Maker-Bewegung prägt die digitale Transformation

Hannover, 25. März 2025 ‒ Was in einer kalifornischen Garage begann, prägt heute die globale Innovationslandschaft: 2025 feiert das US-Make-Magazin sein 20-jähriges Bestehen und gleichzeitig die Maker-Bewegung als bedeutenden Treiber der digitalen Transformation. Die deutsche Maker Faire in Hannover ist nach San Francisco und Rom zur drittgrößten weltweit gewachsen und lockte in über 10 Jahren mehr als 140.000 Besucher an.

„Die Maker-Bewegung existierte schon immer, aber erst das Make Magazin gab ihr 2005 einen Namen und eine Identität”, erklärt Dale Dougherty, Gründer des US-Make-Magazins. Was als Zeitschrift begann, entwickelte sich schnell zu einem globalen Phänomen: Seit der ersten Maker Faire 2006 fanden weltweit 1.497 Events mit über 131.000 ausstellenden Makern und mehr als 7,6 Millionen Teilnehmern statt.

Die deutsche Erfolgsgeschichte begann 2011 mit „c’t Hardware Hacks”, dem Vorläufer des heutigen Make-Magazins . „Die Maker-Bewegung hat eine neue Form der Produktionsorganisation etabliert, die auf Internet und Peer-Netzwerken basiert. Durch den offenen Zugang zu digitalen Fertigungstechnologien ist eine moderne, demokratische Innovationskultur entstanden”, erklärt Daniel Bachfeld, Chefredakteur des deutschen Make-Magazins. „Jeder kann heute mit 3D-Druckern, Laser-Cuttern und Open-Source-Elektronik eigene Produkte entwickeln und herstellen.“

In FabLabs und Makerspaces entstehen neue Produktionsinfrastrukturen, die intelligente Robotik mit kollaborativen Arbeitsweisen verbinden. Der „Do-It-With-Others”-Ansatz führt zu einer dezentralen, lokalen Fertigung. Dabei entwickeln sich flexible Wertschöpfungsketten, die durch moderne Software gesteuert werden.

r2_builders_club Bild: MakerMedia

Die Bewegung prägt auch die Bildungslandschaft: „Making verbindet digitale und handwerkliche Fähigkeiten und fördert kreative Problemlösung”, sagt Bachfeld. Immer mehr Schulen und Universitäten integrieren Maker-Projekte in ihre Lehrpläne oder eröffnen genau wie viele Bibliotheken eigene Makerspaces.

Auch im Make-Magazin wird der Bildungsansatz forciert: In Kooperation mit dem Schweizer Hersteller Oxon entstand beispielsweise das Make Innovators Kit mit Playbook. Gemeinsam mit dem Umweltcampus der Hochschule Trier wurde das Makey:Lab entwickelt, das Schülern ab 14 Jahren den Einstieg in digitale Umweltforschung und Programmierung ermöglicht.

Die Maker Faire Hannover hat sich seit 2013 als inspirierender Ideenpool etabliert. „Der Mix aus Wissenschaftsmesse und buntem DIY-Festival bringt Menschen jeden Alters und Hintergrunds zusammen, um die vielseitigen Kreationen zu präsentieren oder zu bestaunen – von selbstgebauten Robotern bis zu kinetischen Skulpturen”, unterstreicht Daniel Rohlfing, Leiter Events & Sales Maker Faire Deutschland. “Auch die MINT-Bildung kommt nicht zu kurz. Kinder und Jugendliche werden auf der Maker Faire für die digitale Welt, IT, KI und Technik nachhaltig begeistert”.

Iron Horse (Highlight)Bild: Maker Media

Seit vielen Jahren übernimmt das Bundesbildungsministerium die Schirmherrschaft für die Maker Faire, für Rohlfing ein großes Zeichen der Wertschätzung.
Die nächste Maker Faire Hannover findet am 23. und 24. August 2025 im Hannover Congress Centrum statt, der Call for Makers ist noch bis Ende Mai geöffnet, auch Unternehmen können sich für eine Teilnahme anmelden.

