Drohnenverbot USA 2026: Aktuelle Gesetze, Hintergründe und Auswirkungen für private Drohnenbesitzer

Die Regulierung von Drohnen hat sich weltweit in den vergangenen Jahren deutlich verschärft, doch in den Vereinigten Staaten hat sich die Situation seit Ende 2025 besonders stark zugespitzt. Drohnen, die lange Zeit als frei zugängliche Technologie für Hobbyisten, Filmemacher und Technikbegeisterte galten, sind zunehmend in den Fokus sicherheitspolitischer Debatten geraten. Im März 2026 zeigt sich ein Bild, das auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt: Einerseits dürfen Privatpersonen weiterhin Drohnen fliegen, andererseits ist der Zugang zu neuen Geräten massiv eingeschränkt worden.


Dieses Spannungsfeld führt dazu, dass häufig von einem „Drohnenverbot“ gesprochen wird, obwohl es sich in Wirklichkeit um eine komplexe Mischung aus Marktregulierung, Sicherheitsmaßnahmen und geopolitischer Strategie handelt. Für private Drohnenbesitzer ergeben sich daraus bereits heute spürbare Veränderungen – und für die Zukunft zeichnen sich noch weitreichendere Konsequenzen ab.

Die aktuelle Situation: Kein Flugverbot, aber ein eingeschränkter Markt

Entgegen vieler Schlagzeilen existiert in den USA kein generelles Verbot, Drohnen zu betreiben. Wer bereits im Besitz einer Drohne ist, kann diese weiterhin nutzen, sofern die bestehenden Vorschriften eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem die Registrierung bei den Behörden, die Einhaltung von Flugverbotszonen sowie technische Anforderungen wie die sogenannte Remote-ID.

Die eigentliche Veränderung betrifft vielmehr den Markt selbst. Seit Ende 2025 wurden regulatorische Maßnahmen eingeführt, die dazu führen, dass viele neue Drohnen – insbesondere ausländischer Herkunft – in den USA nicht mehr verkauft oder importiert werden dürfen. Der entscheidende Hebel dabei ist die notwendige Funkzulassung. Ohne diese Genehmigung dürfen Geräte nicht auf den Markt gebracht werden, was in der Praxis einem Verkaufsverbot gleichkommt.

Für Verbraucher bedeutet das konkret: Während bestehende Drohnen weiterhin genutzt werden dürfen, wird es zunehmend schwieriger, neue Modelle zu erwerben. Besonders betroffen sind Produkte internationaler Hersteller, die bislang den Markt dominiert haben.

Hintergründe der Entscheidung: Sicherheit und geopolitische Interessen

Die offizielle Begründung für diese Maßnahmen liegt im Bereich der nationalen Sicherheit. US-Behörden sehen in bestimmten Drohnen ein potenzielles Risiko, insbesondere wenn sie aus Ländern stammen, die als geopolitische Konkurrenten betrachtet werden. Im Fokus stehen dabei mögliche Zugriffe auf sensible Daten wie Bildmaterial, Standortinformationen oder technische Infrastruktur.

Diese Argumentation ist jedoch nur ein Teil des Gesamtbildes. Ebenso wichtig ist der wirtschaftliche Kontext. Der globale Drohnenmarkt wurde in den vergangenen Jahren stark von wenigen großen Herstellern geprägt, die einen erheblichen Marktanteil besitzen. Die USA verfolgen zunehmend das Ziel, ihre eigene Technologiebranche zu stärken und unabhängiger von ausländischen Produkten zu werden. Das Drohnenthema ist somit eng mit einem größeren technologischen Wettbewerb verbunden.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass es sich nicht nur um eine sicherheitspolitische Maßnahme handelt, sondern auch um eine industriepolitische Strategie. Die Regulierung wirkt wie ein Schutzmechanismus für den heimischen Markt und könnte langfristig dazu beitragen, neue Anbieter aus den USA zu fördern.

Die Rolle der Regulierung und ihre praktische Wirkung

Ein zentraler Aspekt der aktuellen Entwicklung ist die Art und Weise, wie die Einschränkungen umgesetzt werden. Statt eines klar formulierten Verbotsgesetzes greift die Regulierung über technische Anforderungen. Da Drohnen auf Funktechnologie angewiesen sind, ist eine entsprechende Zulassung zwingend erforderlich. Wird diese nicht erteilt, kann ein Produkt weder legal verkauft noch importiert werden.

