RoboCup German Open im kommenden Jahr wieder in Magdeburg

RoboCup Saison 2017 beginnt – Anmeldungen ab sofort möglich

Die RoboCupper kommen wieder: Die RoboCup German Open werden im nächsten Jahr erneut in Magdeburg stattfinden. Vom 5. bis 7. Mai 2017 ist die Landeshauptstadt bereits zum siebten Mal Gastgeber für dieses internationale Robotikturnier. Die zentrale Online-Anmeldung ist ab sofort unter www.robocupgermanopen.de möglich.

„Wir wollen Magdeburg weiter als Wissenschaftsstadt positionieren und dabei helfen uns auch die RoboCup German Open, für die wir gern wieder Gastgeber sind“, sagt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und lädt alle Interessierten in die Ottostadt ein. „Magdeburg freut sich auch im siebten Jahr auf die zahlreichen Teams und Akteure, die unsere Messehallen im kommenden Frühjahr erneut für einige Tage in eine Arena für Roboter verwandeln.“

Zu den RoboCup German Open werden rund 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, Forscher und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet. Die Wettbewerbe dienen den Wissenschaftlern und Studenten als publikumswirksames Testfeld zur Demonstration der Fähigkeiten heutiger Roboter. Es wird zwischen RoboCup Major, dem Wettbewerb der Wissenschaftler, und RoboCup Junior, dem Nachwuchswettbewerb, unterschieden. RoboCup Major ist das inspirierende Forschungs- und Vernetzungsumfeld für internationale Forscherteams, RoboCup Junior der attraktive Wettbewerb für technikbegeisterte Schüler.

Anmeldungen unter www.robocupgermanopen.de Anmeldungen für die RoboCup German Open sind seit heute möglich. Da die Anzahl der aktiven Schülerteams in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist, müssen sich die bundesweit über 460 Teams im Nachwuchswettbewerb RoboCup Junior zunächst in regionalen Vorturnieren für eine Teilnahme in Magdeburg qualifizieren. Im Frühjahr 2017 finden sechs Qualifikationsturniere statt: in der Universität Hannover (6. bis 8. Februar 2017), in der Hochschule Mannheim (11. und 12. Februar 2017), im Kulturzentrum Vöhringen (18. und 19. Februar 2017), in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (18. und 19. Februar 2017), in der kooperativen Gesamtschule Rastede (8. bis 10. März 2017) und in der Urania Berlin (11. und 12. März 2017).

Wer sich bei einem dieser Turniere qualifiziert, trifft beim Finale im Mai in Magdeburg auf die besten RoboCup Junior Teams aus ganz Deutschland. Dort werden die deutschen Meister in den drei Disziplinen OnStage, Rescue und Soccer ermittelt. Die Besten qualifizieren sich zudem für eine Teilnahme an der RoboCup- Weltmeisterschaft, die 2017 im japanischen Nagoya stattfindet.

Die Online-Anmeldung für die RoboCup-Junior-Qualifikationsturniere 2017 ist bis zum 30. November 2016 möglich. Die internationalen Teams aus dem RoboCup-Major-Bereich haben etwas mehr Zeit. Sie können sich bis zum 15. Dezember anmelden. Die Registrierung ist ausschließlich unter https://robocupgermanopen.de möglich. Dort stehen auch alle weiteren Informationen zu den sechs Qualifikationsturnieren und zu den RoboCup German Open 2017 in Magdeburg zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist seit 2010 Gastgeber für die RoboCup German Open, eine der größten europäischen Robotikveranstaltungen. Die Magdeburger Robotik-Teams schneiden außerdem bei den internationalen Wettkämpfen sehr gut ab. So errangen in diesem Jahr bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Leipzig gleich zwei Teams des Werner- von-Siemens-Gymnasiums Weltmeister-Titel in der Junior-Kategorie Rescue Maze. Das Team robOTTO der Otto-von-Guericke Universität nahm erfolgreich in der Forscherliga RoboCup@Work teil und erreichte den vierten Rang.

Die Unternehmen HARTING KGaA, MathWorks, MICRO-EPSILON MESSTECHNIK GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, regiocom GmbH und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING haben bereits ihre Unterstützung der RoboCup German Open in Magdeburg zugesagt.

