Vention stellt KI-fähigen Automatisierungscontroller für  Robotik- und Industrieanwendungen auf Demo Day vor

Montreal/Berlin, 18. September 2024 – Vention, das Unternehmen hinter der  cloud-basierten Manufacturing Automation Platform (MAP), stellt auf seinem heutigen Demo Day in Berlin eine neue KI-Anwendung vor. MachineMotion AI ist der erste KI fähige Automatisierungscontroller mit beschleunigter Computertechnologie von  NVIDIA.  

Als Herzstück des Hardware- und Software-Ökosystems von Vention schließt  MachineMotion AI die Lücke zwischen herkömmlichen speicherprogrammierbaren  Steuerungen (SPS) und modernen Roboterprogrammierumgebungen. Der Controller der  dritten Generation wurde entwickelt, um die Konzeption und Bereitstellung von  Roboteranwendungen für produzierende Unternehmen jeder Größe erheblich zu  vereinfachen.  

MachineMotion AI basiert auf der NVIDIA Jetson-Plattform für Edge-KI und -Robotik. Der  Controller entwickelt KI-fähige Roboter mit NVIDIA GPU-beschleunigter Pfadplanung weiter  und bietet die Möglichkeit, 2D-/3D-Wahrnehmungsmodelle auszuführen, die in synthetischen  und physischen Umgebungen trainiert wurden.  

MachineMotion AI ist mit führenden Robotermarken (z.B. Universal Robots, FANUC und  ABB) kompatibel und lässt sich per Plug-and-Play mit Hunderten von Bewegungsgeräten  und Sensoren verbinden – von Förderbändern und Aktuatoren bis hin zu Sicherheitsgeräten,  Computer-Vision-Systemen, Telepräsenzkameras und mehr.  

„Wir sind auf dem Weg, die industrielle Automatisierung zu demokratisieren und bauen dabei  das umfassendste Unternehmen für industrielle Automatisierung und Robotik auf. Die  heutigen Ankündigungen festigen Ventions Position als intuitivste Plattform für  Automatisierung und Robotik und zeigen gleichzeitig die fortschrittlichen Funktionen, die  Experten in der Branche benötigen“, sagt Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention. 

Weitere Informationen zu der Zusammenarbeit mit NVIDIA finden Sie hier. Demo Day in Berlin (18.9.) 

Der diesjährige europäische Demo Day findet am 18.9. ab 14 Uhr in der Vention Europazentrale in Berlin statt. Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention, wird vor Ort  sein und für Pressegespräch zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Event in Berlin  finden Sie hier. 

Über Vention  

Vention hilft Unternehmen, ihre Produktionsbereiche durch eine demokratisierte  Benutzererfahrung in nur wenigen Tagen zu automatisieren. Mit der digitalen  Fertigungsautomatisierungsplattform MAP von Vention können Kunden automatisierte  Geräte direkt über ihren Webbrowser entwerfen, bestellen und bereitstellen. Vention hat  seinen Hauptsitz in Montreal und Niederlassungen in Berlin und Boston. Die über 300  Mitarbeiter betreuen mehr als 4.000 Kunden auf fünf Kontinenten und in 25  Fertigungsindustrien.

GoFa-Cobots von ABB schaffen Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen

Das belgische Sozialunternehmen AMAB setzt den kollaborative GoFa™-Roboter von ABB bei der Zuführung unterschiedlicher Produkte zu Verpackungsmaschinen ein. Das Unternehmen steigert damit die Produktivität und verbessert die Sicherheit für die Mitarbeitenden.

Die Anwendung

Die kollaborativen Roboter (Cobots) GoFa von ABB unterstützen die Mitarbeitenden an den Verpackungslinien: Sie führen die Produkte mit der passenden Geschwindigkeit zu und sorgen dafür, dass ein sicherer Abstand zwischen dem Personal und den Maschinen gewahrt wird.

Die Herausforderung

Das belgische Sozialunternehmen AMAB hatte Verpackungsmaschinen erworben, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Entsprechend suchte das Unternehmen nach einer Möglichkeit, die Produkte den Maschinen sicher und bedienerfreundlich zuzuführen. Die Lösung sollte den Arbeiterinnen und Arbeitern dabei helfen, ihre Aufgaben in ihrer eigenen Geschwindigkeit und innerhalb eines bestimmten Sicherheitsabstandes erledigen zu können.

Die Lösung

GoFa-Cobots von ABB führen die Produkte den Maschinen zu. Anschließend werden diese von den Arbeiterinnen und Arbeitern etikettiert, verpackt und auf Paletten gelegt. Dank der zusätzlichen Flexibilität, die die Cobots bieten, kann AMAB nun mehr und umfangreichere Projekte übernehmen, was zusätzliche Arbeit für die Mitarbeitenden schafft.

GoFa-Cobots von ABB führen die Produkte den Maschinen zu. Anschließend werden diese von den Arbeiterinnen und Arbeitern etikettiert, verpackt und auf Paletten gelegt. Dank der zusätzlichen Flexibilität, die die Cobots bieten, kann AMAB nun mehr und umfangreichere Projekte übernehmen, was zusätzliche Arbeit für die Mitarbeitenden schafft. (Bild: ABB)

Das belgische Sozialunternehmen AMAB verfolgt das Ziel, Menschen mit Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 800 Mitarbeitende und bietet ausgelagerte Dienstleistungen für eine Reihe von Tätigkeiten an, darunter das Verpacken von Waren. Dabei legt AMAB großen Wert auf Nachhaltigkeit: Kürzlich hatte das Unternehmen neue Verpackungsmaschinen in seinen drei Standorten rund um Brüssel installiert, die bis zu 80 Prozent weniger Kunststoff benötigen.

