Einfach machen

Die Maker-Bewegung – eine weltweit wachsende Community

Hannover, 19. September 2016 – Basteln, bauen, erfinden und experimentieren, aber auch sich gegenseitig inspirieren und Wissen weitergeben: Das alles zeichnet die Maker-Szene aus. Es gibt immer mehr FabLabs, Maker-Spaces oder Repair-Cafés, in die selbst große Unternehmen wie BMW oder Siemens ihre Ingenieure zum Tüfteln schicken. Zur DIY-Kultur gehören auch die Maker Faires, die bunten Veranstaltungen, auf denen sich die Maker mit ihren vielfältigen Projekten präsentieren.

In den vergangenen Jahren hat die Maker-Bewegung im deutschsprachigen Raum Fahrt aufgenommen.Das Magazin Make , gestartet als c’t-Sonderheft Hacks, versteht sich als Motor und Plattform für unverbrauchte Technik-Ideen. Seit fünf Jahren veröffentlicht das sieben Mal jährlich erscheinende Magazin Bauanleitungen für coole Projekte, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nachvollziehen können. Es geht in den Artikeln um Arduino, Raspberry Pi und Co. sowie um Projekte fernab von PC und Elektronik wie z. B. Riesenkatapulte, Flugmodelle und Werkstoffbearbeitung. Das Interesse wächst, die Leserzahlen steigen.

Steigende Besucherzahlen verzeichnen auch die Maker Faires, die Erfindermessen, auf denen sich Maker vernetzen und ihre Projekte einem breiteren Publikum vorstellen können. Zur Maker Faire Hannover wurden im Mai 2016 mehr als 16.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Die Anzahl der Maker-Festivals wächst ebenfalls rasant: Gab es 2015 gerade einmal zwei Maker Faires – in Hannover und Berlin –, finden in diesem Jahr bereits zwölf von Maker Media lizensierte Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum statt, darunter Mini Maker Faires in den Mayerschen Buchhandlungen, in der Stadtbibliothek Köln oder im phaeno Wolfsburg.

Den Ursprung haben die Maker Faires in den USA, wo bereits im Jahr 2006 die erste Veranstaltung durch Dale Dougherty in der BayArea verwirklicht wurde. Mittlerweile ist die Anzahl der Maker Faires global auf über 150 Festivals mit mehr als einer Million Besuchern angestiegen. Die meisten finden jährlich statt und werden von Institutionen oder der Community selbst organisiert. Im Sinne der weltweiten Maker-Bewegung treten sie als Lizenznehmer unter einheitlicher Flagge auf. „Das Schöne ist, dass die Idee einer Maker Faire in jedem Maßstab, also auch als 1-Tages-Event, funktioniert“, sagt Daniel Rohlfing, der als Senior-Produktmanager bei Maker Media unter anderem für das Lizenzgeschäft in der DACH-Region (Deutschland/Österreich/Schweiz) verantwortlich ist.

Anfassen, Ausprobieren, Mitmachen, – das wird auf allen Maker Faires groß geschrieben. Vor allem den jungen Besucherinnen und Besuchern soll der Spaß am kreativen Umgang mit Technik vermittelt werden. Kinder und Jugendliche sollen zum Nachmachen animiert werden. „Idealerweise vertiefen sie das auf der Maker Faire Gelernte in den vielen offenen Werkstätten und FabLabs und werden selbst irgendwann Teil der Maker-Community. Und wer weiß, vielleicht liegt hier die Basis für unsere Ingenieure, IT-Spezialisten oder Unternehmer von morgen“, sagt Daniel Rohlfing.

Weiterführende Infos gibt es unter www.maker-faire.de

Das Video der Maker Faire Hannover 2016: http://bit.ly/2cLO9jX

Maker Faire Berlin – Kuriose Autos und Roboter-Fußball

Hannover, 9. September 2016 – Die Maker Faire kommt in die Hauptstadt: am 1. und 2. Oktober von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich die STATION Berlin in einen Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Auch dieses Mal gibt es verblüffende Erfindungen zu sehen. Dazu tragen skurrile Fahrzeuge im „Mad-Max-Style“, kleine intelligente Droiden wie R2D2 oder der Kult-Drumsynthe­sizer TR-808 bei. Doch das ist nicht alles. Die Maker Faire Berlin bietet noch viel mehr verrückte Projekte zum Bestaunen.

Ein Blickfang auf dem diesjährigen Kreativfestival ist ein alter Volvo, der für einen guten Zweck zum Lego-Mobil umfunktioniert wird. Kinder können den mit Lego-Platten beklebten Volvo bebauen und ein kunterbuntes Kunstwerk schaffen. Gleichzeitig dient das Auto als große „Spendenbüchse“. Der Obulus der Besucher kommt dem Kreativ- und Bildungszentrum „die gelbe Villa“ für Kinder und Jugendliche zugute, um sie bei der Schaffung von mehr Chancengerechtigkeit zu unterstützen. Das Zentrum bietet kostenfrei „kreative Erfahrungsräume und vielseitige Projektangebote in einer motivierenden Umgebung“, die täglich von 100 Kindern und Jugendlichen besucht werden. Dazu gehören unter anderem Kreativwerkstätten und Ateliers, in denen die jungen Menschen mit allen Sinnen lernen und sich auf vielfältige Weise entfalten können. Unter anderem bauen sie Roboter und erforschen die Natur und die Umwelt.