RoboCup German Open 2017: Call for Participation

RoboCup German Open 2017

Call for Participation

https://www.robocupgermanopen.de

5 – 7 May 2017
MESSE MAGDEBURG, Germany

The RoboCup German Open 2017 will be the 15th open RoboCup
competition held in Germany. The event will take place in Magdeburg
at MESSE MAGDEBURG.

— RoboCup Major Leagues (international teams) ———————-

Competitions are offered in the following leagues:

– RoboCupSoccer Standard Platform League
– RoboCupSoccer Humanoid League (Kid-Size)
– RoboCupRescue Robot League
– RoboCup@Home League
– RoboCupIndustrial Logistics League
– RoboCupIndustrial RoboCup@Work League

The registration deadline is *** 15 December 2016 ***.

Visit http://www.robocupgermanopen.de to register your RoboCup Major
League team. Details on the registration (fee, accommodation, rules)
are available on the web site. Booking of blocked accommodation with
special rates is possible after your registration.

The Major Leagues Organising Committee:
– Thomas Röfer (Standard Platform League)
– Reinhard Gerndt (Humanoid League)
– Johannes Pellenz (Rescue Robot League)
– Sven Wachsmuth (RoboCup@Home League)
– Ulrich Karras (Logistics League)
– Sebastian Zug (RoboCup@Work League)

— RoboCup Junior —————————————————-

The German RoboCup Junior qualification for RoboCup 2017 is performed
in two steps. German teams qualify in six local tournaments in Berlin,
Hannover, Mannheim, Rastede, Sankt Augustin and Vöhringen for the
17th German RoboCup Junior Championship which is held within the
RoboCup German Open 2017. The best Junior teams will qualify for
RoboCup 2017 in Japan.

— Important dates ————————————————–

15.12.2016 Registration deadline RoboCup Major teams
15.02.2017 Registration deadline team members with names
15.04.2017 Registration fee due
03.05.2017 Set-up day Major League teams
04.05.2017 Set-up day Major League teams
05.05.2017 Competition day (open to public)
06.05.2017 Competition day (open to public)
07.05.2017 Competition day, finals (open to public)

Please contact [email protected] for any questions.

See you all again at the 15th RoboCup German Open 2017!

Pictures from Legoworld Utrecht 2016

Maker Faire Berlin toppt Erwartungen – 17.500 begeisterte Besucherinnen und Besucher beim bunten Kreativfestival

Hannover, 3. Oktober 2016 – Die zweite Auflage der Maker Faire Berlin sorgte für einen neuen Besucherrekord. An drei Tagen wurden 17.500 Besucher gezählt, unter ihnen viele Familien mit kleinen Kindern. Und die kamen auf ihre Kosten: An fast allen 200 Ständen konnte sich der Nachwuchs beim Experimentieren, Bauen, Programmieren, Löten, Basteln oder Schmieden ausprobieren.

Das Motto der Maker Faire heißt Selbermachen und die riesigen Hallen des ehemaligen Postbahnhofs, der Station, boten das passende Ambiente dazu: Während sich die Großen bei Vorträgen und Workshops über die schier unzähligen Möglichkeiten der Technikerfindungen und DIY-Ideen bei den rund 900 Makern informierten, hantierten die Kleinen hochkonzentriert und voller Hingabe mit Heißklebepistole, Lötkolben oder mit Hammer und Säge.

„Wer denkt sich so etwas Cooles aus?“ „Also, ich werde später auch mal Erfinder!“ Hörte man den jungen Besuchern zu und beobachtete sie bei den vielen Mitmachaktionen, muss man sich über die Ingenieure von morgen keine Gedanken machen. „Das Konzept der Maker Faire, vor allem den Nachwuchs für Technikbasteleien zu begeistern, ist hier in Berlin voll aufgegangen“, sagt Daniel Rohlfing, Senior-Produktmanager der Maker Faire. Mit rund 15.000 Besuchern rechneten die Veranstalter und die Erwartungen wurden nach drei Tagen Maker Faire sogar übertroffen.

Bereits am Freitag, dem Schülertag, verwandelte sich die Station in ein großes Kreativlabor. Über 2000 Schülerinnen und Schüler waren mit ihren Lehrkräften unterwegs, um zu sehen, was man mit 3D-Drucker, Fräse oder Laser alles machen kann. Auch die vielen Anwendungen mit den starken Minicomputern, den Arduinos und Raspberry Pis, fanden großen Anklang. Für wahre Begeisterungsstürme sorgten die Robocup-Turniere. Die Jugendlichen fieberten mit den Teams mit und feierten ausgelassen, wenn den kleinen Nao-Robotern ein Tor gelang.

