ABB identifiziert neue Perspektiven für Robotik und KI im Jahr 2024

Marc Segura, Leiter der Robotics-Division bei ABB, skizziert drei Haupttreiber für robotergestützte KI-Lösungen im Jahr 2024. Indes setzt ABB ihre Expansion in neue Segmente fort, in denen eine robotergestützte Automatisierung bisher kaum zum Einsatz kam.

„Im kommenden Jahr wird die entscheidende Rolle der KI verstärkt im Fokus stehen“, betont Marc Segura. „Von mobilen Robotern und Cobots über neue Robotik-Anwendungen in weiteren Segmenten bis hin zur Schaffung neuartiger Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – diese KI-Trends werden die Zukunft der Industrierobotik neu definieren.“

1 – KI wird für eine größere Autonomie in Robotikanwendungen sorgen

Den Fortschritt auf dem Gebiet der KI zu beschleunigen, bedeutet, die Möglichkeiten der Industrierobotik neu zu definieren. KI verbessert nicht nur die Fähigkeit von Robotern zum Greifen, Aufnehmen und Absetzen von Objekten, sondern ermöglicht es ihnen auch, dynamische Umgebungen abzubilden und durch sie zu navigieren. Mithilfe von KI können mobile Roboter, Cobots und andere robotergestützte Lösungen ein Höchstmaß an Geschwindigkeit, Genauigkeit und Traglast erreichen, sodass sie mehr Aufgaben in Umgebungen wie flexiblen Fabriken, Lagerhäusern, Logistikzentren und Labors übernehmen können.

„KI-gestützte mobile Roboter können Segmente wie die Fertigung, Logistik und Labors transformieren“, ergänzt Segura. „Roboter, die mit der neuen Visual-SLAM-Technologie (Visual Simultaneous Localization and Mapping) von ABB ausgestattet sind, verfügen zum Beispiel über erweiterte Kartierungs- und Navigationsfähigkeiten. Das ermöglicht eine größere Autonomie und reduziert die Infrastruktur, die frühere Generationen fahrerloser Roboter benötigten. Dies wiederum ebnet den Weg für die Umstellung von linearen Produktionslinien auf dynamische Netzwerke. So können erhebliche Effizienzsteigerungen erzielt und menschliche Arbeitskräfte von monotonen, schmutzigen und gefährlichen Arbeiten entlastet werden, damit sie sich erfüllenderen Tätigkeiten widmen können.“

2 – KI erschließt neue Bereiche für den Einsatz von Robotern

Das Potenzial der KI-gestützten Robotik geht weit über den Fertigungsbereich hinaus. Man geht davon aus, dass diese Technologien im Jahr 2024 erhebliche Effizienzsteigerungen in dynamischeren Bereichen wie dem Gesundheitswesen, Life Sciences und dem Einzelhandel ermöglichen werden. Ein weiteres Beispiel ist die Baubranche. Hier kann KI-gestützte Robotik wesentlich zur Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Sicherheit und Umsetzung nachhaltiger Verfahren beitragen und gleichzeitig das Wachstum fördern.

„Die Bauindustrie ist ein gutes Beispiel für einen Sektor, in dem KI-gestützte Roboter sich als transformativ erweisen werden. Sie können einen echten Mehrwert bieten, indem sie dabei helfen, viele Probleme zu lösen, mit denen die Branche heute zu kämpfen hat – darunter Fachkräftemangel, Sicherheitsrisiken und stagnierende Produktivität“, erklärt Marc Segura. „KI-basierte Fähigkeiten wie eine bessere Erkennung und Entscheidungsfindung sowie Fortschritte auf dem Gebiet der kollaborativen Robotik ermöglichen einen sicheren Einsatz von Robotern an der Seite von Menschen. Dank dieser Fortschritte können Roboter Kernaufgaben wie das Mauern, das Montieren von Modulen und das Fertigen im 3D-Druck präziser und schneller erledigen. Gleichzeitig tragen sie durch Senkung der Emissionen zur Nachhaltigkeit bei, indem sie zum Beispiel das Mischen von Beton vor Ort ermöglichen und durch Montage vor Ort den Materialtransport über große Entfernungen reduzieren.“

3 – KI wird neue Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten mit Robotern schaffen