Diese indirekte Form der Regulierung hat weitreichende Konsequenzen. Sie erlaubt es, bestimmte Hersteller gezielt vom Markt auszuschließen, ohne ein explizites Verbot auszusprechen. Für Verbraucher ist dieser Mechanismus oft schwer nachvollziehbar, da er weniger sichtbar ist als ein klassisches Gesetz, in seiner Wirkung jedoch ebenso einschneidend sein kann.

Im Alltag zeigt sich das vor allem durch eine veränderte Verfügbarkeit von Produkten. Händler haben nur noch begrenzte Lagerbestände, neue Modelle erscheinen nicht mehr oder mit Verzögerung, und die Preise entwickeln sich entsprechend nach oben.

Auswirkungen auf private Drohnenbesitzer

Für private Nutzer ist die Situation derzeit noch vergleichsweise stabil, zumindest wenn sie bereits eine Drohne besitzen. Der Betrieb bestehender Geräte ist weiterhin erlaubt, und es gibt aktuell keine Verpflichtung, diese stillzulegen. Dennoch entstehen bereits jetzt indirekte Auswirkungen, die den Alltag von Drohnenbesitzern beeinflussen.

Ein zentrales Thema ist die Zukunftssicherheit der Geräte. Wenn Hersteller den US-Markt verlassen oder ihre Aktivitäten einschränken, kann dies die Versorgung mit Ersatzteilen erschweren. Reparaturen werden komplizierter und möglicherweise teurer. Gleichzeitig besteht Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Software-Updates. Sollte die Unterstützung durch Hersteller nachlassen, könnten Sicherheitslücken entstehen oder Funktionen eingeschränkt werden.

Auch wirtschaftlich ergeben sich Veränderungen. Der Gebrauchtmarkt reagiert sensibel auf regulatorische Eingriffe. In einigen Fällen steigen die Preise aufgrund von Knappheit, in anderen sinkt der Wert durch Unsicherheit über die langfristige Nutzbarkeit. Für Käufer und Verkäufer entsteht dadurch ein schwer kalkulierbares Umfeld.

Neue Käufer stehen vor besonderen Herausforderungen

Besonders deutlich wird die Situation für Personen, die erstmals eine Drohne kaufen möchten. Die Auswahl ist eingeschränkt, bekannte Modelle sind schwer erhältlich oder deutlich teurer geworden. Gleichzeitig ist die Unsicherheit hoch, da unklar ist, wie sich die Regulierung in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.

Diese Unsicherheit beeinflusst auch die Kaufentscheidungen. Viele potenzielle Käufer zögern oder weichen auf alternative Märkte aus. Andere setzen bewusst auf Produkte, die als „sicher“ gelten, etwa solche von Herstellern, die nicht von den Einschränkungen betroffen sind. Insgesamt führt dies zu einer Verschiebung im Konsumverhalten.

Auswirkungen auf Reisende und internationale Nutzer

Auch für internationale Drohnenbesitzer hat die Entwicklung Konsequenzen. Zwar ist es weiterhin grundsätzlich erlaubt, eine Drohne in die USA mitzunehmen, doch die Situation ist komplizierter geworden. Es kann zu verstärkten Kontrollen kommen, insbesondere bei Geräten, die aus bestimmten Regionen stammen.

Zusätzlich besteht Unsicherheit hinsichtlich der praktischen Nutzung vor Ort. Unterschiedliche Regelungen, technische Anforderungen und mögliche Missverständnisse mit Behörden machen die Planung schwieriger. Für Reisende bedeutet das einen erhöhten Informationsaufwand und ein gewisses Risiko.

Wirtschaftliche und technologische Folgen

Über den privaten Bereich hinaus hat die aktuelle Entwicklung weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Drohnenmarkt. Für US-Unternehmen eröffnen sich neue Chancen, da internationale Konkurrenz teilweise wegfällt. Dies könnte langfristig zu einer stärkeren lokalen Industrie führen.

Gleichzeitig birgt diese Entwicklung Risiken. Weniger Wettbewerb kann Innovationen verlangsamen und zu höheren Preisen führen. Die Vielfalt an Produkten nimmt ab, und technologische Fortschritte könnten sich verlangsamen, wenn der internationale Austausch eingeschränkt wird.

Ein weiterer möglicher Effekt ist die Fragmentierung des globalen Marktes. Unterschiedliche Regionen könnten eigene Standards und Ökosysteme entwickeln, was die Kompatibilität zwischen Geräten erschwert und die Entwicklung neuer Technologien komplexer macht.

