Feuer, Wasser, Licht Maker Faire spielt mit den Elementen

Hannover, 10. Juli 2019 – Zum siebten Mal verwandelt sich das Hannover Congress Centrum (HCC) in einen fantastischen „place-to-be“: Künstler, Bastler und Technikverrückte überbieten sich auf der Maker Faire Hannover mit einzigartigen und spektakulären Projekten und laden zum Mitmachen ein. Zu den Highlights am 17. und 18. August zählen atemberaubende Kreaturen − ein feuerspeiender Wolf und eine leuchtende Riesenkrake.

Das große Staunen beginnt bereits am Eingang, wo Fenrir seinen heißen Atem ausstößt. Der niederländische Industriedesigner Ronald Duikersloot ent-wickelte eine metallische Wolfs-Skulptur, die feuer­speiend beeindruckt.  Ein weiterer Hingucker aus sei­nem Atelier ist Rusty, ein umgebauter VW Käfer, der mit Flammenwerfer und CO2-Kanone ebenfalls für ordent­lich Wirbel sorgt. Dabei liefert er sich ein Battle mit dem gegenüber platzierten Roboter Big Foot, erbaut vom englischen Künstler Frank Barnes. Die Kreatur aus Stahl, Aluminium und Plastik fällt nicht nur durch ihre großen Füße auf, sondern auch durch ihre imposante Feuer- und Rauch-Show. Der Wahl-Berliner Barnes ist bekannt durch seine Roboterband ‚Compressorhead‘, mit der er durch die ganze Welt tourt. Jetzt feiert er Maker Faire-Premiere in Hannover und bringt noch weitere Roboter mit.

In der neuen Dark Gallery versetzt die achtarmige Riesenkrake Ocho vom britischen Designer Tim Davies die Besucher in Staunen. Mit einer Spannweite von sieben Metern und tollen Lichteffekten kommt die Krake daher, als wäre sie direkt der Unterwasserwelt eines Walt-Disney-Films entsprungen.

Darüber hinaus lockt die aufwändig umgebaute DeLorean Zeitmaschine als attraktiver Anziehungs-punkt und begehrtes Fotomotiv: Die deutsche Zeitmaschine von Alexander Günnewig basiert auf einem echten DeLorean DMC-12. Nach 16 Jahren der Teilesuche, ist der Nachbau aus „Zurück in die Zukunft“ jetzt nicht nur innen und außen interaktiv, sondern weltweit der erste und einzige ferngesteuerte DeLorean.

Zu den weiteren Attraktionen der Maker Faire Hannover – insbesondere für Star-Wars-Fans – zählen auch in diesem Jahr die originalgetreuen R2D2-Nachbauten des R2-Builders-Clubs sowie die packenden Kampfroboterduelle der bekannten Mad Metal Machines.

Aber eine Maker Faire heißt nicht nur staunen, sondern auch lernen, fachsimpeln, netzwerken, ausprobieren und vor allem selber machen.

Infos und Tickets zum bunten Familienfestival gibt es unter www.maker-faire.de/hannover. Noch bis zum 12. Juli gilt der Frühbucherpreis.

Journalisten (auch Blogger, YouTuber und Jugend- und Schülerpresse) können sich hier für das bildstarke Event akkreditieren: https://maker-faire.de/presse/akkreditierung/.

Die Maker Faires stehen unter der Schirmherrschaft des Bundesbildungsministeriums.

Die Maker Faires Hannover und Berlin sind unabhängig organisierte Veranstaltungen unter der Lizenz von Maker Media, Inc.

Alle Maker Faires in D/A/CH werden vom deutschsprachigen Make Magazin präsentiert.

Spannende Workshops und Vorträge auf der Maker Faire

Sound löten, Roboter bauen und Upcycling lernen

Hannover, 17. Mai 2016 – Auf der Maker Faire Hannover am 28. und 29. Mai im HCC zeigen kreative Köpfe, Erfinder und Querdenker ihre ausgefallenen Ideen. Rund 800 Maker werben an 170 Ständen und in über 30 Vorträgen und Workshops für den neuen Do-it-Yourself-Trend und inspirieren zum Mitmachen und Nachahmen.

Der Diplom-Designer Florian Fusco zeigt in seinem Workshop „Sound löten“ , wie man aus einer Lichtquelle, etwa einer Kerze, ein Musikinstrument bastelt. Das Löten der drei Bauteile, die sich im Kern der Soundmaschinen befinden, gelingt ohne Vorkenntnisse.