Die in der KI und Robotik erzielten Fortschritte sind für die Aus- und Weiterbildung von großer Bedeutung. Denn sie helfen dabei, die Qualifikationslücke in der Automatisierung zu schließen und Roboter für Menschen und Unternehmen zugänglicher zu machen. Da KI die Programmierung durch Lead-Through-Verfahren und natürliche Sprache vereinfacht, kann sich die Ausbildung auf die Frage konzentrieren, wie Roboter den Menschen effektiver unterstützen können, als ausschließlich Programmierkenntnisse zu vermitteln. Dieser Wandel macht Roboter für eine größere Zielgruppe zugänglich, was neue Jobperspektiven eröffnet und dabei hilft, dem Arbeits- und Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

„Der Mangel an Arbeitskräften, die über die benötigten Qualifikationen zur Programmierung und Bedienung von Robotern verfügen, ist seit Langem eine Hürde für die robotergestützte Automatisierung, insbesondere in kleinen und mittleren Fertigungsunternehmen“, so Marc Segura. „Dies wird sich zunehmend ändern, wenn Fortschritte auf dem Gebiet der generativen KI die Hürden zur Automatisierung senken und der Fokus der Ausbildung über die Programmierung hinausgeht. KI-gestützte Entwicklungen im Bereich Natural Language Programming, die die Steuerung von Robotern mithilfe von sprachlichen Anweisungen erlauben, werden für eine neue Dynamik in der Mensch-Roboter-Interaktion sorgen.“

Deutsches Museum Nürnberg erhält Nachbildungen von Murata Boy, Murata Girl und Murata Cheerleader

Hoofddorp, Niederlande: Eine von Rüdiger Scheel, Vice President Sales bei Murata Electronics Europe, geleitete Delegation von Murata hat Nachbildungen der Roboter Murata Boy, Murata Girl und Murata Cheerleader an das Deutsche Museum Nürnberg übergeben. Diese Einrichtung bringt den Besuchern die Zukunft näher und setzt dazu auf das Grundkonzept, Vergleiche zwischen „Science” und „Fiction” zu ziehen – ein Ansatz, auf dem sämtliche Bereiche des Museums beruhen.

„Wir sind froh, die Nachbildungen von Murata Boy, Murata Girl und Murata Cheerleader zur Verfügung stellen zu können, um das Deutsche Museum in seinem Vorhaben zu unterstützen, unseren Weg in die Zukunft erlebbar zu machen“, erklärte Rüdiger Scheel, Vice President Sales bei Murata Electronics Europe. Auf einer Fläche von mehr als 2.900 m² widmet sich die Ausstellung fünf Themenfeldern. Den Anfang macht der sehr persönliche Lebensbereich der einzelnen Menschen unter dem Motto „Arbeit und Alltag“ bzw. „Körper und Geist“. Als nächstes wird der Blickwinkel auf die Bereiche „System Stadt“ und „System Erde“ ausgeweitet, um schließlich bei dem ewigen Menschheitstraum anzukommen, durch „Raum und Zeit“ reisen zu können.

Die Roboter von Murata

Murata entwickelte die Murata Robots als eine einfache, leicht begreifbare Einführung in die Produkte und Technologien des Unternehmens. Den Menschen soll durch die Roboter ein Gefühl für die Möglichkeiten vermittelt werden, die die Elektronik bietet. Im Jahr 1991 entstand die erste Generation des Murata Boy. Dieser Roboter fährt auf einem Fahrrad und hält auch im Stillstand sein Gleichgewicht. Überdies vollführt Murata Boy eine Reihe von Stunts, indem er beispielsweise Steigungen oder Schwebebalken befährt. Die zweite Generation des Murata Boy folgte am 29. September 2005, und seit dieser Zeit wurden seine Fähigkeiten so erweitert, dass er einen S-förmigen Schwebebalken entlangfahren, eine 10 cm breite schiefe Ebene bewältigen und rückwärts laufen kann. Seit 2007 schafft Murata Boy auch eine Fahrt auf einer 2 cm breiten schiefen Ebene.

Murata Girl entstand am 23. September 2008 und kann auf einem Einrad das Gleichgewicht halten. 2009 fuhr Murata Girl um eine Kurve und über eine Schwebebalkenbrücke, bevor im Jahr 2010 eine Fahrt über einen S-förmigen Schwebebalken bewältigt wurde.

Am 25. September 2014 wurde schließlich das Murata Cheerleader-Team ins Leben gerufen. Diese Murata-Roboter können ihr Gleichgewicht halten, auch wenn sie scheinbar umzufallen drohen, und legen ein hervorragendes Teamwork an den Tag, das es ihnen ermöglicht, Kollisionen untereinander zu vermeiden.