Linien-RoboterBild: Maker Media

Im DACH-Raum wächst die Bewegung ebenfalls: Die Maker Faire Ruhr lädt für den 29. und 30. März in die DASA Arbeitswelt Ausstellung nach Dortmund ein. In der Schweiz öffnet die Maker Faire Solothurn am 28. und 29. Juni 2025 ihre Tore in der Enter Technikwelt.

Kreativität in Bewegung: Der modulare Roboter Otto von HP Robots

Der HP Robots Otto ist ein vielseitiger, modularer Roboter, der speziell für Bildungszwecke entwickelt wurde. Er bietet Schülern und Lehrern eine spannende Möglichkeit, in die Welt der Robotik, 3D-Druck, Elektronik und Programmierung einzutauchen. Der Roboter wurde von HP als Teil ihrer Robotik-Initiative entwickelt und ist besonders für den Einsatz im MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) geeignet.

Hauptmerkmale von Otto:

  • Modularer Aufbau: Otto ist ein modularer Roboter, der es Schülern ermöglicht, ihn zu bauen, zu programmieren und durch Erweiterungen individuell anzupassen. Dies fördert das Verständnis für Technik und Kreativität. Die modulare Struktur erlaubt es, verschiedene Komponenten wie Motoren, Sensoren und LEDs hinzuzufügen oder zu ersetzen, was die Lernkurve für Schüler erweitert.
  • Programmierbarkeit: Der Roboter kann mit verschiedenen Programmiersprachen programmiert werden, darunter blockbasierte Programmierung für Anfänger sowie Python und C++ für Fortgeschrittene. Diese Vielfalt ermöglicht es Schülern, ihre Programmierfähigkeiten kontinuierlich zu verbessern und sich an die Komplexität der Aufgaben anzupassen.
  • Sensoren und Funktionen: Ausgestattet mit Ultraschallsensoren zur Hinderniserkennung, Linienverfolgungssensoren und RGB-LEDs bietet Otto zahlreiche interaktive Möglichkeiten. Diese Funktionen ermöglichen es Schülern, komplexe Aufgaben wie das Navigieren durch Parcours oder das Verfolgen von Linien zu programmieren. Die Sensoren helfen dabei, die Umgebung zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
  • 3D-Druck und Anpassbarkeit: Schüler können Ottos äußere Teile selbst entwerfen und mit einem 3D-Drucker herstellen. Dies ermöglicht eine weitere Personalisierung und Anpassung des Roboters. Diese Kreativfreiheit fördert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch künstlerische Fähigkeiten. Eigene Teile können entworfen und Sensoren an gewünschten Stellen angebracht werden.

Bildungsansatz:

Otto ist ideal für den Einsatz in Schulen gedacht und richtet sich an Schüler ab 8 Jahren. Jüngere Schüler können unter Aufsicht arbeiten, während ältere Schüler ab 14 Jahren den Roboter auch eigenständig nutzen und erweitern können. Das Kit enthält alle notwendigen Komponenten, um einen funktionierenden Roboter zu bauen, einschließlich Motoren, Sensoren und einer wiederaufladbaren Batterie.

Programmierumgebungen:

Die Programmierung von Otto erfolgt über eine webbasierte Plattform, die auf allen Betriebssystemen läuft. Diese Plattform bietet verschiedene Modi:

  • Blockbasierte Programmierung: Ähnlich wie Scratch Jr., ideal für Anfänger. Diese visuelle Programmierung erleichtert den Einstieg in die Welt der Programmierung und hilft Schülern, grundlegende Konzepte wie Schleifen und Bedingungen zu verstehen.
  • Python: Für fortgeschrittene Benutzer steht ein Python-Editor zur Verfügung. Python ist eine beliebte Sprache, die sich gut für den Unterricht eignet, da sie einfach zu lesen und zu schreiben ist. Schüler können mit Python komplexere Algorithmen entwickeln und ihre Fähigkeiten im Bereich der Programmierung erweitern.
  • C++: Kompatibel mit der Arduino IDE für Nutzer, die tiefere Programmierkenntnisse haben. C++ bietet eine hohe Flexibilität und ermöglicht es Schülern, direkt auf die Hardware zuzugreifen, was eigene fortgeschrittene Projekte ermöglicht.

