Fraunhofer-Institute, Lamarr Institut, igus und Uni Bonn entwickeln Sprachmodell für kostengünstige Automatisierungslösungen in der Kommissionierung![]() Köln, 1. Oktober 2024 – Mitte September fand bei igus in Köln ein Hackathon statt. Unter dem Motto „Künstliche Intelligenz trifft Robotics“ arbeiteten 17 Teilnehmer in drei interdisziplinären Teams daran, fortschrittliche Automatisierungslösungen für die Logistik zu entwickeln. Ziel des Hackathons war es, mithilfe eines großen KI-basierten Sprachmodells (Large Language Models, kurz: LLM) eine automatisierte Methode zum Verpacken von Pizzen zu schaffen. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, der Universität Bonn, dem Lamarr Institut und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML statt. 20-mal Tonno, 10-mal Salami und 25-mal Margherita: So lautet die Bestellung des Supermarkts um die Ecke bei einem großen Hersteller von TK-Pizzen. Das klingt nach einer einfachen Aufgabe, ist jedoch immer noch Handarbeit, die aktuell manuell erledigt wird. Eine einfache und wenig anspruchsvolle Arbeit, für die sich oftmals kein Personal findet. Eine Lösung hierfür entwickelten 17 Teilnehmer der Fraunhofer Institute IAIS und IML, des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sowie Mitarbeitende der Universität Bonn innerhalb eines 5-tägigen Hackathons bei igus in Köln. Und zwar mithilfe von kosteneffizienter „Low Cost Robotic“ made in Cologne. Die Aufgabe des Hackathons lautete: Entwickelt eine Automatisierungslösung, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Pizzen automatisch verpackt. Die Herausforderung bestand darin, einen Roboter so zu steuern, dass er über Sprachanweisungen direkt von Mitarbeitenden die richtigen Produkte erkennt, greift und in Mischpakete verpackt. Durch die Kombination von Generativen KI (GenAI) und Robotik sollte eine Lösung entwickelt werden, die diese repetitive Arbeit effizienter und kostengünstiger gestaltet. Automatisierung der Industrie mit KI und kostengünstiger Robotik Während des Hackathons arbeiteten drei Teams an einem realen Use Case, bei dem ein ReBeL Roboterarm vor einem Förderband mit verschiedenen Pizzaprodukten platziert wurde. Mithilfe einer Webcam und einem KI-basierten Segmentierungssystem (Segment Anything Model, SAM) erkannten die Systeme die verschiedenen Produkte auf dem Förderband und identifizierten ihre Position. Das Sprachmodell ordnete diese Objekte den gewünschten Produkten zu, basierend auf den natürlichsprachlichen Anweisungen. Anschließend legte der Roboter die Produkte in die Boxen, indem er die Anweisungen des Sprachmodells befolgte. Alexander Zorn vom Fraunhofer IAIS zeigte sich begeistert von den Ergebnissen des Hackathons: „Wir freuen uns sehr, mit dem igus Robotik-Know-how reale Proof-of-Concepts für Kunden in der Industrie zu entwickeln. Die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Robotik bietet enorme Potenziale, um Arbeitsprozesse zu automatisieren und effizienter zu gestalten.“ Auch Alexander Mühlens, Prokurist und Leiter der Abteilung Low Cost Automation bei der igus GmbH, betonte die Bedeutung des Hackathons: „Die Zusammenarbeit mit den Instituten gibt uns die Möglichkeit, unseren Kunden zu zeigen, was alles mithilfe von KI und Low-Cost-Robotic möglich ist. Unser Traum ist es, Roboter über einen Sprachbefehl einfach steuern zu können, und das in jeder Anwendung.“ Der Hackathon zeigte, dass durch den Einsatz von LLMs und Robotik viele weitere Automatisierungsmöglichkeiten denkbar sind, wie beispielsweise das gleichzeitige Packen mehrerer Boxen, das Sortieren von Produkten nach speziellen Anweisungen oder das Überprüfen von Inhaltsstoffen auf Allergene mithilfe von Kamerasystemen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen igus, dem Fraunhofer IAIS, dem Lamarr-Institut der Universität Bonn und dem Fraunhofer IML unterstreicht das Potenzial dieser Technologien für die industrielle Automatisierung. **Über die Partner** Das Fraunhofer IAIS ist eines der führenden Forschungsinstitute auf den Gebieten Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen und Big Data, während die Universität Bonn als Zentrum für Künstliche Intelligenz und Robotik bekannt ist. Das Fraunhofer IML in Dortmund brachte seine Fachexpertise in der Logistikautomatisierung und im Materialfluss ein. Während das Lamarr-Institut führend in der internationalen KI-Forschung und dem Maschinellen Lernen ist. |
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Der neue HORST1000 G2 von fruitcore robotics
Der stärkste Industrieroboter seiner Klasse
Konstanz, 08.10.2024 – Nach dem erfolgreichen Markteintritt von HORST1500, dem ersten Industrieroboter der neuen Generation an Digital Robots, hat fruitcore robotics auf der Motek in Stuttgart erstmals HORST1000 G2 vorgestellt. Der zweite Roboter dieser neuen Generation kombiniert innovative Antriebstechnologie mit intuitiver Bedienung und AI Copilot. HORST1000 G2 ist schnell zu installieren und zu programmieren – er erfordert kein Expertenwissen – und bietet zudem die besten Lebensdauerkosten am Markt.
