Alltagshelfer der Zukunft: igus beschleunigt humanoide Robotik mit Low Cost Automation

Auf der Hannover Messe 2022 stellt igus den ersten Prototypen eines humanoiden Low Cost Roboters vor

Köln, 27. Mai 2022 – Mensch, Maschine – oder beides? Humanoide Roboter sind längst nicht mehr nur Science-Fiction, sondern Realität. Auch igus forscht bereits seit einiger Zeit an humanoider Robotik und stellt nun auf der Hannover Messe einen Prototypen des motion plastics bot vor: ein humanoider Roboter, der die Vorteile von Hochleistungskunststoffen und Low Cost Automation vereint.

Roboter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Spätestens seit dem Wandel zur Industrie 4.0 werden immer mehr Aufgaben automatisiert – und davon profitieren auch neue Formen der Robotik. Doch Roboter können nicht nur in der Industrie, sondern auch im Alltag für Erleichterung sorgen. Ein Humanoid, der nicht nur funktionell, sondern auch freundlich ist und menschliche Züge trägt, kann den Menschen nicht als Maschine, sondern als Partner begleiten. In der Forschung und Entwicklung von humanoider Robotik gibt es stetig Fortschritte. Zum Beispiel bei einem Forschungsteam der TU Chemnitz, das eine E-Skin entwickelt – eine berührungsempfindliche elektronische Haut, die humanoide Roboter noch menschenähnlicher machen könnte. Immer getrieben von der Frage, in welche Richtung sich die Robotik weiterentwickeln kann, arbeitet auch igus seit einiger Zeit an der eigenen Vision eines humanoiden Roboters – dem motion plastics bot. „Mit dem igus ReBeL und unserem drytech Angebot waren bereits passende Komponenten vorhanden, um Bewegung in einen Roboter zu bringen. Der humanoide Roboter ist ein gemeinsames Projekt mit den Robotik-Experten des Stuttgarter Start-ups TruPhysics, das den intelligenten Humanoiden aus unseren motion plastics sowie weiteren Komponenten zusammengebaut hat. Dort ist er unter dem Namen Robert M3 erhältlich”, erklärt Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Automatisierungstechnik und Robotik bei igus. „Mit dem Bot wollen wir das Zusammenspiel von unseren Produkten aus Hochleistungskunststoffen und integrierter Intelligenz aufzeigen – und das zu einem erschwinglichen Preis.“

Leichter und wartungsfreier Low Cost Humanoid

Für eine lange und störungsfreie Laufzeit ohne Wartung bieten die Tribo-Polymere von igus im motion plastics bot einen klaren Vorteil: Schmiermittelfreiheit. Gleichzeitig ermöglichen die Hochleistungskunststoffe eine leichte Bauweise. Durch ihren Einsatz bringt der motion plastics bot bei einer Höhe von bis zu 2,70 Meter lediglich 78 Kilogramm auf die Waage. Seine Spannweite beträgt 1,50 Meter. Der motion plastics bot verfügt über ein selbstfahrendes AGV (Automated Guided Vehicle), einen teleskopierbaren Körper sowie einen Kopf mit integriertem Bildschirm und Avatar für eine interaktive Kommunikation. Zentraler Bestandteil ist auch der igus ReBeL, ein Serviceroboter mit Cobot-Fähigkeiten, der als Arme des Bots zum Einsatz kommt. Das Herzstück des ReBeLs sind die vollintegrierten Tribo-Wellgetriebe aus Kunststoff mit Motor, Absolutwert-Encoder, Kraftregelung und Controller. Der motion plastics bot bewegt sich in Schrittgeschwindigkeit und verfügt über eine Traglast von 2 Kilogramm pro Arm. Angesteuert wird er als Open Source-Lösung über das Robot Operating System (ROS). Denn das gesamte Low Cost Automation-Angebot von igus lässt sich in ROS abbilden. Mit der Studie zum motion plastics bot vereint igus die Vorteile seiner Hochleistungskunststoffe für die Bewegung und sein Know-how im Bereich Low Cost Automation, um die Entwicklung der nächsten Robotergeneration weiter voranzutreiben.