Unidice: The Future of Gaming, Gamification and Smart Home Integration

The gaming world is on the cusp of a groundbreaking revolution with the introduction of the unidice, a new console that promises to redefine our understanding of games and gamification. This innovative device, blending cutting-edge technology with traditional gaming fun, offers a rich gaming experience and opens the door to a wide range of gamification applications. Furthermore, the unidice’s integration of generative AI in some of their Apps, particularly within the Tale Spinner application, along with a machine learning core that powers its Inertial Measurement Unit (IMU), signals a leap toward more interactive and intelligent gaming and beyond. An especially notable feature is its compatibility with the Matter protocol, thanks to its new and improved processor, making it an ideal tool for smart home management.

The Unidice: A Nexus of Hybrid Gaming 

At its heart, the unidice is an electronic dice featuring six touch displays, a processor, a gyroscope, and dual storage systems, designed to facilitate seamless communication via Bluetooth with smartphones and tablets. This capability allows for a hybrid gaming experience that combines the physical pleasure of rolling dice with the limitless possibilities of digital innovation. Beyond enhancing traditional gaming experiences, this feature significantly broadens the horizon for gamification in various domains, including education and sports. Moreover, with its compatibility with the Matter protocol, the unidice also steps into the realm of smart home technology, offering users a unique and interactive way to control and automate their home environments.

Unidice and Robotics: Pioneering Smart Device Interaction

In a notable showcase of its expansive capabilities, the unidice demonstrated control over a car provided by fishertechnik, highlighting its potential in robotics and smart device interaction. This feature is a testament to the versatility of the unidice, illustrating its capacity to extend beyond gaming and home automation into the realm of educational robotics and interactive learning. By integrating with physical devices, the unidice opens up new possibilities for gamification and educational applications, offering a hands-on approach to technology and engineering concepts. To witness this remarkable feature in action, explore the video from the convention where unidice displays the new features, games, and notably, the car control.

Generative AI and Tale Spinner: A New Chapter in Storytelling 

The unidice revolutionizes storytelling through its Tale Spinner application, which uses generative AI to create personalized stories for children. By rolling the dice and selecting main topics, kids can generate new story segments narrated by an AI voice, powered by GPT-4 Turbo and Whisper. This innovative use of generative AI transforms the unidice from a mere gaming console into a dynamic storytelling companion, encouraging creativity and a love for reading in young users.

Machine Learning and the IMU: Enhancing Interaction The unidice incorporates a machine learning core within its IMU, enabling it to „learn“ new input methods (thanks to firmware updates) and improve its movement and orientation detection. This advancement makes interactions more intuitive and responsive, paving the way for more immersive gaming and gamification applications.

Smart Home Integration: The Matter Protocol Advantage 

The unidice’s ability to use the Matter protocol, enabled by its advanced processor, marks a significant development in smart home integration. This feature allows the unidice to act as a smart home controller, providing a novel and interactive method for managing and automating home environments. Through simple gestures, taps, tilts and rolls, users can control lighting, temperature, and other smart devices, making the unidice a central hub for both entertainment and home management.

The unidice exemplifies the convergence of gaming, artificial intelligence, robotics, and smart home technology, heralding a new era of interactive entertainment and practical utility. Its fusion of physical gaming with digital innovation, powered by generative AI and machine learning, positions it as a pioneering console in not only the gaming industry but also in the broader context of smart living. As we move forward, the unidice stands as a pioneer to the potential of blending traditional gaming elements with the latest technological advancements to create experiences that are entertaining, educational, and enriching, while also seamlessly integrating into our daily lives through smart home technology.

Discover more about unidice and secure your own by visiting their website at www.unidice.world and preordering at https://unidice.stimulus-games.com/.

Mehr als ein tanzender Lautsprecher: Der Playtastic App-programmierbare Roboter

Der Playtastic App-programmierbare Roboter ist ein Spielzeug, das nicht nur Spaß macht, sondern auch die Kreativität und das technische Verständnis fördert. Mit der kostenlosen App für iOS und Android kann man den Roboter fernsteuern und programmieren, um ihm über 130 verschiedene Bewegungen beizubringen. Der Roboter kann auch als Lautsprecher verwendet werden, um Musik von einem Smartphone oder einer Speicherkarte abzuspielen. Dabei tanzt er passend zur Musik und leuchtet mit seinen Augen in verschiedenen Farben.