Begehrte Fotomotive waren zudem die Wasteländer, die skurrilen Fahrzeuge im „Mad-Max-Style“, die mit ihrer Show auf dem Außengelände für Aufsehen sorgten. Bestaunt wurden aber auch die kleinen fahrenden R2D2-Droiden, das Endzeitauto oder der Kult-Drumsynthe­sizer MR-808. Darüber hinaus lud ein ausrangierter Volvo, umgebaut zum Legoauto zum Bebauen ein. Etliche bunte Legoklötzchen in immer neuen Variationen verschönerten das Auto.

Die nächste Maker Faire Berlin findet vom 9. bis 11. Juni 2017 erneut in der Station statt. Interessierte Maker können sich ab sofort mit ihren Projekten bewerben.

Einfach machen

Die Maker-Bewegung – eine weltweit wachsende Community

Hannover, 19. September 2016 – Basteln, bauen, erfinden und experimentieren, aber auch sich gegenseitig inspirieren und Wissen weitergeben: Das alles zeichnet die Maker-Szene aus. Es gibt immer mehr FabLabs, Maker-Spaces oder Repair-Cafés, in die selbst große Unternehmen wie BMW oder Siemens ihre Ingenieure zum Tüfteln schicken. Zur DIY-Kultur gehören auch die Maker Faires, die bunten Veranstaltungen, auf denen sich die Maker mit ihren vielfältigen Projekten präsentieren.

In den vergangenen Jahren hat die Maker-Bewegung im deutschsprachigen Raum Fahrt aufgenommen.Das Magazin Make , gestartet als c’t-Sonderheft Hacks, versteht sich als Motor und Plattform für unverbrauchte Technik-Ideen. Seit fünf Jahren veröffentlicht das sieben Mal jährlich erscheinende Magazin Bauanleitungen für coole Projekte, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nachvollziehen können. Es geht in den Artikeln um Arduino, Raspberry Pi und Co. sowie um Projekte fernab von PC und Elektronik wie z. B. Riesenkatapulte, Flugmodelle und Werkstoffbearbeitung. Das Interesse wächst, die Leserzahlen steigen.

Steigende Besucherzahlen verzeichnen auch die Maker Faires, die Erfindermessen, auf denen sich Maker vernetzen und ihre Projekte einem breiteren Publikum vorstellen können. Zur Maker Faire Hannover wurden im Mai 2016 mehr als 16.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Die Anzahl der Maker-Festivals wächst ebenfalls rasant: Gab es 2015 gerade einmal zwei Maker Faires – in Hannover und Berlin –, finden in diesem Jahr bereits zwölf von Maker Media lizensierte Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum statt, darunter Mini Maker Faires in den Mayerschen Buchhandlungen, in der Stadtbibliothek Köln oder im phaeno Wolfsburg.

Den Ursprung haben die Maker Faires in den USA, wo bereits im Jahr 2006 die erste Veranstaltung durch Dale Dougherty in der BayArea verwirklicht wurde. Mittlerweile ist die Anzahl der Maker Faires global auf über 150 Festivals mit mehr als einer Million Besuchern angestiegen. Die meisten finden jährlich statt und werden von Institutionen oder der Community selbst organisiert. Im Sinne der weltweiten Maker-Bewegung treten sie als Lizenznehmer unter einheitlicher Flagge auf. „Das Schöne ist, dass die Idee einer Maker Faire in jedem Maßstab, also auch als 1-Tages-Event, funktioniert“, sagt Daniel Rohlfing, der als Senior-Produktmanager bei Maker Media unter anderem für das Lizenzgeschäft in der DACH-Region (Deutschland/Österreich/Schweiz) verantwortlich ist.

Anfassen, Ausprobieren, Mitmachen, – das wird auf allen Maker Faires groß geschrieben. Vor allem den jungen Besucherinnen und Besuchern soll der Spaß am kreativen Umgang mit Technik vermittelt werden. Kinder und Jugendliche sollen zum Nachmachen animiert werden. „Idealerweise vertiefen sie das auf der Maker Faire Gelernte in den vielen offenen Werkstätten und FabLabs und werden selbst irgendwann Teil der Maker-Community. Und wer weiß, vielleicht liegt hier die Basis für unsere Ingenieure, IT-Spezialisten oder Unternehmer von morgen“, sagt Daniel Rohlfing.

