Vention führt GRIIP ein: Eine generalisierte Physical-AI-Pipeline für die Fertigungsautomatisierung

MONTREAL, 10. Februar 2026 /PRNewswire/ — Vention, das Unternehmen hinter der KI-gestützten Software- und Hardwareplattform für Automatisierung und Robotik, gab heute die Einführung von GRIIP (Generalized Robotic Industrial Intelligence Pipeline) bekannt. Dabei handelt es sich um eine End-to-End-Pipeline für physische KI, die den Einsatz autonomer Roboterzellen in hochgradig unstrukturierten Fertigungsumgebungen ermöglicht. GRIIP markiert einen fundamentalen Wandel von der aufgabenspezifischen Robotik hin zu einer generalisierten Intelligenz, die anwendungsübergreifend skalierbar ist.

Die GRIIP-Pipeline: End-to-End-Intelligenz

GRIIP liefert eine einheitliche Pipeline von der Wahrnehmung bis zur Bewegung, indem sie Ventions proprietäre Modelle mit offenen NVIDIA Isaac-Modellen integriert – insbesondere NVIDIA FoundationStereo für das Stereo-Matching und NVIDIA FoundationPose für die Lageerkennung. Die Pipeline übernimmt automatisch die Szenendigitalisierung und Kalibrierung, Objekterkennung und -segmentierung, 6DOF-Pose-Estimation, Greifpunktbewertung sowie die kollisionsfreie Pfadplanung und passt sich ohne manuelle Konfiguration an die realen Bedingungen an.

Die Architektur entwickelt sich durch die Nutzung neuester Physical-AI-Modelle kontinuierlich weiter und verbessert die Leistung im Laufe der Zeit ohne Hardware-Upgrades oder manuelle Eingriffe. Software-Updates werden über MachineMotion AI durchgeführt, wahlweise via WLAN oder integrierter LTE-Konnektivität.

Produktionsbereite Leistung und bewährte Zuverlässigkeit

GRIIP liefert industrietaugliche Ergebnisse mit validierter Performance:

  • Konsistent zuverlässige Pick-Leistung im 24/7-Betrieb über drei Monate hinweg.
  • Zykluszeiten von bis zu fünf Teilen pro Minute werden ohne Leistungsabfall eingehalten.
  • Sub-Millimeter-Genauigkeit bei der Lageerkennung (Pose Estimation).
  • CAD-to-Pick-Setup in 15 Minuten, vollständige Implementierung in unter zwei Tagen.
  • Adaptive Performance über verschiedene Bauteilgeometrien und Materialeigenschaften hinweg, einschließlich Oberflächenbeschaffenheit, Transparenz und Umgebungsvariationen.
  • Im Gegensatz zu Physical-AI-Modellen früherer Generationen behält GRIIP die Spitzenleistung während des gesamten Betriebs bei.
  • Die KI-Pipeline ist sofort einsatzbereit ohne Trainingsdaten oder benutzerdefinierte Datensätze, sodass Hersteller direkt neue Roboterzellen implementieren und neue Teile ohne Programmierung hinzufügen können.

Automatisierung über Einzelaufgaben hinaus skalieren

GRIIP nutzt dieselbe Technologie für mehrere Aufgaben und Anwendungsfälle innerhalb einer Fabrik, darunter Bin-Picking, Maschinenbeschickung, Pick-and-Place am Förderband, Kitting, Palettierung und Schleifen. GRIIP läuft auf dem MachineMotion AI-Controller von Vention (powered by NVIDIA Jetson) und kann bestehende, traditionell programmierte Robotik-Anwendungen in autonome Abläufe umwandeln. Dies ermöglicht eine schnellere Projektabwicklung, einen höheren ROI und einen klaren Upgrade-Pfad für die Automatisierungsinfrastruktur.

Verfügbarkeit und Unternehmenseinsatz

Vention skaliert derzeit sein Demonstrationsprogramm  für Kunden und arbeitet mit Unternehmenskunden zusammen, welche die Technologie für den Einsatz im Jahr 2026 evaluieren. Für technische Informationen oder um eine Demonstration zu vereinbaren, besuchen Sie https://vention.io/de/physical-ai-pipeline.

Vention präsentiert neue KI- und Entwicklerplattform-Funktionen für die intelligente Fertigung

MONTREAL, 29. Oktober 2025 /PRNewswire/ — Vention, Entwickler der weltweit einzigen KI-gestützten Full-Stack-Software- und Hardware-Automatisierungsplattform, kündigte heute die nächste Entwicklungsstufe der intelligenten Fertigung an, die Vention seiner Vision der Zero-Shot Automation™ näherbringt. Auf dem 6. jährlichen Demo Day stellte Vention neue Funktionen vor, mit denen Unternehmen automatisieren können, ohne auf herkömmliche Hardware-Integration oder komplexe Programmierung angewiesen zu sein. Die Neuerungen umfassen Werkzeuge, die die Plattform für eine globale Community von Entwicklern und Robotik-Experten weiter öffnen, sowie erweiterte Simulations- und KI-Funktionen, die Unternehmen helfen, die Phasen vom Design bis zur Inbetriebnahme schneller zu durchlaufen.