Staunen kann man auch über den aufwendig umgebauten Golf 3 Variant, den das Team von Lost Ideas auf der Maker Faire als Endzeit-Auto präsentiert. Das Auto entstand im Rahmen der Veranstaltung „F.A.T.E“, die als weltgrößte Session zu Endzeit-Live-Rollenspielen gilt. Um das Endzeit-Auto so authentisch wie möglich zu gestalten, verwendeten die Macher ausschließlichgebrauchte Bauteile, die sie auf Schrottplätzen fanden oder geschenkt bekamen. Das Auto selbst ergatterten die Mitglieder von Lost Ideas im Tausch gegen eine Kiste Bier.

Highlights der Maker Faire Berlin 2016

Quelle: Lost Ideas
Das Endzeit-Auto von Lost Ideas
Das skurrile Fahrzeug von Lost Ideas wird auf der Maker Faire Berlin 2016 zu bestaunen sein.

Außerdem findet ein spezieller RoboCup auf der Maker Faire Berlin statt. Der RoboCup ist einer der größten weltweiten Schülerwettbewerbe, mit dem Schülerinnen und Schüler für Robotik begeistert werden sollen. An dem Turnier nehmen 4 Nao-Teams mit jeweils 6 Personen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands teil. Darunter auch das Nao-Team Berlin. In den Pausen der Profi-Mannschaften treten zwei Schülerteams gegeneinander an.

Weitere Informationen zum Programm des familienfreundlichen Festivals findet man auf der Webseite www.maker-faire.de. Hier erfährt man auch, welche Maker ausstellen, wann welche Vorträge und Workshops starten und ob sie anmeldepflichtig sind. Die Tagestickets kosten 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), Familien mit zwei Kindern zahlen 24 Euro. Kinder unter 6 Jahren sind frei.

phaeno Mini Maker Faire

Schülerprojekte im Mittelpunkt der phaeno Mini Maker Faire

Hannover, 1. September 2016 – Am 4. November von 9 bis 17 Uhr und am 5. November von 10 bis 18 Uhr lädt das phaeno Wolfsburg zur ersten Mini MakerFaire ein. Bei diesem Festival stehen überwiegend Schüler und Schülerinnen mit spannenden Projekten im Vordergrund.

Ob die Maker Faire in Berlin und Hannover oder die Mini Maker Faire in Köln oder im phaeno Wolfsburg, alle haben eines gemeinsam: es sind Kreativfestivals, auf denen die Erfinder, Macher, Tüftler und Bastler – die sogenannten Maker – ihre originellen Erfindungen vorstellen können.



phaeno Wolfsburg

Das phaeno Wolfsburg gilt als einmalige Experimentier­landschaft. Im Mittelpunkt steht hier das Entdecken natur­wissenschaftlicher Phänomene. Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt. „Auch auf der Mini Maker Faire wird das Anfassen und selbst aktiv werden ganz groß geschrieben, was die Wissenschaftsmesse zum passenden Festival für das Science Center macht“, begründet Martina Flamme-Jasper, Leiterin Kommunikation des phaeno Wolfsburg, die Kooperation.


Kinder probieren die Experimentierstationen im phaeno aus

Hier können Schüler und Schülerinnen der unterschiedlichen Schulen ihre Erfindungen präsentieren, Gleichgesinnte treffen und sich von anderen Projekten inspirieren lassen. Besucher von 0 bis 99 Jahre können Projekte rund um Elektro­nik/Elektrik, Mechanik, Avionik, Chemie, Physik und weiteren Gebieten auf der Mini Maker Faire bestaunen. Auch die Redaktion des Make-Magazins ist auf der Messe vertreten und bietet eine Mitmachaktion mit leuchtenden LEDs an.

Zusätzlich können die Besucher die 350 Experimentier­stationen des phaeno ausprobieren. Die Freude am Entdecken führt durch spannende Themenfelder wie zum Beispiel Energie, Mathe oder Leben. Für Lehrer und Lehrerinnen wird freitags ein Infocafé angeboten. Bei einer Tasse Kaffee können sich die Lehrkräfte austauschen und informieren, wie sie die verschiedenen Themen der Maker-Bewegung im Unterricht umsetzen können. Der Besuch der Mini Maker Faire ist in Niedersachsen für Lehrkräfte als Fortbildung anerkannt, die Teilnahmebescheinigungen gibt es im Infocafé.

Für alle Interessierten ist der Besuch der Messe im normalen phaeno-Tageseintritt enthalten. Jede Schulklasse, die ein spannendes Projekt zu bieten hat und an der phaeno Mini Maker Faire teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 21. Oktober 2016 anmelden, dann endet der „Call for Makers“. Die Anmeldung für Maker findet man auf folgender Website: http://maker-faire.de/phaeno/

Die phaeno Mini Maker Faire ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc.