Weiterführende Infos gibt es unter www.maker-faire.de

Das Video der Maker Faire Hannover 2016: http://bit.ly/2cLO9jX

Maker Faire Berlin – Kuriose Autos und Roboter-Fußball

Hannover, 9. September 2016 – Die Maker Faire kommt in die Hauptstadt: am 1. und 2. Oktober von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich die STATION Berlin in einen Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Auch dieses Mal gibt es verblüffende Erfindungen zu sehen. Dazu tragen skurrile Fahrzeuge im „Mad-Max-Style“, kleine intelligente Droiden wie R2D2 oder der Kult-Drumsynthe­sizer TR-808 bei. Doch das ist nicht alles. Die Maker Faire Berlin bietet noch viel mehr verrückte Projekte zum Bestaunen.

Ein Blickfang auf dem diesjährigen Kreativfestival ist ein alter Volvo, der für einen guten Zweck zum Lego-Mobil umfunktioniert wird. Kinder können den mit Lego-Platten beklebten Volvo bebauen und ein kunterbuntes Kunstwerk schaffen. Gleichzeitig dient das Auto als große „Spendenbüchse“. Der Obulus der Besucher kommt dem Kreativ- und Bildungszentrum „die gelbe Villa“ für Kinder und Jugendliche zugute, um sie bei der Schaffung von mehr Chancengerechtigkeit zu unterstützen. Das Zentrum bietet kostenfrei „kreative Erfahrungsräume und vielseitige Projektangebote in einer motivierenden Umgebung“, die täglich von 100 Kindern und Jugendlichen besucht werden. Dazu gehören unter anderem Kreativwerkstätten und Ateliers, in denen die jungen Menschen mit allen Sinnen lernen und sich auf vielfältige Weise entfalten können. Unter anderem bauen sie Roboter und erforschen die Natur und die Umwelt.

Staunen kann man auch über den aufwendig umgebauten Golf 3 Variant, den das Team von Lost Ideas auf der Maker Faire als Endzeit-Auto präsentiert. Das Auto entstand im Rahmen der Veranstaltung „F.A.T.E“, die als weltgrößte Session zu Endzeit-Live-Rollenspielen gilt. Um das Endzeit-Auto so authentisch wie möglich zu gestalten, verwendeten die Macher ausschließlichgebrauchte Bauteile, die sie auf Schrottplätzen fanden oder geschenkt bekamen. Das Auto selbst ergatterten die Mitglieder von Lost Ideas im Tausch gegen eine Kiste Bier.

Highlights der Maker Faire Berlin 2016

Quelle: Lost Ideas
Das Endzeit-Auto von Lost Ideas
Das skurrile Fahrzeug von Lost Ideas wird auf der Maker Faire Berlin 2016 zu bestaunen sein.

Außerdem findet ein spezieller RoboCup auf der Maker Faire Berlin statt. Der RoboCup ist einer der größten weltweiten Schülerwettbewerbe, mit dem Schülerinnen und Schüler für Robotik begeistert werden sollen. An dem Turnier nehmen 4 Nao-Teams mit jeweils 6 Personen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands teil. Darunter auch das Nao-Team Berlin. In den Pausen der Profi-Mannschaften treten zwei Schülerteams gegeneinander an.

Weitere Informationen zum Programm des familienfreundlichen Festivals findet man auf der Webseite www.maker-faire.de. Hier erfährt man auch, welche Maker ausstellen, wann welche Vorträge und Workshops starten und ob sie anmeldepflichtig sind. Die Tagestickets kosten 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), Familien mit zwei Kindern zahlen 24 Euro. Kinder unter 6 Jahren sind frei.

phaeno Mini Maker Faire

Schülerprojekte im Mittelpunkt der phaeno Mini Maker Faire

Hannover, 1. September 2016 – Am 4. November von 9 bis 17 Uhr und am 5. November von 10 bis 18 Uhr lädt das phaeno Wolfsburg zur ersten Mini MakerFaire ein. Bei diesem Festival stehen überwiegend Schüler und Schülerinnen mit spannenden Projekten im Vordergrund.