Expansion/Erweiterungs Kits:

Zusätzlich zum Starter Kit gibt es mehrere Erweiterungskits. Alle Erweiterungskits setzen das Starter-Kit voraus, da sie auf dessen Basis aufgebaut werden.

Emote Expansion Kit:

  • Es enthält Komponenten wie ein LED-Matrix-Display, OLED Display und einen MP3-Player, die es dem Roboter ermöglichen, visuelle und akustische Reaktionen darzustellen.
  • Dieses Kit eignet sich besonders für kreative Projekte, bei denen Otto als interaktiver Begleiter fungieren soll.
  • Das Emote-Kit ermöglicht es Otto, Emotionen zu zeigen, menschliche Interaktionen zu spiegeln und verschiedene Persönlichkeiten zu entwickeln.

Sense Expansion Kit:

  • Mit dem Sense-Kit kann Otto seine Umgebung durch verschiedene Sensoren wahrnehmen.
  • Enthalten sind Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und Geräusche sowie ein Neigungssensor. Diese ermöglichen vielfältige Interaktionen mit der Umwelt.
  • Das Kit ist ideal für Projekte, die sich auf Umwelterkennung und Datenanalyse konzentrieren.

Interact Expansion Kit:

  • Das Interact-Kit erweitert Ottos Fähigkeit zur taktilen Interaktion durch Module wie Drucktasten, Drehknöpfe und Beschleunigungsmesser.
  • Es ermöglicht präzise Eingaben und Reaktionen sowie Messung der Beschleunigung.
  • Dieses Kit eignet sich hervorragend für spielerische Aktivitäten und interaktive Spiele.

Invent Expansion Kit:

  • Das Invent-Kit ist speziell darauf ausgelegt, die Kreativität der Benutzer zu fördern. Es erlaubt die individuelle Anpassung von Ottos Funktionalitäten und Design durch 3D-Druck und zusätzliche Module sowie kompatible Klemmbausteine.
  • Benutzer können neue Zubehörteile entwerfen und drucken, um den Roboter einzigartig zu machen.
  • Statte Otto mit Beinen aus und bring ihm das Laufen bei oder mache ihn mit Ketten fit für den Outdoor Einsatz im Gelände.

Einsatz im Unterricht:

Otto wird mit umfangreichen Ressourcen geliefert, die von Lehrern entwickelt wurden. Diese Materialien unterstützen Lehrer dabei, einen effektiven MINT-Unterricht zu gestalten, ohne dass Vorkenntnisse erforderlich sind. Der Roboter kann sowohl im Klassenraum als auch zu Hause eingesetzt werden. Die didaktischen Materialien umfassen:

  • Lehrpläne: Strukturierte Unterrichtspläne, die den Lehrern helfen, den Unterricht zu planen und durchzuführen.
  • Projektideen und Arbeitsblätter: Eine Vielzahl von Projekten, die Schüler dazu anregen, kreativ zu denken und ihre Fähigkeiten zu erweitern.
  • Tutorials und Videos: Zusätzliche Lernmaterialien, die Schülern helfen, komplexe Konzepte besser zu verstehen.