Die Technik-Highlights auf der Maker Faire Berlin

Recycling-Kunstwerke, R2D2 und Robotersound

Hannover, 11. August 2016 – Das weltweit größte Do-it-Your­self-Festival kommt am 1. und 2. Oktober zum zweiten Mal in die Hauptstadt. Auf dem bunten Selbermach-Festival Maker Faire in der STATION in Berlin-Kreuzberg können große und kleine Besucherinnen und Besucher faszinieren­de Kreaturen, grandiose Sound­maschinen und verrückte Maker-Projekte bestaunen.

Mit den „Wasteländern“ präsentiert der holländische Maker Jan Wessels seine „Piraten der Zukunft“, die von den Resten der modernen Zivilisation leben. Die skurrilen Fahrzeuge im „Mad-Max-Style“ sind komplett aus recycelten Materialien hergestellt worden. Mit großer Leidenschaft rettet Wessels weggeworfene Teile vom Schrottplatz und haucht ihnen durch ungewöhnliche Kombinationen ein zweites Leben ein.

Nicht nur Star-Wars-Anhänger lieben ihn: Den kleinen intelli­genten Droiden R2D2, der als Mechaniker Raumschiffe reparieren kann und sich nur mit Pfeiftönen verständigt. Auf der Maker Faire stellt der r2-Builder-Club gleich mehrere fahrende selbstgebaute R2D2-Droiden vor. Bernd Pentrop und Arnd Riedel haben zusammen mit ihren Mitstreitern im r2-Builder-Club etliche Stunden Arbeit in den detailgetreuen Nachbau der kleinen Außerirdischen investiert.

„Let’s get mechanical“ ist das Motto von Moritz Simon Geist und Karsten Gebbert von Sonic Robots. Sie haben den Kult-Drumsynthe­sizer TR-808 als Roboter nachgebaut und dabei viele Einzelteile selbst mit dem 3D-Drucker erstellt, zusammengebastelt und pro­gram­­­­miert. Stehen die Maker nach Aufbau und Soundcheck auf der Bühne, beginnt ein hörenswertes Klang-Spektakel: In den setzkastenartigen Kammern des MR-808 trommeln elf Miniroboter, begleitet von blitzartigen Lichtimpulsen.

Zu den Highlights gehört auch der Fotobus Cliff McLane, in dem sich alle Besucher als Crazy Maker verewigen können. In diesem einzigartigen rollenden Fotoautomaten können originelle Maker-Fotos im Fisheye-Look gemacht werden und anschließend über Social Media geteilt werden.

Wer sich die Maker Faire Berlin, präsentiert vom Magazin Make, nicht entgehen lassen will, der kann sich online bereits jetzt seine Tickets sichern. Noch bis zum 31. August gilt der Frühbucherrabatt: Die Tagestickets kosten 9 statt 12 Euro, Familien mit maximal zwei Kindern zahlen 18 statt 24 Euro. Ticketshop und weitere Infos auf www.maker-faire.de

Auf den Arm genommen

Smartrobotics1Interview

Greifer-Robotik-Symbiose durch fruchtbare Zusammenarbeit

Smart Robotics setzt auf die Produkte von Gimatic und verschafft damit seinen Kunden Wettbewerbsvorteile. Wir haben Torsten Woyke, Geschäftsführer Smart Robotics GmbH, Pfullendorf, unter anderem dazu befragt, welche Produkte er von Gimatic einsetzt, welche Trends er in der kollaborativen Robotik sieht und was sich der Robotik-Spezialist von dem Mechatronik-Anbieter wünscht.

 

Wer ist Smart Robotics und welche Produktpalette bieten Sie?

Die Smart Robotics GmbH ist ein innovatives Joint Venture Unternehmen zwischen der ESCAD Design GmbH und der WMV am Standort Pfullendorf. Wir vertreiben die Leichtbauroboter der Firma Universal Robots aus Dänemark und beschäftigen uns mit deren möglichem Einsatz im Bereich Mensch-Maschine-Kooperation. Die kollaborierenden Roboterarme helfen bei der Steigerung von Produktivität und Profitabilität in einer sicheren Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter. Mit sechs Gelenken und einer konkurrenzlosen Flexibilität sind sie in der Lage, die Bewegungen eines menschlichen Arms einfacher als andere Marktbegleiter nachzuahmen. Unsere Roboterarme eignen sich auch für mittelständische Unternehmen, die bisher aufgrund der Kosten auf ihren Einsatz verzichtet haben.

Was ist das Besondere an Ihrer Robotik?

Erlaubt es der Einsatzfall und geht von den Greifern keine zusätzliche Gefahr aus, können unsere Roboter auch umhausungsfrei arbeiten. Mit einer durchschnittlichen Dauer von nur 195 Tagen bieten wir die kürzesten Amortisierungszeiten in der Branche. Unsere Roboterarme lassen sich typischerweise innerhalb einer Stunde einstellen und sind dann sofort betriebsfertig. Dank der Berührungsbildschirme und Programmierungsmethoden lassen sich die Geräte innerhalb von Minuten programmieren. So können die Roboterarme so oft wie nötig im Betrieb versetzt und entsprechend umprogrammiert werden. Viele unserer kollaborierenden Roboterarme arbeiten ohne teure Absperrungen nach der Risikoanalyse.