Fazit

Im März 2026 lässt sich das sogenannte Drohnenverbot in den USA am besten als indirekte Marktregulierung beschreiben. Es handelt sich nicht um ein klassisches Flugverbot, sondern um eine gezielte Einschränkung des Zugangs zu bestimmten Technologien. Für bestehende Drohnenbesitzer ergeben sich aktuell noch keine drastischen Einschnitte im täglichen Gebrauch, doch die langfristigen Perspektiven sind von Unsicherheit geprägt.

Die Entwicklung zeigt, wie eng technologische Innovationen mit politischen und wirtschaftlichen Interessen verknüpft sind. Drohnen sind längst mehr als nur Freizeitgeräte – sie stehen im Zentrum globaler Strategien und Konflikte. Für private Nutzer bedeutet das, sich auf ein Umfeld einzustellen, das sich weiter verändern wird.

Wie stark diese Veränderungen letztlich ausfallen, hängt von politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Entwicklungen und technologischen Innovationen ab. Sicher ist jedoch bereits jetzt: Der Drohnenmarkt in den USA befindet sich in einem grundlegenden Umbruch.

Buchbesprechung: Roboter und KI aus der neuen Reihe SchlauFUX von KOSMOS

Technik verstehen – ganz ohne Fachchinesisch

Roboter, künstliche Intelligenz, Maschinen, die lernen können – das klingt erst einmal ziemlich kompliziert. Genau hier setzt „Roboter und KI“ an. Das Buch zeigt, dass Technik nicht einschüchternd sein muss, sondern neugierig machen kann. Und zwar so, dass Kinder ab etwa 8 Jahren problemlos folgen können – und Erwachsene oft gleich mitlesen.

Schon nach den ersten Seiten wird klar: Hier geht es nicht darum, alles perfekt zu verstehen. Es geht ums Entdecken, Staunen und Fragenstellen. Und genau das macht den Reiz dieses Buches aus.

Was dich im Buch erwartet

Statt streng von vorne nach hinten gelesen zu werden, lädt dieses Buch zum Querlesen ein. Du kannst selbst entscheiden, welches Thema dich gerade interessiert – fast so, als würdest du durch ein Technik-Museum schlendern und an den Stationen stehen bleiben, die dich am meisten ansprechen.

Im Buch geht es unter anderem darum,

  • was Roboter eigentlich sind und wo sie uns heute schon begegnen
  • wie künstliche Intelligenz funktioniert – ganz einfach erklärt
  • warum Roboter im Weltall, in Krankenhäusern oder sogar beim Spielen helfen
  • wie Maschinen lernen können und was das mit unserem eigenen Lernen zu tun hat

Die Texte sind bewusst kurz gehalten, werden durch Bilder, Infokästen und kleine Zusatzinfos ergänzt und lassen sich auch gut in Etappen lesen. Ideal also für zwischendurch – oder für einen gemütlichen Lesenachmittag.

Warum Leser:innen das Buch mögen

In Rezensionen auf Plattformen wie Thalia, Hugendubel oder Amazon liest man immer wieder, dass das Buch Kinder richtig gut abholt. Besonders positiv fällt auf, dass Technik hier nicht trocken erklärt wird, sondern in kleinen Häppchen, die neugierig machen.

Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder selbstständig im Buch stöbern, hin- und herblättern und immer wieder neue Seiten entdecken. Genau dieses freie Lesen motiviert – vor allem Kinder, die bei klassischen Sachbüchern schnell die Lust verlieren.

Auch die Erklärweise wird häufig gelobt. Fachbegriffe werden nicht einfach hingeschrieben, sondern so erklärt, dass man sie wirklich versteht. Oft helfen Vergleiche aus dem Alltag dabei, zum Beispiel aus Spielen, Schule oder dem eigenen Zuhause.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung: Die Seiten sind farbig, übersichtlich und hochwertig gestaltet. Das Buch fühlt sich stabil an, liegt gut in der Hand und eignet sich auch hervorragend als Geschenk.

Mein Fazit

„Kosmos SchlauFUX – Roboter und KI“ ist ein Buch, das Lust auf Zukunft macht. Es erklärt große Themen verständlich, ohne sie zu vereinfachen, und zeigt, dass Technik nichts Abgehobenes ist, sondern längst zu unserem Alltag gehört.

Besonders schön: Man muss kein Technik-Profi sein, um Spaß an diesem Buch zu haben. Es reicht Neugier – der Rest kommt beim Lesen fast von allein. Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt und jedes Mal etwas Neues entdeckt.