Fazit:

Der HP Robots Otto ist ein hervorragendes Werkzeug zur Förderung von technischem Verständnis und Kreativität bei Schülern. Durch seine modulare Bauweise und die vielfältigen Programmiermöglichkeiten bietet er eine praxisorientierte Lernerfahrung im Bereich der Robotik und Elektronik. Otto ist ideal für den Einsatz in Schulen und bietet Lehrern eine umfassende Plattform, um Schüler auf eine spannende Reise in die Welt der Technologie zu begleiten. Besonders Ottos Vielseitigkeit durch die 3D-gedruckten Teile und Erweiterungspakete bieten die Möglichkeit, den persönlichen Lernroboter zu bauen.

Open-Source Robot pib wins German Design Award 2025

The world of robotics is evolving – and right in the middle of it: pib. This humanoid robot, entirely  3D-printable, has received a prestigious award. The German Design Award 2025 has been  granted to the printable intelligent bot, recognizing not only its technological sophistication but  also its innovative design. But what makes pib so special? 

A Robot for Everyone – and by Everyone 

Imagine a robot that anyone can build and program themselves. A robot that isn’t just a  technical gadget but an inspiration to create, research, and explore new paths in robotics. That’s  exactly what pib is. Its open-source approach has a central goal: to make robotics and AI more  accessible while breaking down technological barriers. Whether you’re a tinkerer, a student, or  simply a technology enthusiast, pib invites everyone to be part of its ever-growing community. 

German Design Award 2025: Recognition for Visionary Product Design 

The German Design Award is one of the most prestigious awards for outstanding design. Every  year, an international panel of experts honors innovative concepts in product design,  communication, and architecture. This year, pib impressed the jury with its “Excellent Product  Design” in the category „AI in Product Design Processes“ – a testament to how technology and  aesthetics can go hand in hand. 

Technology Meets Creativity 

pib is more than just a robot – it is a platform for innovative technologies. The project enables  curious minds to experiment with 3D printing, robotics, and artificial intelligence in a playful and  hands-on way. No prior knowledge is required; anyone can contribute, co-create, and learn. The  community plays a crucial role: the newly designed, human-like body that won the German  Design Award was developed by a community member using CAD software. 

Jürgen Baier, founder of pib, is thrilled about the recognition: „We are proud that pib has won the  German Design Award! For us, this confirms that we are on the right path to making robotics and  AI more accessible and tangible for everyone. It’s great to see that our vision of inspiring people  to create and explore resonates so well.“ 

Learning with pib: Schools and Media Centers Adopt the Humanoid Robot 

But it’s not just the maker community that’s excited about pib. More than 35 schools and media  centers are already using it as an innovative learning platform. Students and teachers alike are  leveraging this humanoid robot to explore future technologies in an interactive, hands-on  manner. The focus goes beyond technical skills to include creative problem-solving and  teamwork. By bringing knowledge to life, pib makes robotics and AI tangible – opening doors to  the careers of tomorrow. 

Open Source and Limitless Possibilities 

Behind pib stands isento GmbH, a Nuremberg-based company specializing in software  development and AI solutions. However, the robot thrives not only due to the work of isento  employees but also through the contributions of its community. 3D printing files, detailed  assembly instructions, programming code, AI skills, and a knowledge database are all freely  available online – an open invitation to help shape the future of robotics. 

Winning the German Design Award is a well-deserved honor for pib. But for this project, the  award means much more: it is motivation to push the boundaries of what’s possible with open-source robotics even further. So if you’ve ever wondered how to create your own humanoid robot  – pib has the answer. 

Open-Source-Roboter pib gewinnt German Design Award 2025

Die Welt der Robotik ist in Bewegung – und mittendrin: pib. Der humanoide Roboter, der  komplett im 3D-Druckverfahren hergestellt werden kann, hat eine besondere Auszeichnung  erhalten. Der German Design Award 2025 geht an den printable intelligent bot und würdigt damit  nicht nur seine technologische Raffinesse, sondern auch sein innovatives Design. Doch was  macht pib so besonders? 

