Köln, 18. August 2020 – Viele Schlaganfallpatienten weltweit leiden an halbseitigen Lähmungen. Exoskelette wie Harmony von Harmonic Bionics können dabei helfen die Nervenbahnen in Armen und Schultern wiederaufzubauen. Damit sich das robotergestützte System in der Physiotherapie schnell auf die unterschiedlichen Körpergrößen anpassen lässt, vertrauen die Entwickler auf die leichte, schmier- und wartungsfreie Gleitlagertechnik von igus.
16 Millionen Menschen erleiden jedes Jahr weltweit einen Schlaganfall. Damit sich die Patienten in der Physiotherapie wieder rehabilitieren können, hat das amerikanische Unternehmen Harmonic Bionics, mit Unterstützung der National Science Foundation, ein Exoskelett speziell für die Heilung von Muskelschäden entwickelt. Der Roboter mit dem Namen Harmony entlastet das Schultergelenk, den Schultergürtel und maximiert den Bewegungsradius des Patienten. So soll das System eine natürliche und umfassende Therapie der Arme ermöglichen. Harmony setzt dafür auf eine Bilateral Sync Therapy (BST). Hierfür registriert der Roboter die gesunden Armbewegungen und synchronisiert sie an die vom Schlaganfall betroffene Seite, um die Wiederherstellung der Nervenbahnen zu unterstützen. Damit sich das Exoskelett mit dem menschlichen Körper bewegen kann, muss die Roboterachse richtig auf den Patienten eingestellt sein, denn eine falsche Justierung kann zu Verletzungen der Gelenke führen. Für eine schnelle Anpassung von Harmony griffen die Entwickler auf Linearführungen und Gleitlager des motion plastics Spezialisten igus zurück.
Schmierfrei und schnell angepasst
Schienenführungen der drylin Serie T und R, Linearlager drylin R und iglidur Gleitlager ermöglichen eine leichte Justierung des Systems an die Körpergröße, Armlänge und Schulterbreite des Patienten. Die eingesetzten Polymerlager aus dem Hochleistungswerkstoff iglidur J zeichnen sich durch ihre hohe Verschleißfestigkeit und Langlebigkeit aus. Durch den Verzicht auf externe Schmiermittel sind die Lager komplett wartungsfrei, zudem sauber und hygienisch und damit optimal für die Medizintechnik geeignet. Alle Bauteile bestehen aus leichten Materialen wie Kunststoff und Aluminium. Das Design ist so kompakt, dass es sich in das schlanke Design des Roboters integrieren lässt. „Dank des Einsatzes der igus Polymerlagertechnik kann das Exoskelett jetzt innerhalb von Sekunden auf den Patienten angepasst werden,“ zeigt sich Rohit John Varghese, Leiter Forschung & Entwicklung bei Harmonic Bionics begeistert.
Die igus GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Köln ist in 35 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 4.150 Mitarbeiter. 2019 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 764 Millionen Euro. igus betreibt die größten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und Lösungen in kürzester Zeit anzubieten.
Die Ferry-Porsche-Stiftung hat ihr gesellschaftliches Engagement erweitert und die Förderung von gemeinnützigen Projekten um weitere 500 000 Euro auf 1,5 Millionen Euro erhöht. Aus insgesamt 600 Bewerbungen der Ferry Porsche Challenge 2020 wurde auch das Projekt »Robotics4Future« ausgewählt, das Fraunhofer gemeinsam mit einem Stuttgarter Kinder- und Jugendhaus umsetzen wird.
Im Rahmen der diesjährigen Ferry Porsche Challenge hat sich die Fraunhofer-Gesellschaft mit Hauptsitz in München gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Kooperation mit der Stuttgarter Jugendhaus-Gesellschaft beworben. Im Projekt »Robotics4Future« geht es darum, die junge Generation zu animieren, sich mit Robotik-Technologien – sowohl Hardware als auch Software – zu beschäftigen und diese spielerisch weiterzuentwickeln.
»Robotik ist eine industrielle Schlüsseltechnologie. Seit über 45 Jahren beschäftigen wir uns mit diesem Themenfeld. Aktuell eröffnet die Corona-Krise vor allem für die Servicerobotik neue Chancen, beispielsweise für den Einsatz von Desinfektionsrobotern«, weiß Dr. Werner Kraus, der die Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme am Fraunhofer IPA in Stuttgart leitet.