Technologie-Führerschaft durch innovative Antriebstechnologie
Mit einer Traglast von bis zu 16 kg ist HORST1000 G2 der stärkste Roboter seiner Größenklasse am Markt. Der Roboter zeichnet sich, wie auch HORST1500, durch eine einzigartige, patentierte Antriebstechnologie aus, die wartungsfrei und besonders kosteneffizient ist und so die Lebensdauerkosten deutlich senkt. Eine 6-jährige Garantie auf den Antriebsstrang unterstreicht die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit des Systems.

„Unsere Technologie vereint Innovation und wirtschaftlichen Mehrwert, um Automatisierung für eine breite Anwenderbasis zugänglich zu machen“, sagt Jens Riegger, Geschäftsführer (CEO) von fruitcore robotics. „Unternehmen, die auf unsere Roboter setzen, erzielen bereits nach wenigen Monaten einen beeindruckenden ROI und verschaffen sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.“
Intelligente Steuerung und sichere Mensch-Maschine-Interaktion
Ein Highlight der neuen Digital Robot Generation ist der in der Steuerungssoftware integrierte AI Copilot, der den Roboter mit kognitiven Fähigkeiten ausstattet. Diese Technologie erlaubt es Anwendern, in Echtzeit mit dem Roboter zu kommunizieren und komplexe Aufgaben durch KI-Unterstützung schnell und präzise zu lösen. Der AI Copilot vereinfacht nicht nur den Support, sondern hilft auch bei spezifischen Programmieraufgaben. Das erhöht die Flexibilität weiter und reduziert die Abhängigkeit von Experten deutlich.

Darüber hinaus verfügt HORST1000 G2 über fortschrittliche Sicherheitslösungen, die für den sicheren Einsatz mit Menschen ausgelegt sind. Der Roboter kann, wie alle Roboter von fruitcore robotics, mit sicherreduzierter Geschwindigkeit und Sicherheitssensoren auch ohne Schutzzaun betrieben werden. Zudem ist er als sofort einsetzbares Solution Kit erhältlich, das alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und wertvolle Zeit bei der CE-Konformität spart.
Optimiert für Maschinenbeschickung und raue Umgebungen
Mit einer Reichweite von 1141 mm und einer Traglast von bis zu 16 kg ist HORST1000 G2 für Aufgaben in der Maschinenbeschickung und im Teilehandling optimiert. Er bewegt mühelos schwere Tools und Bauteile über den gesamten Arbeitsbereich. Der Roboter ist mit der Schutzart IP54 ausgestattet. Das macht ihn ideal für raue Produktionsumgebungen.
Dank seiner kompakten Bauweise kann HORST1000 G2 nah an Maschinen heranfahren und tief in die Maschinen eingreifen, was die Flexibilität in beengten Produktionsumgebungen erheblich steigert. Der Roboter bearbeitet Trays mit einer Arbeitsfläche von bis zu 450 x 900 mm oder in quadratischer Form von bis zu 520 x 520 mm.