Diese Maschinen wurden zunächst mit einem servopneumatischen System beschickt, das sich als zu schnell und zu laut für die Arbeitsumgebung erwies. Um dieses Problem zu lösen, entschied sich AMAB, das System durch den ABB-Cobot an einer der Verpackungsmaschinen zu ersetzen. Dank seiner hohen Schnelligkeit, Präzision und Beweglichkeit sowie der Tatsache, dass er keine Druckluftgeräusche verursacht, erwies sich der Roboter als ideal für diesen Einsatz. Damit arbeiten die Mitarbeitenden nicht nur produktiver – auch die Sicherheit beim Zuführen der Produkte in die Verpackungsmaschine hat sich verbessert.

Der Cobot passt sich stets an die Geschwindigkeit der Maschine an, die mit bis zu 35 Zyklen pro Minute arbeitet. Er schafft einen Puffer, der es den Arbeiterinnen und Arbeitern ermöglicht, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten und gleichzeitig den Output zu steigern.

„Unsere Verpackungslinie ist ein gutes Beispiel dafür, wofür Cobots gedacht sind: Sie gestalten die Arbeit sicherer, angenehmer und ergonomischer, ohne jemanden zu ersetzen“, sagt Rudi Crombé, technischer Leiter bei AMAB. „Mit Hilfe der GoFa-Cobots von ABB können wir uns jetzt schnell auf neue Produkte einstellen und mehr Projekte übernehmen, was zusätzliche Arbeitsplätze kreiert.“

Obwohl der Roboter über umfangreiche Sicherheitsfunktionen verfügt, die es ihm ermöglichen, direkt neben Menschen eingesetzt zu werden, befindet er sich in einer Umhausung, um das Personal vor den Verpackungsmaschinen zu schützen.

Aufgrund des Erfolgs dieser Installation hat das Unternehmen acht weitere GoFa-Cobots bestellt, sodass insgesamt neun Cobots an allen drei Standorten von AMAB zum Einsatz kommen. Sie helfen AMAB dabei, die Produktivität zu steigern und potenziellen Kunden einen attraktiven Service zu bieten.

Der Cobot passt sich stets an die Geschwindigkeit der Maschine an, die mit bis zu 35 Zyklen pro Minute arbeitet. Er schafft einen Puffer, der es den Arbeiterinnen und Arbeitern ermöglicht, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten und gleichzeitig den Output zu steigern. Zudem hat sich die Sicherheit beim Zuführen der Produkte in die Verpackungsmaschine verbessert. (Bild: ABB)

Die Cobots lassen sich schnell und einfach einrichten. Die intuitive Software Wizard Easy Programming von ABB ersetzt dabei eine komplexe Kodierung durch blockbasierte Drag-and-Drop-Befehle. So können die Roboter leicht für die Handhabung verschiedener Produkte und unterschiedliche Verpackungsaufgaben programmiert werden. Dank der Einfachheit der Software konnte ABB das AMAB-Team innerhalb eines Tages im Umgang und in der Bedienung der Roboter schulen, ohne dass seitdem weitere Unterstützung erforderlich war.

„Wir haben uns auch für den Einsatz von Cobots entschieden, weil sie eine hohe Bewegungsfreiheit aufweisen. So können wir ihre Bewegungen flexibel programmieren, und es gibt keine Geräusche durch Druckluft“, ergänzt Rudi Crombé.

Perfekte Arbeitskollegen

Trotz anfänglicher Bedenken, dass die Cobots die Arbeit wegnehmen könnten, sind sie bei den AMAB-Arbeiterinnen und -Arbeitern mittlerweile als perfekte Arbeitskollegen etabliert. Seit der Installation der Cobots haben die Mitarbeitenden berichtet, dass ihre Arbeit einfacher und angenehmer geworden ist. Die Installation der Cobots hat ihnen zudem dabei geholfen, produktiver zu arbeiten und andere Aufgaben zu erledigen, ohne dass Arbeitsplätze verloren gingen.

Die Cobots lassen sich schnell und einfach einrichten. Die intuitive Software Wizard Easy Programming von ABB ersetzt dabei eine komplexe Kodierung durch blockbasierte Drag-and-Drop-Befehle. So können die Roboter leicht für die Handhabung verschiedener Produkte und unterschiedliche Verpackungsaufgaben programmiert werden. (Bild: ABB)

Vention and ABB collaborate to make cobot automation accessible to SMBs

Montreal/Berlin, September 10, 2024 – Vention, the company behind the cloud-based Manufacturing Automation Platform (MAP), announces its collaboration with ABB Robotics, confirming the compatibility between the Vention platform and the ABB GoFa™ family of cobots. Vention and ABB customers benefit from a seamless integration of both companies‘ technologies, from the design phase of the robot cells to the processes on the factory floor.  

As part of the Vention ecosystem, ABB will gain access to a wider range of do-it-yourself automation customers, while Vention will expand its offering with ABB’s robotic solutions. The mutually beneficial relationship will expand market reach and innovation for both companies.  