Thorsten Leimbach, Geschäftsfeldleiter »Smart Coding and Learning« und Leiter der Roberta-Initiative am Fraunhofer IAIS in Sankt Augustin, ergänzt: »Als eines der führenden Wissenschaftsinstitute für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen in Europa fördert das Fraunhofer IAIS mit Roberta den Nachwuchs mittels der Faszination und spielerischen Programmierung von Robotern. Seit mehr als 18 Jahren begeistern wir Kinder und Jugendliche in Roberta-Kursen für Wissenschaft und Technik und vermitteln dabei die Schlüsselkompetenzen der Zukunft.«
Von der Forschung in die Anwendung: Spielerisch Transferwissen vermitteln
Robotik weltweit, Robotik in Deutschland, Robotik in Stuttgart: Welche Robotertechnologien werden in der Industrie vor Ort für welche Zwecke eingesetzt? Mit dieser Fragestellung schicken die Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler Schülerinnen und Schüler des Stuttgarter Hegel-Gymnasiums im Auftrag des Kinder- und Jugendhauses Vaihingen ins Rennen. Im Oktober soll die »Robotics4Future«-Challenge starten.
Zuerst gibt es ein virtuelles Kick-off, um in das vielfältige Themengebiet gedanklich einzusteigen. Ob Industrierobotik-Themen wie Seilrobotik, Schweißrobotik und Montage oder Servicerobotik-Themen wie Reinigen, Kommissionieren oder Fahrerlose Transportsysteme: Jedes Feld wird beleuchtet. Anschließend bekommen die Jugendlichen einen »hands-on«-Einstieg in die Programmierung von Robotern mit der Programmierumgebung »Open Roberta Lab«, die Open Source am Fraunhofer IAIS entwickelt wird. In dem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Bedeutung von Sensoren kennen und erstellen erste Programme zum Thema »Autonomes Fahren«.
Gewappnet mit diesem Vorwissen, einem Briefing und vielen Fragen geht es dann für die Schülerinnen und Schüler in die Industrie, genauer gesagt in die Automobilindustrie: in ein Werk von Porsche. Hier gilt es, den Einsatz von Robotertechnologien live und in Echtzeit zu beobachten, aber auch zu hinterfragen, an welchen Stellen heute noch keine Roboter eingesetzt werden. Teil 3 der Challenge besteht darin, dass die »Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher« von ihren Erfahrungen berichten, diese reflektieren und somit Transferwissen zwischen Forschung und Anwendung aufbauen. So können sie im Anschluss ihre Erfahrungen im kostenfreien Open Roberta Lab vertiefen und in der Schule oder zu Hause im Internet eigene Programme zur Automatisierung von Robotern erstellen. Weitere Informationen: lab.open-roberta.org.
»Erfahren, wie spannend Technik sein kann«
»Das allein wird nicht reichen, um die komplexen Zusammenhänge der Automatisierung in Gänze zu verstehen. Aber es ist ein Anfang. In weiteren Workshops, Open Lab Days und Hackathons werden wir die junge Generation dazu animieren, sich mit diesen Technologien und deren Einsatzpotenzialen nachhaltig zu beschäftigen. Für uns ist das Nachwuchsförderung vor der Haustür«, so Werner Kraus vom Fraunhofer IPA.
Unter dem Motto »Forschen-Staunen-Lernen – Entdeckerfreude für Entdeckerfreunde« gibt es bereits seit sechs Jahren eine Patenschaft zwischen dem Kinder- und Jugendhaus Vaihingen und dem Fraunhofer IPA in direkter Nachbarschaft. Wissenschaftler des Instituts vermitteln in regelmäßigen Vorträgen und Workshops interessierten Schülerinnen und Schülern anschaulich und erlebbar vielfältige Themen aus der Welt der Produktionstechnik und Automatisierung. So wurden beispielsweise das Stuttgart Exo-Jacket, das Future Work Lab und das Planspiel Industrie 4.0 präsentiert. Zukünftig wird die Robotik – eines der Kernthemen des Instituts – einen weiteren thematischen Schwerpunkt bilden.
