RoboCup 2050: Werden Roboter einmal Fußball-Weltmeister?

Letzte Woche, am 11. Juni 2026, ist die Fußball-WM gestartet: Mexiko eröffnete das Turnier im Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt gegen Südafrika und gewann 2:0. Die WM 2026 findet erstmals in drei Ländern statt: Mexiko, USA und Kanada. 

Während die besten Fußballer der Welt um den Pokal kämpfen, verfolgt der RoboCup ein eigenes Ziel: Bis 2050 soll ein Team aus humanoiden Robotern gegen den amtierenden menschlichen Fußball-Weltmeister antreten – und gewinnen.

Klingt wie Science-Fiction? Genau deshalb ist es so spannend.

Wie hat alles begonnen?

Der RoboCup wurde 1997 gegründet. Seine große Vision: Roboter sollen nicht nur ferngesteuert herumrollen, sondern selbstständig sehen, denken, laufen, passen und Tore schießen.

Die Humanoid League, also der Wettbewerb für menschenähnliche Roboter, kam später dazu. Ihr erster Wettbewerb fand 2002 in Fukuoka, Japan statt. Damals war das Ziel noch extrem mutig: Einen Roboter zu bauen, der auf zwei Beinen laufen und Fußball spielen kann. In den ersten Jahren gab es eher Aufgaben wie Balancieren, Elfmeterschießen oder kurze Demonstrationen. Richtige 2-gegen-2-Spiele in der KidSize-Klasse wurden ab 2005 eingeführt. 

Fußball ist für Roboter nämlich ein perfekter Härtetest: Sie müssen den Ball erkennen, ihren Platz auf dem Feld verstehen, mit anderen Robotern zusammenarbeiten, dabei nicht umfallen und sich an geltende Regeln halten.

Wo stehen wir 2026?

Humanoiden Roboterfußball gibt es schon seit über 20 Jahren. Seit 2026 gibt es die neue Humanoid Soccer League, kurz HSL.

Diese HSL entsteht durch die Zusammenlegung der früheren Humanoid League und der Standard Platform League. Sie findet beim RoboCup 2026 erstmals in dieser neuen Form statt. In der HSL spielen vollständig autonome humanoide Roboter Fußball und treten zusätzlich in technischen Herausforderungen an. 

„Autonom“ bedeutet: Während des Spiels steuert kein Mensch den Roboter. Der Roboter entscheidet selbst, wohin er läuft, wann er schießt und wem er ausweicht.

Ein großer Erfolg aus dem Vorjahr: Beim RoboCup 2025 in Salvador, Brasilien, gewann Boosted HTWK von der HTWK Leipzig die Humanoid League Kid Size. Das Finale gegen TH-MOS endete laut heise deutlich mit 11:0. In der Adult Size gewann Tsinghua Hephaestus

Tabelle: Sieger der Humanoid League in den letzten Jahren

JahrKidSize-SiegerAdultSize-Sieger
2025Boosted HTWKTsinghua Hephaestus
2024CIT BrainsRoMeLa UCLA
2023Rhoban FCNimbRo AdultSize
2022CIT BrainsNimbRo AdultSize
2021StarkitSweaty

Quellen: offizielle Ergebnislisten der RoboCup Humanoid League. https://humanoid.robocup.org/robocup-2025/schedule-and-results-rc-hl-2025/

Die größten Herausforderungen

Die erste große Aufgabe ist das Laufen. Menschen rennen, stoppen und drehen sich fast automatisch. Für einen Roboter ist jeder Schritt eine Rechenaufgabe. Der Boden kann rutschen, ein Gegner kann stoßen, und schon liegt der Roboter auf dem Rücken.

Die zweite Aufgabe ist das Sehen. Ein Roboter bekommt Kamerabilder und muss daraus erkennen: Wo ist der Ball? Wo ist das Tor? Wer ist Mitspieler, wer Gegner? Für dich ist das selbstverständlich. Für eine Maschine ist es knifflig.

Die dritte Aufgabe ist Teamarbeit. Ein guter Fußballer erkennt Räume, täuscht Gegner und spielt im richtigen Moment ab. Roboter müssen solche Entscheidungen mit Sensoren, Algorithmen und Funkverbindungen treffen.

Und dann kommt noch die vierte Aufgabe: Tempo. Profifußballer reagieren blitzschnell. Roboter sind zwar besser geworden, aber oft noch langsamer, vorsichtiger und weniger kreativ.

Wie wahrscheinlich ist das Spiel 2050?

Ein Showspiel gegen den amtierenden Weltmeister im Jahr 2050 halte ich für gut möglich. Dass ein humanoides Roboterteam dann wirklich gewinnt, ist schon viel schwieriger. Bis 2050 sind es noch 24 Jahre. In dieser Zeit werden Motoren, Batterien, Kameras und Künstliche Intelligenz viel besser werden. Trotzdem ist Fußball nicht nur Rechnen. Es geht um Körpergefühl, Überraschung, Mut und blitzschnelle Ideen.

Meine Einschätzung: Ein offizielles Spiel 2050 ist realistisch. Ein Sieg der Roboter ist möglich, aber nicht sicher – vielleicht eher eine Außenseiterchance.

Fazit

Der RoboCup ist mehr als Roboterfußball. Er ist ein riesiges Forschungslabor für die Zukunft. Was dort gelernt wird, kann später Rettungsrobotern, Assistenzrobotern oder Robotern im Alltag helfen.

Vielleicht schlagen Roboter 2050 noch nicht den Weltmeister. Aber sie werden bis dahin sehr viel besser darin sein, unsere Welt zu sehen, zu verstehen und sich darin zu bewegen.

FuxFun

Wusstest du, dass 2025 ein deutsches Team Roboter-Fußballweltmeister wurde? Boosted HTWK aus Leipzig gewann die humanoide KidSize-Klasse – und im Finale fielen ganze 11 Tore für die Leipziger Roboter.

Quellenverweis

Quellen: FIFA, Reuters, RoboCup Federation, RoboCup Humanoid League, Humanoid Soccer League und heise. Besonders wichtig sind die offiziellen RoboCup-Ergebnislisten und die HSL-Erklärung zur Zusammenlegung der bisherigen Ligen. 

Buchempfehlung

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SpikerBot by Backyard Brains Lets Kids Build Brain-Controlled Robots with Neural Networks

Backyard Brains launched SpikerBot on Kickstarter, a desktop robot whose behavior is controlled by spiking neural networks that kids build themselves. Instead of typing code or prompting a chatbot, students drag biologically inspired neurons into a no-code app, connect them to sensors and motors, and watch the robot move, react, speak, and change behavior in real time.