Wofür und warum setzen Sie Gimatic Greifer ein?

Als Lieferant von Robotern benötigen wir immer wieder Greiftechnik verschiedenster Art. Die Elektrogreifer von Gimatic eignen sich hervorragend für viele unserer Anwendungsfälle. Die geringe, aber dennoch ausreichende Greifkraft kann keine Verletzungen am Werker verursachen. Das niedrige Gewicht verringert die Belastung des Roboter-Arms und die elektrische Schnittstelle hilft dem Kunden auch noch Kosten zu reduzieren. Dank der eigenen Integration von Gimatic müssen wir uns zudem um die Anbringung des Greifers keine Gedanken machen, da wir den passenden Adapter gleich mitgeliefert bekommen.

Welcher Einsatzfall hat Sie besonders begeistert?

Da fallen mir spontan zwei Einsatzfälle ein:

Ich erinnere mich an eine Anwendung der Komet Group, weltweit tätiger Systemanbieter für Präzisionswerkzeuge. Gimatic hatte unsere Roboter für eine Anwendung empfohlen, bei der die Schleifkanten eines Präzisionsbohrers automatisiert gebürstet werden. Der zu fertigende Bohrer hat drei Schneiden, die in verschiedenen Schneidwinkeln ausgeführt sind. Unser Roboterarm entnimmt die Rohteile aus einer Kassette, wo sie in Reihe und Glied aufgestellt sind, und führt diese den Bürsten zu. Dabei müssen die Schneidkanten mit ihrem jeweiligen Schneidwinkel zum Roboter ausgerichtet werden. Der Greifer muss den Bohrer sauber halten und ihn ganz sanft zuführen, damit – falls mal ein Finger des Werkers dazwischengerät – dieser nicht verletzt wird. Das zuverlässige Halten und das ‚einfühlsame‘ Zuführen kann mit der innovativen Greiftechnik zuverlässig umgesetzt werden. „Wir sind von der Zusammenarbeit mit Smart Robotics und Gimatic sehr überzeugt“, sagt Thomislav Anic, Leiter Forschung und Entwicklung, Komet-Group GmbH, Stuttgart-Vaihingen. „Roboter und Greifer harmonieren sehr gut zusammen. Der Support bei eventuellen Fragen ist bei beiden Unternehmen schnell und zuverlässig oder einfach gesagt: überragend.“

Als besonders nützlich haben sich zudem die Wechselplatten für die Montage an der Decke hängender Roboter erwiesen. Hier muss nämlich sonst der Roboter mit mindestens zwei Personen im Servicefall abgeschraubt werden, was oft aus Platzmangel sehr kompliziert ist und auch mal zu Unfällen führen kann. Mit der Wechselplatte kann eine Person alleine den Roboter abnehmen und warten. Wie schon erwähnt ist durch die hohe Genauigkeit der Platte nach der Wartung kein Nach-Teachen nötig.

Welche Produkte von Gimatic verwenden Sie außerdem?

Auf Grund der Robotertechnik liegt unser Fokus eindeutig auf den elektrischen Parallel- und 3-Backen-Greifern. Fast ebenso wichtig wie die Greiftechnik sind die besagten Wechselplatten, die nicht nur ein einfaches Wechseln der Greifer ermöglichen sondern durch ihre hohe Tragkraft sogar dem gesamten Roboter zum flexiblen Einsatz an verschiedenen Anwendungen verhelfen. Die Passgenauigkeit war immer so, dass keine Punkte nachgeteacht werden mussten. In Zukunft werden wir auch auf die neuen Kraft Sensoren setzten, die uns Gimatic freundlicherweise vorab für Tests überlassen hat.

Wohin geht der Trend in der Mensch-Maschine-Kooperation?

Maschinen beziehungsweise Roboter sollen noch flexibler und mobiler werden, damit auch neue Branchen wie beispielsweise das Handwerk erschlossen werden können. In der Industrie dient das der Weiterentwicklung der Intralogistik. Dazu bieten wir schon heute autonome Transportsysteme an, die sich ohne GPS oder externe Markierungen im Raum bewegen können und sich per Handy oder Tablet programmieren und steuern lassen.

Welche Neuentwicklungen würden Sie sich bezogen darauf von Gimatic wünschen?

Gespannt warten wir auf weitere Entwicklungen aus dem Hause Gimatic, die uns im Verkauf unserer Roboter weiterhelfen. So könnten wir zum Beispiel einen Kollisionsschutz gut gebrauchen, der übermäßigen Kontakt mit dem Greifer registriert und diese Info an den Roboter weiterleitet. Auch würden wir uns über einen Greifer mit niedrigerer Stromaufnahme freuen, da wir diesen dann direkt an unserem Werkzeugflansch anschließen könnten.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der italienischen Tochter?