Ein Roboter für alle – und von allen 

Stellt euch einen Roboter vor, den jeder selbst bauen und programmieren kann. Einen Roboter,  der nicht nur als technisches Gadget existiert, sondern Menschen inspiriert, selbst zu gestalten,  zu forschen und neue Wege in der Robotik zu gehen. Genau das ist pib. Sein Open-Source Ansatz hat ein zentrales Ziel: den Zugang zu Robotik und KI zu vereinfachen und technologische  Hürden abzubauen. Ob Tüftler, Studierende oder Technikbegeisterte – pib lädt alle ein, Teil  seiner stetig wachsenden Community zu werden. 

German Design Award 2025: Anerkennung für visionäres Produktdesign 

Der German Design Award gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für  herausragendes Design. Jährlich prämiert eine internationale Expertenjury innovative Konzepte  in den Bereichen Produktdesign, Kommunikation und Architektur. In diesem Jahr überzeugte pib  mit seinem „Excellent Product Design“ in der Kategorie „AI in Product Design Processes“ – eine  Bestätigung dafür, dass Technologie und Ästhetik Hand in Hand gehen können. 

Technologie trifft auf Kreativität 

pib ist mehr als ein Roboter – er ist eine Plattform für innovative Technologien. Das Projekt  ermöglicht es Neugierigen, spielerisch und praxisnah mit 3D-Druck, Robotik und künstlicher  Intelligenz zu experimentieren. Dabei sind Vorkenntnisse keine Voraussetzung. Jeder kann sich  einbringen, mitgestalten und lernen. Die Community spielt eine entscheidende Rolle: So  stammt auch das neu designte, an menschliche Formen angepasste Gehäuse, das nun mit dem  German Design Award ausgezeichnet wurde, aus der Feder eines Community-Mitglieds. 

Jürgen Baier, Gründer von pib, freut sich über die Anerkennung: „Wir sind stolz, dass pib den  German Design Award gewonnen hat! Für uns bedeutet dies, dass wir auf dem richtigen Weg  sind, den Zugang zu Technologien wie Robotik und KI für alle einfacher und greifbarer zu  machen. Es ist toll zu sehen, dass unsere Vision, Menschen zum Selbergestalten und Forschen  zu inspirieren, so gut ankommt.“ 

Lernen mit pib: Schulen und Medienzentren setzen auf den humanoiden Roboter 

Doch nicht nur in der Maker-Community sorgt pib für Begeisterung. Auch in über 35 Schulen und  Medienzentren kommt er als innovative Lernplattform zum Einsatz. Schülerinnen und Schüler  nutzen den humanoiden Roboter, um interaktiv und praxisnah Zukunftstechnologien zu  erforschen. Dabei geht es nicht nur um technische Fähigkeiten, sondern auch um kreatives  Problemlösen und Teamarbeit. Die praxisnahe Vermittlung von Wissen macht Robotik und KI  greifbar – und öffnet damit Türen zu den Berufen von morgen.

Open Source und grenzenlose Möglichkeiten 

Hinter pib steht die Nürnberger isento GmbH, ein Unternehmen, das sich auf  Softwareentwicklung und KI-Lösungen spezialisiert hat. Doch der Roboter lebt nicht nur durch  die Arbeit der isento-Mitarbeitenden, sondern vor allem durch die Beteiligung der Community.  3D-Druckdaten, detaillierte Bauanleitungen, Programmcode, KI-Skills und eine  Wissensdatenbank stehen online zur freien Verfügung – eine Einladung an alle, die Zukunft der  Robotik mitzugestalten. 

Mit dem Gewinn des German Design Award erhält pib eine verdiente Würdigung. Doch für das  Projekt bedeutet diese Auszeichnung weit mehr: Sie ist ein Ansporn, die Grenzen dessen, was  mit Open-Source-Robotik möglich ist, weiter zu verschieben. Wer sich also schon immer gefragt  hat, wie man selbst einen humanoiden Roboter erschaffen kann – pib gibt die Antwort.