Durch intelligente Software-Features lassen sich verschiedene Maschinen-Fertigungsprogramme für unterschiedliche Arbeitsaufträge flexibel verwalten. Die reibungslose Einbindung von Maschinenfunktionen, wie der automatischen Türöffnung sowie die Kommunikation mit Spannmitteln bieten eine besonders effiziente Lösung für CNC-Maschinen. Zudem steigert die verbesserte Achsbeschleunigung die Effizienz beim Handling schwerer Teile und beim Einsatz ausladender Greifer.
Sofort einsatzbereit für CNC-Maschinen in der Metallverarbeitung
In Kombination mit dem Automatisierungsmodul für das Be- und Entladen von Maschinen bietet HORST1000 G2 eine sofort einsatzbereite Lösung, die speziell für das Be- und Entladen von Maschinen entwickelt wurde. „Das ermöglicht eine schnelle Implementierung in Produktionslinien, bei der nur 15 % des üblichen Projektaufwands anfallen“, erklärt Jens Riegger. Dank vorhandener Schnittstellen zu den meisten CNC-Maschinenherstellern lässt sich der Roboter nahtlos integrieren.
In der metallverarbeitenden Medizintechnik kommt der Roboter zur Herstellung chirurgischer Instrumente zum Einsatz, wo er effizient CNC-Fräs- oder Drehmaschinen belädt und entlädt oder Fertigungsprozesse vorbereitet. Auch in der metallverarbeitenden Automobilindustrie wird er für das Be- und Entladen von Maschinen eingesetzt oder sorgt bei Mess- und Prüftechnikaufgaben für gleichbleibend hohe Qualität.
Vention stellt KI-fähigen Automatisierungscontroller für Robotik- und Industrieanwendungen auf Demo Day vor
Montreal/Berlin, 18. September 2024 – Vention, das Unternehmen hinter der cloud-basierten Manufacturing Automation Platform (MAP), stellt auf seinem heutigen Demo Day in Berlin eine neue KI-Anwendung vor. MachineMotion AI ist der erste KI fähige Automatisierungscontroller mit beschleunigter Computertechnologie von NVIDIA.
Als Herzstück des Hardware- und Software-Ökosystems von Vention schließt MachineMotion AI die Lücke zwischen herkömmlichen speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und modernen Roboterprogrammierumgebungen. Der Controller der dritten Generation wurde entwickelt, um die Konzeption und Bereitstellung von Roboteranwendungen für produzierende Unternehmen jeder Größe erheblich zu vereinfachen.

MachineMotion AI basiert auf der NVIDIA Jetson-Plattform für Edge-KI und -Robotik. Der Controller entwickelt KI-fähige Roboter mit NVIDIA GPU-beschleunigter Pfadplanung weiter und bietet die Möglichkeit, 2D-/3D-Wahrnehmungsmodelle auszuführen, die in synthetischen und physischen Umgebungen trainiert wurden.
MachineMotion AI ist mit führenden Robotermarken (z.B. Universal Robots, FANUC und ABB) kompatibel und lässt sich per Plug-and-Play mit Hunderten von Bewegungsgeräten und Sensoren verbinden – von Förderbändern und Aktuatoren bis hin zu Sicherheitsgeräten, Computer-Vision-Systemen, Telepräsenzkameras und mehr.
„Wir sind auf dem Weg, die industrielle Automatisierung zu demokratisieren und bauen dabei das umfassendste Unternehmen für industrielle Automatisierung und Robotik auf. Die heutigen Ankündigungen festigen Ventions Position als intuitivste Plattform für Automatisierung und Robotik und zeigen gleichzeitig die fortschrittlichen Funktionen, die Experten in der Branche benötigen“, sagt Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention.
Weitere Informationen zu der Zusammenarbeit mit NVIDIA finden Sie hier. Demo Day in Berlin (18.9.)
Der diesjährige europäische Demo Day findet am 18.9. ab 14 Uhr in der Vention Europazentrale in Berlin statt. Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention, wird vor Ort sein und für Pressegespräch zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Event in Berlin finden Sie hier.
Über Vention
Vention hilft Unternehmen, ihre Produktionsbereiche durch eine demokratisierte Benutzererfahrung in nur wenigen Tagen zu automatisieren. Mit der digitalen Fertigungsautomatisierungsplattform MAP von Vention können Kunden automatisierte Geräte direkt über ihren Webbrowser entwerfen, bestellen und bereitstellen. Vention hat seinen Hauptsitz in Montreal und Niederlassungen in Berlin und Boston. Die über 300 Mitarbeiter betreuen mehr als 4.000 Kunden auf fünf Kontinenten und in 25 Fertigungsindustrien.