Ob die Maker Faire in Berlin und Hannover oder die Mini Maker Faire in Köln oder im phaeno Wolfsburg, alle haben eines gemeinsam: es sind Kreativfestivals, auf denen die Erfinder, Macher, Tüftler und Bastler – die sogenannten Maker – ihre originellen Erfindungen vorstellen können.



phaeno Wolfsburg

Das phaeno Wolfsburg gilt als einmalige Experimentier­landschaft. Im Mittelpunkt steht hier das Entdecken natur­wissenschaftlicher Phänomene. Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt. „Auch auf der Mini Maker Faire wird das Anfassen und selbst aktiv werden ganz groß geschrieben, was die Wissenschaftsmesse zum passenden Festival für das Science Center macht“, begründet Martina Flamme-Jasper, Leiterin Kommunikation des phaeno Wolfsburg, die Kooperation.


Kinder probieren die Experimentierstationen im phaeno aus

Hier können Schüler und Schülerinnen der unterschiedlichen Schulen ihre Erfindungen präsentieren, Gleichgesinnte treffen und sich von anderen Projekten inspirieren lassen. Besucher von 0 bis 99 Jahre können Projekte rund um Elektro­nik/Elektrik, Mechanik, Avionik, Chemie, Physik und weiteren Gebieten auf der Mini Maker Faire bestaunen. Auch die Redaktion des Make-Magazins ist auf der Messe vertreten und bietet eine Mitmachaktion mit leuchtenden LEDs an.

Zusätzlich können die Besucher die 350 Experimentier­stationen des phaeno ausprobieren. Die Freude am Entdecken führt durch spannende Themenfelder wie zum Beispiel Energie, Mathe oder Leben. Für Lehrer und Lehrerinnen wird freitags ein Infocafé angeboten. Bei einer Tasse Kaffee können sich die Lehrkräfte austauschen und informieren, wie sie die verschiedenen Themen der Maker-Bewegung im Unterricht umsetzen können. Der Besuch der Mini Maker Faire ist in Niedersachsen für Lehrkräfte als Fortbildung anerkannt, die Teilnahmebescheinigungen gibt es im Infocafé.

Für alle Interessierten ist der Besuch der Messe im normalen phaeno-Tageseintritt enthalten. Jede Schulklasse, die ein spannendes Projekt zu bieten hat und an der phaeno Mini Maker Faire teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 21. Oktober 2016 anmelden, dann endet der „Call for Makers“. Die Anmeldung für Maker findet man auf folgender Website: http://maker-faire.de/phaeno/

Die phaeno Mini Maker Faire ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc.

Die Technik-Highlights auf der Maker Faire Berlin

Recycling-Kunstwerke, R2D2 und Robotersound

Hannover, 11. August 2016 – Das weltweit größte Do-it-Your­self-Festival kommt am 1. und 2. Oktober zum zweiten Mal in die Hauptstadt. Auf dem bunten Selbermach-Festival Maker Faire in der STATION in Berlin-Kreuzberg können große und kleine Besucherinnen und Besucher faszinieren­de Kreaturen, grandiose Sound­maschinen und verrückte Maker-Projekte bestaunen.

Mit den „Wasteländern“ präsentiert der holländische Maker Jan Wessels seine „Piraten der Zukunft“, die von den Resten der modernen Zivilisation leben. Die skurrilen Fahrzeuge im „Mad-Max-Style“ sind komplett aus recycelten Materialien hergestellt worden. Mit großer Leidenschaft rettet Wessels weggeworfene Teile vom Schrottplatz und haucht ihnen durch ungewöhnliche Kombinationen ein zweites Leben ein.

Nicht nur Star-Wars-Anhänger lieben ihn: Den kleinen intelli­genten Droiden R2D2, der als Mechaniker Raumschiffe reparieren kann und sich nur mit Pfeiftönen verständigt. Auf der Maker Faire stellt der r2-Builder-Club gleich mehrere fahrende selbstgebaute R2D2-Droiden vor. Bernd Pentrop und Arnd Riedel haben zusammen mit ihren Mitstreitern im r2-Builder-Club etliche Stunden Arbeit in den detailgetreuen Nachbau der kleinen Außerirdischen investiert.