Enhanced automation capabilities with the ABB GoFa™ CRB15000 Series  

The ABB GoFa™ robots, now available on the Vention marketplace, offer  manufacturers proven cobots with a payload of 5 kg, 10 kg and 12 kg. Known for their safety, ease of use and performance, ABB GoFa™ robots are  designed to work side-by-side with humans in various applications, from assembly and welding to  material handling and inspection. 

ABB GoFa™ robots, enhanced by the power of the Vention Manufacturing  Automation Platform 

ABB GoFa™ robots are now compatible with the entire Vention platform,  including MachineBuilder (design), MachineLogic (robot programming),  MachineAnalytics (operational monitoring and data) and Remote Support (on-demand support). This compatibility provides ABB customers with an intuitive user experience, from  the design to the operation of robot cells. In addition, ABB GoFa™ robots  will be available for Vention’s  innovative Rapid Series application line during 2025.  

„We are very pleased to welcome ABB to the Vention ecosystem. This collaboration enhances our ability to deliver democratized and powerful automation solutions“ says Etienne Lacroix, Founder and CEO of Vention.  

„The partnership with Vention represents a significant step forward for both companies. This collaboration combines ABB’s advanced cobot portfolio with Vention’s expertise in application design and delivery. By bringing together our hardware and software capabilities, we’re making robot automation more accessible and easier to integrate for businesses of all sizes. „Our joint efforts will address key industry trends and help companies improve their operations and make workplaces safer and more efficient,“ said Andrea Cassoni, Head of Collaborative Robotics at ABB Robotics.  

About Vention  

Vention helps companies automate their production areas in just a few days through a democratized user experience. Vention’s digital manufacturing automation platform allows customers to design, automate, order, and deploy automated equipment directly from their web browser. Vention is headquartered in Montreal, Canada, with offices in Berlin and Boston. Its more than 300 employees serve more than 4,000 customers on five continents and in 25 manufacturing industries. For more information, see vention.com or follow us on LinkedIn. *MachineMotion, MachineLogic, MachineCloud and Vention are trademarks of Vention Inc.  

About ABB Robotics 

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ABB is a technology leader in electrification and automation, enabling a more sustainable and resource-efficient future.  The company’s solutions combine technical expertise and software to optimize the manufacturing, movement, power, and operation of things.  Building on more than 140 years of excellence, ABB’s more than 105,000 employees are committed to driving innovation that accelerates industrial transformation. www.abb.com

ABB Robotics & Discrete Automation, as one of the world’s leading providers of robotics and machine automation, is the only company with a comprehensive and integrated portfolio that includes robots, autonomous mobile robots and machine automation solutions developed and orchestrated by our value-added software. We help companies of all sizes and industries – from automotive to electronics to logistics – to become more resilient, flexible and efficient. ABB Robotics & Discrete Automation is helping customers transition to the connected and collaborative factory of the future. The business unit employs around 11,000 people at over 100 locations in around 53 countries.  go.abb/robotics

Vention und ABB arbeiten zusammen, um Cobot Automatisierung für KMU zugänglich zu machen

Montreal/Berlin, 10. September 2024 – Vention, das Unternehmen hinter der  cloudbasierten Manufacturing Automation Platform (MAP), gibt seine Zusammenarbeit mit  ABB Robotics bekannt und bestätigt die Kompatibilität zwischen der Vention-Plattform und  der Cobot-Familie ABB GoFa™. Kunden von Vention und ABB profitieren von einer  nahtlosen Integration der Technologien beider Unternehmen, von der Entwurfsphase der  Roboterzellen bis hin zu den Abläufen in der Fabrikhalle.  

Als Teil des Vention-Ökosystems erhält ABB Zugang zu einem breiteren Spektrum von Do-it-yourself-Automatisierungskunden, während Vention sein Angebot mit den Roboterlösungen  von ABB erweitern wird. Die für beide Seiten vorteilhafte Beziehung wird die Marktreichweite  und Innovation für beide Unternehmen erweitern.  

Verbesserte Automatisierungsfunktionen mit der ABB GoFa™ CRB15000-Serie  

Die ABB GoFa™-Roboter, die jetzt auf dem Vention-Marktplatz erhältlich sind, bieten  Herstellern bewährte Cobots mit einer Nutzlast von 5 kg, 10 kg und 12 kg. ABB GoFa™- Roboter sind für ihre Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Leistung bekannt und wurden  entwickelt, um in verschiedenen Anwendungen, von der Montage und dem Schweißen bis  hin zur Materialhandhabung und Inspektion, Seite an Seite mit Menschen zu arbeiten. 

ABB GoFa™-Roboter, verbessert durch die Leistung der Vention Manufacturing  Automation Platform 

ABB GoFa™-Roboter sind jetzt mit der gesamten Vention-Plattform kompatibel,  einschließlich MachineBuilder (Design), MachineLogic (Roboterprogrammierung),  MachineAnalytics (Betriebsüberwachung und -daten) und Remote Support (On-Demand Support). Diese Kompatibilität bietet ABB-Kunden ein intuitives Benutzererlebnis, vom  Design bis zum Betrieb von Roboterzellen. Darüber hinaus werden die ABB GoFa™-Roboter  im Laufe des Jahres 2025 für die innovative Rapid Series-Anwendungslinie von Vention  verfügbar sein.  