Der Roboter ist aus Kunststoff gefertigt und hat eine Größe von 17,8 x 11,2 x 8,4 cm. Er wiegt 326 g und ist somit leicht zu transportieren. Er verfügt über einen Li-Ion-Akku mit 1.800 mAh, der per USB-C geladen wird und bis zu 4 Stunden Laufzeit bietet. Im Test konnte ich diese Laufzeit erreichen und somit bestätigen. Der Roboter hat vier Bedientasten für die Musik-Steuerung, einen Steckplatz für eine microSD-Karte bis 32 GB, wobei auch größere Karten bei mir funktionierten (getestet, obwohl ich keine SD Karte benötigte, da ich hauptsächlich per Bluetooth gestreamt habe) und einen Lautsprecher mit einer Ausgangsleistung von 5 Watt. Er hat außerdem zwei Arme und zwei Beine, die sich in verschiedene Richtungen bewegen können. Seine Augen bestehen aus LEDs, die in sieben verschiedenen Farben leuchten können.

Die App für den Roboter ist einfach zu bedienen und bietet verschiedene Funktionen. Ich habe auf einem Poco F3, also einem Android Gerät, problemlos getestet. Man kann den Roboter per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbinden und ihn dann über eine virtuelle Fernbedienung steuern. Man kann ihn nach vorne, hinten, rechts und links laufen lassen oder ihn drehen. Man kann auch seine Augenfarbe ändern und ihn sprechen lassen. Die App bietet auch eine Programmier-Funktion, mit der man den Roboter eigene Tänze lernen lassen kann. Man kann aus einer Liste von Bewegungen auswählen und diese in einer bestimmten Reihenfolge anordnen. Man kann auch die Musik, den Rhythmus, die Geschwindigkeit und die Augenfarbe festlegen. Die App zeigt dann eine Vorschau des Tanzes an und man kann ihn speichern oder direkt ausführen lassen. Er ist zwar noch nicht ganz als „Let’s Dance“ Kandidat qualifiziert oder so agil wie Atlas von Boston Dynamics, ist aber eine nett anzuschauende Unterhaltung beim Musik hören; irgendwie putzig. Vor allem jüngere Nutzer werden beeindruckt sein. Die App hat auch eine Musik-Funktion, mit der man Musik von einem Smartphone oder einer Speicherkarte abspielen kann. Der Roboter tanzt dann automatisch zur Musik und leuchtet mit seinen Augen.

Der Playtastic App-programmierbare Roboter ist ein unterhaltsames und lehrreiches Spielzeug, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Er bietet viele Möglichkeiten, um den Roboter und seine Tänze individuell zu gestalten und ihm neue Fähigkeiten beizubringen. Die einen werden ihn hauptsächlich als interaktiven Lautsprecher sehen, während die anderen den lustigen Roboter-Begleiter in ihm sehen. Der Roboter ist robust und somit hoffentlich langlebig und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist eine tolle Geschenkidee für alle, die sich für Robotik interessieren oder einfach nur Spaß haben wollen beim Musikhören. Der Playtastic App-programmierbare Roboter ist sowohl als interaktiver Lautsprecher als auch Roboter-Spielzeug überzeugend.

Der Roboter ist hier bei Pearl erhältlich, der Preis liegt aktuell um die 50€:
https://www.pearl.de/mtrkw-12360-programmierbare-roboter-mit-lautsprecher-bluetooth-und-app.shtml

didacta 2024: United Robotics Group präsentiert Robotik-Lösungen für den Bildungssektor

Bochum – 13. Februar 2024 – Vom 20. bis zum 24. Februar 2024 präsentiert die United Robotics Group (URG) auf der „didacta – die Bildungsmesse“ in Köln ein umfassendes Robotik-Portfolio speziell für den Bildungssektor. Im Rahmen der Fachmesse zeigt der europäische Marktführer für Servicerobotik das Anwendungspotenzial seiner Lösungen insbesondere in den Bereichen ‚Programmieren‘, ‚Spracherwerb‘, ‚Fachunterricht‘ und ‚Rehabilitation‘. Die United Robotics Group engagiert sich bereits seit vielen Jahren im Bildungssektor. Mit über 700 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern ist die didacta Europas größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche und das wichtigste Weiterbildungsevent der Branche.

Im Bildungswesen wird der Robotik eine immer wichtigere Rolle zuteil. Hier werden die Fachkräfte von morgen ausgebildet. Deutschland sollte alle Möglichkeiten nutzen, um im internationalen Vergleich bei der Integration von Robotik im Bildungsbereich mithalten zu können.