„Let’s get mechanical“ ist das Motto von Moritz Simon Geist und Karsten Gebbert von Sonic Robots. Sie haben den Kult-Drumsynthe­sizer TR-808 als Roboter nachgebaut und dabei viele Einzelteile selbst mit dem 3D-Drucker erstellt, zusammengebastelt und pro­gram­­­­miert. Stehen die Maker nach Aufbau und Soundcheck auf der Bühne, beginnt ein hörenswertes Klang-Spektakel: In den setzkastenartigen Kammern des MR-808 trommeln elf Miniroboter, begleitet von blitzartigen Lichtimpulsen.

Zu den Highlights gehört auch der Fotobus Cliff McLane, in dem sich alle Besucher als Crazy Maker verewigen können. In diesem einzigartigen rollenden Fotoautomaten können originelle Maker-Fotos im Fisheye-Look gemacht werden und anschließend über Social Media geteilt werden.

Wer sich die Maker Faire Berlin, präsentiert vom Magazin Make, nicht entgehen lassen will, der kann sich online bereits jetzt seine Tickets sichern. Noch bis zum 31. August gilt der Frühbucherrabatt: Die Tagestickets kosten 9 statt 12 Euro, Familien mit maximal zwei Kindern zahlen 18 statt 24 Euro. Ticketshop und weitere Infos auf www.maker-faire.de

Auf den Arm genommen

Smartrobotics1Interview

Greifer-Robotik-Symbiose durch fruchtbare Zusammenarbeit

Smart Robotics setzt auf die Produkte von Gimatic und verschafft damit seinen Kunden Wettbewerbsvorteile. Wir haben Torsten Woyke, Geschäftsführer Smart Robotics GmbH, Pfullendorf, unter anderem dazu befragt, welche Produkte er von Gimatic einsetzt, welche Trends er in der kollaborativen Robotik sieht und was sich der Robotik-Spezialist von dem Mechatronik-Anbieter wünscht.

 

Wer ist Smart Robotics und welche Produktpalette bieten Sie?

Die Smart Robotics GmbH ist ein innovatives Joint Venture Unternehmen zwischen der ESCAD Design GmbH und der WMV am Standort Pfullendorf. Wir vertreiben die Leichtbauroboter der Firma Universal Robots aus Dänemark und beschäftigen uns mit deren möglichem Einsatz im Bereich Mensch-Maschine-Kooperation. Die kollaborierenden Roboterarme helfen bei der Steigerung von Produktivität und Profitabilität in einer sicheren Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter. Mit sechs Gelenken und einer konkurrenzlosen Flexibilität sind sie in der Lage, die Bewegungen eines menschlichen Arms einfacher als andere Marktbegleiter nachzuahmen. Unsere Roboterarme eignen sich auch für mittelständische Unternehmen, die bisher aufgrund der Kosten auf ihren Einsatz verzichtet haben.

Was ist das Besondere an Ihrer Robotik?

Erlaubt es der Einsatzfall und geht von den Greifern keine zusätzliche Gefahr aus, können unsere Roboter auch umhausungsfrei arbeiten. Mit einer durchschnittlichen Dauer von nur 195 Tagen bieten wir die kürzesten Amortisierungszeiten in der Branche. Unsere Roboterarme lassen sich typischerweise innerhalb einer Stunde einstellen und sind dann sofort betriebsfertig. Dank der Berührungsbildschirme und Programmierungsmethoden lassen sich die Geräte innerhalb von Minuten programmieren. So können die Roboterarme so oft wie nötig im Betrieb versetzt und entsprechend umprogrammiert werden. Viele unserer kollaborierenden Roboterarme arbeiten ohne teure Absperrungen nach der Risikoanalyse.

Wofür und warum setzen Sie Gimatic Greifer ein?

Als Lieferant von Robotern benötigen wir immer wieder Greiftechnik verschiedenster Art. Die Elektrogreifer von Gimatic eignen sich hervorragend für viele unserer Anwendungsfälle. Die geringe, aber dennoch ausreichende Greifkraft kann keine Verletzungen am Werker verursachen. Das niedrige Gewicht verringert die Belastung des Roboter-Arms und die elektrische Schnittstelle hilft dem Kunden auch noch Kosten zu reduzieren. Dank der eigenen Integration von Gimatic müssen wir uns zudem um die Anbringung des Greifers keine Gedanken machen, da wir den passenden Adapter gleich mitgeliefert bekommen.

Welcher Einsatzfall hat Sie besonders begeistert?