„Wir freuen uns sehr, ABB im Vention-Ökosystem begrüßen zu dürfen. Diese  Zusammenarbeit verbessert unsere Fähigkeit, demokratisierte und leistungsstarke  Automatisierungslösungen bereitzustellen“ – Etienne Lacroix, Gründer und CEO von  Vention.  

„Die Partnerschaft mit Vention stellt für beide Unternehmen einen bedeutenden Schritt nach  vorne dar. Diese Zusammenarbeit kombiniert das fortschrittliche Cobot-Portfolio von ABB mit  der Expertise von Vention in Anwendungsdesign und -bereitstellung. Durch die  Zusammenführung unserer Hardware- und Softwarefähigkeiten machen wir die  Roboterautomatisierung für Unternehmen jeder Größe zugänglicher und einfacher zu integrieren. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen werden wichtige Branchentrends  ansprechen und Unternehmen dabei helfen, ihre Betriebsabläufe zu verbessern und  Arbeitsplätze sicherer und effizienter zu machen“, sagt Andrea Cassoni, Leiter von  Collaborative Robotics bei ABB Robotics.  

Über Vention  

Vention hilft Unternehmen, ihre Produktionsbereiche durch eine demokratisierte  Benutzererfahrung in nur wenigen Tagen zu automatisieren. Mit der digitalen  Fertigungsautomatisierungsplattform von Vention können Kunden automatisierte Geräte  direkt über ihren Webbrowser entwerfen, automatisieren, bestellen und bereitstellen. Vention  hat seinen Hauptsitz in Montreal, Kanada, und Niederlassungen in Berlin und Boston. Die  über 300 Mitarbeiter betreuen mehr als 4.000 Kunden auf fünf Kontinenten und in 25  Fertigungsindustrien. Weitere Informationen finden Sie unter vention.com oder folgen Sie  uns auf LinkedIn. *MachineMotion, MachineLogic, MachineCloud und Vention sind Marken  von Vention Inc.  

Über ABB Robotics 

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ABB ist ein Technologieführer in den Bereichen Elektrifizierung  und Automatisierung und ermöglicht eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft.  Die Lösungen des Unternehmens verbinden technisches Know-how und Software, um die  Herstellung, Bewegung, Stromversorgung und Bedienung von Dingen zu optimieren.  Aufbauend auf über 140 Jahren Spitzenleistung engagieren sich die mehr als 105.000  Mitarbeiter von ABB dafür, Innovationen voranzutreiben, die den industriellen Wandel  beschleunigen. www.abb.com 

ABB Robotics & Discrete Automation ist als einer der weltweit führenden Anbieter von  Robotik und Maschinenautomatisierung das einzige Unternehmen mit einem umfassenden  und integrierten Portfolio, das Roboter, autonome mobile Roboter und  Maschinenautomatisierungslösungen umfasst, die von unserer wertschöpfenden Software  entwickelt und orchestriert werden. Wir helfen Unternehmen aller Größen und Branchen – von der Automobilindustrie über die Elektronik bis hin zur Logistik –, widerstandsfähiger,  flexibler und effizienter zu werden. ABB Robotics & Discrete Automation unterstützt Kunden  beim Übergang zur vernetzten und kollaborativen Fabrik der Zukunft. Der Geschäftsbereich  beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in etwa 53 Ländern.  go.abb/robotics 

fruitcore robotics auf der Motek 2024: KI-gestützte Automatisierungslösungen und Innovationen

In Zeiten globalen Wettbewerbs, steigenden Kostendrucks und Fachkräftemangels bieten die Automatisierungslösungen von fruitcore robotics einen entscheidenden Vorteil: Sie optimieren Produktionsprozesse schnell und effizient bei minimalem Projektaufwand. Die Solution Kits sind auf unterschiedliche Produktionsszenarien abgestimmt und integrieren sich nahtlos in bestehende Prozesse, wodurch Unternehmen signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen erzielen.

Solution Kits in Aktion: Effiziente Lösungen für jede Anforderung
Auf der Motek 2024 stellt fruitcore robotics das Solution Kit Part Separation sowie das neueste modulare Solution Kit Machine Tending II vor. Letzteres besteht aus standardisierten Component Kits und kann individuell für spezifische Anwendungen konfiguriert werden. Dies ermöglicht eine schnelle und flexible Anpassung sowohl an die Produktionsanforderungen als auch an verschiedene Maschinen wie CNC-Maschinen, Pressen, Laser- und Spritzgießanlagen. Mit flexibel gestaltbarer Teilebereitstellung und dem Einsatz eines Doppelgreifers bietet das Solution Kit Machine Tending II maximale Autonomiezeiten und kurze Maschineneingriffszeiten.