Dazu Dr. Nadja Schmiedl, CTO der United Robotics Group: „Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gilt es, den Fortschritt zu beschleunigen und dabei das Potenzial jedes Einzelnen freizusetzen. Es geht um nichts Geringeres als die systematische Vorbereitung auf die Anforderungen von morgen. Mit smarten Lernprogrammen wie zum Beispiel Robotern kann gerade in naturwissenschaftlichen Fächern ebenso die Motivation gefördert werden wie die Kreativität. So wollen wir den Nachwuchs fit für die Zukunft machen – und zwar unabhängig von Herkunft oder Ressourcen. Unsere Vision ist es, Bildung nicht zu einem Privileg, sondern zu einem universellen Recht zu machen.“

Vielseitige Plattformen für Bildungsinstitutionen

Die United Robotics Group wird am Stand F-09 in Halle 06.1 unterschiedliche Lösungen für den Einsatz im Unterricht und für die Reha vorstellen. Hier zeigen die humanoiden Roboter NAO und Pepper ihre Fähigkeiten. Beide sind als vielseitige Plattformen bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Bildungswesen im Einsatz. Dort werden sie unter anderem als Assistenten für pädagogisches Personal, aber auch für Schüler*innen mit Handicaps wie Autismus oder Verhaltensauffälligkeit genutzt. Konkret zeigt die United Robotics Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern folgende Lösungen:

  • Zusammen mit dem niederländischen Unternehmen Interactive Robotics präsentiert United Robotics Group die Lösung RobotsindeKlas, mit der die Lehrkräfte auf einfache Weise die analytischen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten ihrer Schüler*innen fördern können. Die Plattform ermöglicht es den Schüler*innen, eine Reihe von Fähigkeiten zu trainieren, von Arithmetik und Sprache bis hin zu Präsentation und Programmierung.
  • Jupyter AI Package NAO: Die Integration der NAO-Roboter in Jupyter Notebook bietet Lehrkräften eine wertvolle Möglichkeit, den Unterricht in den Bereichen Programmierung, Datenwissenschaft und maschinelles Lernen zu verbessern und interaktive, praktische Lernerfahrungen für Schüler*innen zu schaffen. Die Lösung unterstützt die effiziente Planung von Unterrichtsstunden, die Zusammenarbeit in der Klasse und die Auseinandersetzung mit realen Robotik-Anwendungen und macht die Lernerfahrung ansprechend und anpassungsfähig für verschiedene Lehrplananforderungen.
  • Applikation „Mein Freund NAO”: Die Anwendung hebt die Vorteile von NAO hervor, wenn der Roboter als spezielles pädagogisches Werkzeug verwendet wird, das besonders für Kinder mit Autismus oder anderen neurologischen Entwicklungsstörungen nützlich ist. Zu den Hauptmerkmalen gehören individuell anpassbare Sitzungen, die auf das Profil des Kindes zugeschnitten sind, pädagogische und spielerische Anwendungen, verschiedene Aktivitäten wie Tanz, Bewegung, Spiele und Geschichten sowie die Entwicklung motorischer Fähigkeiten.
  • In Zusammenarbeit mit InRobics revolutioniert NAO die Physiotherapie in Rehabilitationszentren und Krankenhäusern. Der humanoide Roboter steigert die Motivation, Aufmerksamkeit und Therapietreue der Patient*innen durch Einzel- und Gruppentherapiesitzungen, tägliche Routinen und spielerische Inhalte wie Challenges und aktive Ruhephasen. Darüber hinaus umfasst das Programm Datenanalyse- und Berichterstellungswerkzeuge, die es dem medizinischen Personal ermöglichen, die Therapiepläne auf der Grundlage der individuellen Reaktionen zu optimieren.
  • Pepper powered by ChatGPT4: Die Integration von Pepper in ChatGPT4 eröffnet eine neue Dimension der Interaktivität und Ausdrucksfähigkeit. Diese Synergie zwischen fortgeschrittener Sprachverarbeitung und körperlichem Ausdruck macht die Interaktion nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. In Bildungseinrichtungen bietet die Kombination von ChatGPT4 und Robotern einen innovativen Ansatz für interaktives Lernen. Lernende können personalisierte Unterstützung erhalten, Fragen stellen und an dynamischen Unterhaltungen teilnehmen, die reale Interaktionen nachahmen.

Der erste Service-Cobiot Plato, NAO mit der Lösung von Interactive Robotics sowie Pepper mit ChatGPT4 sind auch auf dem Gemeinschaftsstand der Mobile.Schule Campus im Rahmen der Digitalen Bildungswochen in Halle 7 an den Ständen C060, C061, B060, B068 und C059 vertreten.

Das breite Einsatzspektrum der URG-Lösungen im Bildungsbereich zeigt die zentrale Rolle der Robotertechnologie bei der Förderung von Lernenden in vielen Bereichen. Auf der didacta können sich die Besucher*innen ein umfassendes Bild davon machen.