Kinder und Jugendlichen immer wieder in Kontakt mit der Welt der Wissenschaft. Bei Exkursionen und in Workshops erfahren sie mit allen Sinnen, wie spannend Technik sein kann. Das ist schon erstklassig und stimuliert das Interesse für die naturwissenschaftlichen Fächer«, freut sich Klaus Hausch, Leiter des Jugendhauses Stuttgart- Vaihingen. Zu den Höhepunkten zählten in der Vergangenheit Besuche im Vision Lab zur Künstlichen Intelligenz, in der ARENA2036 zur Zukunft des Automobils und bei »Kevin allein im Labor« zum Thema Personalisierte Gesundheit.
Über die Ferry-Porsche-Stiftung
Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung fördert und initiiert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Soziales, Umwelt, Kultur und Sport. Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement will die Stiftung vor allem junge Menschen an den Unternehmensstandorten der Porsche AG unterstützen. Namensgeber ist Ferry Porsche, der 1948 die Sportwagenmarke Porsche gründete und als sozial verantwortlich handelnder Unternehmer mit Herz stets den Menschen in den Mittelpunkt stellte.
Hannover, 7. Mai 2020 – Aufgrund der Corona-Pandemie wurden nahezu alle Maker Faires in 2020 abgesagt. Darunter auch die achte Maker Faire Hannover, die vom 12. bis 13. September im HCC geplant war. Statt von Angesicht zu Angesicht treffen sich die Maker jetzt online. Das US-Maker-Faire-Team organisiert am 23. Mai ein 24-Stunden-Event, bei dem die Macher aus aller Welt ihre Ideen virtuell vorstellen können. Im Fokus stehen dabei die Covid19-Projekte.
Deutschlands größtes DIY-Festival, das sich in Niedersachsens Hauptstadt in den vergangenen Jahren zu einem Publikumsmagneten für die ganze Familie entwickelt hat, wurde auf den 11. und 12. September 2021 verschoben. „Leider werden wir die Maker Faire Hannover in der aktuellen Situation nicht wie geplant durchführen können. Somit haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr auszusetzen“, bedauert Daniel Rohlfing, Leiter Events und Sales, Maker Media. Im vergangenen Jahr bestaunten in Hannover 17.500 Besucherinnen und Besucher die vielen spannenden Ideen der internationalen Maker-Szene.
Einfach machen Mit ihren unkonventionellen Erfindungen machen die Makerinnen und Maker gerade in der Corona-Zeit von sich reden. Weltweit hat die Community auf den Mangel an medizinischer Versorgung und Ausrüstung reagiert. Die Macher haben ihre 3D-Drucker und ihre Nähmaschinen aktiviert und mit ihrem ganz eigenen Spirit gemeinsam innovative Produkte geschaffen.
Drucken gegen Corona In Deutschland ist das beispielsweise die Initiative „Maker vs. Virus“. Hier haben sich etliche Maker und Fablabs zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Ressourcen besser zu organisieren – etwa bei der 3D-Druck-Fertigung von Gesichtsschutzmasken, den sogenannten Face Shields. Im Rahmen des WirvsVirus-Hackathons von der Bundesregierung hat ein interdisziplinäres Maker-Team sogar ein komplettes Beatmungsgerät als Prototyp entwickelt.
Maker-Spirit im Netz erleben Diese Covid19-Projekte stehen auch im Fokus der ersten virtuellen Maker Faire, die am Samstag, den 23. Mai, als 24-Stunden-Event weltweit in allen Zeitzonen vom US-Maker Faire-Team organisiert wird: der Bildschirm als Bühne für die einfallsreichen Konzepte und ihre Macher. Auch das deutsche Maker Media-Team beteiligt sich an der digitalen Show. Weitere Infos gibt es hierzu unter: makerfaire.com. Wer dabei sein will, kann sich hier anmelden: https://makerfaire.com/virtually-maker-faire-call-2020-for-makers/
Auf dem Laufenden bleiben Wer sich für die Maker-Bewegung interessiert, kann sich auf der Webseite www.maker-faire.de auf dem Laufenden halten. Ein monatlicher Newsletter informiert über aktuelle Themen, neue Termine und allgemeine DIY-Nachrichten. Folgen Sie uns auch auf Facebook, Twitter und Instagram .
Alle Maker Faires in D/A/CH werden vom deutschsprachigen Make Magazin präsentiert.