HORST1500: Ein Industrieroboter der neuesten Generation
HORST1500 wird auf der Messe als zentraler Bestandteil des Solution Kits Machine Tending II präsentiert. Dieser Industrieroboter der neuesten Generation, entwickelt für Maschinenbeschickung und Palettierprozesse, überzeugt durch seine schnelle Taktzeit. Mit einer Reichweite von 1485 Millimetern und einer Traglast von bis zu 15 Kilogramm ist er vielseitig einsetzbar. Seine kompakte Bauweise und Beweglichkeit ermöglichen maximale Flexibilität auf engem Raum, während seine Fähigkeit, sich nah an Maschinen zu positionieren, ein tiefes Eingreifen in den Arbeitsbereich erlaubt.

horstOS: Intelligente Steuerung ganzer Anwendungen

horstOS ist die zentrale Steuerungssoftware für die Automatisierung mit HORST. Sie unterstützt effizient bei der Einrichtung, Programmierung und Steuerung von Prozessen und ermöglicht durch 3D-Visualisierungen und vordefinierte Programme eine einfache Realisierung vollständiger Anwendungen. Der integrierte AI Copilot hilft in natürlicher Sprache und macht die Umsetzung von Automatisierungsprojekten noch schneller und effizienter.

Live erleben: Innovationen und Highlights auf der Motek 2024
fruitcore robotics bietet auf der Motek 2024 einen umfassenden Einblick in die neuesten Entwicklungen und Technologien seiner Digital Robot Platform, ergänzt durch spannende Live-Demonstrationen und praxisnahe Anwendungen. Ein besonderes Highlight bleibt bis zur Messe geheim und wird dort exklusiv enthüllt.

Internationaler Feldroboter-Wettbewerb: Einmal Gold und viermal Bronze für Osnabrücker Studierende

Studentisches Team der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück erzielt herausragenden Erfolg beim Internationalen Feldroboter-Wettbewerb und stellt Kompetenz, Innovationskraft und Teamgeist unter Beweis

Foto: Hochschule Osnabrück (Andreas Linz)

(lifePR) (Osnabrück, 23.08.2024) Das studentische Team der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück hat beim diesjährigen Internationalen Feldroboter-Wettbewerb einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. Das Team sicherte sich eine Gold- und vier Bronzemedaillen und bewies damit erneut Osnabrücks herausragende Kompetenz in der Feldrobotik.

Feldroboter-Wettbewerb: traditionell innovativ

Das traditionsreiche Event fand bereits zum 21. Mal statt – in diesem Jahr während der Feldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) auf Gut Brockhof in Erwitte. Studierende – diesmal waren es zwölf Teams aus fünf europäischen Ländern – messen sich dabei in verschiedenen Disziplinen. Beim Bauen und Programmieren ihrer Feldroboter greifen sie auf neueste Technologien zurück und lernen, fachübergreifend und zielorientiert zusammenzuarbeiten.

Osnabrücker Team Acorn

Das Team Acorn bestand aus 17 Studierenden der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück. Unter der Leitung von den Kapitänen Philipp Gehricke (Hardware) und Justus Braun (Software) arbeiteten die Teammitglieder aus den Studiengängen der Informatik, Cognitive Science und Mechatronic Systems Engineering eng zusammen. Sie wurden mit einem beeindruckenden dritten Platz in der Gesamtwertung belohnt – hinter den Teams FREDT aus Braunschweig und Carbonite vom Schülerforschungszentrum Überlingen, die sich den ersten Platz geteilt haben. Unterstützt wurde das Osnabrücker Team von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Andreas Linz (Hochschule Osnabrück) sowie Alexander Mock und Isaak Ihorst (Universität Osnabrück). Wichtige Sponsoren wie AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG, CLAAS KGaA mbH, iotec GmbH und Allied Vision Technologies GmbH trugen ebenfalls zum Erfolg des Teams bei.

Goldmedaille für klassischen Ansatz in mobiler Robotik

In einer der anspruchsvollsten Aufgaben des Wettbewerbs ging es darum, bereits kartierte Pflanzen präzise anzufahren und zu behandeln. Hier überzeugte der Roboter des Teams Acorn mit einem außergewöhnlich hohen Grad an Autonomie. Trotz des Verbots von GPS konnte der Roboter die vorgegebenen Punkte präzise anfahren. „Wir haben dafür eine Technologie verwendet, die sonst in der klassischen Indoor-Robotik, also in Innenräumen, für die Pfadplanung und Ausführung eingesetzt wird“, erklärt Justus Braun. Philipp Gehricke ergänzt: „Für die Blumenbehandlung haben wir eine spezielle Vorrichtung konstruiert, um die punktgenau Schiedsrichterspray sprühen zu können.“ Ein anschließender Test zeigte zudem, dass der Osnabrücker Roboter über Stunden hinweg komplett eigenständig arbeiten konnte und sich sogar an verändernde Bedingungen anpasste – etwa Menschenbewegungen auf dem Feld.  Die Leistung des Teams überzeugte die internationale Fachjury und führte schließlich zur verdienten Goldmedaille.

Vier Bronzemedaillen in verschiedenen Kategorien

Neben der Goldmedaille konnte das Team Acorn in mehreren weiteren Aufgaben überzeugen und sicherte sich insgesamt vier Bronzemedaillen in den Kategorien „Navigation durch Maisreihen“, „Finden und Kartieren von Blumen“, „Freistil“ sowie in der Gesamtwertung des Wettbewerbs. So navigierte Acorn erfolgreich durch vier Maisreihen, ohne eine einzige Pflanze zu beschädigen. Entscheidend waren dafür neben einer intelligenten Konstruktion auch eine durchdachte Software, die Höhenunterschiede auf dem Feld analysierte und daraus die Befahrbarkeit einzelner Strecken berechnete. Beim Finden und Kartieren von Blumen untersuchte der Roboter des Osnabrücker Teams die meiste Fläche des Spielfelds und erkannte auch die meisten Blumen. Für die Bilderkennung hat das Team Künstliche Intelligenz eingesetzt. Abzüge aufgrund von Ungenauigkeiten führten hier zu Platz drei. Im Freistil-Wettbewerb stellte das Team eine Lösung für präzises Säen vor: Eine Drohne erkannte fehlenden Rasen und der Roboter verteilte selbständig Rasensamen auf den kahlen Stellen.