Lebenslanger Begleiter statt nur Maschine

„Wir sehen viel Potenzial im Einsatz von humanoiden Robotern. Doch unsere Welt ist von Menschen für Menschen gebaut. Statt nur einzelne Automatisierungsteile zu nutzen, ist es daher sinnvoll an Humanoiden und Androiden zu forschen. Die Frage ist, wann ist der Markt soweit?“, macht Alexander Mühlens deutlich. Menschenähnliche Roboter können sowohl gefährliche als auch einfache und monotone Aufgaben übernehmen.Im beruflichen Umfeld können Arbeiten erledigt werden, die über ein bloßes Pick & Place, wie es Roboterarme verrichten, hinausgehen. Im Haushaltsbereich kann ein Bot mehrere Roboter ersetzen: Er könnte selbstständig staubsaugen, Rasen mähen, Einkäufe erledigen, kochen, Wäsche waschen und darüber hinaus alle möglichen Aufgaben erledigen – selbst die Pflege von kranken Menschen. Somit wäre er nicht nur eine Maschine, sondern ein Begleiter, der für eine Menschenleben lange Erleichterung sorgen könnte. „Der Einsatz eines solchen Roboters ist bisher noch mit hohen Kosten verbunden, berücksichtigt man jedoch die mögliche Lebensdauer, würde sich der Einsatz längerfristig amortisieren”, sagt Mühlens. „Unser Ziel ist es, mit motion plastics Komponenten kostengünstige und einfache Lösungen für humanoide Robotik aufzuzeigen.”

Nürnberger Unternehmen isento stellt humanoiden Roboter zum Selberbauen vor

pib – der humanoide Roboter aus dem 3D-Drucker

Nürnberg, 26.04.2022 +++ „Ein humanoider Roboter für alle, entwickelt von allen.“ Diese Vision hat das Nürnberger Unternehmen isento. Dr. Jürgen Baier und sein Team haben dafür das Projekt pib.rocks ins Leben gerufen. pib steht für printable intelligent bot und ist ein humanoider Roboter, den jede:r mit Hilfe eines 3D-Druckers selbst bauen und mitentwickeln kann.

Roboter – Helfer oder Zerstörer?

Wer kennt sie nicht? Terminator, I,Robot und alle Roboter, die sich aufgemacht haben, in Kinofilmen dieser Welt die Menschheit auszulöschen. Gleichzeitig fasziniert, aber auch besorgt, sitzt man vor der Leinwand und fragt sich, ob es wohl wirklich dazu kommen wird.

Roboter werden in den nächsten Jahren deutliche gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen. Diese können aber auch sehr positiv sein. Heute schon drehen in vielen Haushalten Saug- und Mähroboter ihre Runden und nehmen so manche lästige Aufgabe ab.

Wie wäre es denn da mit einem humanoiden Roboter als Helfer des Alltags, der uns mehr Zeit verschafft, um uns mit den angenehmen Dingen des Lebens zu beschäftigen? Genau diese Lücke möchte pib besetzen und schließen.

Die Entstehung von pib

Alles begann mit einer Masterarbeit und einem Roboterarm, der das Greifen lernen sollte. Daraus entstand die Idee ein Projekt zu starten, in dem jede:r die Möglichkeit hat, ohne Vorkenntnisse und zu vergleichsweise geringen Kosten, einen eigenen humanoiden Roboter zu bauen. Es wird lediglich ein 3D-Drucker, etwas Werkzeug und einige extra Bauteile wie Schrauben oder eine Kamera benötigt.

Über die Webseite pib.rocks kann man sich dann alle Druckdaten herunterladen, die Teile mit dem 3D-Drucker ausdrucken und mit den verfügbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen aufbauen.

Mitmachen ist erwünscht

Da pib quasi noch in den Kinderschuhen steckt, soll der Roboter mit Hilfe einer Community gemeinsam zur Bestform gebracht werden. Hierzu kann man sich in Foren und Gruppen austauschen oder gleich die Entwicklung mit beeinflussen. Wer Ideen zur Weiterentwicklung hat, kann diese über das webbasierte CAD-Programm einbringen und braucht dafür nichts weiter als Phantasie und Enthusiasmus.

„Wir wissen, dass diese Aufgabe riesig ist und nicht in einzelnen Händen liegen kann und sollte. Gemeinsam mit einer starken Community möchten wir daher alle einladen, die Zukunft mit uns zu gestalten“, so Dr. Jürgen Baier, der sich schon seit einiger Zeit mit den Themen Robotik, 3D-Druck und Künstlicher Intelligenz beschäftigt.