Hier gehts zum Buch

👉 „Roboter & KI“ aus der SchlauFUX-Reihe vom Kosmos Verlag
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Robots-Blog Interview: fischertechnik Geschäftsführer Martin Rogler präsentiert Robotik-Neuheiten auf Spielwaremesse Nürnberg

Im Robots-Blog Interview gibt fischertechnik Geschäftsführer Martin Rogler einen kompakten Einblick in die aktuellen Robotik-Neuheiten und zeigt, welche Funktionen, Ideen und Einsatzmöglichkeiten hinter den neuen Modellen stecken. Dabei geht es um praxisnahe Anwendungen, spannende Lern- und Tüftel-Potenziale sowie darum, wie fischertechnik Robotik für Schule, Hobby und Technikfans weiterdenkt. Das Interview liefert einen schnellen Überblick über die Highlights und macht neugierig auf die neuesten Entwicklungen rund um fischertechnik und Robotik.

Kosmos Bionic Robotic Arm im Test – Bionischer Roboterarm als Experimentier-Set

Der Kosmos Bionic Robotic Arm ist ein Experimentierbaukasten, der Elemente aus Bionik und Modellbau kombiniert. Das Set richtet sich an junge technikinteressierte Menschen ab etwa zehn Jahren und verbindet Lernerfahrung mit Bastelspaß.

Konzept und Funktionsweise

Im Mittelpunkt steht ein mechanischer Roboterarm, dessen Bewegungsprinzip am echten Elefantenrüssel orientiert ist. Statt Elektromotoren kommt ein ausgeklügeltes System aus Nylonfäden zum Einsatz. Diese wirken im Modell wie künstliche Muskeln und Sehnen. So gelingt es, den Arm in viele Richtungen zu bewegen; die Bewegungen erscheinen sehr flexibel und erinnern an Science-Fiction-Konstruktionen.

Gesteuert wird der Arm über zwei Joysticks. Der eine ist für den oberen, der andere für den unteren Bereich des Arms gedacht. Zusätzlich gibt es Tasten für die Rotation der Greifklaue und das Öffnen und Schließen derselben. Die Steuerung ist komplett mechanisch und benötigt weder Elektronik noch Batterien. Die Kraft wird allein per Hand auf die Bewegungselemente übertragen.

Aufbau und Schwierigkeitsgrad

Mit Bauteilen auf über 8 Teileträgern ist der Bausatz eine echte Herausforderung. Der Aufbau läuft in mehreren Phasen: Zuerst werden Kabelschnallen vorbereitet, dann die Joysticks zusammengesteckt, später der Arm zusammengesetzt und die Fäden eingefädelt sowie gespannt. Genau dieses Einstellen der Nylonfäden ist ein kritischer Punkt, weil dadurch die reibungslose Funktion sichergestellt wird.

Die Anleitung ist umfangreich und bebildert, sodass Schritt für Schritt der Bau nachvollzogen werden kann. Wer Schwierigkeiten beim Nachbauen hat, findet im Internet ergänzende Video-Anleitungen, die besonders bei komplizierten Schritten hilfreich sind. Für den gesamten Aufbau sollte man mehrere Stunden, teils auch mehrere Tage einplanen.

Vorteile des Sets

  • Der Kosmos Bionic Robotic Arm vermittelt wichtige Grundlagen in den Bereichen Bionik, Robotik und Mechanik. Während des Aufbaus lernt man, wie komplexe Bewegungssysteme funktionieren und entwickelt technisches Verständnis und Geschick.
  • Der seilzugbasierte Antrieb des Arms ist ziemlich einzigartig. Anders als motorisierte Modelle wirkt die Bewegung hier fast organisch.
  • Da das System ohne Elektronik und Batterien auskommt, verursacht es keine laufenden Kosten und ist weniger anfällig für technische Ausfälle.
  • Der Arm bietet dank verschiedener Aufsätze und hoher Beweglichkeit viel Vielfalt beim Spielen oder Experimentieren.