Moderne Technologien für nachhaltige Landwirtschaft

Das Betreuerteam freut sich über den beeindruckenden Erfolg der Osnabrücker Studierenden: „Ein Platz auf dem Siegertreppchen bei einem anspruchsvollen internationalen Wettbewerb unterstreicht die hohe Kompetenz und Innovationskraft unserer beiden Hochschulen im Bereich der Robotik“, so Andreas Linz. Sein Kollege Alexander Mock betont: „Damit setzt das studentische Team Maßstäbe für zukünftige Wettbewerbe. Es nutzt bestehende und entwickelt neue Technologien, die das Potenzial haben, die Landwirtschaft nachhaltig zu verändern.“

Zum Hintergrund:

Dem Team Acorn gehören Studierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück an:

Justus Braun (Kapitän Software), Philipp Gehricke (Kapitän Hardware), Marco Tassemeier, Simon Balzer, Marc Meijer, Christopher Sieh, Piper Powell, Can-Leon Petermöller, Andreas Klaas, Lena Brüggemann, Lara Lüking, Jannik Jose, Leon Rabius, Thorben Boße, Ole Georg Oevermann, Till Stückemann und Gerrit Lange.

Veranstalter des Field Robot Events 2024 waren:

  • Die Hochschule Osnabrück mit Prof. Dr. Stefan Stiene, Silke Becker und Andreas Linz
  • Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit Prof. Dr. Burkhard Wrenger und Carsten Langohr
  • Agrotech Valley Forum e. V. mit Geschäftsführer Robert Everwand, Francisca Wesner und Karen Sommer

Epson veröffentlicht die Roboter-Programmiersoftware RC+ 8.0

Eine einzige Plattform zur einfacheren Automatisierung

Epson, ein weltweit führendes Unternehmen in der Robotik- und Automatisierungstechnologie, kündigt die Einführung seiner neuen Roboter-Programmiersoftware RC+ 8.0 an. Diese leistungsstarke, intuitive Plattform wurde entwickelt, um die Fähigkeiten der gesamten Roboter-Produktreihe von Epson zu erweitern und bietet unübertroffene Funktionalität und Erweiterungsmöglichkeiten für Systemintegratoren und Endnutzer.

Die Software RC+ 8.0 setzt neue Maßstäbe in der Roboter Programmierung und löst die Vorgängerversion RC+ 7.0 ab. Es handelt sich um eine einzige, allumfassende Softwareplattform, die die gesamte Palette der Epson-Roboter unterstützt, einschließlich SCARA, 6-Achsen-Robotern sowie weiterer spezialisierter Produkte. Diese einheitliche Plattform vereinfacht den Programmierprozess und macht ihn für Benutzer aus allen Industriebereichen zugänglicher und effizienter.

Produktmerkmale und Vorteile

Leistungsstarke und intuitive Benutzeroberfläche:  

Die Software RC+ 8.0 wird auf einer benutzerfreundlichen Windows-Oberfläche dargestellt, die durch eine offene Struktur und integrierte Bildverarbeitung erweitert wurde. Das macht das Programmieren von Anwendungen auch für Personen mit begrenztem Robotik-Know-how einfach. Der intuitive Editor für Befehle und Syntax mit Hilfefunktionalität und farbcodierter Prüfung minimiert Fehler und vereinfacht die Programmentwicklung.

Integrierter 3D-Simulator:  

Zu den herausragenden Merkmalen der RC+ 8.0 gehört der integrierte 3D-Simulator, der ohne Zusatzkosten im Lieferumfang enthalten ist. Dieses Tool ermöglicht es Benutzern, mit der Programmierung ihrer Anwendungen zu beginnen, bevor die Hardware überhaupt eingetroffen ist, was eine Machbarkeitsanalyse und Validierung von Ideen für das Maschinendesign ermöglicht. Anwender können auch CAD-Daten von Maschinen oder anderen Geräten hinzufügen, um umfassende und genaue Simulationen zu gewährleisten.

Umfassendes Projektmanagement und -entwicklung:  

Epson RC+ 8.0 wurde für die Entwicklung leistungsstarker Roboter-Automatisierungslösungen entwickelt, unterstützt eine Vielzahl von Peripheriegeräten und bietet vollständig integrierte Optionen wie die Bildverarbeitungssoftware Vision Guide, den Teilezuführungsassistenten Part Feeding Guide und das Kraftsensorsystem Force Guide. Diese Integration ermöglicht es, alle Komponenten nahtlos in einer einzigen Entwicklungsumgebung untereinander zu verbinden.

Verbesserte Benutzererfahrung:  

Bei der Entwicklung der RC+ 8.0 wurde größter Wert auf Benutzerfreundlichkeit gelegt und dabei die neuesten Erfahrungen im Betrieb berücksichtigt. Das neue UI-Design, der verbesserte Editor, der Simulator und die GUI-Funktionen stellen sicher, dass Benutzer einfach navigieren und die Software nutzen können, wodurch die Einführungshürden für neue Kunden reduziert werden.