VEX IQ V2 Education Kit HowTo Fernsteuerung/Controller mit Brain koppeln
VEX IQ Education Kit V2 Unboxing auf Deutsch
siehe auch meinen Vergleich zur ersten Generation: https://robots-blog.com/2024/08/22/unterschiede-zwischen-vex-iq-1st-generation-und-vex-iq-2nd-generation/
GoFa-Cobots von ABB schaffen Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen
Das belgische Sozialunternehmen AMAB setzt den kollaborative GoFa™-Roboter von ABB bei der Zuführung unterschiedlicher Produkte zu Verpackungsmaschinen ein. Das Unternehmen steigert damit die Produktivität und verbessert die Sicherheit für die Mitarbeitenden.
Die Anwendung
Die kollaborativen Roboter (Cobots) GoFa von ABB unterstützen die Mitarbeitenden an den Verpackungslinien: Sie führen die Produkte mit der passenden Geschwindigkeit zu und sorgen dafür, dass ein sicherer Abstand zwischen dem Personal und den Maschinen gewahrt wird.
Die Herausforderung
Das belgische Sozialunternehmen AMAB hatte Verpackungsmaschinen erworben, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Entsprechend suchte das Unternehmen nach einer Möglichkeit, die Produkte den Maschinen sicher und bedienerfreundlich zuzuführen. Die Lösung sollte den Arbeiterinnen und Arbeitern dabei helfen, ihre Aufgaben in ihrer eigenen Geschwindigkeit und innerhalb eines bestimmten Sicherheitsabstandes erledigen zu können.
Die Lösung
GoFa-Cobots von ABB führen die Produkte den Maschinen zu. Anschließend werden diese von den Arbeiterinnen und Arbeitern etikettiert, verpackt und auf Paletten gelegt. Dank der zusätzlichen Flexibilität, die die Cobots bieten, kann AMAB nun mehr und umfangreichere Projekte übernehmen, was zusätzliche Arbeit für die Mitarbeitenden schafft.

Das belgische Sozialunternehmen AMAB verfolgt das Ziel, Menschen mit Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 800 Mitarbeitende und bietet ausgelagerte Dienstleistungen für eine Reihe von Tätigkeiten an, darunter das Verpacken von Waren. Dabei legt AMAB großen Wert auf Nachhaltigkeit: Kürzlich hatte das Unternehmen neue Verpackungsmaschinen in seinen drei Standorten rund um Brüssel installiert, die bis zu 80 Prozent weniger Kunststoff benötigen.
Diese Maschinen wurden zunächst mit einem servopneumatischen System beschickt, das sich als zu schnell und zu laut für die Arbeitsumgebung erwies. Um dieses Problem zu lösen, entschied sich AMAB, das System durch den ABB-Cobot an einer der Verpackungsmaschinen zu ersetzen. Dank seiner hohen Schnelligkeit, Präzision und Beweglichkeit sowie der Tatsache, dass er keine Druckluftgeräusche verursacht, erwies sich der Roboter als ideal für diesen Einsatz. Damit arbeiten die Mitarbeitenden nicht nur produktiver – auch die Sicherheit beim Zuführen der Produkte in die Verpackungsmaschine hat sich verbessert.
Der Cobot passt sich stets an die Geschwindigkeit der Maschine an, die mit bis zu 35 Zyklen pro Minute arbeitet. Er schafft einen Puffer, der es den Arbeiterinnen und Arbeitern ermöglicht, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten und gleichzeitig den Output zu steigern.
„Unsere Verpackungslinie ist ein gutes Beispiel dafür, wofür Cobots gedacht sind: Sie gestalten die Arbeit sicherer, angenehmer und ergonomischer, ohne jemanden zu ersetzen“, sagt Rudi Crombé, technischer Leiter bei AMAB. „Mit Hilfe der GoFa-Cobots von ABB können wir uns jetzt schnell auf neue Produkte einstellen und mehr Projekte übernehmen, was zusätzliche Arbeitsplätze kreiert.“
Obwohl der Roboter über umfangreiche Sicherheitsfunktionen verfügt, die es ihm ermöglichen, direkt neben Menschen eingesetzt zu werden, befindet er sich in einer Umhausung, um das Personal vor den Verpackungsmaschinen zu schützen.