Nachteile und Herausforderungen

  • Mit beinahe 300 Teilen könnte das Set für Jüngere oder Ungeduldige schnell zu viel werden. Geduldige Bastler profitieren, aber wer rasche Erfolge sucht, könnte frustriert sein.
  • Für den Aufbau werden zusätzliche Werkzeuge benötigt, etwa Kreuzschlitz-Schraubendreher, Seitenschneider oder eine Feile, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
  • Wer beim Einstellen der Nylonfäden nicht genau aufpasst, dem könnte der Arm entweder zu wenig oder zu stark spannen. Das beeinflusst die Funktion und kann mehrere Justierversuche erfordern.
  • Im Unterschied zu elektronischen Roboterarmen kann der mechanische Arm nur leichtere Objekte greifen. Zu schwere Gegenstände können das System beschädigen oder verstellen.
  • Mit der Zeit könnten sich Fäden lockern, dehnen oder reißen. Dann ist Nachjustieren oder Austauschen notwendig.

Verarbeitung

Die Kunststoffteile des Sets sind passgenau gearbeitet und machen einen stabilen Eindruck. Die Gelenke und Zahnräder lassen sich leichtgängig bewegen. Langfristig könnte der Kunststoff aber bei intensiver Nutzung abnutzen oder ein Nylonfaden reißen. Bei der Vorstellung auf der Spielwarenmessen passierte leider genau das. Ich vermute aber, dass es dafür viele Stunden intensiver Belastung benötigt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Set wird im mittleren Preisbereich für Experimentierbaukästen angeboten. Interessanterweise wird es auch unter anderen Marken günstiger verkauft, da Kosmos eine Lizenzversion vertreibt, was manche Käufer zum Preisvergleich anregt.

Zielgruppe

Empfohlen wird das Set für Kinder ab etwa zehn Jahren, wobei jüngere Baufans durchaus Unterstützung gebrauchen können. Auch für Modellbau-Fans und Sammler ist das System durch seine mechanische Funktionsweise interessant.

Fazit

Der Kosmos Bionic Robotic Arm ist ein Experimentierbaukasten mit spannendem mechanischem Konzept. Sein bionisch inspiriertes Zugseilsystem hebt sich deutlich von anderen Roboterarmen ab und bietet wertvolle technische Einblicke.

Besonders zeichnet sich der Bausatz durch seinen Lerneffekt, die robuste Bauweise und die geschmeidigen Bewegungen des fertigen Arms aus. Die hohen Anforderungen an Präzision und Geduld beim Aufbau sind für viele Nutzer eine echte Herausfoderung, können aber gerade bei Kindern zu Frust führen.

Insgesamt handelt es sich um ein solides Lernspielzeug für Bastlerinnen und Bastler, das mit Herausforderungen, aber auch mit einem faszinierenden Arbeitsprinzip belohnt. Wer Freude an Technik, Robotern, Bionik und Mechanik hat, wird viel Spaß am Kosmos Bionic Robotic Arm haben.

M5Stack StackChan Review Video by Robots-Blog

‪M5Stack‬ Stackchan is now available at @Kickstarter
See my short review Video by ‪@RobotsBlog‬ and get your own Stackchan now!

https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=4fblpr

#robot #ai #stackchan #opensource #desktop #desktoprobot #diy #companion

StackChan by M5Stack Now Available on Kickstarter

January, 2026 — M5Stack, a global leader in modular IoT and embedded development platforms, today launched StackChan, the first community-co-created open-source AI desktop robot, built on a proven ESP32 platform and designed to be endlessly hackable by makers worldwide.

Unlike closed, concept-driven AI robots, StackChan exposes its hardware, firmware, and interaction logic from day one — turning a playful desktop companion into a real development platform.

StackChan is now live on Kickstarter with a $65 Super Early Bird offer available for the first 72 hours.

From Community to the Globe: How StackChan Was Born 

Before its official launch by M5Stack, StackChan had already existed as a community-driven project since 2021. Built on M5Stack standard controller, Core series, it began as a personal open-source project by maker Shinya Ishikawa, sustained and shaped through ongoing community contributions. 

As more enthusiasts joined the project, contributors like Takao, who helped popularize the DIY kits, and Robo8080, who introduced AI capabilities, played key roles in expanding StackChan beyond its original form. 

Inspired by StackChan’s expandability and creative potential, M5Stack officially brought the project to life as its first ready-to-play yet endlessly hackable desktop robot—while keeping its community-driven spirit at the core. 

What Remains: Core Computing & Interaction Capabilities 

As with the original version, StackChan continues to use the M5Stack flagship Core Series (CoreS3) as its main controller. CoreS3 is powered by an ESP32-S3 SoC with a 240 MHz dual-core processor, 16 MB Flash, and 8 MB PSRAM, and supports both Wi-Fi and BLE connectivity. 