Wie wir den Herausforderungen der Kunden begegnen

Epson erkennt die Herausforderungen, mit denen Kunden konfrontiert sind, darunter das mangelhafte Robotik-Fachwissen, die Nutzung unterschiedlicher Software bei der Erstellung von Lösungen und die Anforderung, Ideen für das Maschinendesign ohne Hardware testen und validieren zu können. Die Software RC+ 8.0 begegnet diesen Herausforderungen durch:

– Abbau technischer Barrieren: Das verbesserte UI-Design und die erweiterten Funktionalitäten erleichtern das Verständnis und die Handhabung der Software.

– Unterstützung umfassender Lösungen: Mit der RC+ 8.0 lassen sich nicht nur die Roboter, sondern auch das Vision-System, das Zuführsystem und weitere Peripheriegeräte programmieren, was den Integrationsprozess vereinfacht.

– Machbarkeitsanalyse: Der mitgelieferte 3D-Simulator ermöglicht es Benutzern, das Programmierte zu validieren, bevor sie in Hardware investieren.

Mit ihren intuitiven und unbegrenzt erweiterbaren Programmiermöglichkeiten unterstützt die Software RC+ 8.0 zwei Programmieransätze, um sowohl Experten als auch Einsteiger zufrieden zu stellen. Sie wurde entwickelt, um Anwendungserweiterungen und Lösungen von Drittanbietern zu unterstützen und stellt sicher, dass Benutzer weiterhin innovativ sein und ihre Automatisierungsprozesse verbessern können.

Volker Spanier, Head of Automation bei Epson Europe, kommentiert:  

„Die Markteinführung von RC+ 8.0 markiert einen wichtigen Meilenstein in unserem Bestreben, branchenführende Robotiklösungen anzubieten. Diese umfassende Software stellt sicher, dass unsere Kunden eine nahtlose Automatisierung erreichen, technische Barrieren abbauen und ihre Gesamtproduktivität steigern können. RC+ 8.0 beweist unser Engagement für Innovation und benutzerorientiertes Design.“

Verfügbarkeit

Die Software Epson RC+ 8.0 wird bei jedem Kauf eines Roboters mitgeliefert. So haben alle Kunden Zugriff auf diese leistungsstarke und intuitive Programmierplattform. Weitere Informationen erhalten Sie unter [ Roboter | Epson Deutschland], oder wenden Sie sich an Ihren Epson Fachhändler.

Serviceroboter bringt Drink direkt aufs Zimmer

Die Münchener Robotise Technologies GmbH realisiert autonomen Roboterkellner mit platzsparenden Energieketten von igus

Köln, 11. Juli 2024 – Nach einem langen Tag am Strand das Hotelzimmer genießen, mit einem Drink aus der guten alten Minibar. Das sieht in einigen Hotels schon anders aus. Dort klingelt zur Überraschung der Gäste stattdessen JEEVES an der Tür – ein Roboter des Münchener Unternehmens Robotise Technologies GmbH. Der kellnernde Serviceroboter ersetzt bis zu 300 Minibars und entlastet Hotels in Zeiten des Fachkräftemangels. Damit er seinem Job ohne Störungen nachgehen kann, vertrauen die Ingenieure bei der Führung der sensiblen Energie- und Datenleitungen auf platzsparende und ausfallsichere Energieketten von igus.


Bei Durst oder Hunger genügt ein Anruf mit dem Zimmertelefon oder eine Nachricht via App, um JEEVES, der optisch an R2D2 aus Star Wars erinnert, zu aktivieren. Der 124 cm hohe und 100 kg schwere Serviceroboter, ausgestattet mit Lasersystem, 3D-Kamera und Abstandssensoren, fährt dann autonom zum Zimmer des Gastes, sogar mit dem Fahrstuhl. Am Zimmer angekommen macht JEEVES per Telefonanruf oder App-Benachrichtigung auf sich aufmerksam. Der Gast öffnet die Tür, wählt und bezahlt über ein großes Touchdisplay sein Produkt – etwa ein kühles Bier, einen Energydrink oder eine Packung Erdnüsse. Daraufhin öffnet sich automatisch eine der vier Schubladen und gibt das gewählte Produkt frei. Nur eine technische Spielerei? Viel mehr als das, ist die Robotise Technologies GmbH überzeugt. Hotels können sich mit nur einem Roboter das Auffüllen und Säubern von 300 Minibars ersparen und gleichzeitig die Energie für die kleinen Kühlschränke von der Stromrechnung streichen. Davon profitieren könnten in Zukunft auch Messen, Kantinen, Büros, Flughäfen, Museen und Restaurants.