HP Robots Otto – Infrared/Line Tracking Sensors Test

Neue Version des 3D-druckbaren humanoiden  Roboters pib kommt im August auf den Markt

Beim letzten Robotics Meetup in Nürnberg wurden bedeutende Updates über den  humanoiden Roboter pib angekündigt: Eine neue Version wird im August  veröffentlicht. 

Änderungen zur Version vom letzten Jahr: 

• Stilvolles Design: Der Oberkörper wurde stilvoller gestaltet, mit versteckten  Schrauben und Motoren und ohne lose Kabel. 

• Einfachere Montage: Die neue Version bietet eine einfachere Montage.

• Verstärkte Motoren: Die Schultern sind jetzt mit stärkeren Motoren  ausgestattet. 

• Verbesserte Imitationsfunktion: Zuvor konnte pib nur horizontalen Bewegungen folgen. Die aktualisierte Version kann nun auch vertikale  Bewegungen verfolgen.

• Aufgerüstete Elektronik: Die Elektronik wurde auf einen Raspberry Pi 5 aufgerüstet. 

• Dockerisierung: pib ist jetzt dockerisiert, was die Installation auf verschiedenen Softwaresystemen ermöglicht. Dies war ein Community-Erfolg,  insbesondere während im Rahmen des letzten Hackathons. 

• Digitaler Zwilling: Ein digitaler Zwilling wurde entwickelt, der Simulationen  und maschinelles Lernen ermöglicht. 

Kontinuität und Kompatibilität 

Nicht alles hat sich geändert. Die Kamera und das Display bleiben gleich, und es wurde darauf geachtet, die Kompatibilität mit der vorherigen Version zu erhalten. Aktualisierte Tutorials werden vorbereitet, um eine einfache Montage sicherzustellen. 

Das Meetup hatte auch einen Gastredner von EduArt Robotik, der EduArt, den Roboter, vorstellte. Nach den Präsentationen und Diskussionen ließen die Teilnehmer den Abend gemeinsam bei Pizza und Getränken ausklingen und nutzten die Chance, sich mit anderen Robotik-Enthusiasten auszutauschen.

New Version of the 3D Printable Humanoid Robot  pib To Be Released in August

At the last Robotics Meetup Nuremberg, significant updates about the humanoid robot pib were announced: a new version is set to be released in August. 


Changes from Last Year’s Version: 

• Stylish Design: The upper body has been redesigned to be more stylish, with hidden screws and motors, and no loose cables. 

• Easier Assembly: The new version offers simpler assembly. 

• Enhanced Motors: The shoulders are now equipped with stronger motors.

• Improved Imitation Feature: Previously, pib could only follow horizontal  movements. The updated version can also follow vertical movements.

• Upgraded Electronics: The electronics have been upgraded to a Raspberry  Pi 5. 

• Dockerization: pib is now dockerized, allowing installation on various  software systems. This was a community effort, especially during the last  hackathon. 

• Digital Twin: A digital twin has been developed, enabling simulations and  machine learning. 

Continuity and Compatibility 

Not everything has changed. The camera and display remain the same, and efforts  have been made to maintain compatibility with the previous version. Updated tutorials  are being prepared to ensure easy assembly. 

The meetup also featured a guest speaker from EduArt Robotik, who introduced EduArt, the robot. After the presentations and discussions, everyone enjoyed pizza and drinks while networking with fellow robotics enthusiasts. 

At The Bleeding Edge Of Robotics: 2 Year Milestone For pib

2 years ago, the open source robotics project pib was launched. The goal of pib, the printable intelligent bot anyone can build themselves, is to lower the barriers and make robotics and AI accessible to anyone who is interested. Over the past two years, pib has built an active and dedicated community that supports the project in moving forward. Therefore, a lot has happened since the project launch – time to look back on how far pib has come.