Generell schätzen wir die Zusammenarbeit mit Herrn Lörcher und seinem Team sehr, weil sich für uns kurze Wege ergeben – sowohl geographisch als auch bürokratisch. Ebenso sind die gegenseitigen Empfehlungen unserer Produkte für beide Seiten sehr fruchtbar.

Motek: Gimatic – Halle 4, Stand 4228; Geiger Handling – Halle 7, Stand 7212
K: Gimatic – Halle 10, Stand E55

Gewinnerteams fliegen zum WRO Finale nach Indien – 16 deutsche Teams treten im November in Neu-Delhi gegen 55 andere Länder an

An diesem Wochenende (18./19. Juni) fand das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche von 8 bis 19 Jahren, in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen. Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Finale übernommen.

In den vergangenen beiden Tagen traten über 70 Teams beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad in Ludwigshafen an. Die Teams mussten mit ihren Robotern Aufgaben zum diesjährigen Thema „RAP THE SCRAP – Roboter reduzieren, verwalten und recyceln Müll“ lösen. Dabei nahmen die Teams in drei Wettbewerbskategorien teil.

In der Regular Category mussten die Roboter zu auf verschiedenen Parcours zu Themen „Halte den Schulweg sauber“ (8-12 Jahre), „Mülltrennung“ (13-15 Jahre) und „Recyclinganlage“ (16-19 Jahre) auf einem etwa 2m² großen Parcours verschiedene Aufgaben bewältigen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Open Category haben ihre bis zu 2m x 2m großen Robotermodelle zum Umgang mit Müll einer fachkundigen Jury präsentiert. Hierbei überzeugte das Team CreaBotic der Berufsbildenden Schule in Neustadt an der Weinstraße durch ein stimmiges Gesamtkonzept und eine tolle Konstruktion sowie innovative Programmierung. Der mit Hilfe von mehreren Laugebläsen angetriebene Luftkissenroboter ermöglicht es am Strand verschiedenste Müllarten einzusammeln und zu analysieren.

Ein Highlight und gleichzeitiger Zuschauermagnet des Events war die Football Category (Roboterfußball). Dabei treten zwei Teams mit je zwei Robotern gegeneinander an und ermitteln nach bekannten Fußballregeln im Tabellenmodus die Gewinner.

Bei der Siegerehrung übergaben Dr. Klaus Sundermann, Referent für Schülerwettbewerbe im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium sowie Johannes Steiniger, Bundestagsabgeordneter und gleichzeitig Übermittler der Grußworte der Bundesministerin für Bildung und Forschung, die 16 Startberechtigungen zum Weltfinale in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen der WRO. Nun haben die besten 16 Teams einige Monate Zeit, sich für die spannende Reise nach Indien und die drei Wettbewerbstage vor Ort vorzubereiten.

Grüße an alle Teams und Glückwünsche an die Siegerinnen und Sieger kamen von der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. „Der Robotik-Wettbewerb ist ein wichtiger Baustein in unserem Bemühen, Kinder und Jugendliche möglichst früh an die MINT-Fächer und die Ingenieurwissenschaften heranzuführen. Und die spannende, kreative und begeisterte Atmosphäre bei den Wettbewerbsrunden zeigt: Wer erst einmal Feuer gefangen hat, den lassen Technik und Informatik nicht mehr los“, so die Ministerin.

RoboCup Leipzig: Von kleinen Robotern für die großen lernen

Meistens kennt man Roboter als Maschinen, die vorher festgelegte Abläufe exakt ausführen. Ihr Vorteil gegenüber anderen Industriegeräten besteht darin, dass sie aufgrund ihrer hohen Flexibilität vielfältig einsetzbar sind. Um diese Flexibilität noch weiter zu steigern, setzt der Augsburger Automatisierungsspezialist KUKA auf den intensiven Austausch mit der weltweiten Robotik-Community. Über Wett-bewerbe wie den RoboCup werden Aufgabenstellungen aus der Fabrik der Zukunft in wissenschaftliche Herausforderungen für die Forscher überführt. So entstehen im Wettstreit der Teams innovative Lösungen, die zur Weiterentwicklung der Pro-duktion in Richtung Industrie 4.0 gebraucht werden. Auf der Leipziger Messe wer-den diese Ansätze im RoboCup vom 30. Juni bis zum 3. Juli live zu erleben sein.

Die dritte Hand des Menschen

Schon jetzt leisten immer intelligenter werdende Roboter einen wichtigen Beitrag in mo-dernen Fabriken. Der demografische Wandel und der stetig steigende Bedarf nach höhe-rer Produktivität und Qualität bei sinkenden Kosten lässt die Anforderungen an zukünftige roboterbasierte Automatisierung vor allem im Bereich der Montage steigen. Eine älter werdende Belegschaft soll vom Kollegen Roboter unterstützt werden, und so kommt es zunehmend auf eine sichere Co-Existenz von Werker und Roboter sowie das entspre-chende Feingefühl des robotischen Assistenten an.