SpikerBot is designed to feel like a creature, not a robot. Wire visual neurons to the motors and it can chase a red ball. Change the connection and it can avoid that same object. Add sensors, sounds, inhibition, circuits that can hold short-lived internal states, or a second robot, and the behavior starts to feel less scripted and more alive. The point is not to memorize neuroscience vocabulary. The point is to test an idea, see what happens, and rebuild the brain until the creature behaves the way the child imagined.

That makes SpikerBot an educational robot with a concrete outcome: kids practice prediction, debugging, iteration, and critical thinking while learning how neurons and circuits shape behavior. It is built for families, classrooms, maker spaces, and curious adults who want a hands-on alternative to passive screen time and black-box AI tools.

SpikerBot grew out of years of NIH-supported research by Backyard Brains, the Ann Arbor company known for making neuroscience accessible outside the laboratory. In earlier classroom workshops using the neurorobotics platform, 295 high-school students built and tested robot brains over a one-week unit. The peer-reviewed study, published in Frontiers in Neurorobotics (doi.org/10.3389/fnbot.2020.00006), found significant gains in students‘ understanding of key neuroscience concepts and confidence in neuroscience.

„Kids do not need another device that gives them answers,“ said Greg Gage, co-founder and CEO of Backyard Brains. „They need something they can question, change, break, and fix with their own hands. SpikerBot makes the brain visible. You change a synapse, and the creature changes.“

The robot includes a camera, microphone, speaker, distance sensors, drive wheels, RGB LEDs, a customizable body shell, and a free SpikerBot app with pre-built brain examples. Learners can start with simple predator, explorer, reflex, or shy-creature circuits, then take them apart and build their own. Advanced users can hack the open-source platform and connect external sensors, game controllers, or Backyard Brains SpikerBit Brain-Machine Interface product.

Backyard Brains‘ SpikerBot development was supported by the National Institutes of Health through NINDS SBIR Phase II grant 2R44NS108850-03A1. „Public science funding helped us turn a research idea into something students can hold, test, and understand,“ Gage said. „Kickstarter is the path to move it from final development into the hands of families and teachers.“

SpikerBot is available on Kickstarter beginning May 12, 2026. Early-bird pledges begin at $199, with standard Kickstarter pledges at $239 and a planned retail price of $300. Units are expected to ship in September 2026. The recommended age range is 10 to 99.

ABOUT BACKYARD BRAINS

Backyard Brains was founded in 2009 in Ann Arbor, Michigan, to make neuroscience
accessible. The company builds hands-on tools that let students, teachers, families,
and curious citizens investigate the nervous system directly. Its products and
curricula are used in classrooms, labs, makerspaces, and homes around the world,
supported by grants from the NIH, NSF, and the Department of Defense, and have been
featured in The New York Times, BBC, WIRED, TED, Netflix, NPR, Science Friday, Good
Morning America, and Last Week Tonight.

Mensch gegen Roboter: Wer sortiert Pakete schneller?

Stell dir vor, du stehst zehn Stunden lang an einem Förderband. Immer wieder kommt ein kleines Paket vorbei. Du musst es greifen, drehen und so auf das Band legen, dass der Barcode richtig liegt. Klingt einfach? Nach ein paar Stunden brennen wahrscheinlich deine Arme.

Genau so einen Wettbewerb hat das Robotik-Unternehmen Figure AI gezeigt: Ein Mensch trat gegen humanoide Roboter der Reihe Figure 03, kurz F.03, an. Das Ergebnis war überraschend knapp – und zeigt, wie nah moderne Roboter bei einfachen Lageraufgaben schon an Menschen herankommen.

Was war die Aufgabe?

Die Aufgabe war klar und gut messbar: Pakete aufnehmen, den Barcode erkennen und das Paket passend auf ein Förderband legen. Der Wettbewerb lief über 10 Stunden Bruttozeit. Das bedeutet: Die Uhr lief durch, auch wenn der Mensch zwischendurch Pausen machte.

Der menschliche Teilnehmer hieß Aimé Gérard. Er gewann knapp: Aimé sortierte 12.924 Pakete, die Roboterseite 12.732 Pakete. Das sind nur 192 Pakete Unterschied. Umgerechnet brauchte Aimé im Durchschnitt 2,79 Sekunden pro Paket, F.03 2,83 Sekunden pro Paket. Figure-Chef Brett Adcock schrieb danach sinngemäß, dies sei wohl das letzte Mal gewesen, dass ein Mensch so einen Wettbewerb gegen einen Roboter gewinnt. 

Wichtig: Es war nicht einfach „ein Mensch gegen einen Roboter“

Hier muss man sehr genau sein. Aimé war ein Mensch und musste sich an normale Arbeitsregeln halten. Laut Business Insider hatte er Pausen, zum Beispiel für Essen, Toilette und kurze Erholung. Ungefähr nach fünf Stunden ging er zur Toilette – und genau da konnte der Roboter kurz in Führung gehen. 

Die Roboterseite hatte einen anderen Vorteil: Sie konnte als durchgehender Robotereinsatz organisiert werden. Bei Figures Livestream sortierte ein Roboter, während andere Roboter auf Ladeplätzen standen und einspringen konnten, wenn der arbeitende Roboter Energie brauchte. Das heißt: Fair beschrieben war es eher ein Mensch mit Pausen gegen eine Roboterschicht mit Wechselmöglichkeit – nicht einfach ein einzelner Roboter, der zehn Stunden ohne jede Unterbrechung durchhielt. 

Figure selbst schreibt, dass Figure 03 per induktivem Laden Energie bekommen kann. Die Ladespulen sitzen in den Füßen; der Roboter kann auf eine Ladestation treten. Für kommerzielle Einsätze beschreibt Figure sogar „near-continuous operation“, also nahezu durchgehenden Betrieb, wenn der Roboter zwischendurch auf eine Ladematte gehen kann. 

Was ist Figure 03?

Figure 03 ist ein humanoider Roboter. „Humanoid“ bedeutet: Er ist ungefähr wie ein Mensch aufgebaut – mit Armen, Händen, Beinen und einem Körper. Das ist praktisch, weil viele Orte, Werkzeuge und Arbeitsplätze für Menschen gemacht sind.

Figure 03 nutzt laut Figure eine KI namens Helix. Du kannst dir Helix wie ein digitales Gehirn vorstellen, das Bilder, Sprache und Bewegungen zusammenbringt. Der Roboter soll also nicht nur „sehen“, sondern daraus auch passende Handlungen machen. Figure beschreibt außerdem bessere Kameras, Sensoren in den Fingern und Hände, die Dinge stabiler greifen sollen. Die Fingersensoren sollen sogar sehr kleine Kräfte erkennen können – etwa das Gewicht einer Büroklammer. 

Warum ist der Test spannend?