Aufgrund des Erfolgs dieser Installation hat das Unternehmen acht weitere GoFa-Cobots bestellt, sodass insgesamt neun Cobots an allen drei Standorten von AMAB zum Einsatz kommen. Sie helfen AMAB dabei, die Produktivität zu steigern und potenziellen Kunden einen attraktiven Service zu bieten.

Die Cobots lassen sich schnell und einfach einrichten. Die intuitive Software Wizard Easy Programming von ABB ersetzt dabei eine komplexe Kodierung durch blockbasierte Drag-and-Drop-Befehle. So können die Roboter leicht für die Handhabung verschiedener Produkte und unterschiedliche Verpackungsaufgaben programmiert werden. Dank der Einfachheit der Software konnte ABB das AMAB-Team innerhalb eines Tages im Umgang und in der Bedienung der Roboter schulen, ohne dass seitdem weitere Unterstützung erforderlich war.
„Wir haben uns auch für den Einsatz von Cobots entschieden, weil sie eine hohe Bewegungsfreiheit aufweisen. So können wir ihre Bewegungen flexibel programmieren, und es gibt keine Geräusche durch Druckluft“, ergänzt Rudi Crombé.
Perfekte Arbeitskollegen
Trotz anfänglicher Bedenken, dass die Cobots die Arbeit wegnehmen könnten, sind sie bei den AMAB-Arbeiterinnen und -Arbeitern mittlerweile als perfekte Arbeitskollegen etabliert. Seit der Installation der Cobots haben die Mitarbeitenden berichtet, dass ihre Arbeit einfacher und angenehmer geworden ist. Die Installation der Cobots hat ihnen zudem dabei geholfen, produktiver zu arbeiten und andere Aufgaben zu erledigen, ohne dass Arbeitsplätze verloren gingen.

Neue Funktionen für VEXcode 4.0 verfügbar
VEX Robotics hat VEXcode für ein neues Jahr des Programmierens aktualisiert! VEXcode 4.0 für VEX IQ, VEX EXP und VEX V5 bringt den Benutzern einige aufregende neue Funktionen! Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Benutzererfahrung zu optimieren und zusätzliche Optionen für die Barrierefreiheit zu unterstützen. Entdecken Sie die neuen Funktionen für jede Plattform unten und in den begleitenden VEX Library-Artikel!
Neue Funktionen in VEXcode IQ 4.0
VEXcode IQ 4.0 führt wichtige Updates ein. Zu den bemerkenswerten Ergänzungen gehören Switch Blocks, die einen nahtlosen Übergang von blockbasierter zu textbasierter Codierung auf einem physischen Roboter ermöglichen, verbesserte Speicher- und Ladefunktionen für webbasierte VEXcodeund neue Barrierefreiheitsoptionen wie „Blöcke vorlesen“. Diese Updates wurden entwickelt, um die Benutzererfahrung zu optimieren und Anfänger und fortgeschrittene Benutzer zu unterstützen.
Erfahren Sie hier mehr über diese Updates: https://kb.vex.com/hc/en-us/articles/29278709186708-New-Features-in-VEXcode-IQ-4-0

Neue Funktionen in VEXcode EXP 4.0
VEXcode EXP 4.0 bietet umfassende Updates, die das Bildungserlebnis für Lehrer und Schüler verbessern sollen. Diese Version bietet volle Unterstützung für den CTE Workcell, der eine nahtlose Integration von Industrierobotik in den Unterricht ermöglicht. Die neue Funktion „Blöcke wechseln“ ermöglicht einen reibungslosen Übergang von blockbasierter zu textbasierter Codierung und erleichtert so fortgeschrittenes Lernen. Darüber hinaus ermöglichen webbasierte drahtlose Projekt-Downloads effizientere Arbeitsabläufe, indem sie es Benutzern ermöglichen, direkt über ihren Webbrowser eine Verbindung zu einem EXP Brain herzustellen. Verbesserte Barrierefreiheitsfunktionen wie (Vor-)Leseblöcke, anpassbare Stimmen und kontrastreiche Themen machen VEXcode inklusiver und benutzerfreundlicher. Der aktualisierte AI Vision Sensor unterstützt jetzt AprilTags und AI Classifications, wodurch die autonomen Fähigkeiten verbessert werden. Mit diesen Verbesserungen unterstützt VEXcode EXP 4.0 weiterhin eine breite Palette von Bildungsanforderungen, von Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen Roboterprogrammierungen.