Ohne Vorwissen können Besucherinnen und Besucher auch lernen, wie man einen Roboter baut, der Hindernissen ausweicht oder Gegenstände und Linien verfolgt. Tino Werner, Erfinder und Entwickler von analogen Steuerungsverfahren, hat diesen Roboterbausatz eigens für die Maker Faire entwickelt.

In Vorträgen können Interessierte sich über „die Technik­geschichte mit fischertechnik“ informieren, erfahren, wie man LEDs auf Kleidung bügelt oder lernen, wie man mit Lego oder Minecraft filmt beziehungsweise programmiert. Erfinder Hans-Ludwig Stille stellt eine neuartige Wasserkraft­maschine zur Gewinnung von regenerativer Energie aus Fließwasser vor, die Näh-Künstlerin Dagma Wolff erläutert den Upcycling-Prozess vom alten Jeanshemd zur neuen Jacke. Cosplayer Rudolf Arnold spricht in seinem Vortrag über lebendige Comic-Figuren und das phaeno Wolfsburg stellt seinumfangreiches Experimentier- und Entdeckerprogramm vor.

Weitere Informationen zum Programm des familienfreundlichen Festivals findet man auf der Webseite maker-faire.de. Hier erfährt man auch, welche Maker ausstellen, wann welche Vorträge und Workshops starten und ob sie anmeldepflichtig sind. Die Tagestickets kosten 11 Euro (ermäßigt 7 Euro), Familien mit zwei Kindern zahlen 20 Euro. Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Maker Faire Hannover ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc.

Maker Faire Hannover 2015

Mit offenen Mündern staunen, mit leuchtenden Augen ausprobieren: Am 6. und 7. Juni verwandelt sich das hannoversche Congress Centrum zum dritten Mal in ein Mekka der Selbermacher und zieht wieder Groß und Klein in den Bann. Dann nämlich findet in der Niedersachsen- und Eilenriedehalle sowie dem idyllischen Stadtpark die Maker Faire statt, die sich als buntes Kreativfestival für die ganze Familie einen Namen gemacht hat.

Technikbegeisterte, Tüftler, Bastler, Erfinder und Do-it-Yourself-Künstler zeigen auf der Maker faire ihre Ideen und Projekte. Von originell bis skurril ist alles dabei.

Ob Roboterbau, Arudino-Basteleien, Steampunk, 3D-Druck oder klassisches Handwerk: Alle Aussteller zeigen, wie kreativ man mit Technik und unterschiedlichen Materialien umgehen kann, wie man Bauteile originell sowie nachhaltig recycelt und welchen Spaß man beim Tüfteln haben kann. Das Mitmachen und Ausprobieren steht eindeutig im Vordergrund.

Neben den vielen Exponaten werden etliche Mitmachworkshops für große und kleine Besucher , unter anderem Löten, Drechseln, Sägen, Schweißen, Schmieden, angeboten. Vorträge über alle Facetten der wachsenden Selbermachkultur runden das Angebot am ersten Juni-Wochenende ab.

Als besonderes Highlight wird der Performance-Künstler Lyle Rowell seinen feuerspeienden Roboter-Hund präsentieren. Der Gigant aus Motorrad- und Autoteilen ist ein beeindruckendes Stück „Do-it-yourself“-Technik und ein starkes Foto-Motiv.

Mit LRRY-1, den man „Larry“ ausspricht, sieht halb aus wie ein riesiger Roboter-Hund, halb wie ein mechanischer Saurier. Der feuerspeiende Roboter besteht aus Teilen alter Motorräder und Autoschrott, ein reparierter Citroën-Motor erweckt ihn zum Leben. Der Clou: Sein aus einem Getriebekasten gefertigter Kopf gibt auf Kommando Feuerstöße ab. Als Baumaterial dienten unter anderem die Hinterachse eines VW-Käfers, der Rahmen eines BMW-Motorrades und die Linsen eines Radargerätes für die Augen. Ein Sattel auf dem Rücken ist die Kommandozentrale, von der aus man die Kreatur steuert. Die Teile für die laufende Tier-Maschine hat ihr Konstrukteur Lyle Rowell fast alle selbst gefunden: vier Monate hat er dafür gebraucht, seine Wunschteile vom Schrottplatz zu retten und zusammenzusetzen.

Tagestickets für die Maker Faire gibt es ab 11 Euro im Online-Shop oder an der Tageskasse. Weitere Infos unter makerfairehannover.de.