Roboter in Fabriken gibt es schon lange. Viele davon sind aber fest montierte Roboterarme, die immer dieselbe Bewegung machen. Humanoide Roboter sind schwieriger: Sie sollen sich in einer Umgebung bewegen, die eigentlich für Menschen gebaut wurde.

Genau deshalb ist der Pakete-Test interessant. Er zeigt nicht alles, aber er zeigt eine wichtige Sache: Ein humanoider Roboter kann eine einfache, wiederholte Aufgabe über lange Zeit ziemlich schnell erledigen. Und wenn mehrere Roboter als Team eingesetzt werden, können sie Pausen, Laden und Wechsel besser organisieren als ein einzelner Mensch.

Was zeigt der Wettbewerb nicht?

Der Test bedeutet nicht, dass Roboter morgen alle Lagerjobs übernehmen. Ein echtes Lager ist viel komplizierter. Pakete können zerknittert, schwer, rutschig oder falsch beschriftet sein. Menschen laufen herum. Förderbänder stoppen. Manchmal muss man improvisieren.

Business Insider zitiert die Robotik-Expertin Ayanna Howard mit der Einschätzung, dass voll autonome humanoide Roboter in echten Logistikzentren noch ein weiter Weg sind. Als Probleme nennt der Bericht zum Beispiel falsch herum abgelegte Pakete oder Pakete, die vom Band gestoßen wurden. 

Fazit

Der Mensch hat gewonnen – aber nur knapp. Aimé Gérard war schneller, obwohl er Pausen machen musste. Die Roboterseite konnte dagegen fast durchgehend arbeiten, weil Roboter beim Laden wechseln konnten. Genau das macht den Wettbewerb so spannend: Menschen sind bei einfachen Greifaufgaben noch erstaunlich stark. Aber Roboter holen auf – nicht unbedingt als einzelner Super-Roboter, sondern als gut organisiertes Team.

Die Zukunft wird deshalb wahrscheinlich nicht nur „Mensch gegen Maschine“ heißen. Viel wichtiger wird die Frage: Welche Aufgaben erledigen Roboter besser, welche Menschen – und wie arbeiten beide sicher zusammen?

FuxFun

Wusstest du, dass Zuschauer den Figure-Robotern im Livestream Spitznamen wie Bob, Frank und Gary gegeben haben? Aus einem Techniktest wurde dadurch fast eine kleine Roboter-Serie. 

Für Profis

Mehr Details findest du in Figures offizieller Vorstellung von Figure 03 sowie im Bericht von Business Insider zum 10-Stunden-Wettbewerb. Besonders spannend sind die technischen Punkte zu Helix, den Fingersensoren und dem induktiven Laden. 

Quellenverweis

Quellen: Figure AI: „Introducing Figure 03“; Business Insider: „Figure AI had one of its robots race an intern to sort packages. See who lost“; ursprünglicher Anlass: WinFuture-Bericht zum Figure-Wettbewerb. 

Buchempfehlung

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Vention und Universal Robots: One-Stop-Shop für Verpackungsautomatisierung auf der interpack 2026 vorgestellt

Düsseldorf, Deutschland, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ — Vention, Entwickler der weltweit einzigen Full-Stack-Automatisierungsplattform mit integriertem Hardware-Ökosystem, hat heute auf der Interpack 2026 das europäische Debüt seines Rapid Series Palletizer der dritten Generation (RSP) bekannt gegeben. Gleichzeitig wird das modulare Förderökosystem ausgebaut, was das kontinuierliche Wachstum der End-of-Line-Verpackungsautomatisierung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) unterstreicht.

Nach dem Markteintritt in Nordamerika Anfang dieses Jahres steht der Rapid Series Palletizer nun auch EMEA-Herstellern zur Verfügung, als Teil von Ventions plattformgestütztem Ansatz für End-of-Line-Automatisierung. Dieser ermöglicht die Implementierung vollständiger Systeme, von Case Packing und Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einzige, einheitliche Umgebung.

„Hersteller stehen zunehmend unter Druck, ihre Verpackungsprozesse schnell zu modernisieren und dabei flexibel zu bleiben“, sagt Andrea Alboni, General Manager für die EMEA-Region. „Unsere Plattform vereinfacht die Automatisierung, indem Kunden vollständige End-of-Line-Systeme konzipieren, implementieren und betreiben können, ohne den Integrationsaufwand traditioneller Ansätze, und dabei Amortisationszeiten von nur 1,3 Jahren sowie bis zu 25 % niedrigere Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen erzielen.“

Auf der Interpack 2026 stellt Vention gemeinsam mit Universal Robots, aus und zeigt, wie kollaborative Roboter und modulare Automatisierungssysteme eine flexible Verpackungsautomatisierung ermöglichen. Der Messestand zeigt eine robotergestützte Case-Packing-Zelle mit einem UR10e, Ventions modulares Förderökosystem für Produkttransfer und -pufferung sowie ein Palettierungssystem mit einem UR20 und veranschaulicht damit einen vollständigen Workflow vom Case Packing bis zur Palettierung.

Schnelle Inbetriebnahme und vollständige Verpackungsautomatisierung

Dank Ventions modularem Hardware-Ökosystem und MachineMotion AI kann der Rapid Series Palletizer der dritten Generation in nur 4 Wochen in Betrieb genommen werden. Vollständige End-of-Line-Verpackungssysteme, einschließlich Fördertechnik, Case Packing und Palettierung, können innerhalb von 12 Wochen geliefert werden. Das entspricht einer 3- bis 5-mal schnelleren Implementierung im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen und ermöglicht es Herstellern, über den typischen Systemlebenszyklus einen bis zu 5-fachen Return on Investment zu erzielen.

Das integrierte Förderökosystem umfasst modulare O-Ring- und Poly-V-Förderer, von Vention entwickelte Motoren sowie Plug-and-Play-Steuerungen auf Basis von MachineMotion AI. Programmiert über MachineLogic und die Conveyor App, ermöglicht das System synchronisierten Produktfluss, drucklose Pufferung und schnelle Linienrekonfiguration, bei reduzierter Integrationskomplexität dank integrierter Motoranbindung und EtherCAT-Kommunikation.

Die Lösung ist besonders relevant für Hersteller in Hochmix- und Hochvariabilitätsumgebungen, in denen Flexibilität und Geschwindigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind und Automatisierung bis zu 10 Vollzeitkräfte pro Schicht ersetzen kann, was dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Auf einfache Bedienung über die gesamte Linie ausgelegt

Ventions softwareorientierte Plattform erstreckt sich über den gesamten End-of-Line-Workflow, von der Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einheitliche Touchscreen-Oberfläche und eine codefreie Bedienerführung. Bediener können Förderzonen konfigurieren, den Produktfluss steuern, Palettierungsmuster erstellen und auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren, ohne SPS-Programmierung oder Spezialausbildung.