Erfahren Sie hier mehr über diese Updates: https://kb.vex.com/hc/en-us/articles/29373428548372-New-Features-in-VEXcode-V5-4-0
Vention und ABB arbeiten zusammen, um Cobot Automatisierung für KMU zugänglich zu machen
Montreal/Berlin, 10. September 2024 – Vention, das Unternehmen hinter der cloudbasierten Manufacturing Automation Platform (MAP), gibt seine Zusammenarbeit mit ABB Robotics bekannt und bestätigt die Kompatibilität zwischen der Vention-Plattform und der Cobot-Familie ABB GoFa™. Kunden von Vention und ABB profitieren von einer nahtlosen Integration der Technologien beider Unternehmen, von der Entwurfsphase der Roboterzellen bis hin zu den Abläufen in der Fabrikhalle.
Als Teil des Vention-Ökosystems erhält ABB Zugang zu einem breiteren Spektrum von Do-it-yourself-Automatisierungskunden, während Vention sein Angebot mit den Roboterlösungen von ABB erweitern wird. Die für beide Seiten vorteilhafte Beziehung wird die Marktreichweite und Innovation für beide Unternehmen erweitern.

Verbesserte Automatisierungsfunktionen mit der ABB GoFa™ CRB15000-Serie
Die ABB GoFa™-Roboter, die jetzt auf dem Vention-Marktplatz erhältlich sind, bieten Herstellern bewährte Cobots mit einer Nutzlast von 5 kg, 10 kg und 12 kg. ABB GoFa™- Roboter sind für ihre Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Leistung bekannt und wurden entwickelt, um in verschiedenen Anwendungen, von der Montage und dem Schweißen bis hin zur Materialhandhabung und Inspektion, Seite an Seite mit Menschen zu arbeiten.
ABB GoFa™-Roboter, verbessert durch die Leistung der Vention Manufacturing Automation Platform
ABB GoFa™-Roboter sind jetzt mit der gesamten Vention-Plattform kompatibel, einschließlich MachineBuilder (Design), MachineLogic (Roboterprogrammierung), MachineAnalytics (Betriebsüberwachung und -daten) und Remote Support (On-Demand Support). Diese Kompatibilität bietet ABB-Kunden ein intuitives Benutzererlebnis, vom Design bis zum Betrieb von Roboterzellen. Darüber hinaus werden die ABB GoFa™-Roboter im Laufe des Jahres 2025 für die innovative Rapid Series-Anwendungslinie von Vention verfügbar sein.
„Wir freuen uns sehr, ABB im Vention-Ökosystem begrüßen zu dürfen. Diese Zusammenarbeit verbessert unsere Fähigkeit, demokratisierte und leistungsstarke Automatisierungslösungen bereitzustellen“ – Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention.
„Die Partnerschaft mit Vention stellt für beide Unternehmen einen bedeutenden Schritt nach vorne dar. Diese Zusammenarbeit kombiniert das fortschrittliche Cobot-Portfolio von ABB mit der Expertise von Vention in Anwendungsdesign und -bereitstellung. Durch die Zusammenführung unserer Hardware- und Softwarefähigkeiten machen wir die Roboterautomatisierung für Unternehmen jeder Größe zugänglicher und einfacher zu integrieren. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen werden wichtige Branchentrends ansprechen und Unternehmen dabei helfen, ihre Betriebsabläufe zu verbessern und Arbeitsplätze sicherer und effizienter zu machen“, sagt Andrea Cassoni, Leiter von Collaborative Robotics bei ABB Robotics.

Über Vention
Vention hilft Unternehmen, ihre Produktionsbereiche durch eine demokratisierte Benutzererfahrung in nur wenigen Tagen zu automatisieren. Mit der digitalen Fertigungsautomatisierungsplattform von Vention können Kunden automatisierte Geräte direkt über ihren Webbrowser entwerfen, automatisieren, bestellen und bereitstellen. Vention hat seinen Hauptsitz in Montreal, Kanada, und Niederlassungen in Berlin und Boston. Die über 300 Mitarbeiter betreuen mehr als 4.000 Kunden auf fünf Kontinenten und in 25 Fertigungsindustrien. Weitere Informationen finden Sie unter vention.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn. *MachineMotion, MachineLogic, MachineCloud und Vention sind Marken von Vention Inc.