Experience the Future of Companionship with Doly, Launched by Limitbit soon on Kickstarter

Limitbit, a pioneer in AI powered companion technology, has announced the launch of its groundbreaking product, Doly, on Kickstarter. As of today, Doly has already captured the imagination of tech enthusiasts and educators, raising significant interest ahead of its official Kickstarter launch scheduled for February 13, 2024. 

Doly, launch day special priced at $289, is an autonomous AI-powered companion robot that seamlessly integrates robotics, AI, and coding education into one dynamic device. It is the first of its kind to offer an open hardware and open design, powered by Raspberry Pi, allowing customization and continual evolution in capabilities. 

„Doly represents a fusion of companionship, education, and technological innovation,“ says Levent Erenler, founder of Limitbit. „It’s designed to grow and adapt, offering an engaging experience for all ages and skill levels. Our open-source approach places Doly at the forefront of personal robotic innovation.“ 

Product highlights of Doly include: 

Self-acting Personality: A unique character that develops and evolves through interaction, offering a personalized experience. 

Edge AI Processing: Ensuring maximum privacy, Doly’s AI algorithms operate locally, without relying on cloud processing, safeguarding user data.

STEM Education Enabler: Doly serves as an engaging tool for learning coding and robotics, catering to both beginners and advanced users. 

Open-Source Platform: Users can innovate and customize Doly, thanks to its open hardware and open design, fostering a community-driven approach to technological advancement. 

Extensive Add-On Support: Featuring a range of I/O ports, Doly offers extensive opportunities for expansion and customization, perfect for developers and hobbyists. 

3D Printable Design: Emphasizing its customizable nature, Doly can be personalized with 3D printed parts, allowing users to tailor its appearance and functions. 

Targeted towards a wide audience that includes robot lovers, parents, children, software and hardware developers, and open-source enthusiasts, Doly is positioned as the ultimate educational and interactive robot companion. 

„Doly is not just a product; it’s a step towards a future where technology enhances every aspect of learning and daily living,“ added Levent Erenler. „Its ability to engage users in coding, robotics, and AI, while also serving as a companion robot, sets a new benchmark in the field.“ 

About Limitbit: 

Based in Markham, Ontario, Limitbit is dedicated to revolutionizing AI powered companion robots. Their mission is to blend cutting-edge technology with practical, educational applications, making advanced robotics accessible to everyone. 

For more information about Doly and to participate in the Kickstarter campaign, click here. 

fischertechnik Design Studio allows you to build models on the web

The groundbreaking fischertechnik Design Studio now offers the opportunity to create models online with fischertechnik building blocks. All components from the current range are available in the new ft Design Studio in 3D format. The result is impressive virtual buildings that can be viewed from all sides, just like in a real design office.

The cool fischertechnik Design Studio brings fun and games into the children’s room, trains spatial thinking and stimulates creativity. The children are immersed in a digital world where they can combine building blocks and create fascinating 3D models. The buildings created can be effortlessly rotated and viewed from different angles. Photo modes can be used to capture the constructions and compare them with other buildings. Once logged in, you have the opportunity to exchange ideas with other creative members of the fischertechnik design community.

After the virtual design on the screen, the models can be rebuilt using the fischertechnik building blocks. If required, the required building blocks can be obtained via the platform www.santjohanser.com to ensure the seamless implementation of the ideas.

Young designers can use it not only to design their creations virtually, but also to take them in their hands and assemble them in the physical world. „Our goal at fischertechnik is to combine virtual functional principles with haptics in a modern and cool way. 

With the new fischertechnik Design Studio, we have achieved a milestone in this regard,“ says Marc Schrag, fischertechnik Sales Manager Germany, Austria and Switzerland. The Design Studio can be downloaded free of charge from the fischertechnik website. Learning tutorials are available to get to know the platform.

Further information:

ft Design Studio (fischertechnik-cloud.com)

Go-to-Automationsanwendungen für einen schnellen ROI

Wie Sie Kosten senken und die Vorteile der Automationsklassiker Pick & Place, Prüfen und Dosieren am besten für sich nutzen

Autor: Alexander Mühlens, Geschäftsbereichsleiter Low Cost Automation bei der igus GmbH

Aus der Industrie sind Roboter schon lange nicht mehr wegzudenken – ob als Maschinenbestücker, Qualitätsprüfer oder Montagehelfer. Doch viele kleinere und mittelständischen Unternehmen (KMU) drohen ins Hintertreffen zu geraten. Denn oft wissen Sie garnicht, wo sie anfangen sollen. Welche Anwendungen lassen sich überhaupt automatisieren? Und häufig scheinen die Investitionskosten zu hoch und die Integration und Bedienung zu komplex.