To enable richer interactions, the main unit integrates a 2.0-inch capacitive touch display, a 0.3 MP camera, a proximity sensor, a 9-axis IMU (accelerometer + gyroscope + magnetometer). It also includes a microSD card slot, a 1W speaker, dual microphones, and power/reset buttons. Together, these hardware components form a solid foundation for StackChan’s audio-visual interactive experiences. 

For more technical details, please refer to the StackChan documentation: https://docs.m5stack.com/en/StackChan 

What’s New: Ready-to-Play Functions Powered by Advanced Hardware  

For the robot body, several advancements have been made to make it easier to get hands-on and improve the out-of-box experience. It features: 

Power & connectivity: A USB-C interface for both power and data, paired with a built-in 700 mAh battery.  

Movement system: 2 feedback servos supporting 360° continuous rotation on the horizontal axis and 90° vertical tilt—enabling expressive movements with real-time position feedback. 

Visual feedback: 2 rows totaling 12 RGB LEDs for expressive system and interaction feedback. 

Sensors & interaction: Infrared transmission and reception, a three-zone touch panel, and a full-featured NFC module enabling touch- and identity-based interactions. 

On the software side, StackChan is ready-to-play for starters with no coding required. The pre-installed factory firmware delivers: 

Expressive faces and motions: Preloaded with vivid facial expressions and coordinated movements that bring personality and liveliness to StackChan. 

Built-in AI agent: Integrates an AI agent for natural voice-based interaction and conversational experiences. 

App-based remote interaction: Supports official iOS app for video calls, remote avatar control, and real-time interaction with StackChan. 

Chan-to-Chan Friends Map: Enables discovery of nearby StackChan devices, unlocking playful multi-device and social interaction scenarios. 

Open for customization: While beginner-friendly by default, the firmware supports further development via Arduino and UiFlow2, making it easy to create custom applications. 

100% Open-Source: Built to Be Customized and Extended 

In an era filled with closed, concept-driven “AI robot” products, StackChan stands out with its open-source core. From firmware and hardware interfaces to development tools, every layer is designed to be explored, modified, and extended by users. 

Beyond code, StackChan also encourages physical customization. With 3D printing and creative accessories, users can personalize their StackChan’s appearance and turn it into a unique desktop companion. 

Open-source repository: https://github.com/m5stack/StackChan 

 
Fun with Global Community: Share, Extend, and Evolve Together 

Since its birth, StackChan has grown into a vibrant global community of makers, developers, and enthusiasts. From sharing projects and source code online to hosting meetups and anniversary events offline, the community continues to expand what StackChan can be. 

Owning a StackChan is not just about building a robot—it’s about being part of an open ecosystem where ideas and creativity evolve together. 

StackChan is not built to its end at launch. It is built to grow—through open technology, creative experimentation, and a global community that continues to redefine what a desktop robot can be.  

Discover your StackChan on Kickstarter now: https://www.kickstarter.com/projects/m5stack/stackchan-the-first-co-created-open-source-ai-desktop-robot?ref=d5iznw&utm_source=PR 

Alex vom Make Magazin stellt MakeyLab Roboter Experimentierset im Robots-Blog Interview vor

https://www.heise.de/hintergrund/Makey-Lab-Der-leichte-IoT-Einstieg-fuer-junge-Maker-10498312.html

Schülerinnen und Schüler trainieren ihre eigenen neuronalen Netze mit fischertechnik

fischertechnik setzt einen weiteren Meilenstein in der technischen Bildung. Mit dem neuen Lernkonzept STEM Coding Ultimate AI wird es erstmals möglich, ein neuronales Netzwerk selbst zu trainieren und dessen Funktionsweise von Grund auf zu verstehen. Damit vermittelt fischertechnik jungen Menschen die Programmier- und KI-Kompetenzen der Zukunft – direkt im Klassenzimmer und ohne Cloud-Anbindung.

Der Baukasten STEM Coding Ultimate AI richtet sich an weiterführende Schulen und vermittelt handlungsorientiert die Grundlagen von maschinellem Lernen und KI-gestützter Robotik. Anhand von zwölf vielseitigen, zum Teil erweiterbaren Modellen setzen sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit zentralen Fragestellungen der Informationstechnik und der Künstlichen Intelligenz auseinander. Ausgehend von realitätsnahen Szenarien entwickeln sie eigenständig Lösungen für komplexe, problemorientierte Aufgabenstellungen. Ein leistungsstarker Controller, moderne Sensoren und Aktoren, eine benutzerfreundliche App sowie die bewährten fischertechnik Bausteine ermöglichen einen praxisnahen Zugang zu fortgeschrittenen Technologien.