Durch den Einsatz derselben Plattform und Touchscreen-Oberfläche für Cobot- und Industriepalettierer sowie vorgelagerte End-of-Line-Anlagen reduziert Vention den Schulungsaufwand für Bediener, vereinfacht den Betrieb mehrerer Linien und Standorte und ermöglicht es Herstellern, ihre Automatisierung ohne individuelle Integration oder Neukonzeption zu skalieren, bei einer Inbetriebnahmezeit von nur 1 bis 3 Tagen bis zur vollen Produktionsleistung.

Produktivität durch vernetzte Maschinen

Anders als herkömmliche Palettierer ist der Rapid Series Palletizer von Grund auf vernetzt, mit integrierter LTE-Konnektivität über MachineMotion AI. Die Lösung umfasst Remote Support mit Zugang zu Vention-Automatisierungsexperten innerhalb von 10 Minuten sowie RemoteView und MachineAnalytics für Echtzeit-Leistungseinblicke zur Maximierung der Betriebszeit und schnelleren Problemlösung. So können Hersteller Ausfallzeiten reduzieren und Probleme dank sofortiger Remote-Diagnose schneller beheben.

Ventions End-of-Line-Verpackungslösungen, realisiert mit kollaborativer Robotertechnologie von Universal Robots, werden live auf der Interpack 2026 präsentiert, die vom 7. bis 13. Mai in der Messe Düsseldorf stattfindet, Halle 6, Stand 6A58.

Über Vention

Vention gestaltet die Zukunft der industriellen Automatisierung mit der weltweit einzigen KI-gestützten Full-Stack-Plattform, die Hardware, Software und physische KI in einem nahtlosen Erlebnis vereint. Mit über 25.000 weltweit installierten Maschinen und einer Community von mehr als 4.000 Fabriken ermöglicht Vention Unternehmen, schlüsselfertige oder kundenspezifische Automatisierungslösungen in nur wenigen Tagen zu entwerfen, zu programmieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Vention verbindet intelligente Software und modulare Hardware zu Automatisierungslösungen, die auf Anhieb funktionieren. Weitere Informationen finden Sie unter vention.com.

Über Universal Robots

Universal Robots

Universal Robots ist Weltmarktführer im Bereich der kollaborierenden Robotik (Cobots), die in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt werden. Unsere Mission ist einfach: Automatisierung für jeden. Überall. Mit über 100.000 verkauften Cobots weltweit wird unsere benutzerfreundliche Plattform durch die intuitive PolyScope-Software, prämierte Schulungen, umfassende Services und das weltweit größte Cobot-Ökosystem der Welt unterstützt, das unseren Kunden Innovation und Auswahl bietet. Universal Robots ist Teil von Teradyne Robotics, einer Division von Teradyne (NASDAQ:TER), dem führenden Hersteller von automatisierten Testsystemen und fortschrittlicher Robotiktechnologie.

Artemis II – Wie Roboter den Weg zurück zum Mond vorbereiten 

Mit der Mission Artemis II fliegen erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes. Doch hinter dieser Reise steckt viel mehr als nur ein spektakulärer Flug ins All: Moderne Raumfahrt nutzt viele Technologien aus der Robotik und Künstlichen Intelligenz. Sensoren messen beständig die Umgebung, Computer treffen blitzschnell Entscheidungen und automatische Steuerungen halten das Raumschiff stabil auf Kurs. Artemis II ist deshalb auch ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung intelligenter Maschinen, die Menschen in Zukunft auf dem Mond unterstützen könnten.

Die Rakete – ein Meisterwerk automatischer Steuerung

Der Start erfolgt mit der riesigen Space Launch System (SLS) Rakete der NASA. Sie gehört zu den leistungsstärksten Raketen, die je gebaut wurden. Damit sie sicher fliegt, überwachen hunderte Sensoren ständig Geschwindigkeit, Temperatur und Druck. Computer berechnen fortlaufend, ob die Flugbahn stimmt. Falls nötig, passen sie die Triebwerke automatisch an. Diese Regelung funktioniert ähnlich wie bei Drohnen oder selbstfahrenden Fahrzeugen: Die Maschine erkennt Abweichungen und korrigiert sie selbstständig. Derartige automatischen Steuerungen sind ein wichtiges Gebiet der Robotik und werden auch bei Satelliten oder Mars-Rovern eingesetzt.

Orion – ein Raumschiff mit Robotik-Technologie

Astronautinnen und Astronauten reisen im Raumschiff Orion. Es wird von einem europäischen Servicemodul begleitet, das Strom, Luft, Wasser und Antrieb liefert. Im Servicemodul arbeiten insgesamt 33 Triebwerke. Sie sorgen dafür, dass sich das Raumschiff im All exakt ausrichten kann. Computer berechnen dabei ständig die richtige Position und Geschwindigkeit. Diese Technik gehört zum Bereich Guidance, Navigation and Control – ein klassisches Robotik-Thema. Auch Roboterarme oder autonome Fahrzeuge nutzen ähnliche Berechnungen, um ihre Bewegungen zu steuern.

Viele Funktionen laufen automatisch ab, weil Funksignale zwischen Erde und Mond mehrere Sekunden brauchen. Das Raumschiff muss deshalb viele Entscheidungen selbst treffen können.

Roboter Rover erkunden den Mond

Bevor Menschen länger auf dem Mond bleiben können, müssen viele Fragen geklärt werden. Wo gibt es Wasser? Wo ist der Boden stabil? Wo können Astronauten sicher arbeiten? Hier kommen Rover ins Spiel – fahrende Roboter, die mit Kameras, Sensoren und kleinen Laboren ausgestattet sind. Sie untersuchen Gestein, messen Temperaturen und erstellen Karten der Umgebung.

Die Orientierung ist dabei besonders schwierig. Auf der Erde hilft GPS bei der Navigation. Auf dem Mond funktioniert das nicht so einfach, deshalb nutzen Rover zusätzliche Kameras und spezielle Computerprogramme, um ihre Umgebung zu erkennen. Die Roboter vergleichen Bilder von Kratern und Felsen mit gespeicherten Karten. So finden sie ihren Weg über die Mondoberfläche. Solche Technologien werden heute bereits bei autonomen Fahrzeugen erforscht.