Leistungsstarker Saugroboter schafft mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens
Der neue Robot Vacuum T1 von Lenovo
Berlin, 21. April 2020 – In puncto Zeitersparnis und Komfort sind Saugroboter wertvolle Helfer im Haushalt. Mit dem Robot Vacuum T1 hat der Technologieexperte Lenovo sein Portfolio um einen innovativen Wisch- und Saugroboter mit automatisierter Entladungsfunktion erweitert. Der leistungsstarke Haushaltshelfer ist ab sofort im Handel erhältlich.
Der Robot Vacuum T1 sorgt selbstständig für staub- und schmutzfreie Räume. Der Nutzer wählt ganz bequem ob er staubsaugen, wischen oder beide Reinigungsfunktionen kombinieren will. Die gewünschte Reinigungsfunktion kann praktisch via App auf den jeweiligen Bedarf und die Raumverhältnisse angepasst werden. Die smarte Steuerung ist auch über Alexa und Google Assistant möglich.
Automatisierte Entladungsfunktion
Mit dem 5200mAh starken Li-Ionen-Akku gelingt eine Reinigungszeit bis zu 150 Minuten und damit eine Reichweite von bis zu 200 Quadratmetern. Ist der Akku leer, fährt der Robot Vacuum 1 automatisch zur Ladestation zurück. In vier bis fünf Stunden ist der Akku vollständig aufgeladen und führt automatisch das Reinigungsprogramm zu Ende. In der Pro-Variante ist zudem eine automatisierte Entladungsfunktion für den aufgesaugten Schmutz in der Ladestation eingebaut.
Automatisierte Entladungsfunktion bei der Pro-Variante
Intelligente Steuerung und Orientierung
Insgesamt 29 Sensoren sorgen für intelligente Steuerung und Orientierung im Raum. Lenovo verbaut eine LDS-Laser-Navigation, die es dem Robot Vacuum T1 ermöglicht, die Entfernung zu Hindernissen genau zu berechnen. Der integrierte Kantensensor warnt vor Treppenstufen und bremst rechtzeitig ab. Auch kleinere Hindernisse wie Türschwellen, Kabel oder Teppichböden stellen keine Hürden dar. In Zahlen ausgedrückt, schafft der Saugroboter eine Steigfähigkeit von bis zu 20 Millimetern.
Design mit Funktion
Die Höhe des Staubsaugerroboters fällt mit 98 Millimetern gezielt flach aus. So kann der Wisch- und Saugroboter unter Möbel fahren und damit auch unter Sofa oder Bett für einen sauberen Boden sorgen. Insgesamt sind bei dem innovativen Saug- und Wischroboter alle Komponenten auf wenig Raum verbaut: Mechanik, Technik, Staubbehälter (400ml), Wassertank (110ml) sowie Akku-Technologie des Roboters finden auf 350/350/98 Millimeter Platz.
Der Robot Vacuum T1 ist ab sofort bei cyberport erhältlich.
Roboter Monty ist ein wahrer Balancierkünstler: Problemlos läuft der kleine Balancier-Roboter auf einem schmalen Seil, ebenen Flächen oder einem Finger entlang! Sein Geheimnis: ein Kreiselinstrument – auch Gyroskop genannt – das sich in seinem Kopf rasend schnell dreht. So bleibt Monty immer im Gleichgewicht. Spielerisch lernen Kinder ab sechs Jahren so physikalische Grundsätze kennen.
Kinder bauen den Balancier-Roboter Monty und den mitgelieferten Balancierrahmen aus den KOSMOS Systembauteilen selbständig zusammen. Mit Hilfe der farbig illustrierten Anleitung ist der Aufbau ein Kinderspiel und in wenigen Minuten erledigt. Auf den Nachgehaktseiten finden die jungen Forscher spannende Versuche zu dem Gyroskop in Montys Kopf und erfahren mehr darüber, wo die Gyro-Technik im Alltag eingesetzt wird. Außerdem erweckt ein spannendes Comic-Abenteuer den kleinen Roboter zum Leben. Mit seinen verblüffenden Fähigkeiten bietet Monty einen spannenden Einstieg in das Thema Robotik und Physik.
