sowie ein interaktives Display, über das Inhalte und Dialoge dargestellt werden können. uMe ist softwareseitig vollständig in die URG Plattform uGo+ integriert und wurde von Beginn an so konzipiert, dass er sich nahtlos in bestehende Datenflüsse, Geräteanbindungen und Workflows einfügt.

Humanoide Robotik für Bildung, Pflege und Forschung

Als humanoide Erweiterung des Portfolios adressiert uMe vor allem Umgebungen, in denen soziale Interaktion und Zugänglichkeit im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören Bildungseinrichtungen, in denen uMe Lerninhalte unterstützt und technische Zusammenhänge erlebbar macht, sowie Pflegeumgebungen, in denen der Roboter Routinen begleitet und durch Gespräche, Aktivierung und Orientierung entlastende Unterstützung bietet. Auch Forschungsteams eröffnet uMe neue Möglichkeiten für die Entwicklung und Erprobung von Robotikfunktionen.

Wassim Saeidi, Gründer und CEO der United Robotics Group, erklärt: „uMe ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung unserer Plattform. Er macht deutlich, wie humanoide Robotik künftig einen Beitrag zu gesellschaftlichen Herausforderungen leisten kann. Entscheidend ist für uns nicht das Spektakuläre, sondern der praktische Nutzen. Wir zeigen, wie sich ein humanoides System in bestehende Prozesse integrieren lässt und echten Mehrwert für Pflegekräfte, Lehrende und Forschende schaffen kann.“

uGo+ als zentrale Software-Plattform zwischen Hardware und Anwendung

uMe ist vollständig in die Software-Plattform uGo+ integriert, die mobile und humanoide Robotersysteme über eine gemeinsame Architektur miteinander verbindet. uGo+ ist dabei bewusst als anwenderzentrierte Plattform konzipiert, die sich kontinuierlich weiterentwickelt und künftig einen klaren No-Code-Charakter erhalten soll. Ziel ist es, Nutzer:innen zu befähigen, Robotik-Workflows selbstständig, sicher und ohne Programmierkenntnisse zu konfigurieren und anzupassen. Die Weiterentwicklung von uGo+ ist – neben dem humanoiden Prototyp uMe – einer der zentralen Entwicklungsschwerpunkte der United Robotics Group, da hier die Brücke zwischen Hardware, konkreten Anwendungen und Alltagstauglichkeit entsteht. uMe ist zudem als offene, erweiterbare Plattform ausgelegt und bietet Partner:innen aus Industrie, Forschung und Bildung die Möglichkeit, eigene Module zu entwickeln, Funktionen zu testen und neue Szenarien zu pilotieren. So entsteht ein durchgängiges Zusammenspiel aus Software-Plattform und spezialisierten Robotersystemen, zu denen uLab Mobile, uServe, uLog und uClean bereits mehrere spezialisierte Serviceroboter für Labor-, Klinik- und Logistikumgebungen gehören. Gemeinsam bilden sie ein durchgängiges System, in dem mobile und humanoide Robotik über eine gemeinsame Infrastruktur zusammenwirken können.