Bildquelle: NASA

Zukunft: Wie Roboter beim Aufbau einer Mondbasis helfen könnten

Langfristig plant die NASA gemeinsam mit internationalen Partnern eine dauerhafte menschliche Präsenz am Mond. Roboter könnten dabei viele vorbereitende Aufgaben übernehmen. Sie könnten Solaranlagen aufbauen, wissenschaftliche Geräte transportieren oder Materialien untersuchen. Auch europäische Projekte wie der geplante Mondlander Argonaut sollen Fracht, Experimente und möglicherweise robotische Systeme zum Mond bringen. Die Bedingungen sind extrem: große Temperaturschwankungen, starke Strahlung und feiner Mondstaub stellen besondere Anforderungen an Maschinen. Deshalb entwickeln Forschende robuste Materialien, spezielle Sensoren und besonders zuverlässige Gelenke.

Es ist davon auszugehen, dass Roboter viele Arbeiten vorbereiten, bevor Menschen dauerhaft auf dem Mond leben.

Die nächsten Schritte im Artemis-Programm

Artemis II ist ein wichtiger Testflug. Die Mission überprüft, ob alle Systeme zuverlässig funktionieren und sicher zum Mond fliegen können. In den kommenden Jahren sind weitere Missionen geplant. Dabei sollen neue Raumfahrzeuge, Landetechnologien und Versorgungssysteme getestet werden. Ziel ist es, Menschen wieder sicher auf der Mondoberfläche landen zu lassen und langfristig eine Infrastruktur für Forschung aufzubauen. Der Mond dient dabei auch als Trainingsort für spätere Missionen zum Mars.

Fazit

Die Rückkehr zum Mond ist nicht nur ein Erfolg der Raumfahrt, sondern auch ein großer Fortschritt für Robotik und KI. Viele Technologien, die bei Artemis eingesetzt werden, stammen aus der Robotik: automatische Navigation, Sensorik und intelligente Steuerungen. In Zukunft werden Roboter noch stärker mit Astronauten zusammenarbeiten. Sie helfen beim Erkunden der Mondoberfläche und beim Aufbau von Forschungsstationen.


FuxFun 🦊

Wusstest du, dass Mondstaub sehr scharfkantig ist? Er entsteht, weil es auf dem Mond keinen Wind und kein Wasser gibt, die die Körner abrunden könnten. Für Roboter ist das eine echte Herausforderung!


Für Profis

NASA Artemis Programm
https://www.nasa.gov/artemis/

ESA Orion Service Module
https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Orion

DLR Überblick Mondforschung
https://www.dlr.de

ESA Konzept Argonaut Mondlander
https://www.esa.int


Quellenverweis

NASA – Artemis II Mission Overview
https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/

NASA – Artemis Programm Architektur Update
https://www.nasa.gov

ESA – European Service Module
https://www.esa.int

DLR – Internationale Mondforschung
https://www.dlr.de

Airbus – Orion Service Module technische Beschreibung
https://www.airbus.com

Spiegel Artikel zur Artemis-II Mission (bereitgestellt)


Buchempfehlung 📘

Wenn du mehr über Roboter und KI erfahren möchtest:

Roboter & KI – SchlauFUX Reihe vom Kosmos Verlag
https://www.kosmos.de/de/kosmos-schlaufux-roboter-und-ki_1182437_9783440182437


RoboCup German Open 2026: Rekordbeteiligung beim größten KI-Robotik-Wettbewerb Europas

Über 1.100 Teilnehmende aus Deutschland, Europa und Asien in Köln. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär würdigt Wettbewerb als „Talentschmiede“ für den Standort Deutschland. Wachstum von 15 Prozent bei Hochschul- und Schulteams unterstreicht steigende Bedeutung von KI und Robotik.

Die RoboCup German Open 2026 festigen ihre Position als führender europäischer Innovationsmotor für KI-basierte Robotik. Vom 10. bis 14. März versammelten sich im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln über 1.100 Teilnehmende, um in visionären Szenarien wie dem autonomen Fußball, der Haushalts-, Industrie- oder Rettungsrobotik die Grenzen der Technik zu verschieben. Rund 280 hochmotivierte Teams aus Universitäten, Hochschulen und Schulen, präsentierten ihre Entwicklungen und setzten damit entscheidende Impulse für systematisches Benchmarking für Forschung und Technikreife. 

Als Innovationsmotor adressieren die RoboCup German Open die gesamte Bildungskette von der 5. Klasse bis zur Promotion. Das Event sichert so den nachhaltigen Transfer von Talenten und Technologien in Wirtschaft und Wissenschaft. Besonders erfreulich ist dabei die wachsende Zahl an teilnehmenden Teams, die im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 15 Prozent stieg. 

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär unterstreicht die Bedeutung für Deutschland

„Ich gratuliere den Siegerteams der RoboCup German Open ganz herzlich“, so Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt. „Nicht nur sie haben gewonnen, sondern gewonnen hat ganz Deutschland. Denn: Der RoboCup ist Talentschmiede und ein wichtiges Instrument, um jungen Menschen die KI-basierte Robotik näher zu bringen, um sie für MINT-Fächer und -Berufe oder die Gründung eigener Unternehmen im MINT-Bereich zu begeistern. Damit Spitzenforschung sichtbar wird und zukünftige Spitzenleute Innovation aus Deutschland voranbringen. Das ist auch ein Ziel unserer Hightech Agenda Deutschland. Deutschland hat eine starke Forschung und ist stark in der produzierenden Industrie und Wirtschaft – ein Ökosystem, in dem KI-basierte Robotik ein riesiges Potential entwickeln wird.“ 

Als Schirmherrin der RoboCup German Open 2026 hatte Bundesforschungsministerin Bär die Wettbewerbe offiziell eröffnet. Bei einem anschließenden Rundgang war sie mit Forschenden und Schülerinnen und Schülern über innovative Robotik-Lösungen in den Austausch gekommen.

Hochschul- und Schulteams mit selbstentwickelten autonomen Robotern am Start

Für die RoboCupMajor-Ligen waren in diesem Jahr über 50 Hochschulteams vertreten, darunter Teams aus Deutschland, Italien, Österreich, Niederlande, Türkei, China und Japan. In den jeweiligen Ligen mussten die Roboter ganz oder teilweise autonom in Echtzeit komplexe, situationsabhängige Entscheidungen treffen und umsetzen. Besondere Herausforderungen bilden in den Ligen @Home (Serviceroboter) und insbesondere Rescue (Rettungsroboter) unterschiedliche Grade an Strukturiertheit der Umgebung. Demgegenüber steht bei Soccer (Fußball) Autonomie und Teamkooperation in einer besonders dynamischen Umgebung im Fokus. Systemstabilität wurde unter Wettbewerbsdruck benötigt, was auch sorgfältiges Ressourcen- und Zeitmanagement erforderte. „Durch die Wettbewerbsteilnahme erwerben Forschende und Studierende wichtige fachliche und überfachliche Qualifikationen, die weit über klassische Lehrveranstaltungen hinausgehen“, betonte Prof. Dr. Oskar von Stryk, vom deutschen RoboCup-Komitee und Veranstalter TU Darmstadt.