Inhalt: Roboter aus Kosmos-Systembauteilen, im Kopf des Roboters eingebautes Gyroskop, Motor, Balancierseil, Balancierrahmen aus Kosmos-Systembauteilen, Sticker-Set zum Bekleben, Anleitung (20 Seiten)
Präzision und Schnelligkeit Mit Experimentierkasten Roboter-Arm selbst bauen und steuern
Der Roboter-Arm schwirrt durch die Luft, greift nach einem Bauteil, setzt dieses exakt ab – und wieder geht’s von vorne los. Die Präzision und Schnelligkeit sind beeindruckend – auch in der Miniatur im Kinderzimmer. Mit dem neuen KOSMOS Experimentierkasten Robotor-Arm können Nachwuchsingenieure ab zehn Jahren ihren eigenen Robotor-Arm zusammenbauen und steuern.
Die anschauliche Anleitung beschreibt Schritt für Schritt wie aus dem Modellbausatz Achsen, Motoren und Greifer entstehen. Ganz ohne Klebstoff werden die Kunststoffelemente gesteckt, geklickt oder geschraubt. Geschafft! Im zweiten Schritt entsteht aus den Elektronikbauteilen und der Steuerplatine der Controller. Damit lassen sich die Achsen und Motoren millimetergenau steuern und die LED im Greifarm schalten. Jetzt ist es an der Zeit, den Roboter in Betrieb zu nehmen. Die Anleitung beschreibt alle möglichen Bewegungen, die der RoboterArm ausführen kann – aber auch, welche Fehlerquellen auftreten könnten.
Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist, seinen eigenen Roboter zu erschaffen? Denn der intelligente, sechsbeinige Roboter Chipz wird selbständig von jungen Nachswuchsforschern zusammengebaut – und bietet dann zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten. Zwei unterschiedliche Bewegungsmodi sowie Licht- und Soundeffekte machen Chipz zu einem sympathischen elektronischen Begleiter, mit dem Kinder spielerisch MINTThemen entdecken. Chipz kann sich auf seinen sechs Beinen selbständig im Raum fortbewegen. Wie das funktioniert? Im „Follow-me-Modus“ erkennt der Roboter durch seine InfarotSensoren Objekte, denen er folgt. Stellt man auf den Modus „Explore“ um, helfen Chipz Sensoren bei der Hindernis-Erkennung. Dadurch kann er sich ohne Hilfe den Weg aus einem Labyrinth bahnen oder sich im Raum zurechtfinden, ohne anzustoßen. Durch blinkende LED-Augen und Sound-Effekte kommuniziert der Roboter mit seinem Besitzer und macht auf sich aufmerksam. Zusätzlich erweckt die enthaltene Comic-Geschichte Chipz zum Leben. Selbstverständlich muss der Roboter zuerst noch zusammengebaut werden, was ein wenig motorisches Geschick erfordert und trainiert. Doch mithilfe der ausführlichen Anleitung meistern Kinder ab acht Jahren den Zusammenbau problemlos und begreifen nebenbei die dahinterstehende Technik.
Material: Über 100 Teile zum Zusammenbau des Roboters, u.A. vorprogrammiertes Board mit Infrarot-Sensoren und zwei Elektromotoren. Inkl. kleinem Kreizschlitz-Schraubendreher. 4 AAA-Batterien sowie eine Schere oder Zange werden zusätzlich benötigt.
Unter „Coding Lab“ fasst Clementoni innerhalb des Sortiments der Galileo Experimentierkästen die drei Roboter „Mein erster Roboter DOC“, „MIND Designer Roboter“ und „RoboMaker Pro“ zusammen. Die Roboter führen Kinder im Alter zwischen 5 und 14 Jahren in die Welt der Programmierung und Robotik ein. Ab Herbst 2019 gibt es nun auch einen „Coding Lab“ Roboter für die ganz Kleinen sowie eine kleinere Version vom RoboMaker.
Der „RoboMaker Starter“ ab 8 Jahre ist ein unglaubliches Labor, um die Geheimnisse der Robotik und Codierung durch Block- Programmierung zu entdecken. Es können 3 Roboter (X1-Drawer, X2- Elevator und X3-Analyser) aus 200 Bauteilen, 2 Motoren, einem Lautsprecher und einem IR Sensor gebaut werden. Alle Roboter haben unterschiedliche Fähigkeiten: Der X1-Drawer erschafft fantastische Designs mit dem X2-Elevator kann man verschiedene Objekte aufheben und der X3-Analyser kann Objekte bewegen.