Über ABB Robotics
ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ABB ist ein Technologieführer in den Bereichen Elektrifizierung und Automatisierung und ermöglicht eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft. Die Lösungen des Unternehmens verbinden technisches Know-how und Software, um die Herstellung, Bewegung, Stromversorgung und Bedienung von Dingen zu optimieren. Aufbauend auf über 140 Jahren Spitzenleistung engagieren sich die mehr als 105.000 Mitarbeiter von ABB dafür, Innovationen voranzutreiben, die den industriellen Wandel beschleunigen. www.abb.com
ABB Robotics & Discrete Automation ist als einer der weltweit führenden Anbieter von Robotik und Maschinenautomatisierung das einzige Unternehmen mit einem umfassenden und integrierten Portfolio, das Roboter, autonome mobile Roboter und Maschinenautomatisierungslösungen umfasst, die von unserer wertschöpfenden Software entwickelt und orchestriert werden. Wir helfen Unternehmen aller Größen und Branchen – von der Automobilindustrie über die Elektronik bis hin zur Logistik –, widerstandsfähiger, flexibler und effizienter zu werden. ABB Robotics & Discrete Automation unterstützt Kunden beim Übergang zur vernetzten und kollaborativen Fabrik der Zukunft. Der Geschäftsbereich beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in etwa 53 Ländern. go.abb/robotics
Robots-Blog short visit to Epson Industrial Solutions Center
Erfolgreiche Kickstarter-Kampagne: MD Robot Kit fördert Kreativität und Bildung in der Robotik
Das Kickstarter-Projekt „MD Robot Kit: Unlock your AI Robot Engineering Dream Job“ von MangDang zielt darauf ab, die Kreativität und das technische Know-how von Robotik-Enthusiasten zu fördern. Es bietet zwei Hauptroboter, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen ansprechen.
Der erste Roboter, der Mini Pupper, ist in mehreren Versionen erhältlich, darunter Mini Pupper 1, Mini Pupper 2 sowie die Modelle 2G und 2GA. Dieser Roboter ist ein kostengünstiges, persönliches Quadruped-Kit, das mit Open-Source-Software ausgestattet ist. Der Mini Pupper unterstützt multimodale generative KI-Plattformen wie ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google und Claude von AWS. Zudem ist er mit ROS1 und ROS2 kompatibel, was seine Fähigkeiten in den Bereichen SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) und Navigation erweitert. Die Integration von OpenCV ermöglicht es dem Roboter, Deep Learning mit Kameras durchzuführen. Dank der Nutzung von Raspberry Pi und Arduino bietet der Mini Pupper eine hohe Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit, was ihn ideal für Entwickler macht, die ihre eigenen Projekte realisieren möchten.

Der zweite vorgestellte Roboter ist der Turtle Robot, der bald verfügbar sein wird. Dieser Roboter richtet sich speziell an Schulen, Homeschooling-Familien und Roboter-Enthusiasten. Während detaillierte Spezifikationen noch nicht vollständig veröffentlicht wurden, ist klar, dass der Turtle Robot ebenfalls darauf abzielt, das Lernen und die Kreativität im Bereich der Robotik zu unterstützen.

Die Kampagne selbst hat ein Finanzierungsziel von 9000€ gesetzt und dieses mit einer erreichten Summe von knapp 19000€ , was über 200% des ursprünglichen Ziels entspricht, deutlich übertroffen. Die Kampagne läuft vom 5. September 2024 bis zum 5. Oktober 2024 und zog bisher 80 Unterstützer an. Ein herausragendes Merkmal der MD Robot Kits ist ihre Open-Source-Natur, die es den Nutzern ermöglicht, die Roboter in weniger als einer Stunde zusammenzubauen. Dies macht sie besonders zugänglich für eine breite Zielgruppe, die von Bildungseinrichtungen bis hin zu DIY-Enthusiasten reicht. Das Projekt ist darauf ausgelegt, nicht nur technisches Wissen zu vermitteln, sondern auch die Freude an der Schaffung und Anpassung von Robotern zu fördern.

Roboter
1. Mini Pupper:
- Versionen: Mini Pupper 1 (2021), Mini Pupper 2 (2022), Mini Pupper 2G & 2GA.