Erste Trainingsschritte lassen sich unmittelbar grafisch darstellen, sodass Lernende den Fortschritt nachvollziehen können. Anschließend können die trainierten Daten per Bluetooth oder über einen WLAN- oder USB-Anschluss an Roboter übertragen werden, die das Gelernte in realen Anwendungen sichtbar machen – beispielsweise nach dem Prinzip eines autonomen Fahrzeugs. Damit wird abstraktes Wissen greifbar, und aus Theorie entsteht erlebbare Praxis.

Lehrkräfte erhalten über didaktisches Begleitmaterial einen leichten Einstieg ins Thema.

Besonders wertvoll ist dieser Ansatz, weil er die sogenannten Future Skills wie projektorientiertes Arbeiten und Teamfähigkeit fördert, die in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt unverzichtbar sind. Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz, das Verständnis neuronaler Netze und die Fähigkeit, Daten eigenständig zu erfassen, zu analysieren und nutzbar zu machen, gehören zu den Schlüsselkompetenzen der kommenden Generation. Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur die technischen Grundlagen, sondern entwickeln auch ein tiefes Verständnis dafür, wie KI Entscheidungen trifft. Sie erwerben Grundkenntnisse der neuronalen Netze und KI-Programmierung – ein Wissen, das weit über den schulischen Kontext hinaus Bedeutung hat. Darüber hinaus bauen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in Informatik und Robotik aus und lernen, die Funktionsweise von Aktoren und Sensoren zu verstehen.

Die Integration von Robo Pro Coding und der fischertechnik STEM Suite ermöglicht einen sanften Einstieg mit Blockly-Programmierung und zugleich den direkten Einblick in professionelle Programmiersprachen wie Python. Der neue Baukasten arbeitet lokal auf dem TXT 4.0 Controller – ganz ohne Cloud. Damit steht Schulen ein zukunftssicheres Werkzeug zur Verfügung, das über Jahre hinweg eingesetzt werden kann.

„Gemäß unserem Motto: wo Neugier Wissen wird, schaffen wir mit unserem Lernkonzept STEM Coding Ultimate AI für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Künstliche Intelligenz nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv zu gestalten und zu verstehen“, erklärt Martin Rogler, Geschäftsführer fischertechnik. „Denn wer frühzeitig die Grundlagen der KI erlernt, besitzt morgen einen entscheidenden Vorteil in Studium, Beruf und Gesellschaft.“

Das Jahr 2025 markiert zugleich ein besonderes Jubiläum: 60 Jahre fischertechnik. Seit sechs Jahrzehnten inspiriert das Unternehmen Generationen von Tüftlern, Ingenieurinnen und Forschern, Technik spielerisch zu entdecken und zu verstehen. Der neue STEM Coding Ultimate AI Baukasten knüpft als Nachfolger des TXT Base Sets an diese Tradition an und führt sie in die Zukunft – mit einer Innovation, die die Faszination klassischer Baukästen mit den Technologien von morgen verbindet. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist STEM Coding Ultimate AI zudem weiterhin kompatibel mit allen verfügbaren TXT 4.0 Base Set Add-Ons für Omniwheels, Industrial Robots, AI, IoT, Competition und Autonomous Driving.

Mit diesem Schritt leistet fischertechnik einen entscheidenden Beitrag zur Förderung von Kreativität und Problemlösungskompetenz sowie für das Verständnis von Zukunftstechnologien. So entsteht ein Produkt, das nicht nur den aktuellen Bildungsbedarf deckt, sondern auch den Geist der Marke seit 60 Jahren weiterträgt: Technik zum Anfassen, Verstehen und Gestalten.

ABot Advanced by Avishkaar

The Avishkaar ABot Advanced Kit is a comprehensive DIY kit for STEM robotics and coding designed specifically for children aged 8 and up. It contains over 60 parts, including metal parts, motors, sensors, wheels, USB cables, screws, nuts, an Allen wrench, and a wrench. With these parts, children can build 10 different robots, from simple vehicles to more complex constructions The set reminded me of the mBot when I set it up, as it was also based on a sturdy metal construction. The included stickers and the tool are nice. The instructions were easy to understand and I didn’t find any errors or had any problems assembling. The app for remote control and programming must be activated with the product code and the user must be registered before using it for the first time. When deploying, e.g. in the classroom, you should have done this in advance. By the way, the 9V block battery visible in the video is not included when purchased from a dealer, but a full-fledged battery pack. I only use the 9V battery because of delivery problems. Overall, however, it is interesting that the robot makes this possible at all. I’m playing with the idea of connecting a solar cell here and operating the robot with solar energy…like a real Mars rover…