Bei der Produktentwicklung bezog Clementoni die Expertise diverser Experten aus dem Bereich Informatik mit ein. Die Produktreihe stimuliert räumliche Orientierung und logisches Denken bei Kindern und übermittelt die ersten Kenntnisse der (Block-) Programmierung. Die Produkte folgen der MINT Methode (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, bei Kindern Fertigkeiten in den Bereichen der MATHEMATIK, INFORMATIK, NATURWISSENSCHAFTEN und TECHNIK anzuregen.
Deutschland setzt sich als Gastgeberland gegen Südkorea durch
(lifePR) (Menden, 13.11.19) Das Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche, kommt im Jahr 2021 erstmalig nach Deutschland. Im November 2021 wird die Stadt Dortmund Austragungsort eines internationalen Festivals mit über 3.000 internationalen Gästen, Kindern und Jugendlichen aus rund 80 Ländern.
Der Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V., nationaler Partner der weltweiten WRO Association für alle Wettbewerbe in Deutschland, setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Gestartet in 2012 entwickelte er die WRO zu einem der größten Roboterwettbewerbe für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren hierzulande. Jetzt steht fest: Das Weltfinale der WRO wird vom 19.-21. November 2021 nach Deutschland kommen.
Am Montag, den 11.11.2019 präsentierten Vertreter des Vereins gemeinsam mit Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, und Partnern das Konzept zur Austragung des internationalen WRO-Finales vor dem internationalen Expertengremium der World Robot Olympiad Association. Die Präsentation fand im Rahmen des diesjährigen WRO-Finales im ungarischen Győr statt.
Die Präsentation überzeugte. Am Dienstag erhielt der Verein die positive Nachricht: Die World Robot Olympiad Association vergibt die Austragung des Weltfinales 2021 an Deutschland. „Wir freuen uns sehr und wir sehen die Entscheidung als Bestätigung unserer gemeinsamen Arbeit mit engagierten Partnern und Ehrenamtlichen, die WRO in Deutschland zu einer der größten MINT-Initiativen zu entwickeln. Die Vorfreude ist riesengroß und wir wollen auf dem Weg bis 2021 noch viel mehr Kinder und Jugendliche für Technik begeistern. Jetzt geht es so richtig los.“, so Markus Fleige, Vorsitzender des Vereins TECHNIK BEGEISTERT e.V.
Und auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau, langjähriger Unterstützer der WRO, erklärt begeistert: „Es ist gelungen, dieses internationale Event nach Dortmund zu holen. Das finde ich großartig. Ich bin voller Vorfreude auf die jungen, talentierten Gäste aus der ganzen Welt. Dieses Finale passt zu Dortmund – einer Stadt, in der Digitalisierung und der Einsatz digitaler Technik schon lange erfolgreich stattfinden. Ob zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Startup, Kultur oder Verwaltung – überall ist erkennbar, dass wir hier gut aufgestellt, zukunftsorientiert und konkurrenzfähig sind.“
Bedeutendes Format – Leuchtturmprojekt für Deutschland
Nicht nur für Deutschland, gerade auch für Nordrhein-Westfalen ist die Vergabe der World Robot Olympiad 2021 nach Dortmund großer Erfolg und Chance zugleich. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, gerade auch im MINT-Bereich, stellt einen wichtigen Hebel für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dar.
Fast 2.000 Kinder und Jugendliche aus über 80 Ländern, die sich unter den weltweit gut 90.000 Mädchen und Jungen für die Teilnahme am Weltfinale durchsetzen, werden erwartet. Kreative, innovative und jungen Köpfe – die Ingenieure, IT-Spezialisten und Erfinder des 21. Jahrhunderts aus der ganzen Welt mit über 3.000 Gästen kommen im November 2021 nach Dortmund. Eine Veranstaltung mit internationaler Strahlkraft.
Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der das Vorhaben als Vertreter der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unterstützt, freut sich über die positive Entscheidung: „Roboter spielen in Unternehmen eine immer größere Rolle und sie sind Symbol digitalen Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft. Zudem liefern sie zunehmend nachhaltige Lösungen für ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen. Dass das Weltfinale der World Robot Olympiad 2021 erstmals in Dortmund ausgetragen wird, ist daher ein toller Erfolg. Ich möchte allen Beteiligten Dank und Anerkennung für ihr Engagement aussprechen.“
Zwei Jahre Vorbereitung – weitere Aktionen geplant
Für den Verein mit seinen Partnern genau die Chance, auf die sie schon seit 2017 in konkreten Planungen hingearbeitet haben: dem ‚I‘ in MINT, der Informatik Attraktivität und Aufmerksamkeit zu geben. Bis zu 100 Stunden investiert jede/r Teilnehmer/in pro WRO-Saison in Lösungsstrategien, programmtechnische Umsetzung und ständige Optimierung um in den gestaffelten Wettbewerben zu bestehen. Mehr als viele Schulen an Informatikuntererreicht in einem Schuljahr anbieten können.