Abbildung 1: Ob dosieren, picken oder prüfen – es Bedarf etwas Vorstellungskraft und preiswerte Robotik-Komponenten, um mit Automatisierungsprojekten zu starten. (Quelle: igus GmbH)

Picken, dosieren, schleifen oder prüfen: Es gibt eine Vielzahl an monotonen, repetitiven und anstrengenden Arbeiten, die sich einfach automatisieren lassen. Doch sich nur einen Roboter anzuschaffen, führt am Ende leider zu keiner Lösung. Am Ende muss das gesamte System aus Roboter und Komponenten wie Vision-Systeme, Greifer und Sensoren funktionieren. Doch insbesondere KMU wissen häufig nicht, wo sie nach einer Lösung suchen sollen und wie die passende Lösung überhaupt aussieht. Außerdem ist es wichtig, nicht zu komplex anzufangen. Der herstellerneutraler Robotik-Marktplatz RBTX hilft Automatisierungswilligen dabei, die einfachste und kostengünstigste, funktionierende Lösung zu finden.

Über 400 Komplettlösungen aus der Praxis

Das Besondere: Interessierte finden auf dem Marktplatz nicht nur Roboter und Einzelkomponenten, sondern Einblick wie es andere machen. Als Inspirationsquelle zum sofortigen Nachmachen finden sich online über 400 sofort adaptierbare Automatisierungsprojekte aus der Praxis. Von der automatisierten Regenwurmfarm über einen Berliner-Picker bis hin zum Agrarroboter, der Unkraut erkennt und vernichtet. Mehrere tausend KMU aus aller Welt haben auf RBTX.com bereits ohne konstruktionstechnische Vorkenntnisse Automationslösungen realisiert. 95 Prozent dieser Komplettlösungen sind für unter 12.000 Euro erhältlich. Die Low-Cost-Lösungen amortisieren sich nachweislich bereits ab 3-12 Monaten. Zu den Hauptanwendungsbereichen zählen unter anderem Pick & Place-Aufgaben, die Qualitätsprüfung sowie Klebe- und Dosieranwendungen.

Effizientes Handling von Produkten mit Pick & Place-Robotern

Ein Pick & Place-Roboter befördert ein Objekt zuverlässig von A nach B. Häufig handelt es sich dabei um wiederholende und zeitfressende Tätigkeiten, die viel Optimierungspotenzial innerhalb einer Produktion bieten. Ob bei der Maschinenbestückung, Palettierung, Sortierung oder Vormontage. Die Vorteile von Low Cost-Roboterlösungen haben einen Automatisierungstrend in Branchen wie Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik bis hin zum Handwerk ausgelöst. Pick & Place-Systeme finden sich vor allem zunehmend in alltäglichen Endkunden-Anwendungen, zum Beispiel in Verkaufsautomaten.

Verschiedene Robotertypen wie Gelenkarm-, Delta- oder Portalroboter können die unterschiedlichsten Anwendungsszenarios realisieren. So kommen Portalroboter zum Beispiel für das Greifen von Medikamenten zum Einsatz, um sie zur Ausgabe zu befördern, während ein SCARA Roboter als „Labor-Assistent“ das sichere Aufnehmen und Ablegen von Reagenzgläsern übernimmt – und das bereits für 7.820 Euro. Der Vorteil der Roboter-Systeme: Sie nehmen Bauteile präzise und mit konstanter Qualität auf und setzen sie am gewünschten Ablageort ab.  Die Vorgänge sind exakt wiederholbar.

Automatisierte Qualitätsprüfung für mehr Präzision und Planbarkeit

Mit einer automatisierten Qualitätskontrolle lassen sich repetitive Prüfvorgänge effizient und präzise durchführen. Die Einsatzszenarien von Prüfrobotern sind so unterschiedlich und individuell wie die zu automatisierenden Arbeitsvorgänge. Ob Oberflächenprüfung, Maßprüfung oder Funktionsprüfung – Prüfprozesse und -merkmale unterscheiden sich in der Praxis stark. Mithilfe von RBTX wurde beispielsweise ein Robotersystem für das automatisierte Be- und Entladen einer Prüfstation für Leiterplatinen konfiguriert.

Ebenso ein Flächenportal, das mithilfe einer Kamera einzelne Uhren ansteuert, um visuell zu prüfen, ob sich Minuten- und Sekundenzeiger bewegen. Ein Roboterarm kommt unter anderem auch bei der End-of-Line-Prüfung von Ladegeräten für Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Prüfprozesse lassen sich durch den Einsatz von Robotern effizient verschlanken und besser planen. Darüber hinaus arbeiten Roboter rund um die Uhr ohne Qualitätseinbußen. Es werden identische Vorgänge und eine präzise, gleichbleibende Messung des Prüfmerkmals sichergestellt.