Milestones, Challenges and What Comes Next

It’s not every day that a robot turns two years old, so the team celebrated with a big party. The all new pib documentary was streamed to kick off the event, followed by different stations for guests to experience pib’s newest features hands-on.

pib started out as an idea that slowly took shape in the form of a master thesis and a robotic arm. From there, a humanoid robot was created that can easily be 3D printed with the free 3D print files on the website and then built with the help of the building manuals online. pib offers many ways to implement AI trainings such as voice assistant technology, object detection, imitation and more.

For starters, the pib team and the community have optimized pib’s mobility in a joint effort. The result is impressive: In its newest version, pib can now move its arms at basically all angles.  Another rapidly progressing topic is pib’s digital twin which received a birthday present by the community members that took on this project: The camera now works in the virtual environment, enabling the camera stream to be transmitted to the outside world to be analyzed there and then become the base of control processes.

Talk To Me, pib!

Aside from that, there has been some significant progress in the field of human-machine interaction, particularly focusing on enabling voice-based communication with pib through advanced voice assistant technology. Exploring the potential of natural speech interaction has become a significant area of the team’s current efforts and the project is committed to advancing pib’s capabilities in this direction.

One of the newest features that were revealed at the pib party is communication in a multimodal world. The robot captures an image, analyzes it, and then answers questions in relation to the image. For example, when asking pib “where are we right now?” it interprets the room and its setting and will answer something like “we are in an office space”.

With this new feature, pib was also able to play its first round of Tic Tac Toe. The team drew the gameboard on a whiteboard so that pib was able to analyze the current state of the game and determine the next move with commands such as “place the next X in the top right corner”.

Join The Community

The pib community is rapidly growing and consists of 3D printing, robotics and AI enthusiasts. Whether you’re a rookie or an expert, anyone is invited to join, share their ideas and work on exciting projects together.

Robotik auf dem neuesten Stand: 2 Jahre pib als Meilenstein

Vor zwei Jahren wurde das Open-Source-Robotikprojekt pib ins Leben gerufen. Das Ziel von pib, dem printable intelligent bot zum Selberbauen, ist es, die Hürden zu senken und Robotik und Künstliche Intelligenz für alle Interessierten zugänglich zu machen. In den letzten zwei Jahren hat pib eine aktive und engagierte Community aufgebaut, die das Projekt unterstützt und vorantreibt. Seit dem Start des Projekts ist also viel passiert – Zeit, um zurückzublicken, wie weit pib gekommen ist.

Meilensteine, Herausforderungen und was als Nächstes kommt

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Roboter zwei Jahre alt wird, also feierte das Team mit einer großen Party. Zum Auftakt der Veranstaltung wurde die brandneue pib-Dokumentation gestreamt, gefolgt von verschiedenen Stationen, an denen die Gäste die neuesten Funktionen von pib selbst ausprobieren konnten.

pib begann als eine Idee, die in Form einer Masterarbeit und eines Roboterarms langsam Gestalt annahm. Daraus entstand ein humanoider Roboter, der mit den kostenlosen 3D-Druckdateien auf der Website einfach in 3D gedruckt und dann mit Hilfe der online verfügbaren Bauanleitungen gebaut werden kann. pib bietet viele Möglichkeiten zur Implementierung von KI-Trainings wie Sprachassistenten, Objekterkennung, Imitation und mehr.

Zunächst einmal haben das pib-Team und die Community gemeinsam die Beweglichkeit von pib optimiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In der neuesten Version kann pib seine Arme nun in praktisch allen Winkeln bewegen.  Ein weiteres sich rasant entwickelndes Thema ist der digitale Zwilling von pib, der von den verantwortlichen Community-Mitgliedern ein Geburtstagsgeschenk erhalten hat: Die Kamera arbeitet nun in der virtuellen Umgebung, so dass das Kamerabild in die Außenwelt übertragen werden kann, um dort analysiert zu werden und dann zur Grundlage von Steuerungsprozessen zu werden.

Sprich mit mir, pib!