Seit dem ersten Demo Day im Jahr 2020 hat Vention seine Plattform in eine softwaredefinierte Automatisierungsumgebung verwandelt, die Hardware, Software und KI in einem einheitlichen Kundenerlebnis vereint. Heute wird die Vention-Plattform von mehr als 25.000 Maschinen in 4.000 Fabriken weltweit  genutzt – für individuelle Projekte und schlüsselfertige Automatisierungslösungen wie Palettieren, Schweißen und Maschinenbestückung. Das Ergebnis sind nachweisbare Leistung, schnellere Amortisierung und ein deutlich verkürzter Weg von der Idee zur Produktion.

„Unsere Mission war es von Anfang an, Automatisierung für alle zugänglich zu machen“, sagte Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention, auf dem Demo Day 2025. „Mit Zero-Shot Automation bauen wir den Technologie-Stack der Zukunft für die Industrieautomation . Hardware und Software sind vollständig vereint und KI ist nahtlos von der Cloud bis zum Edge integriert. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einfacher, intelligenter und leistungsstarker Automatisierung.“

Vention führt AI Operator ein und stellt Schlüsselfunktionen der Plattform vor

Ein Highlight des diesjährigen Demo Day war die weltweite Einführung des AI Operator , der neuesten Automatisierungslösung von Vention, die fortschrittliche KI-Modelle direkt auf die Fertigungsebene bringt – für unstrukturierte Anwendungen wie Bin Picking, d.h. dem Greifen von Gegenständen unterschiedlicher Form und Größe. AI Operator ist nun auf der Vention-Plattform verfügbar; die Implementierungen in Fertigungsumgebungen werden bis Anfang 2026 weltweit ausgerollt.

Angetrieben vom MachineMotion AI Controller, der bereits auf dem Demo Day 2024 vorgestellt wurde, basiert AI Operator auf NVIDIA-Infrastruktur sowie den NVIDIA Isaac -Bibliotheken und KI-Modellen. Damit steht die Rechenleistung zur Verfügung, die für anspruchsvolle industrielle KI-Anwendungen erforderlich ist.

Auf dem Demo Day 2025 stellte Vention außerdem wichtige Weiterentwicklungen vor, die die Plattform für Hersteller, Entwickler und Robotik- Experten noch intuitiver und besser zugänglich machen:

  • Developer Toolkit öffnet die Plattform für Entwickler und Robotik-Experten
    Das neue Developer Toolkit von Vention bietet eine Command Line Interface (CLI), vorgefertigte Projektvorlagen sowie einsatzbereite Bibliotheken für Maschinen, Gerätekommunikation, Datenspeicherung und Bedienoberflächen. Entwickler und Robotik-Spezialisten können nun lokal oder in der Cloud arbeiten,  ihre bevorzugten Workflows nutzen und damit ihre Kreativität auf der Vention-Plattform weiter ausbauen.
  • Simulation Checker ermöglicht Tests vor dem ersten Code
    Eine neue Simulationsumgebung liefert realitätsgetreue Ergebnisse, noch bevor die erste Codezeile geschrieben wird. Schwerkraft, Kollisionen und Bewegungen verhalten sich exakt so, wie in der Produktionsumgebung. Hersteller können ihre Automatisierungsprojekte so von Beginn an mit höchster Sicherheit validieren.
  • RemoteView-Videoaufzeichnung für sicheren und transparenten Betrieb
    Zur Unterstützung der Anlagenüberwachung und Optimierung zeichnet Vention mit RemoteView einen vollständigen Betriebsverlauf auf, einschließlich Statusmeldungen und Warnungen. So können Teams Probleme wie Bedienfehler oder Kollisionen schneller nachverfolgen, Störungen beheben und kostspielige Ausfallzeiten vermeiden.
  • Vention Projects vereinfacht Planung und Zusammenarbeit in der Automatisierung
    Basierend auf der branchenweit größten Bibliothek von Maschinenspezifikationen bietet Vention Projects einen zentralisierten Workflow zur Definition von Automatisierungsumfang und -anforderungen. Das Tool reduziert manuelle Dokumentation und Kommunikationslücken, sodass Teams früh im Prozess aufeinander abgestimmt sind und Projekte präzise vom Konzept zur Freigabe gelangen.

NVIDIA erläutert die Rolle von KI in der agilen Fertigung; Kunden berichten über ihre Erfolge

Amit Goel, Head of Robotics & Edge Computing bei NVIDIA, nahm am Demo Day teil, um über die wachsende Bedeutung von KI in der agilen Fertigung und die technologischen Fortschritte zu sprechen, die den AI Operator von Vention antreiben. Er betonte, dass GPU-beschleunigtes Edge Computing sowie CUDA-beschleunigte Bibliotheken und KI-Modelle die Art und Weise neu definieren, wie Automatisierungssysteme in Echtzeit wahrnehmen, sich anpassen und agieren.

„Mit dem AI Operator von Vention ist es jetzt möglich, Robotik in Anwendungen einzusetzen, die kontinuierliche Aktualisierungen und höhere Flexibilität erfordern“, sagte Goel. „All diese Funktionen stehen nun direkt zur Verfügung.“

Führungskräfte von Cripps & Sons Woodworking, McAlpine & Co. Ltd. und Solestial, Inc. stellten auf dem Demo Day die Erfolge vor, die sie in Zusammenarbeit mit Vention erzielt haben:  von verkürzten Designzyklen bis hin zu vollständig implementierten Automatisierungssystemen, die zu messbaren Verbesserungen in der Produktion führen.

Der Demo Day 2025 ist ab 29. Oktober um 16:00 Uhr MEZ unter vention.io/demo-day online aufrufbar