Ziel ist es, die bestmögliche Version von pib zu erschaffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, Teil von www.pib.rocks zu werden. +++

ArcBotics Launches Hubert the Humanoid on Kickstarter, Funded In 2 Hours

HAYWARD – ArcBotics, a leading educational robotics company based in California, is pleased to announce the launch of Hubert the Humanoid: Your Advanced Robotics Study Buddy, a research-grade open source humanoid robot, on Kickstarter.

ArcBotics’ mission is to help anyone learn robotics, no matter their background or current skill level. It is undeniable that robots will play a part in every part of our collective futures, and in many ways, they already do. They believe that by understanding how robots work can we control our own futures, rather than allow technology to control us.

Hubert is designed for anyone pursuing robotics and want the most affordable, top-to-bottom college-level robotics class you’ll ever find – while getting to use your own humanoid robot. Hubert is designed for educators, roboticists who want to compete in robotics competitions, researchers, pro-users, and hobbyists new to robotics who are looking for a humanoid robot that is ready-to-go.

They have created Hubert to make a full suite of college-level robotics lessons cheaper than the cost of a single robotics class. Hubert runs the same software that today’s leading robotics companies and universities are running. Similar robots have been used in the leading universities – but starting at 10x the price. Hubert is starting at $599 USD on Kickstarter, retailing for $1,199 USD, and is 100% Open Source Hardware.

ArcBotics will be releasing in-depth, free web tutorials to help train anyone to become a robotics engineer in the latest topics such as: ROS, Arduino, OpenCV, Object Recognition, TensorFlow, Inverse Kinematics, Control Theory, MoveIt!, Power Management, Path Planning, Legged Mechanics, Python, and so much more.

Hubert’s core features:

  • Dual-camera stereo HD vision cameras
  • On-board Raspberry Pi 3, preloaded with all necessary software
  • Custom smart servo – incredibly high torque, voltage independent, embedded sensors with serial communication
  • Custom Arduino-compatible Python-powered servo controller, with on-board 9-axis Motion and Bluetooth 4 LE connection
  • Rigid aluminum frame
  • Removable outer sheet metal shell – easily remove, design, and attach your own shell or parts
  • Functional grippers
  • Speaker and microphone
  • Touch-screen LCD head
  • Independent emotive ears
  • 100% Open Source Hardware
  • Future-proof with Raspberry Pi 3, C.H.I.P., and ODROID-XU4

About ArcBotics Since 2012, ArcBotics has been making robotics accessible by creating full-feature robots designed for different age groups and skill levels, with extensive, step-by-step documentation and open sourcing the hardware and software. They previously launched 2 successful Kickstarter campaigns for Hexy the Hexapod and Sparki the Easy Robot for Everyone, raising $360,000 and shipping to over 2500 backers. Since then, they have grown to ship tens of thousands of robots to homes, STEM programs, and universities around the world like Stanford, MIT, and Northwestern. Their robots can be found at global retailers like Barnes and Noble, Adafruit, RobotShop, DFRobot, and more.

IronBot Robotics Kit for Children Launches IndieGogo Campaign

XiaMen, China – May 22, 2016 – IronBot is a 3-in-1 buildable and programmable robotics kit for children age 8 and up. Kids will learn STEM and  robotics, when they happily create a “little robot friend” of their own. On Tuesday, May 17, it was launched on Indiegogo, with early bird perk starting from just $89.  (Indiegogo Link: https://igg.me/at/ironbot/x/12259168)


IronBot Includes three choices: a “Robot Arm,” a “Biped Robot,” or a “Humanoid Robot.” As a step-by-step robotic learning kit, the robots are perfect for education and technical instruction, and are a fun playtime activity for children 8 years and up.

IronBot helps children to learn by following step-by-step easy instructions, easily explaining the components, which include, a servo-motor, manipulator assembly, Biped Robot and the Humanoid Robot. The IronBot kit will open the door to the world of robots to children of all ages.
According to the founders of IronBot, “Children can control their IronBot by Bluetooth®, and IronBot offers a coordinating, dedicated app. The robotic arm will pick up small objects or play a balloon game. The app can also race two biped robots. When a robot transforms to the next level humanoid form, kids can use a mobile phone to act as the brain of IronBot. Children will learn by audio and visual interaction using the mobile phone’s camera and microphone.”
The kit comes with a multimode progressive assembly, graphic programming and a personalization setting. Kids can name their robot, and program a personality, voice and story with a customized setting. The kit can be augmented by the children by crafting unique parts for their IronBots, creating unique characteristics on their own.


For more information visit www.ironbot.net.

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