Im Bereich RoboCupJunior wurde auf den German Open das nationale Finale der besten deutschen Schulteams, insgesamt 230, ausgetragen. Diese hatten sich in neun regionalen Vorturnieren dafür qualifiziert. Für die Junior-Teilnehmenden von 10 bis 19 Jahren dient der Wettbewerb als Plattform, um den Spaß am Tüfteln, Programmieren und der Teamarbeit zu fördern. Dabei wirkt die Teilnahme langfristig: Viele Kinder, die bereits in der 5. Klasse in RoboCup-AGs einsteigen, bleiben über Jahre hinweg engagiert in Technik, Informatik und Naturwissenschaften. „Die hohe Eigenmotivation, Teamarbeit, Resilienz und kreative Problemlösefähigkeit der Jugendlichen sind beeindruckend und bilden genau jene Kompetenzen aus, die für eine zukunftsfähige Bildungsrepublik zentral sind“, so von Stryk.

Die Rapidly Manufactured Robot Challenge (RMRC) ist eine spezialisierte Brückenliga, in der Teilnehmende komplexe und dennoch kostengünstige, oft 3D-gedruckte Roboter entwickeln, um simulierte Rettungsmissionen und Geschicklichkeitsaufgaben zu bewältigen. Sie dient als Bindeglied zwischen den Junior- und Major-Wettbewerben.

Ausblick auf die Weltmeisterschaft

Viele der siegreichen Teams werden sich nun intensiv auf die kommenden RoboCupJunior-Europameisterschaften Anfang Juni in Wien sowie die RoboCup-Weltmeisterschaften Ende Juni in Südkorea vorbereiten. Die RoboCup German Open haben erneut gezeigt, dass sie eine unverzichtbare Station auf dem Weg zu internationalen Robotik-Erfolgen sind.

Im kommenden Jahr werden die RoboCup-Weltmeisterschaften erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder in Deutschland ausgetragen, und zwar vom 15. bis 21. Juni 2027 in Nürnberg. Gleichzeitig ist dies das 30. Jubiläum des RoboCups, an welchem jährlich tausende Teams aus mehr als 50 Ländern in regionalen und überregionalen Wettbewerben weltweit teilnehmen.

Ergebnisse der Major-Ligen:

Small Size League
1. Platz – TIGERs Mannheim, DHBW Mannheim
2. Platz – ER-Force, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
3. Platz – KIKS, National Institute of Technology, Toyota College


Humanoid Soccer League
Small Devision
1. Platz – ZJUDancer, Zhejiang University
2. Platz – Hamburg Bit-Bots, Universität Hamburg
3. Platz – Berlin United, Humboldt-Universität zu Berlin

Middle Devision
1. Platz – B-Human, Universität Bremen und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
2. Platz – HTWK Robots, HTWK Leipzig
3. Platz – whIRLwind Amsterdam, University of Amsterdam (UvA)

Large Devision
1. Platz – B-Human, Universität Bremen und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

@Home League
1. Platz – NimbRo, Universität Bonn
2. Platz – ToBI, Universität Bielefeld

Smart Manufacturing League
Workshop EAI Overal Winner
1. Platz – GM-Force Cologne, TH Köln
Workshop EAI Best-in-Class „Warehouse“
1. Platz – Team robOTTO, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Workshop EAI Best-in-Class „Assembly“
1. Platz – GM-Force Cologne, TH Köln

Rescue Robot League
1. Platz – AleRT, MASKOR – Institute for Mobile Autonomous Systems and Cognitive Robotics
2. Platz – Team DYNAMICS, FH OÖ – Campus Wels
3. Platz – AutonOhm Rescue, Technische Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm

Rapidly Manufactured Robot Challenge
1. Platz – CJTec, Christoph-Jacob-Treu, Gymnasium Lauf a.d. Pegnitz
2. Platz – Bento Robotics, Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg
3. Platz – CJT Bot Banditen, Christoph-Jacob-Treu Gymnasium Lauf a.d. Pegnitz

Ergebnisse der Junior-Ligen:

OnStage
OnStage Entry
1. Platz – rtc gransee – junior, Strittmatter-Gymnasium in Gransee
2. Platz – Die sauren Glühwürmchen, Lessing-Gymnasium Neu-Ulm

OnStage
1. Platz – atheAmadeus, Gymnasium Athenaeum in Stade
2. Platz – rtc gransee – goofy tech, Strittmatter-Gymnasium in Gransee
3. Platz – SquareCodes, Lion-Feuchtwanger-Gymnasium in München

Soccer
1vs1 Entry
1. Platz – Penguins on Wheels, Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Berlin
2. Platz – No Name Penguins, Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Berlin
3. Platz – LuSi, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg e. V. Standort Wangen

1vs1 Lightweight
1. Platz – XBOT, RoCCI e.V. in Senden 
2. Platz – Team Alt+F4, Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht
3. Platz – Bodensee Devils, Gymnasium im Bildungszentrum Markdorf

2vs2 Infrared
1. Platz – Mathimazierer, Lessing-Gymnasium Neu-Ulm
2. Platz – Bodensee Drachen, Gymnasium im Bildungszentrum Markdorf
3. Platz – Bohlebots Pompeii, Gymnasium Haan

2vs2 Vision
1. Platz – Bohlebots Atlantis, Gymnasium Haan
2. Platz – Bodensee Adler, Gymnasium im Bildungszentrum Markdorf
3. Platz – Team Faabs, Lessing-Gymnasium Neu-Ulm

Rescue
Simulation
1. Platz – Roger!Roger!, Gymnasium Burgdorf

Line Entry
1. Platz – Brain, Gymnasium Korntal-Münchingen
2. Platz – Leerzeichen, Gymnasium Korntal-Münchingen
3. Platz – Die Steine, Herbartgymnasium Oldenburg

Line
1. Platz – BioBrause, Uni Kassel Workshop
2. Platz – DinA4, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) – Stockach
3. Platz – BIGG-IRMI, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg e. V. – Wangen

Maze Entry
1. Platz – KaMa Robots, Universität Kassel Workshop
2. Platz – Cyber Knights, Universität Kassel Workshop
3. Platz – Bratnudeln, KGS Rastede

Maze
1. Platz – RRR Kabelmüsli, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) – Tuttlingen
2. Platz – Bodensee Dogs, Gymnasium im Bildungszentrum Markdorf
3. Platz – Bodensee Beavers, Gymnasium im Bildungszentrum Markdorf

Parallel zu den RoboCup German Open 2026 fand vom 11. bis 13. März auf der Koelnmesse mit der 2. German Robotics Conference die führende Fachkonferenz zum Thema KI-gestützte Robotik statt, die vom Robotics Institute Germany organisiert wird. Die Konferenz brachte führende Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammen, um die Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Technologietransfer zu stärken und bot aktuelle Einblicke in die Zukunft der intelligenten Robotik.