- Design: Ein kostengünstiges, persönliches Quadruped-Kit mit Open-Source-Software.
- Funktionen: Unterstützt multimodale generative KI wie ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google und Claude von AWS. Es ist kompatibel mit ROS1 und ROS2 für SLAM & Navigation und basiert auf OpenCV für Deep Learning mit Kameras.
- Erweiterbarkeit: Nutzt Raspberry Pi und Arduino, was hohe Anpassungsfähigkeit ermöglicht.
- Open-Source-Plattform: Der Mini Pupper unterstützt das Robot Operating System (ROS) und bietet Funktionen wie SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) und Navigation. Er ist mit Lidar- und Kamerasensoren ausgestattet, die es ihm ermöglichen, seine Umgebung zu kartieren und sich autonom zu bewegen.
- Technische Spezifikationen: Der Roboter verfügt über 12 Freiheitsgrade, die durch fortschrittliche Servomotoren ermöglicht werden. Diese Motoren bieten Feedback zu Beschleunigung und Kraft, was eine präzise Steuerung erlaubt.
- Hardware und Erweiterbarkeit: Der Mini Pupper nutzt den Raspberry Pi 4B oder das Raspberry Pi Compute Module 4 als zentrale Recheneinheit und ist mit einem ESP32 als Mikrocontroller ausgestattet. Er verfügt über ein IPS-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln, ein Mikrofon, Lautsprecher und einen Touch-Sensor.
- Anpassungsfähigkeit: Dank seiner Open-Source-Natur kann der Mini Pupper tiefgreifend modifiziert werden. Nutzer können eigene Module hinzufügen und den Roboter für verschiedene Projekte anpassen, wie z.B. das Verfolgen von Objekten im Raum.
- Bildung und Community: Der Mini Pupper ist ideal für Schulen und Homeschooling-Familien geeignet. Er wird mit umfassenden Anleitungen und Ressourcen geliefert, die den Einstieg in die Robotik erleichtern. Nutzer können Teil einer globalen Community werden, um Ideen auszutauschen und Unterstützung zu erhalten.
- Preis und Verfügbarkeit: Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne wird der Mini Pupper in verschiedenen Versionen angeboten, wobei das Basismodell etwa 479 Euro kostet. Die Auslieferung soll im Februar beginnen, wobei Unterstützer das finanzielle Risiko von Crowdfunding-Kampagnen beachten sollten.

2. Turtle Robot:
- Open-Source-Projekt: Der Turtle Robot basiert auf Arduino und ist ein Open-Source-Projekt, das die Integration von generativer KI unterstützt. Dies ermöglicht den Nutzern, den Roboter individuell anzupassen und zu erweitern.
- Erschwinglichkeit: Der Turtle Robot ist eine kostengünstige Lernplattform für multimodale generative KI und wird zu einem Einführungspreis von 60% Rabatt auf 99 US-Dollar angeboten. Dies macht ihn besonders attraktiv für Bildungseinrichtungen und DIY-Enthusiasten.
- Benutzerfreundlichkeit: Der Roboter ist so konzipiert, dass er innerhalb einer Woche aufgebaut und in Betrieb genommen werden kann. Dies erleichtert es Anfängern, schnell mit dem Lernen und Experimentieren zu beginnen.
- Unterstützung und Ressourcen: MangDang bietet umfassende Unterstützung über verschiedene Kanäle sowie Zugang zu allen Code- und Design-Dateien über ein GitHub-Repository. Nutzer können die STL-Design-Dateien ausdrucken und ihre eigenen Ideen einbringen.
- Multimodale Generative KI: Der Turtle Robot nutzt fortschrittliche KI-Technologien, die kontinuierliche Sprachinteraktionen ermöglichen. Die KI kann sich an frühere Gespräche erinnern und darauf basierend personalisierte Antworten geben.
- Anwendungsbeispiele: Es gibt zwei Arduino-Projekte, die mit dem Turtle Robot genutzt werden können: eines zum Testen einzelner Funktionen und ein weiteres, das alle Funktionen über Sprachsteuerung ausführt.
- Verfügbarkeit: Der Turtle Robot war im Rahmen der Kickstarter-Kampagne bis Oktober 2024 erhältlich und wird danach in einem Online-Shop verfügbar sein.