Sicher kleben und dosieren – ohne Materialverschwendung

Neben Prüf- und Pick & Place-Aufgaben kann auch das Auftragen von Klebe-, Versiegelungs-, Lackiermitteln und Isolierschäumen effizient automatisiert werden. Meistens geht es darum Materialverschwendung zu vermeiden und präziser zu kleben bzw. zu dispensieren. Und dafür benötigt man keinen Roboter mit Investitionskosten im 6-stelligen Bereich. Mit Low Cost-Robotern kann fast alles verklebt werden. Sie erreichen eine Präzision von ca. 0,5 mm. Ein weiterer Grund ist die Arbeitsplatzsicherheit. Denn der Roboter kann problemlos mit Chemikalien in Berührung kommen und unterstützt bei unergonomischen Arbeiten. Vor allem Klebeprozesse an kleinen Werkstücken, erfordern ein hohes Maß an Konzentration und Präzision. Dabei ist es häufig wichtig, dass der Kleber das Bauteil exakt abdichtet. Dort liegt die Automation durch Roboter nah. Mithilfe von RBTX konnte zum Beispiel ein Kunde durch den Einsatz eines automatischen Dosierroboters die Geschwindigkeit beim Auftragen von Dichtungsmasse auf ein Metallteil, einem wichtigen Arbeitsschritt in seiner Produktion, vervierfachen. Die einfache Handhabung der Maschine ermöglicht es selbst ungeschulten Mitarbeitern, den Roboter sofort zu nutzen.

Für das Kleben und Dosieren lassen sich je nach Anwendung verschiedenste Robotersysteme einsetzen. Mithilfe eines eigenen Dosierroboter-Konfigurators können Anwender in nur wenigen Klicks eine individuelle Roboterlösung zusammenstellen, die präzise Klebe- und Dosiervorgänge automatisiert.

Wer noch nach Inspiration sucht, findet auf RBTX.com alle Anwendungsbeispiele aus der Praxis: https://rbtx.com/de-DE/solutions

RBTX ist eine eingetragene Marke der igus GmbH.

Virtuelle fischertechnik Konstruktionen in 3D-Format

ft Design Studio ermöglicht das Bauen von Modellen im Web

Das bahnbrechende fischertechnik Design Studio bietet jetzt die Möglichkeit, mit fischertechnik Bausteinen online Modelle zu kreieren. Sämtliche Bauteile aus dem aktuellen Sortiment stehen im neuen ft Design Studio in 3D-Format zur Verfügung. So entstehen beeindruckende virtuelle Bauten, die sich wie in einem echten Konstruktionsbüro von allen Seiten betrachten lassen.

Das coole fischertechnik Design Studio bringt Spaß und Spiel ins Kinderzimmer, trainiert das räumliche Denken und regt die Kreativität an. Die Kinder tauchen in eine digitale Welt ein, in der sie Bausteine kombinieren und faszinierende 3D-Modelle erschaffen können. Die erstellten Bauten können mühelos gedreht und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Per Fotomodi können die Konstruktionen festgehalten und mit anderen Bauten verglichen werden. Einmal eingeloggt, bietet sich die Möglichkeit zum Austausch mit anderen kreativen Mitgliedern der fischertechnik Design Community.

Nach der virtuellen Konstruktion am Bildschirm können die Modelle mit den fischertechnik Bausteinen nachgebaut werden. Bei Bedarf können die benötigten Bausteine über die Plattform www.santjohanser.com bezogen werden, um die nahtlose Umsetzung der Ideen zu gewährleisten.

Junge Konstrukteure können damit ihre Kreationen nicht nur virtuell entwerfen, sondern auch in die Hand nehmen und in der physischen Welt zusammenbauen. 

„Unser Ziel bei fischertechnik ist es, virtuelle Funktionsprinzipien mit Haptik zu verbinden, und das auf eine moderne und coole Art und Weise. Mit dem neuen fischertechnik Design Studio haben wir diesbezüglich einen Meilenstein geschafft“, sagt Marc Schrag, fischertechnik Vertriebsleiter Deutschland, Österreich und Schweiz. Das Design Studio kann kostenfrei über die fischertechnik Webseite geladen werden. Zum Kennenlernen der Plattform stehen Lerntutorials bereit.

Weiterführende Informationen:

ft Design Studio (fischertechnik-cloud.com)