Da fallen mir spontan zwei Einsatzfälle ein:

Ich erinnere mich an eine Anwendung der Komet Group, weltweit tätiger Systemanbieter für Präzisionswerkzeuge. Gimatic hatte unsere Roboter für eine Anwendung empfohlen, bei der die Schleifkanten eines Präzisionsbohrers automatisiert gebürstet werden. Der zu fertigende Bohrer hat drei Schneiden, die in verschiedenen Schneidwinkeln ausgeführt sind. Unser Roboterarm entnimmt die Rohteile aus einer Kassette, wo sie in Reihe und Glied aufgestellt sind, und führt diese den Bürsten zu. Dabei müssen die Schneidkanten mit ihrem jeweiligen Schneidwinkel zum Roboter ausgerichtet werden. Der Greifer muss den Bohrer sauber halten und ihn ganz sanft zuführen, damit – falls mal ein Finger des Werkers dazwischengerät – dieser nicht verletzt wird. Das zuverlässige Halten und das ‚einfühlsame‘ Zuführen kann mit der innovativen Greiftechnik zuverlässig umgesetzt werden. „Wir sind von der Zusammenarbeit mit Smart Robotics und Gimatic sehr überzeugt“, sagt Thomislav Anic, Leiter Forschung und Entwicklung, Komet-Group GmbH, Stuttgart-Vaihingen. „Roboter und Greifer harmonieren sehr gut zusammen. Der Support bei eventuellen Fragen ist bei beiden Unternehmen schnell und zuverlässig oder einfach gesagt: überragend.“

Als besonders nützlich haben sich zudem die Wechselplatten für die Montage an der Decke hängender Roboter erwiesen. Hier muss nämlich sonst der Roboter mit mindestens zwei Personen im Servicefall abgeschraubt werden, was oft aus Platzmangel sehr kompliziert ist und auch mal zu Unfällen führen kann. Mit der Wechselplatte kann eine Person alleine den Roboter abnehmen und warten. Wie schon erwähnt ist durch die hohe Genauigkeit der Platte nach der Wartung kein Nach-Teachen nötig.

Welche Produkte von Gimatic verwenden Sie außerdem?

Auf Grund der Robotertechnik liegt unser Fokus eindeutig auf den elektrischen Parallel- und 3-Backen-Greifern. Fast ebenso wichtig wie die Greiftechnik sind die besagten Wechselplatten, die nicht nur ein einfaches Wechseln der Greifer ermöglichen sondern durch ihre hohe Tragkraft sogar dem gesamten Roboter zum flexiblen Einsatz an verschiedenen Anwendungen verhelfen. Die Passgenauigkeit war immer so, dass keine Punkte nachgeteacht werden mussten. In Zukunft werden wir auch auf die neuen Kraft Sensoren setzten, die uns Gimatic freundlicherweise vorab für Tests überlassen hat.

Wohin geht der Trend in der Mensch-Maschine-Kooperation?

Maschinen beziehungsweise Roboter sollen noch flexibler und mobiler werden, damit auch neue Branchen wie beispielsweise das Handwerk erschlossen werden können. In der Industrie dient das der Weiterentwicklung der Intralogistik. Dazu bieten wir schon heute autonome Transportsysteme an, die sich ohne GPS oder externe Markierungen im Raum bewegen können und sich per Handy oder Tablet programmieren und steuern lassen.

Welche Neuentwicklungen würden Sie sich bezogen darauf von Gimatic wünschen?

Gespannt warten wir auf weitere Entwicklungen aus dem Hause Gimatic, die uns im Verkauf unserer Roboter weiterhelfen. So könnten wir zum Beispiel einen Kollisionsschutz gut gebrauchen, der übermäßigen Kontakt mit dem Greifer registriert und diese Info an den Roboter weiterleitet. Auch würden wir uns über einen Greifer mit niedrigerer Stromaufnahme freuen, da wir diesen dann direkt an unserem Werkzeugflansch anschließen könnten.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der italienischen Tochter?

Generell schätzen wir die Zusammenarbeit mit Herrn Lörcher und seinem Team sehr, weil sich für uns kurze Wege ergeben – sowohl geographisch als auch bürokratisch. Ebenso sind die gegenseitigen Empfehlungen unserer Produkte für beide Seiten sehr fruchtbar.

Motek: Gimatic – Halle 4, Stand 4228; Geiger Handling – Halle 7, Stand 7212
K: Gimatic – Halle 10, Stand E55