Dass genau bei diesen Herausforderungen der Wissenstransfer von Forschung und Wettbewerben wie dem RoboCup bis hin zur tatsächlichen Produktion funktioniert, zeigt der Leichtbauroboter LBR iiwa (intelligent industrial work assistant) von KUKA. Der Robo-terarm ist aufgrund seiner Feinfühligkeit optimal für diese Aufgabenstellung geeignet und wird so zur dritten Hand des Menschen. Der Roboter kann mit zerbrechlichen und emp-findlichen Objekten umgehen, erkennt die Lage der zu verwendeten Bauteile und montiert diese mit dem dafür benötigten Kraftaufwand. Auf diese Weise wird Produktionsausschuss oder eine Kollision vermieden. „In der heutigen Produktionslandschaft sind aufgrund stetig zunehmender Produkt- und Variantenvielfalt größtmögliche Flexibilität und Wandlungsfähigkeit gefragt. Der LBR iiwa bringt diese Voraussetzungen mit und ermög-licht so Prozesse, die bisher in der Automatisierung nicht denkbar waren“, sagt Dr. Rainer Bischoff, Leiter der KUKA Konzernforschung und erläutert: „Seine Sensorik und Steue-rungstechnik machen ihn darüber hinaus so sicher, dass Mensch und Roboter miteinander arbeiten können, ohne von Schutzzäunen getrennt zu sein.“

Was flexibel sein soll, braucht Mobilität

Die hohen Anforderungen an die Nutzungsmöglichkeiten von Robotern zeigen sich auch vor allem im Bereich der Mobilität. Denn genau dabei geraten Roboter mit einem festen Standort schnell an ihre Grenzen. Dr. Bischoff: „Die industrielle Fertigung der Zukunft be-nötigt neue, modulare, vielseitige und allem voran mobile Fertigungskonzepte.“ KUKA hat aus diesem Grund seinen LBR iiwa mit einer autonom navigierenden Plattform vereint und so mit dem KMR iiwa (KMR steht dabei für KUKA Mobile Robotik) einen neuen, intel-ligenten und mobilen Helfer geschaffen, der die direkte, autonome und flexible Zusam-menarbeit von Mensch und Roboter ermöglicht. Mit seinen Hochleistungsakkus, einer autonomen Navigation, der millimetergenauen Positionierfähigkeit und dem modularen Aufbau ist der KMR iiwa ein industrieller Produktionshelfer für zahlreiche Logistik- und Fertigungsprozesse.

Schnittstelle für die Zukunft der Robotik

Da jede Entwicklung stets mit einem ersten, kleinen Schritt beginnt, bringt KUKA den y-ouBot mit zum RoboCup auf die Leipziger Messe. Der Roboter ist eine omnidirektionale, mobile Plattform, auf die ein fünfachsiger Roboterarm mit Zweifinger-Greifer montiert ist. Das Gerät ermöglicht es, eigene Steuerungen und Applikationsideen zu verwirklichen. Sein größter Vorteil: Der youBot lässt sich mit einer Vielzahl an Open-Source Softwarepa-keten sowie weiterer Software (C++ API, ROS, Orocos, LabView und viele mehr) ansteu-ern. „Der KUKA youBot bietet Forschern, Lehrenden und Studierenden sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie die Hardware-Basis, um Neues auszuprobieren und Erkenntnisse auf andere Anwendungen zu skalieren. Mit dem KUKA youBot kann so im kleinen Maßstab an wichtigen Themen der Fabrik der Zukunft auf dem Weg zu Industrie 4.0 geforscht werden“, erklärt Dr. Bischoff.

Apropos Industrie 4.0: Den aktuellen Stand der Forschung für die Fabrik der Zukunft kön-nen die Besucher bei den RoboCup-Wettbewerben in der maßgeblich von KUKA mit initi-ierten [email protected] live erleben. Anders als bei den fußballspielenden und ser-vicerobotik-orientierten Wettbewerben befassen sich die Teilnehmer dieses Wettbewerbs mit der Erforschung und Entwicklung des Einsatzes von Robotern im industriellen Kontext. Hierbei sollen Roboter komplexe Aufgaben in Zusammenarbeit mit Menschen erfüllen, beispielsweise bei der Fertigung, Automatisierung oder der allgemeinen Logistik. Reale industrielle Herausforderungen sollen die Grundlage bilden für eine robuste mobile Manipulation, die skalierbar, also in weitaus größerem Maßstab einsetzbar, sein soll.