Darüber hinaus gab es einige bedeutende Fortschritte im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion, insbesondere bei der sprachbasierten Kommunikation mit pib durch fortschrittliche Sprachassistententechnologie. Das Team sieht großes Potenzial in der natürlichen Sprachinteraktion und arbeitet daran, die Fähigkeiten von pib in dieser Hinsicht noch weiter zu optimieren.

Eine der neuesten Funktionen, die auf der pib-Party vorgestellt wurden, ist die Kommunikation in einer multimodalen Welt. Der Roboter nimmt ein Bild auf, analysiert es und beantwortet dann Fragen im Zusammenhang mit dem Bild. Wenn man pib zum Beispiel fragt: „Wo sind wir gerade?“, interpretiert er den Raum und seine Umgebung und antwortet etwa: „Wir sind in einem Büro“.

Mit dieser neuen Funktion konnte pib auch seine erste Runde Tic Tac Toe spielen. Das Team zeichnete das Spielbrett auf ein Whiteboard, so dass pib in der Lage war, den aktuellen Stand des Spiels zu analysieren und den nächsten Zug mit Befehlen wie „platziere das nächste X in der oberen rechten Ecke“ zu bestimmen.

Join The Community

Die pib-Community wächst schnell und besteht aus 3D-Druck-, Robotik- und KI-Enthusiasten. Ob Anfänger oder Experte – jeder ist eingeladen, mitzumachen, seine Ideen zu teilen und gemeinsam an spannenden Projekten zu arbeiten.

Experience the Future of Companionship with Doly, Launched by Limitbit soon on Kickstarter

Limitbit, a pioneer in AI powered companion technology, has announced the launch of its groundbreaking product, Doly, on Kickstarter. As of today, Doly has already captured the imagination of tech enthusiasts and educators, raising significant interest ahead of its official Kickstarter launch scheduled for February 13, 2024. 

Doly, launch day special priced at $289, is an autonomous AI-powered companion robot that seamlessly integrates robotics, AI, and coding education into one dynamic device. It is the first of its kind to offer an open hardware and open design, powered by Raspberry Pi, allowing customization and continual evolution in capabilities. 

„Doly represents a fusion of companionship, education, and technological innovation,“ says Levent Erenler, founder of Limitbit. „It’s designed to grow and adapt, offering an engaging experience for all ages and skill levels. Our open-source approach places Doly at the forefront of personal robotic innovation.“ 

Product highlights of Doly include: 

● Self-acting Personality: A unique character that develops and evolves through interaction, offering a personalized experience. 

● Edge AI Processing: Ensuring maximum privacy, Doly’s AI algorithms operate locally, without relying on cloud processing, safeguarding user data.

● STEM Education Enabler: Doly serves as an engaging tool for learning coding and robotics, catering to both beginners and advanced users. 

● Open-Source Platform: Users can innovate and customize Doly, thanks to its open hardware and open design, fostering a community-driven approach to technological advancement. 

● Extensive Add-On Support: Featuring a range of I/O ports, Doly offers extensive opportunities for expansion and customization, perfect for developers and hobbyists. 

● 3D Printable Design: Emphasizing its customizable nature, Doly can be personalized with 3D printed parts, allowing users to tailor its appearance and functions. 

Targeted towards a wide audience that includes robot lovers, parents, children, software and hardware developers, and open-source enthusiasts, Doly is positioned as the ultimate educational and interactive robot companion. 

„Doly is not just a product; it’s a step towards a future where technology enhances every aspect of learning and daily living,“ added Levent Erenler. „Its ability to engage users in coding, robotics, and AI, while also serving as a companion robot, sets a new benchmark in the field.“ 

About Limitbit: 

Based in Markham, Ontario, Limitbit is dedicated to revolutionizing AI powered companion robots. Their mission is to blend cutting-edge technology with practical, educational applications, making advanced robotics accessible to everyone. 

For more information about Doly and to participate in the Kickstarter campaign, click here.