In diesem Jahr wurden die RoboCup German Open im Rahmen der didacta 2026 ausgetragen. Als größte und wichtigste Bildungsmesse Europas präsentiert die didacta alle relevanten Bildungsthemen und fördert den Dialog in der Bildungswirtschaft. 

Die RoboCup German Open 2026 wurden vom RoboCup-Komitee Deutschland und der Technischen Universität Darmstadt mit Unterstützung durch WorldSkills Germany und im Austausch mit dem Robotics Institute Germany durchgeführt. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Maßgeblich unterstützt wird sie darüber hinaus von der Hans und Ria Messer Stiftung. Des Weiteren unterstützten zahlreiche Partner und Sponsoren die Durchführung der RoboCup German Open 2026, darunter die Gisela und Erwin Sick Stiftung, NetCologne, Maxtronics Robotics SAS und die Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG.

Buchbesprechung: Roboter und KI aus der neuen Reihe SchlauFUX von KOSMOS

Technik verstehen – ganz ohne Fachchinesisch

Roboter, künstliche Intelligenz, Maschinen, die lernen können – das klingt erst einmal ziemlich kompliziert. Genau hier setzt „Roboter und KI“ an. Das Buch zeigt, dass Technik nicht einschüchternd sein muss, sondern neugierig machen kann. Und zwar so, dass Kinder ab etwa 8 Jahren problemlos folgen können – und Erwachsene oft gleich mitlesen.

Schon nach den ersten Seiten wird klar: Hier geht es nicht darum, alles perfekt zu verstehen. Es geht ums Entdecken, Staunen und Fragenstellen. Und genau das macht den Reiz dieses Buches aus.

Was dich im Buch erwartet

Statt streng von vorne nach hinten gelesen zu werden, lädt dieses Buch zum Querlesen ein. Du kannst selbst entscheiden, welches Thema dich gerade interessiert – fast so, als würdest du durch ein Technik-Museum schlendern und an den Stationen stehen bleiben, die dich am meisten ansprechen.

Im Buch geht es unter anderem darum,

  • was Roboter eigentlich sind und wo sie uns heute schon begegnen
  • wie künstliche Intelligenz funktioniert – ganz einfach erklärt
  • warum Roboter im Weltall, in Krankenhäusern oder sogar beim Spielen helfen
  • wie Maschinen lernen können und was das mit unserem eigenen Lernen zu tun hat

Die Texte sind bewusst kurz gehalten, werden durch Bilder, Infokästen und kleine Zusatzinfos ergänzt und lassen sich auch gut in Etappen lesen. Ideal also für zwischendurch – oder für einen gemütlichen Lesenachmittag.

Warum Leser:innen das Buch mögen

In Rezensionen auf Plattformen wie Thalia, Hugendubel oder Amazon liest man immer wieder, dass das Buch Kinder richtig gut abholt. Besonders positiv fällt auf, dass Technik hier nicht trocken erklärt wird, sondern in kleinen Häppchen, die neugierig machen.

Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder selbstständig im Buch stöbern, hin- und herblättern und immer wieder neue Seiten entdecken. Genau dieses freie Lesen motiviert – vor allem Kinder, die bei klassischen Sachbüchern schnell die Lust verlieren.

Auch die Erklärweise wird häufig gelobt. Fachbegriffe werden nicht einfach hingeschrieben, sondern so erklärt, dass man sie wirklich versteht. Oft helfen Vergleiche aus dem Alltag dabei, zum Beispiel aus Spielen, Schule oder dem eigenen Zuhause.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung: Die Seiten sind farbig, übersichtlich und hochwertig gestaltet. Das Buch fühlt sich stabil an, liegt gut in der Hand und eignet sich auch hervorragend als Geschenk.

Mein Fazit

„Kosmos SchlauFUX – Roboter und KI“ ist ein Buch, das Lust auf Zukunft macht. Es erklärt große Themen verständlich, ohne sie zu vereinfachen, und zeigt, dass Technik nichts Abgehobenes ist, sondern längst zu unserem Alltag gehört.

Besonders schön: Man muss kein Technik-Profi sein, um Spaß an diesem Buch zu haben. Es reicht Neugier – der Rest kommt beim Lesen fast von allein. Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt und jedes Mal etwas Neues entdeckt.


Hier gehts zum Buch

👉 „Roboter & KI“ aus der SchlauFUX-Reihe vom Kosmos Verlag
https://amzn.to/46IMeKn

Vention führt GRIIP ein: Eine generalisierte Physical-AI-Pipeline für die Fertigungsautomatisierung

MONTREAL, 10. Februar 2026 /PRNewswire/ — Vention, das Unternehmen hinter der KI-gestützten Software- und Hardwareplattform für Automatisierung und Robotik, gab heute die Einführung von GRIIP (Generalized Robotic Industrial Intelligence Pipeline) bekannt. Dabei handelt es sich um eine End-to-End-Pipeline für physische KI, die den Einsatz autonomer Roboterzellen in hochgradig unstrukturierten Fertigungsumgebungen ermöglicht. GRIIP markiert einen fundamentalen Wandel von der aufgabenspezifischen Robotik hin zu einer generalisierten Intelligenz, die anwendungsübergreifend skalierbar ist.

Die GRIIP-Pipeline: End-to-End-Intelligenz

GRIIP liefert eine einheitliche Pipeline von der Wahrnehmung bis zur Bewegung, indem sie Ventions proprietäre Modelle mit offenen NVIDIA Isaac-Modellen integriert – insbesondere NVIDIA FoundationStereo für das Stereo-Matching und NVIDIA FoundationPose für die Lageerkennung. Die Pipeline übernimmt automatisch die Szenendigitalisierung und Kalibrierung, Objekterkennung und -segmentierung, 6DOF-Pose-Estimation, Greifpunktbewertung sowie die kollisionsfreie Pfadplanung und passt sich ohne manuelle Konfiguration an die realen Bedingungen an.

Die Architektur entwickelt sich durch die Nutzung neuester Physical-AI-Modelle kontinuierlich weiter und verbessert die Leistung im Laufe der Zeit ohne Hardware-Upgrades oder manuelle Eingriffe. Software-Updates werden über MachineMotion AI durchgeführt, wahlweise via WLAN oder integrierter LTE-Konnektivität.