Here is more detailed information:

  • Easy to build programmable robots: With this kit, kids can create 10 different robots with over 60 pieces. This includes metal parts, an easily programmable brain, motors, sensors (2x light sensor, 1x touch sensor/button), wheels, USB cables, screws, nuts, an Allen key, a wrench, cables, and instructions.
  • Control via mobile app: The robots can be controlled via a remote control app. They can also be programmed using a visual block-based programming environment (similar to Scratch/Blockly).
  • Learning Objectives: With the ABot Advanced Kit, children learn robotics, programming, construction, mechanical design and problem solving.
  • Compatibility: The mobile app is compatible with iOS 11 or later and Android 10 or later.
  • Inexpensive Kit: The ABot Advanced Kit offers a sturdy metal frame to which motors and sensors can be attached. For the equivalent of about 60€, the set offers good value for money. Maybe the set will soon be available at a German retailer.

You can find a comprehensive assembly video of one of the 10 robot models here:

The set is available here: https://shop.avishkaar.cc/products/abot-advanced

ABot Advanced by Avishkaar

Das Avishkaar ABot Advanced Kit ist ein umfassendes DIY-Set für STEM-Robotik und Codierung, das speziell für Kinder ab 8 Jahren entwickelt wurde. Es enthält über 60 Teile, darunter Metallteile, Motoren, Sensoren, Räder, USB-Kabel, Schrauben, Muttern, ein Inbusschlüssel und ein Schraubenschlüssel. Mit diesen Teilen können Kinder 10 verschiedene Roboter bauen, von einfachen Fahrzeugen bis hin zu komplexeren Konstruktionen Das Set erinnerte mich beim Aufbau an den mBot, da auch hier eine stabile Metallkonstruktion als Grundlage diente. Nett sind die mitgelieferten Sticker und das Werkzeug. Die Anleitung war einfach zu verstehen und ich fand keine Fehler oder hatte Probleme beim Zusammenbau. Die App zur Fernsteuerung und Programmierung muss vor der ersten Verwendung mit dem Produktcode aktiviert und der Benutzer registriert werden. Beim Einsatz, z.B. im Klassenzimmer, sollte man dies vorab schon erledigt haben. Die im Video sichtbare 9V Blockbatterie ist übrigens beim Kauf über einen Händler nicht dabei, sondern ein vollwertiges Akkupack. Ich verwende die 9V Batterie nur wegen Lieferschwierigkeiten. Insgesamt aber schon interessant, dass der Roboter dies überhaupt ermöglicht. Ich spiele direkt mit dem Gedanken hier eine Solarzelle anzuschließen und den Roboter mit Sonnenenergie zu betreiben…wie so ein richtiger Marsrover…

Hier sind weitere detaillierte Informationen:

  • Einfach zu bauende programmierbare Roboter: Mit diesem Kit können Kinder 10 verschiedene Roboter mit über 60 Teilen erstellen. Dazu gehören Metallteile, ein leicht programmierbares Gehirn, Motoren, Sensoren (2x Lichtsensor, 1x Berührungssensor/Taster), Räder, USB-Kabel, Schrauben, Muttern, ein Inbusschlüssel, ein Schraubenschlüssel, Kabel und eine Anleitung.
  • Steuerung über mobile App: Die Roboter können über eine Fernbedienungs-App gesteuert werden. Außerdem können sie mithilfe einer visuellen blockbasierten Programmierumgebung (ähnlich Scratch/Blockly) programmiert werden.
  • Lernziele: Mit dem ABot Advanced Kit lernen Kinder Robotik, Programmierung, Konstruktion, mechanisches Design und Problemlösung.
  • Kompatibilität: Die mobile App ist mit iOS 11 oder höher und Android 10 oder höher kompatibel.
  • Preiswertes Kit: Das ABot Advanced Kit bietet einen stabilen Metallrahmen an dem Motoren und Sensoren angebracht werden können. Für umgerechnet ca. 60€ bietet das Set ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vielleicht findet sich das Set ja auch bald bei einem deutschen Händler.

Ein umfassendes Aufbauvideos eines der 10 Robotermodelle findet ihr hier:

Das Set ist u.a. hier erhältlich: https://shop.avishkaar.cc/products/abot-advanced