Sphero im Vergleich: Vom einfachen Roboterball zum Lernwerkzeug für MINT

Sphero hat sich seit dem ersten Modell von 2011 deutlich weiterentwickelt. Was als ferngesteuerter Ball begann, ist heute – besonders für Robotik- und Bildungs-Enthusiasten – eine feste Größe im Bereich der programmierbaren Lernroboter geworden. Von der einfachen 1.0-Version über den transparenten SPRK bis hin zum aktuellen BOLT+ hat Sphero schrittweise die Motorik, Sensorik und Programmiermöglichkeiten (Draw, Block, JavaScript + Python) ausgebaut.

Die nachfolgende Übersicht vergleicht die wichtigsten Modelle in ihrer Entwicklung.

Sphero 1.0 & 2.0 – Die Ursprünge des Roboterballs

Der Sphero 1.0 war der erste App-gesteuerte, undurchsichtige Roboterball, der das grundlegende Prinzip einführte: Steuerung per Bluetooth, induktives Laden und Gyroskop sowie Beschleunigungssensor für die Orientierung.
Der Sphero 2.0 brachte dann ein massives Hardware-Upgrade: Er war doppelt so schnell (bis zu 2,13 m/s), durch mehr LEDs dreimal so hell und besaß einen tieferen Schwerpunkt, was die Steuerung deutlich präziser machte. Er etablierte Sphero als agiles Spielzeug und bereitete den Weg für bildungsorientierte Modelle.

Sphero SPRK und SPRK+ – Der Fokus auf Bildung

Mit der SPRK-Serie machte Sphero den Schritt in Richtung MINT-Ausbildung. Das markanteste Merkmal ist die transparente Hülle, durch die man die Elektronik, Motoren und Mechanik im Inneren arbeiten sieht.
Der SPRK+ (Tennisballgröße, ca. 181 g) ergänzte dieses Konzept durch eine wasserdichte und kratzfeste Polycarbonat-Hülle sowie Bluetooth LE (bis 30 m Reichweite). Die Sensorik blieb bei Motor-Encoder, Gyroskop und Beschleunigungssensor, was für grundlegende Physik- und Programmieraufgaben vollkommen ausreicht.

Sphero Mini – Der günstige Einstieg

Der Sphero Mini ist deutlich kleiner (Tischtennisballgröße, 46 g) und günstiger als seine großen Geschwister. Er ist nicht wasserdicht, und seine farbige Hülle muss zum Laden (via Micro-USB statt Induktion) geöffnet werden. Die Geschwindigkeit ist auf 1 m/s begrenzt und die Bluetooth-Reichweite auf 10 m. Dennoch ist er vollständig programmierbar und ideal für den Einstieg – oder als kostengünstige Anschaffung in mehrfacher Ausführung (z.B. für kleine Wettbewerbe auf dem Schreibtisch).

Sphero BOLT – Das Profimodell mit Sensoren

Der Sphero BOLT nahm die transparente Hülle des SPRK+ und rüstete sie massiv auf: Das Herzstück ist eine programmierbare 8×8 LED-Matrix im Inneren. Hinzu kamen neue Sensoren, die besonders für fortgeschrittene Robotik-Projekte spannend sind:

  • Lichtsensor: Erlaubt Reaktionen auf Helligkeit.
  • Kompass (Magnetometer): Ermöglicht die Ausrichtung ohne manuelles Kalibrieren („Auto Aim“).
  • Infrarot-Sensoren: Erlauben die direkte Kommunikation (Schwarmverhalten) zwischen mehreren BOLT-Robotern.
    Der BOLT ist ebenfalls wasserdicht, lädt induktiv und bietet eine Laufzeit von über 2 Stunden.

Sphero BOLT+ – Das Upgrade mit Display

Der BOLT+ ist die neueste Iteration und ersetzt die LED-Matrix des BOLT durch ein hochauflösendes 128×128 Pixel LCD-Display. Dies ermöglicht komplexere Animationen, Grafiken und die Anzeige von Live-Sensordaten direkt auf dem Roboter. Angetrieben von einem Dual-Core-SoC-Prozessor und ausgestattet mit „Shake-to-Wake“ (Aufwecken durch Schütteln) sowie verbessertem Qi-Wireless-Laden, bietet er neue Programmierblöcke wie „Roll to Distance“. Er baut auf dem Formfaktor des BOLT auf und ist rückwärtskompatibel zu dessen Lerninhalten.

Vergleichstabelle der Sphero Modelle

Feature / ModellSphero 2.0Sphero MiniSPRK+Sphero BOLTSphero BOLT+
Größe / Gewicht74 mm / 168 g42 mm / 46 g (Tischtennisball)73 mm / 181 g (Tennisball)73 mm / 200 g (Tennisball)73 mm / 200 g (Tennisball)
HülleUndurchsichtigFarbig, zu öffnenTransparent, versiegelt, wasserdichtTransparent, versiegelt, wasserdichtTransparent, versiegelt, wasserdicht
LadungInduktivMicro-USBInduktiv (proprietär)Induktiv (proprietär)Verbessertes Qi-Laden
Display / LichtRGB-LEDsRGB-LEDsRGB-LEDs8×8 LED-Matrix128×128 LCD-Display
Max. Speed2,13 m/s1 m/s2 m/s2 m/s2 m/s
Akkulaufzeit~75 Minuten~45-60 Min.> 1 Stunde2+ StundenGanzer Schultag
VerbindungBluetooth (klassisch)Bluetooth LE (10 m)Bluetooth LE (30 m)Bluetooth LE (30 m)Bluetooth LE (30 m)
SensorenGyroskop, BeschleunigungEncoder, Gyroskop, BeschleunigungEncoder, Gyroskop, BeschleunigungWie SPRK+ plus Infrarot, Kompass, LichtsensorWie BOLT
BesonderheitHistorisches Modell, Meilenstein der SerieGünstigster Einstieg, Laden per KabelRobuste Basis für Bildung, wasserdichtSchwarm-Kommunikation (IR), Auto-AimLCD-Display, Dual-Core-Prozessor, Shake-to-Wake
(Anmerkung: Der Sphero 1.0 wurde in der Tabelle weggelassen, da der 2.0 ihn im identischen Gehäuse direkt abgelöst und deutlich verbessert hat).

Osnabrück wieder Weltmeister in Feldrobotik

Gemeinsames Team der beiden Osnabrücker Hochschulen setzt sich beim Internationalen Feldroboter-Wettbewerb 2026 durch und holt den zweiten Weltmeistertitel in Folge.

Der Feldroboter Acorn made in Osnabrück hat eine besonders schmale Fahrspur und kann sowohl kranke Pflanzen als auch Insekten zuverlässig erkennen. Copyright: DLG

Im Maisfeld genau navigieren, den Boden gezielt behandeln sowie Tierarten und kranke Pflanzen auf dem Feld richtig erkennen – diesen Aufgaben stellten sich autonome Feldroboter beim diesjährigen Field-Robot-Event. Das Team Acorn des Osnabrücker Robotervereins Osnabotics hat dabei den Gesamtsieg geholt.

Weltmeister aus Osnabrück – zum zweiten Mal in Folge

Dem Siegerteam gehören 22 Studierende und Promovierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück an. Sie gewannen vier der fünf Disziplinen und verteidigten damit ihren Weltmeistertitel aus dem Vorjahr. Den zweiten Platz belegte das Team Robatic Bullseye der Universität Wageningen (Niederlande), Rang drei ging an das Team FREDT der TU Braunschweig.

Wieder Weltmeister: Das Team Acorn des Osnabrücker Robotervereins Osnabotics hat beim diesjährigen Field-Robot-Event nach seinem Erfolg 2025 erneut den Gesamtsieg geholt. Copyright: DLG

16 Teams aus zehn Ländern

Beim internationalen Field-Robot-Event treten Hochschulteams mit ihren selbstentwickelten Robotern gegeneinander an. Der diesjährige Wettbewerb brachte während der DLG-Feldtage 16 Teams auf dem Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum in Bernburg (Sachsen-Anhalt) zusammen. 135 Teilnehmende aus China, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Slowenien und der Türkei stellten ihr technisches Können, Teamgeist und Kreativität unter Beweis. Bei meist sonnigem Wetter mit angenehmen 25 Grad standen vier Tage lang unterschiedliche Disziplinen auf dem Programm, übernachtet haben die Teams auf dem Messe-Zeltplatz in der Nähe. In den wenigen freien Stunden konnten sich die Teilnehmenden auf der Messe ihren persönlichen Interessen widmen.

Zwei Sieger-Roboter made in Osnabrück

Die Osnabrücker haben sich seit März auf den Wettbewerb im Juni vorbereitet. Dafür haben Andreas Klaas, Arthur Schreiber, Fabian Buitkamp, Frederik Hartmann, Isaak Ihorst, Jan Carstens, Jannik Jose, Julian Kronenberg, Justus Braun, Justus Klingner, Lena Schötker, Luca Otto, Malte Klöpping, Natalie Puls, Nico Thiessen, Philipp Gehricke, Philipp Schein, Philipp Schlinge, Simon Balzer und Marco Tassemeier eigenständig zwei Roboter entwickelt, gebaut, programmiert und getestet. Im Fokus standen vor allem Stabilisierungen der Navigation und die erste Integration eines vollständig autonomen Roboterarms auf einer fahrenden Plattform – ein großer Schritt in der Komplexität des Roboters.

„Acorn hat eine besonders schmale Fahrspur und einen 3D‑Laserscanner, der die freie Fahrspur von den Pflanzen unterscheidet. Zudem kann er mit zwei seitlich angebrachten Tiefenkameras sowohl kranke Pflanzen als auch Insekten zuverlässig erkennen“, erzählt der studentische Teamkapitän Fabian Buitkamp, der im Informatik-Master an der Universität studiert.

Der zweite Osnabrücker Feldroboter, Bcorn, ist speziell für die Bodenbehandlung ausgerüstet: Er trägt einen präzisen Roboterarm mit einem Bohrer. Eine Tiefenkamera am Arm sorgt für die exakte Positionierung des Bohrers, während die Rundumsicht der 270‑Grad‑Kamera ein rasches Auffinden der Markierungen gewährleistet.

Teambetreuer: „Vielversprechende Zukunft der Feldrobotik in Osnabrück“

„Besonders auffällig war für mich dieses Jahr unser Engagement für den Wettbewerb“, erzählt Christopher Sieh. Der Promovend und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Osnabrück hat zusammen mit seinem Hochschul-Kollegen Eduard Gode das Siegerteam betreut: „Während andere Teams Probleme bei der Suche nach Teilnehmenden hatten, wuchs unser Team weiter an, was eine vielversprechende Zukunft der Feldrobotik in Osnabrück und Umgebung erwarten lässt.“ Gerade diese Kombination aus Routiniers und neuen Studierenden habe es dem Team ermöglicht, in kürzester Zeit komplexe Systeme zu bauen, während stets neue Ideen eingeflossen sind. Deshalb freue es Christopher Sieh sehr, dass alle Teilnehmenden ihren Teil zum Sieg beitragen und dadurch ihr gelerntes Wissen aus dem Studium deutlich vertiefen konnten: „Gerade in der Robotik ist Erfahrung ein sehr wichtiger Teil, der über Vorlesungen oder Übungen kaum vermittelt werden kann.“

Studierende: „Eingespieltes Team, funktionierender Roboter und wertvoller Austausch“

Das bestätigen auch Studierende: „Es hat Spaß gemacht, mit spontanen Problemen konfrontiert zu werden und sie in einem begrenzten Zeithorizont mit anderen Menschen zu lösen“, sagt Justus Klingner, Masterstudent der Wirtschaftsinformatik an der Universität: „Für eine erfolgreiche Teilnahme wird weitaus mehr benötigt, als einen funktionierenden Roboter zu haben. Ein eingespieltes Team und Vertrauen ineinander sind Voraussetzungen für den Erfolg.“

Der Osnabrücker Roboter Bcorn ist speziell für die Bodenbehandlung ausgerüstet und trägt einen Roboterarm, der auch während der Fahrt präzise arbeitet. Copyright DLG

Ähnlich sieht es Natalie Puls, Bachelorstudentin der Agrarsystemtechnologien an der Hochschule: „Ich war das erste Mal dabei und habe gelernt, wie wichtig es ist, den Spaß – besonders unter Zeitdruck – nicht aus den Augen zu verlieren. Das Mitfiebern während der einzelnen Aufgaben beim Wettkampf, die Spannung, ob alles klappt, aber natürlich auch der Austausch mit den anderen Teams – das hat mir am meisten Spaß gemacht.“

Engagierter Verein betreut das erfolgreiche Team

Bereits im Vorjahr, nach dem Sieg beim Wettbewerb in Mailand, hat das Weltmeisterteam angekündigt, einen eigenen Verein ins Leben zu rufen. Inzwischen ist es Realität geworden: Im Herbst 2025 wurde Osnabotics e. V. gegründet, der seither die Betreuung des Teams übernimmt. Dem Verein gehören Studierende, Alumni, Forschende und Praxispartner*innen im Bereich Robotik an. Ziel des Vereins ist es, gemeinsame Entwicklungsprojekte zu organisieren, die Teilnahme an Wettbewerben zu koordinieren und den fachlichen Austausch in der Region dauerhaft zu strukturieren.

Im Verein sind Studierende der beiden Hochschulen aus allen Fachrichtungen willkommen. Das reine Interesse für Robotik reicht zum Start aus. „Wir haben auch Themen abseits von Ingenieurstudiengängen – etwa Medienarbeit oder Projektplanung“, sagt Christopher Sieh. Interessierte können sich über die Mailadresse [email protected] beim Verein melden.

Dank an die Unterstützer

Das Osnabrücker Team dankt herzlich den AMAZONEN-WERKEN H. DREYER SE & Co. KG, Allied Vision Technologies GmbH, Nature Robots GmbH, iotech GmbH und weiteren Spendern für ihre Unterstützung. Nur dank ihrem Engagement war die Finanzierung der Fahrt und der Teilnahmegebühren möglich.

Vention und Teradyne Robotics vertiefen Zusammenarbeit bei Roboterzellen

CHICAGO, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ — Vention, die führende digitale Plattform für industrielle Automatisierung, und Teradyne Robotics haben heute auf der Automate 2026 eine strategische Zusammenarbeit bekannt gegeben, um die Umsetzung modularer Automatisierungslösungen weiter zu beschleunigen.

Während viele Automatisierungslösungen weiterhin durch getrennte Hard- und Softwarewelten geprägt sind, schafft die Zusammenarbeit eine durchgängige Lösung für Planung, Simulation und Umsetzung von Automatisierungsprojekten. Durch den Einsatz von Ventions bewährter Technologie erhalten Kunden von Teradyne Robotics Zugriff auf eine sofort einsatzbereite digitale Entwicklungsumgebung. Dadurch lassen sich Reichweiten, Layouts und modulare Maschinenstrukturen bereits vor dem Aufbau realitätsnah validieren.

„Diese Zusammenarbeit unterstreicht unsere Überzeugung, dass Robotik für Hersteller jeder Größe schneller, einfacher und skalierbarer werden muss“, sagt Étienne Lacroix, Chief Executive Officer von Vention. „Durch die Kombination unserer Expertise im Bereich digitaler Zwillinge mit den Fähigkeiten von Universal Robots schaffen wir einen neuen Ansatz für die Entwicklung modularer Roboterzellen. Das verkürzt den Weg zur Wertschöpfung und bietet gleichzeitig die Flexibilität, die moderne Produktionsumgebungen erfordern.“

„Für unsere Kunden besteht der eigentliche Durchbruch darin, den Weg von der ersten Idee bis zur produktionsreifen Lösung mit deutlich mehr Sicherheit zu gestalten“, sagt Justin Brown, Chief Commercial Officer von Teradyne Robotics. „Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, realitätsnahe Simulationen bereitzustellen, die das tatsächliche Bewegungsverhalten der Roboter präzise abbilden. Das reduziert Iterationsschleifen, beschleunigt die Validierung und verkürzt den Weg von der Planung bis zur Inbetriebnahme.“

Die nächste Stufe der digitalen Automatisierungsplanung

Aufbauend auf einer erfolgreichen mehrjährigen Zusammenarbeit geht diese neue Phase deutlich über die reine Hardware-Kompatibilität hinaus. Ziel ist eine tief integrierte digitale Benutzererfahrung, die speziell auf die Anforderungen von Anwendern kollaborativer Robotik zugeschnitten ist.

  • Für Universal Robots optimierte Entwicklungsumgebung: Eine speziell entwickelte Benutzeroberfläche innerhalb der Vention-Plattform enthält die technischen Spezifikationen und Leistungsdaten der gesamten UR-Cobot-Familie. Dadurch können Anwender sicherstellen, dass ihre Konzepte von Beginn an technisch umsetzbar sind.
  • Exklusiver Automatisierungs-Marktplatz: Anwender erhalten Zugriff auf Ventions Ökosystem von Universal Robots validierten UR+ Komponenten – von Greifersystemen bis hin zu Linearachsen und Verfahrachsen.
  • Mehr Möglichkeiten für Kunden und Vertriebsteams: Teams von Universal Robots können ihren Kunden innerhalb weniger Minuten realitätsnahe 3D-Simulationen bereitstellen. Dadurch wird die Zusammenarbeit in der Konzeptphase vereinfacht und der Weg zum Proof of Concept deutlich verkürzt.
  • Bibliothek validierter Anwendungsvorlagen: Die Plattform umfasst eine Reihe vorkonfigurierter Automatisierungsvorlagen für besonders gefragte Anwendungen, darunter End-of-Line-Lösungen, Maschinenbeschickung, Pick-and-Place-Anwendungen sowie Linearachsensysteme über Kopf. Alle Vorlagen wurden speziell für den Einsatz mit UR-Cobots optimiert.

Zum Start wird die Lösung in Nordamerika und Europa eingeführt. Kunden von Universal Robots erhalten damit eine integrierte Automatisierungsplattform, die Roboterauswahl, Planung mit digitalen Zwillingen, Steuerungstechnik und modulare Maschineninfrastruktur in einem durchgängigen Workflow verbindet.

SpikerBot by Backyard Brains Lets Kids Build Brain-Controlled Robots with Neural Networks

Backyard Brains launched SpikerBot on Kickstarter, a desktop robot whose behavior is controlled by spiking neural networks that kids build themselves. Instead of typing code or prompting a chatbot, students drag biologically inspired neurons into a no-code app, connect them to sensors and motors, and watch the robot move, react, speak, and change behavior in real time.

SpikerBot is designed to feel like a creature, not a robot. Wire visual neurons to the motors and it can chase a red ball. Change the connection and it can avoid that same object. Add sensors, sounds, inhibition, circuits that can hold short-lived internal states, or a second robot, and the behavior starts to feel less scripted and more alive. The point is not to memorize neuroscience vocabulary. The point is to test an idea, see what happens, and rebuild the brain until the creature behaves the way the child imagined.

That makes SpikerBot an educational robot with a concrete outcome: kids practice prediction, debugging, iteration, and critical thinking while learning how neurons and circuits shape behavior. It is built for families, classrooms, maker spaces, and curious adults who want a hands-on alternative to passive screen time and black-box AI tools.

SpikerBot grew out of years of NIH-supported research by Backyard Brains, the Ann Arbor company known for making neuroscience accessible outside the laboratory. In earlier classroom workshops using the neurorobotics platform, 295 high-school students built and tested robot brains over a one-week unit. The peer-reviewed study, published in Frontiers in Neurorobotics (doi.org/10.3389/fnbot.2020.00006), found significant gains in students‘ understanding of key neuroscience concepts and confidence in neuroscience.

„Kids do not need another device that gives them answers,“ said Greg Gage, co-founder and CEO of Backyard Brains. „They need something they can question, change, break, and fix with their own hands. SpikerBot makes the brain visible. You change a synapse, and the creature changes.“

The robot includes a camera, microphone, speaker, distance sensors, drive wheels, RGB LEDs, a customizable body shell, and a free SpikerBot app with pre-built brain examples. Learners can start with simple predator, explorer, reflex, or shy-creature circuits, then take them apart and build their own. Advanced users can hack the open-source platform and connect external sensors, game controllers, or Backyard Brains SpikerBit Brain-Machine Interface product.

Backyard Brains‘ SpikerBot development was supported by the National Institutes of Health through NINDS SBIR Phase II grant 2R44NS108850-03A1. „Public science funding helped us turn a research idea into something students can hold, test, and understand,“ Gage said. „Kickstarter is the path to move it from final development into the hands of families and teachers.“

SpikerBot is available on Kickstarter beginning May 12, 2026. Early-bird pledges begin at $199, with standard Kickstarter pledges at $239 and a planned retail price of $300. Units are expected to ship in September 2026. The recommended age range is 10 to 99.

ABOUT BACKYARD BRAINS

Backyard Brains was founded in 2009 in Ann Arbor, Michigan, to make neuroscience
accessible. The company builds hands-on tools that let students, teachers, families,
and curious citizens investigate the nervous system directly. Its products and
curricula are used in classrooms, labs, makerspaces, and homes around the world,
supported by grants from the NIH, NSF, and the Department of Defense, and have been
featured in The New York Times, BBC, WIRED, TED, Netflix, NPR, Science Friday, Good
Morning America, and Last Week Tonight.

Humanoide Robotik aus Deutschland: igus bringt neuen Serviceroboter auf den Markt

Iggy Rob-Plattform sorgt für einen bezahlbaren und CE-konformen Einsatz von humanoiden Robotern in Industrie und Service

Köln, 2. Juni 2026 – Humanoide Roboter sind derzeit ein großer Hype. Sie laufen Marathon und tanzen zu Michael Jackson den Moonwalk. In praktischen industriellen Anwendungen scheitert jedoch ihr Einsatz vor allem an den Kosten. Genau hier setzt igus mit seinen kostengünstigen humanoiden Iggy Rob-Robotern an. Nachdem das Unternehmen bereits 2025 den Iggy Rob Industrial für Produktionsumgebungen vorgestellt hat, erweitert das Unternehmen die Plattform nun um eine neue Variante: den Iggy Rob Home ab 55.000 Euro. Mit dem neuen Modell überträgt igus das bestehende Plattformkonzept erstmals auf den Service- und Haushaltsbereich. Entwicklung und Fertigung erfolgen vollständig in Deutschland – von der Mechanik über die Elektronik bis zur Software.

AMR statt Beine: Der Iggy Rob Industrial und der Iggy Rob Home basieren auf derselben technischen Grundplattform. Statt zwei Beinen nutzen die beiden Humanoiden eine autonome mobile Roboterbasis (AMR), den ReBeLMove Pro mit einer Traglast von bis zu 250 kg. Diese Entscheidung basiert auf praktischen Erwägungen. Mobile Fahrzeuge haben sich in Industrie und Gebäuden bewährt, lassen sich sicher integrieren und vergleichsweise einfach CE-konform in bestehende Umgebungen einbinden. Für viele reale Anwendungen ist ein laufendes System mit Beinen derzeit weder erforderlich noch wirtschaftlich sinnvoll. „Unsere Welt ist von Menschen für Menschen gebaut. Deshalb ist es logisch, dass Automatisierungstechnik irgendwann menschenähnliche Formen annimmt“, sagt Alexander Mühlens, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs Low-Cost-Automation bei igus. „Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass sich humanoide Systeme erst im praktischen Einsatz weiterentwickeln. Deshalb setzen wir auf eine offene, robuste Plattform, die Anwender an ihre Anforderungen anpassen können.“ Die Roboter sind je nach Konfiguration zwischen 1,30 und 1,70 m hoch, besitzen 16 DOF für natürliche Bewegungen und erreichen bis zu acht Stunden autonome Laufzeit und navigieren mithilfe von LIDAR- und 3D-Kamerasystemen. Standardmäßig verfügen beide Varianten über zwei igus ReBeL-Roboterarme mit einer Traglast von 2,5 kg pro Arm. Alternativ lassen sich auch Cobots anderer Hersteller oder humanoide Hände integrieren. Iggy Rob ist als offene Plattform ausgelegt. Die Steuerung erfolgt über ROS 2, Endeffektoren und Sensorik lassen sich anpassen oder erweitern. Die Systeme sind CE‑zertifiziert und für den Flottenbetrieb nach VDE 5050 vorbereitet.

Iggy Rob Home: neuer Fokus auf Service, Bildung und Interaktion

Der Iggy Rob Industrial wurde bereits im Frühjahr 2025 vorgestellt. Er ist für den Einsatz in Produktions- und Logistikumgebungen ausgelegt, hier übernimmt er typische Aufgaben wie Transportprozesse, Maschinenbeschickung oder einfache Montagearbeiten. Mit dem Iggy Rob Home erweitert igus diese Technologie nun erstmals auf Anwendungen außerhalb klassischer Industrieumgebungen. Dazu zählen Empfangs- und Informationsbereiche, Bildung und Forschung, Gastronomie sowie vielfältige Service-Tätigkeiten in Gebäuden. Aber auch industriell eignet er sich für Pick‑and‑Place‑Aufgaben, den innerbetrieblichen Materialtransport oder den Transport an wechselnden Stationen. Darüber hinaus dient er als ideale Plattform für KI‑Training, Datenerfassung sowie für Bildungs- und Forschungszwecke an Hochschulen und Instituten.

Die Hardware des Iggy Rob Home basiert auf der gleichen industrietauglichen Plattform wie beim Industrial-Modell, wurde jedoch gezielt um Funktionen ergänzt, die stärker auf Interaktion und Service ausgerichtet sind. Dazu gehören ruhigere Bewegungsprofile, ein Display zur Darstellung einfacher Gesichtsausdrücke sowie vorkonfigurierte Servicefunktionen. Eine integrierte Linearachse vergrößert zusätzlich den Arbeitsbereich der Arme. Für den Transport von Gegenständen steht zudem ein Rückenkorb mit einer Traglast von bis zu 50 kg zur Verfügung. Eine integrierte 3D-Kamera sorgt für eine zuverlässige Objekterkennung sowie präzises Greif- und Navigationstracking. Dank Wireless Charging kann der Roboter unterbrechungsfrei betrieben werden, und über die ROS 2‑Schnittstelle lässt er sich nahtlos in moderne Robotikumgebungen integrieren. Für maximale Flexibilität am Tool Center Point lässt sich der Iggy Rob Home mit unterschiedlichen Endeffektoren ausstatten, darunter Sauggreifer, Zwei- oder Drei-Finger-Greifer sowie eine bionische Hand mit integrierter Greiferkennung.

Mobilität trifft auf Intelligenz

Dank einer intuitiven Programmieroberfläche ist der Iggy Rob Home auch ohne tiefes Robotikwissen schnell einsetzbar und bedienbar. Die stabile Systemarchitektur sorgt für einen zuverlässigen Betrieb. So verbindet der Iggy Rob Home Mobilität mit intelligenter Automatisierung und eröffnet neue Möglichkeiten für humanoide Robotik im Alltag. Mit dem Software‑Addon Dynamic Mission Data Interface können Missionen zudem über das Netzwerk gestartet und Daten in Echtzeit bidirektional ausgetauscht werden. Dadurch ist eine dynamische Interaktion mit externen KI-Systemen innerhalb einer Mission möglich. Mechanik, Elektronik und Software stammen vollständig aus der Entwicklung von igus in Köln sowie von Commonplace Robotics by igus in Osnabrück, sodass individuelle Anpassungen und Weiterentwicklungen direkt abgestimmt werden können. Der Iggy Rob Home ist ab 55.000 Euro erhältlich.

Erst testen, dann kaufen

Für beide Iggy Rob-Varianten gilt das igus Prinzip „Test before you invest“. Anwender können die Systeme im eigenen Umfeld erproben und gemeinsam mit igus die technische Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewerten. So lassen sich Potenziale und Grenzen frühzeitig realistisch einschätzen. Ergänzend betreibt igus den RBTX-Marktplatz, auf dem humanoide Robotersysteme verschiedener Hersteller gelistet sind. Zur Hannover Messe 2026 umfasste das Angebot rund 100 Modelle von 35 Anbietern. Neben Hardware werden auch Beratung, Integration sowie verschiedene Nutzungs- und Finanzierungsmodelle angeboten.

Praxisprojekt mit fischertechnik an der Hochschule Hof in Bayern

Studierende der Hochschule Hof tauchten in die Welt der modernen Ingenieurwissenschaften und Automatisierung ein. Sie stellten sich der Herausforderung, mit fischertechnik eine eigene Montagelinie zu entwerfen und zu bauen. Zwischen Kreativität, Technik und Teamarbeit konnten sie erleben, wie Theorie zu praktischer Erfahrung wird und ihre Ideen in einem Umfeld Gestalt annehmen, das die Herausforderungen der Industrie der Zukunft simuliert.

An der Hochschule Hof in Bayern wurde Lernen zu einer echten Ingenieurserfahrung. Zwanzig Studierende erhielten eine Aufgabe, die sich an realen Industrieanforderungen orientierte: Sie sollten ein automatisiertes Produktionssystem entwerfen und in Betrieb nehmen. Es gab keinen vorgegebenen Weg und keine fertigen Lösungen. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, selbst zu analysieren, zu entscheiden und zu bauen – mit einer Kombination aus Kreativität, technischem Know-how und Teamarbeit. Im Verlauf des Projekts tauchten die Studierenden tief in die Mechanik der Anlage ein, programmierten die Abläufe mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und erweckten das gesamte System mithilfe von fischertechnik Modellen zum Leben. Die Dozenten begleiteten den Prozess, beantworteten Fragen und gaben Orientierung, ohne jedoch direkte Lösungen vorzugeben. So waren jede Entscheidung und jeder Fortschritt das Ergebnis der eigenen Anstrengung und Überlegung der Gruppe. Regelmäßige Reviews halfen dabei, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, und förderten die Selbstkritik. Die Studierenden lernten, ihre eigenen Ideen zu hinterfragen und Alternativen zu prüfen. 

Das Ergebnis war weit mehr als nur ein funktionierendes Produktionssystem – es entstand eine Generation angehender Ingenieure, die die Bedeutung von Verantwortung, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit verstehen. „Das Projekt hat mir gezeigt, wie komplex moderne Fließfertigung wirklich ist und wie wichtig klare Absprachen und saubere Prozesse sind. Besonders wertvoll war, selbst Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu vertreten. Davon werde ich in meinem späteren Berufsleben definitiv profitieren“, sagt Student Daniel M. 

Der Erfolg war so groß, dass das Lehrmodul weiterhin an der Hochschule Hof angeboten wird.

Über die Hochschule Hof
Die Hochschule Hof (Bayern) bildet in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Informatik praxisnah aus und forscht an Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Industrie 4.0.

Über fischertechnik
fischertechnik ist Teil der fischer Unternehmensgruppe und seit über 50 Jahren führender Anbieter von Konstruktionsbaukästen für technische Bildung. Die Systeme kommen weltweit in Schulen, Hochschulen und Ausbildungszentren zum Einsatz und vermitteln praxisnah Themen wie Mechanik, Robotik, Automatisierung und Industrie 4.0. Mit offenen Schnittstellen zu industriellen Steuerungen bildet fischertechnik die Brücke zwischen Lernen und beruflicher Praxis.

Vention und Universal Robots: One-Stop-Shop für Verpackungsautomatisierung auf der interpack 2026 vorgestellt

Düsseldorf, Deutschland, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ — Vention, Entwickler der weltweit einzigen Full-Stack-Automatisierungsplattform mit integriertem Hardware-Ökosystem, hat heute auf der Interpack 2026 das europäische Debüt seines Rapid Series Palletizer der dritten Generation (RSP) bekannt gegeben. Gleichzeitig wird das modulare Förderökosystem ausgebaut, was das kontinuierliche Wachstum der End-of-Line-Verpackungsautomatisierung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) unterstreicht.

Nach dem Markteintritt in Nordamerika Anfang dieses Jahres steht der Rapid Series Palletizer nun auch EMEA-Herstellern zur Verfügung, als Teil von Ventions plattformgestütztem Ansatz für End-of-Line-Automatisierung. Dieser ermöglicht die Implementierung vollständiger Systeme, von Case Packing und Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einzige, einheitliche Umgebung.

„Hersteller stehen zunehmend unter Druck, ihre Verpackungsprozesse schnell zu modernisieren und dabei flexibel zu bleiben“, sagt Andrea Alboni, General Manager für die EMEA-Region. „Unsere Plattform vereinfacht die Automatisierung, indem Kunden vollständige End-of-Line-Systeme konzipieren, implementieren und betreiben können, ohne den Integrationsaufwand traditioneller Ansätze, und dabei Amortisationszeiten von nur 1,3 Jahren sowie bis zu 25 % niedrigere Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen erzielen.“

Auf der Interpack 2026 stellt Vention gemeinsam mit Universal Robots, aus und zeigt, wie kollaborative Roboter und modulare Automatisierungssysteme eine flexible Verpackungsautomatisierung ermöglichen. Der Messestand zeigt eine robotergestützte Case-Packing-Zelle mit einem UR10e, Ventions modulares Förderökosystem für Produkttransfer und -pufferung sowie ein Palettierungssystem mit einem UR20 und veranschaulicht damit einen vollständigen Workflow vom Case Packing bis zur Palettierung.

Schnelle Inbetriebnahme und vollständige Verpackungsautomatisierung

Dank Ventions modularem Hardware-Ökosystem und MachineMotion AI kann der Rapid Series Palletizer der dritten Generation in nur 4 Wochen in Betrieb genommen werden. Vollständige End-of-Line-Verpackungssysteme, einschließlich Fördertechnik, Case Packing und Palettierung, können innerhalb von 12 Wochen geliefert werden. Das entspricht einer 3- bis 5-mal schnelleren Implementierung im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungslösungen und ermöglicht es Herstellern, über den typischen Systemlebenszyklus einen bis zu 5-fachen Return on Investment zu erzielen.

Das integrierte Förderökosystem umfasst modulare O-Ring- und Poly-V-Förderer, von Vention entwickelte Motoren sowie Plug-and-Play-Steuerungen auf Basis von MachineMotion AI. Programmiert über MachineLogic und die Conveyor App, ermöglicht das System synchronisierten Produktfluss, drucklose Pufferung und schnelle Linienrekonfiguration, bei reduzierter Integrationskomplexität dank integrierter Motoranbindung und EtherCAT-Kommunikation.

Die Lösung ist besonders relevant für Hersteller in Hochmix- und Hochvariabilitätsumgebungen, in denen Flexibilität und Geschwindigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind und Automatisierung bis zu 10 Vollzeitkräfte pro Schicht ersetzen kann, was dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Auf einfache Bedienung über die gesamte Linie ausgelegt

Ventions softwareorientierte Plattform erstreckt sich über den gesamten End-of-Line-Workflow, von der Fördertechnik bis zur Palettierung, über eine einheitliche Touchscreen-Oberfläche und eine codefreie Bedienerführung. Bediener können Förderzonen konfigurieren, den Produktfluss steuern, Palettierungsmuster erstellen und auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren, ohne SPS-Programmierung oder Spezialausbildung.

Durch den Einsatz derselben Plattform und Touchscreen-Oberfläche für Cobot- und Industriepalettierer sowie vorgelagerte End-of-Line-Anlagen reduziert Vention den Schulungsaufwand für Bediener, vereinfacht den Betrieb mehrerer Linien und Standorte und ermöglicht es Herstellern, ihre Automatisierung ohne individuelle Integration oder Neukonzeption zu skalieren, bei einer Inbetriebnahmezeit von nur 1 bis 3 Tagen bis zur vollen Produktionsleistung.

Produktivität durch vernetzte Maschinen

Anders als herkömmliche Palettierer ist der Rapid Series Palletizer von Grund auf vernetzt, mit integrierter LTE-Konnektivität über MachineMotion AI. Die Lösung umfasst Remote Support mit Zugang zu Vention-Automatisierungsexperten innerhalb von 10 Minuten sowie RemoteView und MachineAnalytics für Echtzeit-Leistungseinblicke zur Maximierung der Betriebszeit und schnelleren Problemlösung. So können Hersteller Ausfallzeiten reduzieren und Probleme dank sofortiger Remote-Diagnose schneller beheben.

Ventions End-of-Line-Verpackungslösungen, realisiert mit kollaborativer Robotertechnologie von Universal Robots, werden live auf der Interpack 2026 präsentiert, die vom 7. bis 13. Mai in der Messe Düsseldorf stattfindet, Halle 6, Stand 6A58.

Über Vention

Vention gestaltet die Zukunft der industriellen Automatisierung mit der weltweit einzigen KI-gestützten Full-Stack-Plattform, die Hardware, Software und physische KI in einem nahtlosen Erlebnis vereint. Mit über 25.000 weltweit installierten Maschinen und einer Community von mehr als 4.000 Fabriken ermöglicht Vention Unternehmen, schlüsselfertige oder kundenspezifische Automatisierungslösungen in nur wenigen Tagen zu entwerfen, zu programmieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Vention verbindet intelligente Software und modulare Hardware zu Automatisierungslösungen, die auf Anhieb funktionieren. Weitere Informationen finden Sie unter vention.com.

Über Universal Robots

Universal Robots

Universal Robots ist Weltmarktführer im Bereich der kollaborierenden Robotik (Cobots), die in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt werden. Unsere Mission ist einfach: Automatisierung für jeden. Überall. Mit über 100.000 verkauften Cobots weltweit wird unsere benutzerfreundliche Plattform durch die intuitive PolyScope-Software, prämierte Schulungen, umfassende Services und das weltweit größte Cobot-Ökosystem der Welt unterstützt, das unseren Kunden Innovation und Auswahl bietet. Universal Robots ist Teil von Teradyne Robotics, einer Division von Teradyne (NASDAQ:TER), dem führenden Hersteller von automatisierten Testsystemen und fortschrittlicher Robotiktechnologie.

Kosmos Gecko-Bot Testbericht

Der Kosmos Gecko-Bot ist ein Experimentierkasten für Kinder ab acht Jahren, bei dem ein kleiner, geckoähnlicher Kletterroboter aus rund 50 Teilen zusammengebaut wird. Das Set verbindet einen spielerischen Aufbau mit einfachen technischen und physikalischen Grundlagen und richtet sich an Kinder, die gern konstruieren und Funktionsweisen nachvollziehen.

Beim Aufbau zeigt sich, dass der Bausatz die Verbindung von Mechanik und Bionik anschaulich macht. Der Roboter wird so konstruiert, dass er mithilfe seiner Saugnapf-Füße an glatten Flächen klettern kann, etwa an Fenstern oder gefliesten Wänden. Das beiliegende Experimentierheft führt Schritt für Schritt durch den Zusammenbau und erklärt außerdem die Grundlagen von Adhäsion und der Funktionsweise von Saugnäpfen.

Zu den sichtbaren Merkmalen des Sets gehören die großen Knopfaugen, die bunten Bauteile und die Bewegung des Roboters beim Klettern. Diese Gestaltung sorgt dafür, dass der Gecko-Bot klar als Spiel- und Lernobjekt erkennbar ist. Die Zielsetzung des Kastens liegt weniger in komplexer Technik als in einem einfachen, gut nachvollziehbaren Lernmodell für mechanische Abläufe.

Im Praxiseindruck wird deutlich, dass der Erfolg des Modells von einem sorgfältigen Aufbau abhängt. Die Kletterfunktion funktioniert nur auf geeigneten glatten Oberflächen, und die Saugnäpfe müssen korrekt sitzen, damit der Roboter zuverlässig in Bewegung bleibt. Damit eignet sich das Set vor allem für Kinder, die ruhig und genau arbeiten, sowie für Erwachsene, die ein erklärendes Bastelprojekt suchen.

Insgesamt ist der Kosmos Gecko-Bot ein sachlich aufgebauter Experimentierkasten mit klar umrissenen Funktionen: Zusammenbauen, Bewegung beobachten und grundlegende Physik verstehen. Das Set enthält den Roboterbausatz mit Motor und Schalter, Saugnäpfe, Roboterbauteile, Zahnräder, Schrauben sowie eine farbig illustrierte Anleitung, die den Aufbau und die Funktionsweise erklärt. Ich habe für den Aufbau etwa eine Stunde benötigt und hatte keine größeren Probleme dabei.

fruitcore robotics stellt HORST600 G2 und HORST800 G2 vor – neue Robotergeneration für mehr Leistung und Wirtschaftlichkeit

Konstanz, 10.4.2026 – fruitcore robotics bringt mit HORST600 G2 und HORST800 G2 zwei neue 6-Achs-Industrieroboter auf den Markt. Die zweite Generation der HORST-Plattform liefert bis zu 40 Prozent kürzere Taktzeiten, eine Verdopplung der Traglast und deutlich mehr Arbeitsraum. „Mit HORST600 G2 und HORST800 G2 machen wir die industrielle Robotik noch vielseitiger einsetzbar, leistungsfähiger und zuverlässiger. Durch Standardisierung, Einfachheit und KI-Einsatz sind wir zudem in der Lage, Roboterlösungen mit einem einzigartigen Preis-Leistungsverhältnis anzubieten“, sagt Jens Riegger, CEO von fruitcore robotics.

Industrieunternehmen stehen unter Druck: Der Fachkräftemangel verschärft sich, die Anforderungen an Produktivität und Flexibilität steigen. Automatisierung ist operative Notwendigkeit, doch die Umsetzung scheitert nach wie vor an Komplexität und Kosten. Genau hier setzt die G2-Generation an: flexiblere Integration, mehr Leistung, attraktiver Preis.

Einzigartige Lebensdauerkosten durch technologischen Vorsprung

Neben den Anschaffungskosten sind es heute vor allem die oft unabsehbaren, hohen Lebensdauerkosten, die Roboterautomatisierung uninteressant machen.

Die neuen G2-Roboter basieren auf einer überarbeiteten mechanischen Plattform mit Integralbauweise ohne Blechabdeckungen. Hierdurch wurden Reparatur und Wartung verbessert, indem wartungsrelevante Komponenten gut zugänglich sind und einfach ausgetauscht werden können. Die von fruitcore patentierte, abtriebsseitige Encodertechnologie sorgt weiterhin dafür, dass die Roboter ohne Nachteachen über die Lebensdauer präzise bleiben. Verstärkt wird dies durch neue Treiber, überarbeitete Lager sowie neue Präzisionsgetriebe mit bis zu 400 Prozent weniger Spiel.

Mit dem Launch der zwei neuen Modelle ist nun das gesamte Portfolio von HORST600 G2 bis HORST1500 G2 auf eine Lebensdauer von zehn Jahren im Drei-Schicht-Betrieb ausgelegt. Die Grundlage hierfür bietet der grundsätzlich andere Antriebsstrang der HORST-Roboter, der bis zu viermal länger hält als bei vergleichbaren Produkten. Mehr als tausend Roboter im industriellen Einsatz und fast ein Jahrzehnt an kontinuierlicher Weiterentwicklung ermöglichen fruitcore, diesen technologischen Vorteil in Form einer 6-jährigen Garantie auf den Antriebsstrang an seine Kunden weiterzugeben. Dies führt zu attraktiven Lebensdauerkosten sowie einer hohen Investitionssicherheit.

„Die G2-Generation ist ein technologischer Sprung, nicht nur ein Update. Wir haben Mechanik, Antriebe, Lagerungen und Getriebe von Grund auf überarbeitet. Das Ergebnis

sind Roboter, die in Sachen Steifigkeit und Dynamik den höchsten Standards entsprechen“, so Patrick Heimburger, Geschäftsführer von fruitcore robotics.

Anwendungen und technische Merkmale

Ob Maschinenbestückung, Qualitätsprüfung oder Pick & Place: HORST600 G2 deckt mit 610 mm Reichweite, 7 kg Traglast und ±0,05 mm Wiederholgenauigkeit ein breites Anwendungsspektrum ab. HORST800 G2 geht einen Schritt weiter: 840 mm Reichweite und 6 kg Traglast erschließen Anwendungen, bei denen bisherige Modelle an ihre Grenzen stießen, beispielsweise beim tiefen Eingreifen in Maschinen auf kleinstem Raum. Beide Modelle lassen sich an Boden, Decke oder im Winkel montieren; beim HORST600 G2 ist zudem Wandmontage möglich. Durch einen größeren Arbeitsbereich bei kleineren Robotermaßen sowie durch die standardmäßige Zertifizierung nach Reinraumklasse ISO 6 (ISO 5 projektbezogen möglich) bieten beide Roboter noch flexiblere Einsatzmöglichkeiten. Auch anspruchsvolle Anforderungen in sensiblen oder rauen Umgebungen werden durch Schutzklasse IP65 an den Achsen 5 und 6 sowie IP54 an den anderen Achsen erfüllt. Auch die neuen Roboter von fruitcore robotics sind durch die Bediensoftware horstOS mit integrierten KI-Funktionen wie Sprachsteuerung schnell und flexibel einsetzbar.


Verfügbarkeit und Webinar: HORST600 G2 und HORST800 G2 sind ab sofort für ausgewählte Kunden verfügbar und werden ab Q4 2026 in Serie ausgeliefert. Am 28. April 2026 (11:00–12:00 Uhr) stellt fruitcore robotics beide Modelle in einem Webinar im Detail vor. Anmeldung über www.fruitcore-robotics.com.

Coming Soon: senseBox:basic – Digitale Bildung ab der Grundschule

Kinder wachsen heute mit digitaler Technik auf. Tablets, Apps und vernetzte Geräte gehören zum Alltag. Aber wie funktioniert diese Technik eigentlich? 🤔

Mit der neuen senseBox:basic kommt bald ein Bausatz, der genau hier ansetzt: Digitale Bildung und informatische Grundbildung schon ab der Grundschule.

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Informatische Grundbildung zum Anfassen


Die senseBox:basic wurde speziell für den niedrigschwelligen Einstieg in Programmierung und Sensorik entwickelt. Kinder lernen spielerisch und praxisorientiert, wie Sensoren funktionieren, wie Programme aufgebaut sind und wie Umweltdaten gemessen sowie ausgewertet werden. So wird aus dem reinen Nutzen digitaler Technologien ein fundiertes Verständnis für deren Funktionsweise.

Als vereinfachte Variante der bewährten senseBox:edu legt die senseBox:basic den Fokus auf einfache Bedienung, grundlegende Sensorprojekte und einen kostengünstigen Einstieg.

Damit eignet sie sich besonders gut für:

  • Grundschulen
  • erste Programmierprojekte
  • AGs und Workshops
  • informatische Grundbildung

Programmieren ohne Vorkenntnisse mit senseBox-Blockly

Damit der Einstieg leicht gelingt, wird mit senseBox-Blockly programmiert. Die Software steht als App kostenlos zur Verfügung. Hierbei werden Programme intuitiv aus visuellen Bausteinen zusammengesetzt – ganz ohne komplizierten Code. Kinder können zum Beispiel:

  • Sensorwerte auslesen
  • einfache Abläufe programmieren
  • eigene kleine Experimente entwickeln

So entstehen schnell erste eigene Projekte.

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Welche Sensoren sind dabei?

Die senseBox:basic ermöglicht es, Umweltphänomene selbst zu erforschen:

BME680 Umweltsensor – Dieser Sensor misst gleich mehrere Dinge:Temperatur, Luftfeuchtigkeitund Luftqualität.

Lichtsensor – Der Lichtsensor misst die Helligkeit der Umgebung. Perfekt für Projekte wie, automatische Lichtreaktionen, Experimente zu Licht und Schatten sowie Messungen der Tageshelligkeit

Beschleunigungssensor – Der Sensor erkennt Bewegungen und Erschütterungen. Damit können Kinder zum Beispiel Bewegungsprojekte programmieren, Lage im Raum bestimmen oder einfache Reaktionssysteme bauen.

Mit einem Bluetooth-Bee und einem OLED-Display können die Messwerte ganz einfach übertragen und live visualisiert werden.

Kostenloses Lehr- und Lernmaterial

Zur senseBox:basic als Hardware wird es auch kostenlose Unterrichtsmaterialien geben.

Diese stehen als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung und enthalten:

  • Projekte zum Nachbauen
  • Unterrichtsideen
  • Materialien für den Einstieg in Programmierung

Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

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Online-Meetup zur senseBox:basic

Wer mehr über die neue senseBox erfahren möchte ist herzlich zum kostenlosen Online-Meetup eingeladen. Dort stellt das Team von re:edu die senseBox:basic vor und beantwortet Fragen. Das senseBox-Meetup findet bis zum Sommer jeden zweiten Dienstag im Monat von 15–16 Uhr via Zoom statt. Der erste Termin ist am 14. April.

Weitere Informationen zur senseBox:basic:https://sensebox.de/de/products-basic

Fazit – Digitale Bildung zum Anfassen

Mit der senseBox:basic wird der Einstieg in Programmierung, Sensorik und digitale Technologien bereits ab dem Grundschulalter möglich – einfach, praxisnah und mit viel Raum zum Experimentieren. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Förderung digitaler Kompetenzen. Nachdem das Produkt auf der Didacta 2026 erstmals im Rahmen einer Preview präsentiert wurde, ist es nun bereits im Shop erhältlich und die Auslieferung erfolgt in Kürze: https://sensebox.kaufen/products/sensebox-basic