Eine Achillesferse des Roboters: die Führung von Energie- und Datenleitungen
JEEVES demonstriert eindrucksvoll, wie die Automatisierung immer weiter in das Leben der Menschen Einzug hält. Diese Entwicklung setzt jedoch technische Zuverlässigkeit voraus. „Ein defekter Roboterkellner würde sofort den Unmut der Gäste auf sich ziehen“, erklärt Clemens Beckmann, Head of Engineering bei Robotise Technologies. „Deshalb haben wir großen Wert daraufgelegt, JEEVES so zuverlässig wie möglich zu konstruieren.“ Eine typische Achillesferse war dabei die Führung der Leitungen im Inneren des Roboters, die für den Transfer von Energie und Daten zuständig sind – etwa zu den Sensoren in den ausfahrbaren Fächern, mit denen der Roboter eingelegte und entnommene Produkte erkennen kann. Schnell könnte es passieren, dass die Leitungen zu stark gebogen werden und brechen oder an der Kühlplatte des Kühlschranks festfrieren. „Um dies zu verhindern und eine kontrollierte sowie ausfallsichere Bewegung der Leitungen mit einem fest definiertem Biegeradius zu gewährleisten, entschieden wir uns für Energieketten der Serie E2.10 von igus“, so Beckmann.

e-ketten von igus sorgen für maximalen Stauraum und Ruhe
Die Serie E2.10 von igus überzeugte den Ingenieur vor allem durch ihre platzsparende Bauweise, die viel Stauraum für die Produkte schafft. Die e-ketten, die Energie- und Datenleitungen sicher aufnehmen, sind über den Führungsschienen der Schubladen montiert, haben eine Innenbreite von 18 mm, eine Innenhöhe von 10 mm und einen Biegeradius von nur 28 mm. Damit sind die e-ketten, laut der Robotise Technologies GmbH, die kompakteste Lösung, die auf dem Markt zu finden war. Darüber hinaus punkten sie mit hoher Ausfallsicherheit und Langlebigkeit, da sie aus einem Hochleistungskunststoff bestehen, der hohe Beständigkeit gegen Verschleiß und Abrieb bietet und für den Einsatz in einem breiten Temperaturbereich geeignet ist. Diese Robustheit reduziert die Wahrscheinlichkeit von Serviceeinsätzen, was sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Roboters auswirke, der europaweit zum Einsatz kommen soll. Zudem bewegen sich die Kettenglieder besonders geräuscharm, sodass die Leitungsführung beim Öffnen und Schließen der Produktfächer keine störenden Geräusche verursacht.

Bleibt abschließend nur noch eine Frage: Warum heißt der Roboter JEEVES? Die Antwort: JEEVES ist eine ikonische Figur aus den Romanen des englischen Autors P.G. Wodehouse. Er ist der Diener der Romanfigur Bertie Wooster und steht für besten und diskretesten Service.

Vention demokratisiert die industrielle Automatisierung  mithilfe von NVIDIA-KI-Technologien

MONTREAL/BERLIN, Juni 2024 – Vention, das Unternehmen hinter der  cloudbasierten Manufacturing Automation Platform (MAP), gibt eine Zusammenarbeit  mit NVIDIA bekannt. Das Ziel ist, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) industrielle Automatisierungstechnologie zugänglich zu machen. Um die Cloud Robotik voranzutreiben, sollen KI-Technologien von NVIDIA und beschleunigtes  Computing genutzt werden.  

Die Ankündigung markiert ein Jahr gemeinsamer Bemühungen, künstliche Intelligenz (KI) zu  nutzen, um die Realisierung von industriellen Automatisierungs- und Robotikprojekten – vom  Design bis zum Betrieb – zu vereinfachen.  

Die Vention Plattform ist KI-fähig und basiert auf einem proprietären Datensatz mit mehreren  hunderttausend Roboterzellendesigns, die seit der Gründung des Unternehmens 2016  erstellt wurden. Vention beabsichtigt, dieses einzigartige Potenzial zu nutzen, um das  Benutzererlebnis in der Cloud und beim Edge Computing zu vereinfachen. Die  Zusammenarbeit mit NVIDIA konzentriert sich darauf, mithilfe von KI digitale Zwillinge  deutlich schneller und effizienter zu erstellen, damit Unternehmen ihre Projekte testen  können, bevor sie investieren. Zu den Entwicklungsbereichen gehören generative Designs  für Roboterzellen, Co-Pilot-Programmierung, physikbasierte Simulation und autonome  Roboter.  

In Kombination mit Ventions modularer Hardware und Plug-and-Play  Bewegungssteuerungstechnologie wird die Zusammenarbeit mit NVIDIA modernste KI in  den Vordergrund der Fertigung rücken und darauf abzielen, KMU den Zugang zu industrieller  Automatisierungstechnologie zu erleichtern. Vention ist bereits für seine  benutzerfreundlichen Softwareprodukte und -schnittstellen bekannt und möchte KMU auch  weiterhin Lösungen anbieten, die es ermöglichen, die Automatisierung schneller und  effizienter umzusetzen.  

Eine Reihe neuer Vention-Produkte, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgehen, wird voraussichtlich im dritten Quartal 2024 angekündigt. 

„Das Vention Ökosystem wird zusammen mit NVIDIAs Robotertechnologie und KI-Expertise  dazu beitragen, Innovationen in der Fertigungsindustrie entscheidend voranzubringen. Jetzt  können selbst die komplexesten Anwendungsfälle für kleine und mittlere Hersteller  umgesetzt werden.“ – Etienne Lacroix, Gründer und CEO von Vention.  

„Ventions cloudbasierte Roboterplattform, die von NVIDIA KI angetrieben wird, wird es  Herstellern von Industrieanlagen überall ermöglichen, Roboterzellen nahtlos zu entwerfen,  einzusetzen und zu betreiben und so die Branche voranzubringen.“ – Deepu Talla,  Vizepräsident für Robotik und Edge Computing bei NVIDIA.