Um in Zukunft eine noch bessere Vergleichbarkeit der Wettbewerbsteilnehmer zu errei-chen und die Wettbewerbe analog zur Champions League im Fußball in mehreren räum-lich und zeitlich getrennten Runden ablaufen lassen zu können, hat KUKA die Gründung der European Robotics League mit weiteren Partnern aus der Wissenschaft und mit Hilfe von Fördergeldern der Europäischen Kommission initiiert. Der RoboCup in Leipzig markiert den offiziellen Startpunkt für diese europäische Liga, die in den drei gesellschaftlich relevanten Robotik-Bereichen Industrie, Dienstleistung und Rettung für bahnbrechende Entwicklungen, eine noch bessere Ausbildung der Ingenieure und Informatiker von morgen und eine höhere Akzeptanz der Bevölkerung für die Unterstützung mit Robotertechnologie sorgen wird. Dr. Bischoff: „Steter Wettbewerb ist eine Grundvoraussetzung für Innovation. Der RoboCup in Leipzig ist die perfekte Schnittstelle zwischen dem gegenwärtigen Entwicklungsstand und wegweisenden Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft.“

Über den RoboCup

Der RoboCup ist der führende und vielseitigste Wettbewerb für intelligente Roboter und eines der international bedeutendsten Technologieevents in Forschung und Ausbildung. Die Weltmeister-schaft der Roboter vereint interdisziplinäre Problemstellungen – unter anderem aus den Themen-bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik sowie Maschinenbau. Als zent-rale Disziplin spielen Roboter in verschiedenen Ligen Fußball. In den letzten Jahren sind weitere visionäre Anwendungsdisziplinen wie intelligente Roboter als vielseitige Helfer bei Rettungseinsät-zen, im Haushalt und in der industriellen Produktion hinzugekommen. Die Vision der RoboCup Federation: 2050 sollen autonome humanoide Roboter den amtierenden Fußball-Weltmeister schlagen. Der 20. RoboCup wird von 30. Juni bis 4. Juli 2016 in Leipzig ausgetragen. Es werden mehr als 3.500 Teilnehmer in 500 Teams aus 40 Ländern erwartet. Neben den Globalen Sponsoren des RoboCup (SoftBank Robotics, Festo, Flower Robotics, MathWorks) wird die Weltmeister-schaft 2016 durch Siemens (Goldsponsor), Amazon Robotics, Festo, KUKA (Silbersponsoren), Schenker, TUXEDO Computers (Hardware Partner), HARTING, Arbeitgeberverband Gesamtmetall / think ING, S&P Sahlmann (Bronzesponsoren), DHL (Logistikpartner) sowie arvato, Donaubauer, Flughafen Leipzig/Halle, Metropolregion Mitteldeutschland und Micro-Epsilon (Freunde) unterstützt.

AUTOMATICA 2016: Robotics – Introducing a new robot generation

For the first time this year, all renowned robotics manufacturers with innovations across the board will be at AUTOMATICA in Munich from June 21 to 24. Gone are the days when progress was defined by improvements in details. This time solutions are signaling a new era of automation with new approaches that do justice to the demands of human-robot collaboration (MRC) and Industry 4.0.

The robotics business around the world is booming. The World Robot Association IFR reported a global sales record of eight percent in 2015 in the industrial robot sector. The number of industrial robots sold worldwide reached the mark of 240,000 units for the first time.

„The worldwide sales of industrial robots in 2015 confirmed that we are in very exciting times for the robot industry,“ Per Vegard Nerseth, Managing Director at ABB Robotics, stated. „With the start into 2016, the traditional drivers in our industry are being complemented by a huge demand for solutions in the Internet of Things (IoT) as well as the services & people areas. I believe that this development will result in a new record year.“

MRC: A new generation of robots is ready for the market
Collaborating robots are paving a revolutionary new way for SMEs to automate their production on an optimum technical level and consequently secure their competitive position while cutting costs. Manufacturers are taking different approaches in developing their collaborative robots. While one faction, including ABB, Kuka, Universal Robots, Yaskawa and Co. relies on special machines for MRC, Stäubli and Fanuc design their standard robots for MRC applications. A big advantage for AUTOMATICA visitors: All major robot manufacturers are represented at the trade fair, which enables a direct comparison of these solutions.

Per Vegard Nerseth, Managing Director of ABB Robotics, expects a new record year for robotics.

Photo: ABB


Industry 4.0 and MRC

Stäubli will highlight the performance of his new TX2 six-axle series in a variety of demonstration applications at its largest ever AUTOMATICA booth. In a realistic smart factory, different TX2 models in several linked cells put their Industry 4.0 compatibility as well as their collaborative skills to the test. The mobile, autonomous robot system HelMo will be employed for the first time, which makes mobile use possible for the TX2 six-axle robot.

AUTOMATICA is the most important trade fair event this year for Gerald Vogt, Managing Director of Stäubli Robotics.

Photo: Stäubli

You can also see the major trends in robotics of highly flexible and tightly networked I4.0 production concepts, intuitive operation of robots and MRC solutions at Kuka. In networked production installed at its booth, Kuka is linking its products designed for Industry 4.0, including the mobile KMR iiwa and the Swisslog shelving system Cyclone Carrier, a prime example of a modern production concept. Via the Swisslog software Warehouse Manager WM 6, all components of the smart factory are able to communicate with each other and provide information about the respective order status.

In addition to solutions for networked production, Kuka is exhibit-ing new six-axis robots, including the small robot KR 3 Agilus.