Produktionsbereite Leistung und bewährte Zuverlässigkeit

GRIIP liefert industrietaugliche Ergebnisse mit validierter Performance:

  • Konsistent zuverlässige Pick-Leistung im 24/7-Betrieb über drei Monate hinweg.
  • Zykluszeiten von bis zu fünf Teilen pro Minute werden ohne Leistungsabfall eingehalten.
  • Sub-Millimeter-Genauigkeit bei der Lageerkennung (Pose Estimation).
  • CAD-to-Pick-Setup in 15 Minuten, vollständige Implementierung in unter zwei Tagen.
  • Adaptive Performance über verschiedene Bauteilgeometrien und Materialeigenschaften hinweg, einschließlich Oberflächenbeschaffenheit, Transparenz und Umgebungsvariationen.
  • Im Gegensatz zu Physical-AI-Modellen früherer Generationen behält GRIIP die Spitzenleistung während des gesamten Betriebs bei.
  • Die KI-Pipeline ist sofort einsatzbereit ohne Trainingsdaten oder benutzerdefinierte Datensätze, sodass Hersteller direkt neue Roboterzellen implementieren und neue Teile ohne Programmierung hinzufügen können.

Automatisierung über Einzelaufgaben hinaus skalieren

GRIIP nutzt dieselbe Technologie für mehrere Aufgaben und Anwendungsfälle innerhalb einer Fabrik, darunter Bin-Picking, Maschinenbeschickung, Pick-and-Place am Förderband, Kitting, Palettierung und Schleifen. GRIIP läuft auf dem MachineMotion AI-Controller von Vention (powered by NVIDIA Jetson) und kann bestehende, traditionell programmierte Robotik-Anwendungen in autonome Abläufe umwandeln. Dies ermöglicht eine schnellere Projektabwicklung, einen höheren ROI und einen klaren Upgrade-Pfad für die Automatisierungsinfrastruktur.

Verfügbarkeit und Unternehmenseinsatz

Vention skaliert derzeit sein Demonstrationsprogramm  für Kunden und arbeitet mit Unternehmenskunden zusammen, welche die Technologie für den Einsatz im Jahr 2026 evaluieren. Für technische Informationen oder um eine Demonstration zu vereinbaren, besuchen Sie https://vention.io/de/physical-ai-pipeline.

M5Stack StackChan Review Video by Robots-Blog

‪M5Stack‬ Stackchan is now available at @Kickstarter
See my short review Video by ‪@RobotsBlog‬ and get your own Stackchan now!

https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=4fblpr

#robot #ai #stackchan #opensource #desktop #desktoprobot #diy #companion

StackChan by M5Stack Now Available on Kickstarter

January, 2026 — M5Stack, a global leader in modular IoT and embedded development platforms, today launched StackChan, the first community-co-created open-source AI desktop robot, built on a proven ESP32 platform and designed to be endlessly hackable by makers worldwide.

Unlike closed, concept-driven AI robots, StackChan exposes its hardware, firmware, and interaction logic from day one — turning a playful desktop companion into a real development platform.

StackChan is now live on Kickstarter with a $65 Super Early Bird offer available for the first 72 hours.

From Community to the Globe: How StackChan Was Born 

Before its official launch by M5Stack, StackChan had already existed as a community-driven project since 2021. Built on M5Stack standard controller, Core series, it began as a personal open-source project by maker Shinya Ishikawa, sustained and shaped through ongoing community contributions. 

As more enthusiasts joined the project, contributors like Takao, who helped popularize the DIY kits, and Robo8080, who introduced AI capabilities, played key roles in expanding StackChan beyond its original form. 

Inspired by StackChan’s expandability and creative potential, M5Stack officially brought the project to life as its first ready-to-play yet endlessly hackable desktop robot—while keeping its community-driven spirit at the core. 

What Remains: Core Computing & Interaction Capabilities 

As with the original version, StackChan continues to use the M5Stack flagship Core Series (CoreS3) as its main controller. CoreS3 is powered by an ESP32-S3 SoC with a 240 MHz dual-core processor, 16 MB Flash, and 8 MB PSRAM, and supports both Wi-Fi and BLE connectivity. 

To enable richer interactions, the main unit integrates a 2.0-inch capacitive touch display, a 0.3 MP camera, a proximity sensor, a 9-axis IMU (accelerometer + gyroscope + magnetometer). It also includes a microSD card slot, a 1W speaker, dual microphones, and power/reset buttons. Together, these hardware components form a solid foundation for StackChan’s audio-visual interactive experiences. 

For more technical details, please refer to the StackChan documentation: https://docs.m5stack.com/en/StackChan 

What’s New: Ready-to-Play Functions Powered by Advanced Hardware  

For the robot body, several advancements have been made to make it easier to get hands-on and improve the out-of-box experience. It features: 

Power & connectivity: A USB-C interface for both power and data, paired with a built-in 700 mAh battery.  

Movement system: 2 feedback servos supporting 360° continuous rotation on the horizontal axis and 90° vertical tilt—enabling expressive movements with real-time position feedback. 

Visual feedback: 2 rows totaling 12 RGB LEDs for expressive system and interaction feedback. 

Sensors & interaction: Infrared transmission and reception, a three-zone touch panel, and a full-featured NFC module enabling touch- and identity-based interactions. 

On the software side, StackChan is ready-to-play for starters with no coding required. The pre-installed factory firmware delivers: 

Expressive faces and motions: Preloaded with vivid facial expressions and coordinated movements that bring personality and liveliness to StackChan. 

Built-in AI agent: Integrates an AI agent for natural voice-based interaction and conversational experiences. 

App-based remote interaction: Supports official iOS app for video calls, remote avatar control, and real-time interaction with StackChan. 

Chan-to-Chan Friends Map: Enables discovery of nearby StackChan devices, unlocking playful multi-device and social interaction scenarios. 

Open for customization: While beginner-friendly by default, the firmware supports further development via Arduino and UiFlow2, making it easy to create custom applications. 

100% Open-Source: Built to Be Customized and Extended 

In an era filled with closed, concept-driven “AI robot” products, StackChan stands out with its open-source core. From firmware and hardware interfaces to development tools, every layer is designed to be explored, modified, and extended by users. 

Beyond code, StackChan also encourages physical customization. With 3D printing and creative accessories, users can personalize their StackChan’s appearance and turn it into a unique desktop companion. 

Open-source repository: https://github.com/m5stack/StackChan 

 
Fun with Global Community: Share, Extend, and Evolve Together 

Since its birth, StackChan has grown into a vibrant global community of makers, developers, and enthusiasts. From sharing projects and source code online to hosting meetups and anniversary events offline, the community continues to expand what StackChan can be. 

Owning a StackChan is not just about building a robot—it’s about being part of an open ecosystem where ideas and creativity evolve together. 

StackChan is not built to its end at launch. It is built to grow—through open technology, creative experimentation, and a global community that continues to redefine what a desktop robot can be.  

Discover your StackChan on Kickstarter now: https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=d5iznw&utm_source=PR