Schon vor der Entscheidung für Deutschland, starteten die Planungen für den weiteren Ausbau der Aktivtäten rund um eine Saison. Ziel des Vereins war immer: es geht nicht um drei Tage Event im November 2021, es geht um nachhaltige Entwicklung von mehr und besseren Angeboten, Mädchen und Jungen für Technik zu begeistern und Kenntnisse auch zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Hierzu werden auf dem Weg ins Jahr 2021 einerseits neue Austragungsorte für Wettbewerbe entstehen, andererseits arbeitet der Verein mit seinen Partnern daran, wie die Bildungsangebote rund um die Wettbewerbe noch weiter ausgebaut werden können. „Das ist wirklich wie eine Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Du gibst den Teams noch einmal einen ganz anderen Ansporn und schaffst viel mehr Breite und Aufmerksamkeit für das wichtige Thema informatische Bildung.“, so Peter Kusterer, Leiter Corporate Citizenship bei IBM Deutschland, Partner der WRO seit 2012 und einer der Mitinitiatoren für das Weltfinale 2021.
Neben dem Unternehmen IBM Deutschland (Ehningen) unterstützen das Land NRW in Form des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, die Stadt Dortmund mit der Initiative Dortmunder Talent, die Westfalenhallen Unternehmensgruppe, die SIGNAL Iduna Gruppe, die Jaeger Gruppe sowie die Wilo-Foundation, KARL-KOLLE-Stiftung, Elmos-Stiftung (alle Dortmund), Dieter-Fuchs-Stiftung (Dissen), Stiftung Mercator (Essen) und die Innogy-Stiftung (Essen) das Weltfinale 2021 in Dortmund. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung, packen die Partner und ihre Mitarbeiter/innen mit an, agieren als Coaches, Schiedsrichter oder unterstützen in der Organisation.
Und agieren nicht als geschlossener Kreis. „Openness“ ist der Megatrend in der IT-Industrie – das gilt nicht nur der Technik, sondern ist auch Haltung in der Zusammenarbeit. Der Verein freut sich, wenn in den nächsten Wochen weitere Partner zu diesem Netzwerk hinzukommen, sodass zum einen das Budget vollständig gesichert und noch weitere gemeinsame Aktionen zum Ausbau des Wettbewerbs in Deutschland geplant werden können.
Wie kann man uns unterstützen? Wir freuen uns über jede Person, jedes Unternehmen, jede Stiftung oder andere Institution, die unseren Verein und in diesem Fall unser Vorhaben „Weltfinale 2021 in Dortmund“ unterstützen möchte. Werden Sie doch Fördermitglied in unserem Verein, unterstützen Sie uns mit einer Spende oder kontaktieren Sie uns mit Ihrer Idee.
Wir fördern die Ingenierinnen und Ingenieure von Morgen!
Der Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. wurde im Jahr 2011 mit der Motivation gegründet, Kinder und Jugendliche in Deutschland mithilfe von Roboterwettbewerb für Technik zu begeistern.
Seit dem Jahr 2012 organsiert der Verein gemeinsam mit Partnern im ganzen Bundesgebiet die deutsche Runde zum internationalen Roboterwettbewerb World Robot Olympiad. Im Jahr 2019 fanden 33 regionale WRO-Wettbewerbe statt, über 760 Teams aus Schulen und privat organisierten Gruppen hatten sich zur WRO 2019 angemeldet. Im Laufe einer WRO-Saison engagieren sich über 600 Personen ehrenamtlich als Helfer, Schiedsrichter oder Jurymitglied in die Organisation und Durchführung der Roboterwettbewerbe.
Neben der Organisation des WRO-Wettbewerbs bietet der Verein Schulungen und Workshops mit LEGO-Robotern an, um vor allem Lehrerinnen und Lehrer beim Aufbau von Roboter-AGs an einer Schule zu unterstützen.