Photo: Kuka Roboter


Green „CR World“ on the „Yellow Highway“

With 24 system partners, Fanuc is exhibiting the full range of robotics on the „Yellow Highway”. New features include the collaborative robot CR 7iA and the heavyweight M-2000iA with a payload of 2,300 kg. Another highlight is the „Green CR World“, in which simple application examples as well as unusual use ideas for collaborative robots can be seen. There is also plenty of space for the ideas and solutions of system integrators on the 3,000 square meter booth. New integrators have joined the partners of the first AUTOMATICA fairs. „As a result, we expect a record number of participants this year,“ Olaf Kramm, Managing Director of Fanuc Germany, stated with obvious pleasure; he will be accompanied by his international team at AUTOMATICA.

The importance of AUTOMATICA as platform for the robot market and the outstanding success of FANUC Germany have aroused the curiosity of Dr. Yoshiharu Inaba. The President and CEO of FANUC Corporation wants to get a direct overview of the German and European markets, as well as meet customers and system integrators at the „Yellow Highway”. For this reason the top management of FANUC Corporation will visit the AUTOMATICA in Munich for the first time.

The basis of the new collaborative Fanuc CR 7iA is an LR Mate 200iD with 7 kg carrying load.

Photo: Fanuc

Yaskawa is also betting on the known fashionable topics, but it also has new robot on board. Bruno Schnekenburger, Division Director Robotics at Yaskawa Europe, stated: “We are going to introduce a newly developed model for MRC applications for the first time in Europe at AUTOMATICA with the Motoman HC10. The robot is extremely slim, so it can be integrated optimally into cramped spaces.“  The new GP series with the Motoman GP7 and GP8 also has a similar slim design. These robots will score with speed, ranges and interfaces for integration into automation environments on the Industry 4.0 level.

The collaborative robot Motoman HC10 from Yaskawa is celebrating its European premiere.

Photo: Yaskawa


AUTOMATICA shows the complete range of automation

In line with current requirements in the digital manufacturing era, Fraunhofer IPA is presenting different exhibits covering the fields of people at the workplace, products and automation as well as IT infrastructure and networking. Consequently, they demonstrate the added value of production in the sense of Industry 4.0.

In addition to the hot topics, AUTOMATICA is also showing the world of conventional robotics from vision sensors to spot welding guns and all the way to heavy-duty robots. „AUTOMATICA illuminates all facets of automation, and all major exhibitors of the industry are represented. Consequently, this fair is the most important event this year for many exhibitors. It will show the extent to which visions of future automation have become reality,“ Gerald Vogt, Managing Director of Stäubli Robotics, stated.

Industry 4.0 and MRK solutions will be the focus at the booth of the Fraunhofer IPA.

Photo: IPA

Maker Faire Hannover 2016

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Spannende Workshops und Vorträge auf der Maker Faire

Sound löten, Roboter bauen und Upcycling lernen

Hannover, 17. Mai 2016 – Auf der Maker Faire Hannover am 28. und 29. Mai im HCC zeigen kreative Köpfe, Erfinder und Querdenker ihre ausgefallenen Ideen. Rund 800 Maker werben an 170 Ständen und in über 30 Vorträgen und Workshops für den neuen Do-it-Yourself-Trend und inspirieren zum Mitmachen und Nachahmen.

Der Diplom-Designer Florian Fusco zeigt in seinem Workshop „Sound löten“ , wie man aus einer Lichtquelle, etwa einer Kerze, ein Musikinstrument bastelt. Das Löten der drei Bauteile, die sich im Kern der Soundmaschinen befinden, gelingt ohne Vorkenntnisse.

Ohne Vorwissen können Besucherinnen und Besucher auch lernen, wie man einen Roboter baut, der Hindernissen ausweicht oder Gegenstände und Linien verfolgt. Tino Werner, Erfinder und Entwickler von analogen Steuerungsverfahren, hat diesen Roboterbausatz eigens für die Maker Faire entwickelt.

In Vorträgen können Interessierte sich über „die Technik­geschichte mit fischertechnik“ informieren, erfahren, wie man LEDs auf Kleidung bügelt oder lernen, wie man mit Lego oder Minecraft filmt beziehungsweise programmiert. Erfinder Hans-Ludwig Stille stellt eine neuartige Wasserkraft­maschine zur Gewinnung von regenerativer Energie aus Fließwasser vor, die Näh-Künstlerin Dagma Wolff erläutert den Upcycling-Prozess vom alten Jeanshemd zur neuen Jacke. Cosplayer Rudolf Arnold spricht in seinem Vortrag über lebendige Comic-Figuren und das phaeno Wolfsburg stellt seinumfangreiches Experimentier- und Entdeckerprogramm vor.

Weitere Informationen zum Programm des familienfreundlichen Festivals findet man auf der Webseite maker-faire.de. Hier erfährt man auch, welche Maker ausstellen, wann welche Vorträge und Workshops starten und ob sie anmeldepflichtig sind. Die Tagestickets kosten 11 Euro (ermäßigt 7 Euro), Familien mit zwei Kindern zahlen 20 Euro. Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Maker Faire Hannover ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc.