Two days @ LEGOWorld Utrecht 2017 as seen from my Mak3rBot LEGO MINDSTORMS robot

T3D, 3D Printing Directly From You Mobile Devices Launches on Kickstarter

San Francisco, CA. September 19, 2017– T3D, an innovative technology company specializing in light- sensitive chemical resin development, announces the crowdfunding campaign launch of their newest mobile 3D printing solution on Kickstarter on 9/19/2017. During the month-long campaign, limited super early bird rewards will be available for as low as $169 (45% off the retail price of $299).

T3D works with any mobile device, smartphones or tablets. Weighing at only 32 ounces, allows for 3D printing on the go, anytime anywhere. By applying the patented visible light-active resin, T3D enables open air printing, giving Makers a front row access to the printing experience. And with the exclusive App, users of all experience levels can have access to over 5,800 3D models in the cloud gallery and become a professional in 3D printing.

Key product features:

  • Open air printing – Prints directly from your smart device without a cover
  • Multi-color kit – Print different colors instantly with add-on kit
  • Multi-functional – Flexible 360 degree 3D scanning module
  • Certified 3D models – Tested and pre approved models to ensure quality printing
  • Open source – Printer specification made available for personalization

The campaign has a goal of $35,000 and will begin reward fulfillment in March 2018. The various reward pledges include:

  • Limited Super Early Bird option for $169 (45% off retail)
  • Pair Bundle Special for $339 (50% off retail)
  • Super Early Bird Multi-Functional Package (multi-color + scanning kit) for $749 (42% off retail)

“T3D will definitely be a game-changer to the 3D printing industry.” say Dr. Jeng, founder of T3D. “Whether it is speed or precision, T3D packs a lot of punch considering its small form factor. At an estimated retail price of $299, you are not going to find anything comparable out in the market, plus it is truly mobile because it works with all your mobile devices.”

For more information, visit : www.myt3d.com

Neato stellt neuen Flaggschiff-Roboterstaubsauger Botvac D7™ Connected vor

High-End-Modell mit neuer Neato FloorPlanner™ Advanced Mapping- & Cleaning-Technologie, IFTTT-Integration und Unterstützung der Connected Services

Newark, CA – 31. August, 2017, IFA – Neato Robotics, führender Hersteller von smarten Roboterstaubsauger, stellt heute den Neato Botvac D7™ Connected vor und setzt damit neue Maßstäbe in den Bereichen Leistungsstärke, einfacher Bedienbarkeit und Smart-Home-Anbindung.

Twittern Sie mit uns: Der Neato Botvac D7 Connected ist Neatos intelligentester Roboterstaubsauger mit neuem FloorPlanner, #IFTTT und der besten Konnektivität seiner Klasse. #IFA2017

Der Neato Botvac D7™ Connected ist Neatos bisher intelligentestes und leistungsfähigstes Modell. Dank der neuen Neato FloorPlanner™ Advanced Mapping- & Cleaning-Technologie, können Nutzer selbst eine Reinigungskarte ihrer Wohnung erstellen. Der Neato Botvac D7™ Connected unterstützt zudem die IFTTT Plattform, mit der Nutzer den Roboterstaubsauger flexibel und bequem steuern und den Weg in die Smart Home Welt ebnen können.

Nachdem der Roboterstaubsauger die Wohnung im Entdeckungsmodus oder durch eine einfache Reinigung gescannt hat, erstellt er den sogenannten MyFloorPlan™, einen personalisierten Umgebungsplan. Mit der Neato App legt der  Nutzer virtuell für den Roboter NoGo-Gebiete fest, um bestimmte Wohnungsbereiche bei der Reinigung auszusparen. Da der Roboter nun genau weiß, wo er saugen darf und wo nicht, werden materielle Barrieren überflüssig. Die zusammenfassende Reinigungskarte dokumentiert sowohl die gereinigten Bereiche als auch diverse Probleme und Hindernisse einer vollständigen Reinigung.

Diese Neuerungen binden Neato Roboterstaubsauger nahtlos in das vernetzte Zuhause ein und erlauben zudem die Integration in Apple Watch, den Neato ChatBot für Facebook, Amazon Alexa oder auch Google Home. Over-The-Air-Updates stellen sicher, dass die Software des Botvac D7™ Connected immer auf dem neusten Stand ist, die Smart-Home-Unterstützung ständig verbessert wird und innovative Technologien aus dem Neato Entwicklernetzwerk zur Verfügung stehen.

„Der Botvac D7™ Connected ist ein signifikanter Schritt nach vorne in die Zukunft des Smart-Home. Wir sind sehr erfreut dieses Gerät vorzustellen, das einen Höhepunkt der Neato Innovation darstellt und unsere Führungsposition auf dem Roboterstaubsaugermarkt belegt. Der Botvac D7™ Connected bietet alle herausragenden Eigenschaften der Neato-Topmodelle und stellt mit dem Neato FloorPlanner™ zusätzlich eine marktführende Technologie vor“, sagt Giacomo Marini, Chairman und CEO von Neato Robotics. „Damit schreiben wir unseren Innovationskurs fort, dem  wir zuletzt mit den Marktneuheiten der Integration von Alexa und Google Home in die Botvac™ Connected Serie weiter gefolgt sind. Der Botvac D7™ Connected wurde entwickelt, um sich mit einer breiteren Palette an konnektiven Dienstleistungen zu verbinden. Er baut Neatos Führungsposition in der Spitze der Smart-Home-Welt weiter aus.”

Neatos patentierte LaserSmart™-Technologie ermöglicht es dem Botvac D7™ Connected, mit größtmöglicher Präzision durch eine Vielzahl von Räumen zu navigieren und sie zu kartieren. Das neue Modell zeichnet sich aus durch starke Saugkraft, einen Ultra-Performance-Filter, den Turbo Modus und ein verbessertes Bürstensystem für die am weitesten fortgeschrittene SpinFlow™- Reinigungskraft sowie durch sorgfältigeres Umfahren von Möbeln, selbst bei Dunkelheit.

Die nächste Generation der Neato-App wird mit Einführung des Botvac D7™ Connected verfügbar sein. Sie bietet neben einer verbesserten Anwendungserfahrung und grafischer Nutzerführung zusätzliche Benachrichtigungen und eine verbesserte Reinigungszusammenfassung mit detaillierten Abdeckungskarten. Ab dem Zeitpunkt dieser Bekanntgabe unterstützt nun auch die gesamte Connected-Serie (Botvac D3™ Connected, Botvac D5™ Connected und Botvac™ Connected) Amazon Alexa, Google Home, den Neato ChatBot für Facebook und IFTTT. Der Botvac D7™ Connected ist Neatos am weitesten fortgeschrittener Roboterstaubsauger, der Neatos Hingabe zu Innovation, die das Leben von Menschen erleichtert, noch stärker unterstreicht.

Verfügbarkeit und Preis
Der Neato Botvac D7™ Connected erscheint zu einem UVP von €899 und wird ab dem vierten Quartal 2017 in den USA und Europa verfügbar sein. Besuchen Sie Neato Robotics auf der IFA in Berlin vom 1.-6. September in Halle 6.2, Stand 138 und machen Sie sich selbst ein Bild des neuen Flaggschiffs, dem Botvac D7™ Connected.

Über Neato:
Neato Robotics designt Heimroboter, die die Lebensqualität verbessern, indem sie Hausarbeit abnehmen und somit mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens schaffen. Neato treibt die Innovation mit intelligenter Laser Navigation, Smart Home Konnektivität und besseren Reinigungstechnologien voran. Kürzlich erlangte Neato Anerkennung für seine Führungsstruktur, Unternehmenskultur und den Einsatz für seine Mitarbeiter, als Teil der Bay Area News Group’s 2017 Liste der „Top 100 Workplaces“ in San Francisco und Umgebung, welche auf dem Feedback der eigenen Mitarbeiter basiert. Mehr Informationen unter: www.neatorobotics.com.
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Über IFTTT
IFTTT ermöglicht Menschen, mehr aus den Services zu machen, die sie lieben. Wir arbeiten mit mehr als 530 Apps, Services und Geräten mit Applets – darunter Facebook, Twitter, Philips Hue, Dropbox, Google, Nest, Fitbit, BMW und Slack. Applets bringen diese Dienste zusammen und schaffen ein neues Erlebnis für alle möglichen Vorgänge, von der Automatisierung von einfachen Aufgaben bis hin zu der Transformation der Art und Weise, wie Anwender in ihrem Zuhause interagieren bzw. es kontrollieren. Wir sind überzeugt davon, dass die kreative Kontrolle der von uns genutzten Services intuitiv und für jeden zugänglich sein sollte. IFTTT wurde 2010 gegründet und hat $ 39 Mio. an Startkapital von führenden Investoren wie Norwest Venture Partners, Andreesen Horowitz, NEA, Lerer Hippeau Ventures und SV Angel eingesammelt.

Veranstaltungstipp fürs Wochenende: Maker Faire Hannover 26. & 27. August im HCC – Das Kreativ-Festival für die ganze Familie

Hannover, 23. August 2017 – Am kommenden Wochenende öffnet die Maker Faire von 10 bis 18 Uhr wieder ihre Türen. Dann verwandeln rund 800 Maker das Congress Centrum (HCC) und den angrenzenden Stadtpark in einen entspannten Ort zum Staunen und Entdecken. Die Selbermacher begeistern mit ihren neusten DIY-Projekten und laden zum Mitmachen ein.

Besucherinnen und Besucher jeder Altersklasse können sich auf ein breit gefächertes Angebot freuen. Auf dem Programm stehen unter anderem spektakuläre Roboterkämpfe. Ferngesteuerte Schaukampfroboter treten in einer eigenen Arena gegeneinander an und bieten eine spannende Unterhaltungsshow.

Star-Wars-Fans können etliche detailgetreue Nachbauten des Droiden R2D2 treffen. Wem der Außerirdische eine Nummer zu klein ist, findet am riesigen Mantis Robot Gefallen. Wie einem Science-Fiction-Film entsprungen stolziert der fünf Kubikmeter große Laufroboter über das Gelände. Dabei trifft er immer mal wieder auf die zwei bunten Weltraumraketen des Abacus Theaters, die ebenfalls als Walking-Act auf der Maker Faire unterwegs sind.

Auf dem See im Stadtpark lässt Hobbybastler Lothar Bunscheit seine ferngesteuerten Schiffsmodellezu Wasser. Unter anderem dabei: der Nachbau der AIDA, für die er rund 15.000 Streichhölzer erst verbrannt und dann verbaut hat.

Ein weiteres Highlight auf der diesjährigen Maker Faire ist der Start eines Stratosphärenballons.Am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr wird das Maker Faire-Maskottchen Makey in einem mit Helium gefüllten Ballon 40 Kilometer hoch in die Luft steigen. Ein Kamerasignal sendet Bilder vom Flug an einen Monitor auf die Erde.

Neben den unterschiedlichen Highlights werden etliche Mitmach-Workshops etwa zu ersten Löt- und Programmierversuchen angeboten. Vom Bau eines Roboters oder einer Wordclock über Handspindelspinnen oder Brush Lettering bis hin zur Podiumsdiskussion mit YouTubern – auf der Maker Faire kommen alle auf ihre Kosten. In Vorträgen teilen Maker ihr Wissen zu Elektronikgrundlagen und geben zum Beispiel Tipps zur Gründung einer Maker-Garage.

Auch das gesamte Catering-Angebot auf der Maker Faire stammt von Makern: Zoomburger bietet Edel-Fast-Food, die Hot Chili Boys zaubern amerikanisches Essen mit Pulled Beef, Suppenfred serviert köstliche Suppen wie bei Muttern und auch Vegetarier finden leckere Gerichte bei Love it Healthy oder Vegan & Raw. Zur Stärkung für zwischendurch empfiehlt sich auch bester, selbst gerösteter Kaffee der Rösterei 24grad, Pippos Traumeis von der italienischen Eismanufaktur, liebevoll dekorierte Cupcakes, Crêpes oder Frozen Yoghurt von King Leo mit den unterschiedlichsten Toppings. Die kulinarischen Leckereien genießen Besucher am besten im idyllischen Stadtpark, musikalische Untermalung kommt von der kleinen Singer-/Songwriterbühne.

Tickets und Infos zum Programm des familienfreundlichen Festivals findet man auf der Webseite www.maker-faire.de/hannover/. Hier erfährt man auch, welche Maker ausstellen, wann welche Vorträge und Workshops starten und ob sie anmeldepflichtig sind. Die Tagestickets kosten 15 Euro. Familientickets gibt es für 32 Euro, Kinder unter 6 Jahren sind frei.

Maker Faire Berlin lockt 15.200 wissbegierige Besucher

*Technikerfindungen und DIY-Ideen in Hülle und Fülle*

 

*Hannover, 12. Juni 2017 – Am vergangenen Wochenende fand in der STATION in Berlin zum dritten Mal die Maker Faire <https://wpyadmin.ne.cision.com/l/gmtlnhgx/maker-faire.de/berlin>statt. Trotz strahlendem Sommerwetter pilgerten die Besu­cherinnen und Besucher durch die Hallen, um in entspannter Atmosphäre die vielen coolen DIY-Projekte zu bestaunen und auszuprobieren. „Man spürte überall die Neugierde, wie was funktioniert“, freut sich Daniel Rohlfing, Senior Produkt-Manager der Maker Faire. „Mit 15.200 Besuchern an zwei Tagen erreichte die Veranstaltung Vorjahresniveau.*

Den ersten Wow-Moment gab es gleich am Eingang: Dort präsentierte der amerikanische Robotik-Künstler Christian Ristow seine riesige, hydraulisch betriebene Roboterhand und lud Besucher ein, diese zu steuern. Schlüpfte man in den Handschuh und formte mit den Fingern das Peace-Zeichen, so bewegten sich auch die Stahlfinger unter ordentlichem Getöse in die V-Position. Auch der drohende Zeigefinger und das aus der Rocker-Szene bekannte Hörner-Zeichen waren beliebte Motive, die die Besucher nachahmten.

In den Hallen lockten die unterschiedlichsten DIY-Ideen: Mit dem *Laser-Cutter-Bausatz aus Holland* oder dem *Smartphone-3D-Drucker* aus Italien zeigten Maker bereits professionelle Projekte, die demnächst in Serie gehen. Daneben begeisterte der Nach­wuchs von den *„Jungen Tüftlern“ und von „Jugend hackt“* mit ihrem Programmierkönnen. Hier werden schon Schüler zu Startup-Gründern. Auch die jungen Maker vom *Tekkietorium*, bei denen man sich elektronische Namensschilder löten konnte, fanden regen Zulauf.

Das bereits erfolgreiche*Startup-Unternehmen pi-top*, Sponsor der Maker Faire, hat einen günstigen Laptop auf Raspberry-Pi-Basis gebaut, dessen Prototyp aus dem 3D-Drucker stammt. Die Gründer wollen mit ihren auffällig grünen Computer-Einsteiger-Sets positive soziale und erzieherische Wirkungen im Bildungssystem zu fördern. Auf der Maker Faire konnten die Kids am pi-top-Stand Minecraft spielen.

Handwerkliche Fähigkeiten brauchte es bei der *Offenen Werkstatt Kaos*, die zu *Bootsbau-Workshops* einlud. Deutlich kleiner ging es bei Designer Dieter Beck zu. Er stellte seine perfekt nachgebauten *Filmrequisiten aus Pappe* vor. Dass man aus Pappresten und Altpapier auch einen Rock fertigen kann, bewies das Kulturlabor Trial und Error. Und Stickkünste sind keineswegs nur Frauen vorbehalten: Philip Eggersglüß peppt *Omas altes Stickbilder mit Motiven aus Filmen oder Com­puterspielen* auf und verleiht so alten Gobelins Kultstatus. Darüber hinaus gab es auf der Maker Faire auch viele Kuriositäten zu bewundern, etwa schwebende Bälle, tanzende Blumen oder Musikinstrumente, gebaut aus Abflussrohren.

Sehr gut besucht waren zudem die *Vorträge und Workshops* zu den unterschied­lichsten DIY-Themen. Roboterbau, Program­mieren, Nach­haltigkeit, Crowdfunding oder BioHacking begeisterten gleichermaßen.

Wo man nicht gerade etwas lernen oder mitmachen konnte, zückte man die Kamera: Begehrte Fotomotive waren die kleinen fahrenden R2D2-Droiden, *Cosplayer Rudolf *mit einen Engelsflügeln sowie die Lego-Landschaften der Berlin Brick Syndicate .

Die nächste Maker Faire Berlin findet vom *25. bis 27. Mai 2018 im FEZ in Wuhlheide* statt. Interessierte Maker und auch Firmen können sich ab sofort mit ihren Projekten bewerben.

/Maker Faire Berlin ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc. Die Maker Faire Berlin steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Alle Maker Faires in D/A/CH werden vom deutschsprachigen Make Magazin präsentiert./

*/Bilderstrecke: https://www.heise-gruppe.de/presse/Maker-Faire-Berlin-lockt-15-200-wissbegierige-Besucher-3741108.html/*

RobotsBlog @ Maker Faire Berlin 2017

Autonome Systeme als Chance für die Zukunft begreifen

Michelle Hirsch von MathWorks über die Entwicklung und den Nutzen von Autonomen Systemen

Autonome Systeme werden in naher Zukunft beinahe jeden Lebensbereich unserer modernen Gesellschaft berühren. Sie werden die Produktion maßgeblich verändern, aber sie werden auch das Arbeitsleben und Geschäftsstrategien deutlich beeinflussen, denn mit zunehmender Fähigkeit der Maschinen, uns alltägliche Dinge abzunehmen, bleiben den Menschen mehr Kapazitäten für kreative Arbeit. Was Autonome Systeme von bereits bestehenden automatisierten Systemen unterscheidet, welche Voraussetzungen für ihre Entwicklung erfüllt werden müssen und welches Potential sie mit sich bringen, ist ein Schwerpunktthema auf der diesjährigen MATLAB EXPO am 27. Juni in München. So erläutert Michelle Hirsch, Head of MATLAB Product Management bei MathWorks, diese Fragestellungen in ihrer Keynote „How to build an Autonomous Anything“.

Autonome Systeme in der Gesellschaft

„Der Begriff «Autonome Systeme» wird oft mit selbstfahrenden Autos, intelligenten Robotern oder automatisch navigierenden Drohnen in Verbindung gebracht“, meint Michelle Hirsch. „Doch Autonome Systeme haben auf ein viel breiteres Spektrum unseres täglichen Lebens Einfluss – etwa in Form einer Erntemaschine, die 300 Tonnen Getreide pro Stunde erntet und gleichzeitig in einen nebenherfahrenden Container ablädt. Dank Autonomer Systeme kann eine Gaspumpstation mit Predictive-Maintenance-System Schwachstellten erkennen und melden, bevor es zum Schaden kommt. Es kann aber auch ein automatisches Insulin-Infusionssystem sein, das es Diabetes-Patienten erleichtert, ihren Blutzuckerwert zu kontrollieren.“ Für die Entwicklung hin zu autonomer Technologie in nahezu jedem Bereich unseres Lebens sieht Hirsch drei treibende Kräfte: „Die Verfügbarkeit ständig steigender Rechenleistung und von Sensor-Technologie für die Datenerfassung und -Verarbeitung, Fortschritte in der Algorithmen-Entwicklung für die Analyse von Big Data sowie die Flexibilität, sowohl Cloud-Systeme als auch Embedded-Geräte für den Einsatz autonomer Technologie zu nutzen.

Der feine Unterschied zwischen Automation und Autonomer Technologie

Autonome Systeme eröffnen aufgrund ihrer Funktionalität und Anpassungsfähigkeit die Möglichkeit für vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, in der Forschung und im alltäglichen Leben. Der Einsatz autonomer Technologien in bestehenden Produkten oder Dienstleistungen erhöht den Wettbewerbsvorteil des Herstellers, beispielsweise durch steigende Effizienz, höhere Flexibilität sowie Zeit- und Kosten-Einsparungen. Doch was genau sind Autonome Systeme und wie unterscheiden sie sich von herkömmlichen Maschinen?

Autonome Systeme besitzen die Fähigkeit, selbstständiges Handeln erlernen zu können. Darin ähneln sie stark automatischen Systemen, die in der industriellen Produktion bereits weit verbreitet sind. Der Unterschied liegt in der Fähigkeit, dieses selbstständige Handeln auch unter unbekannten Bedingungen ausführen zu können. Ein automatisierter Roboter ist in der Lage, in einer kontrollierten Umgebung bestimmte Handlungen selbstständig auszuführen. Ein autonomer Roboter kann sich darüber hinaus in unbekannten Umgebungen ohne menschliche Steuerung zurechtfinden und diese erforschen.

Wie ein autonomes System entsteht

Diese Fähigkeit, auf Neues zu reagieren und selbstständig zu handeln, bedarf hoher technischer Leistungen. So erklärt Michelle Hirsch: „In meiner Keynote auf der MATLAB EXPO möchte ich Ingenieuren zeigen, wie sie Autonome Technologien in ihre Arbeit integrieren können. Um zum Beispiel ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln, muss man es als erstes mit der Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung ausstatten, zum Beispiel mit Kameras, GPS, Infrarot-Sensoren zur Erkennung von Distanzen und Bewegungen von Objekten und LIDAR, um ein 3D-Modell der Umgebung zu erstellen.
All diese einzelnen Daten müssen nun zu einem kohärenten Bild zusammengefügt und interpretiert werden. Genau bei diesem Punkt kommen Autonome Technologien ins Spiel. Da die Verkehrssituation auf den Straßen stets unterschiedlich ist, müssen Algorithmen entwickelt werden, die unbekannte Daten analysieren und verstehen können. Mithilfe von Deep-Learning- und Machine-Learning-Algorithmen können autonome Fahrzeuge die Situation auf der Straße einschätzen und sogar identifizieren, welche Fußgänger aufmerksam sind und welche nicht.
Anschließend folgt der Prozess der Entscheidung, etwa ob das Fahrzeug bremst oder die Spur wechselt. Auch hier kommen Algorithmen zum Einsatz. Mit jeder getroffenen Entscheidung wird der Erfahrungsschatz des Systems größer und der Entscheidungsprozess wird optimiert. Deshalb ist es wichtig, dass ein System viele Tausende von Testkilometer zurücklegt, um immer sicherer in seinen Entscheidungen zu werden.“

Für die Einführung von Autonomen Systemen vertritt Hirsch einen inkrementellen Ansatz: von deterministisch kontrollierten zu überwachten bis hin zu automatisiertem Betrieb und schließlich zu völlig autonomen adaptiven Systemen. Allein aus praktischen und sicherheitsrelevanten Überlegungen ergibt sich diese schrittweise Vorgehensweise, im Zuge derer Entwickler und Anwender lernen, mit den neuen Technologien umzugehen und diese gewinnbringend einzusetzen.

Autonome Systeme als Entlastung für Menschen

Noch befinden sich die ersten autonom fahrenden Autos in der Testphase, doch andere Autonome oder Teil-Autonome Systeme sind bereits erfolgreich im Einsatz. „Autonome Technologie ermöglicht es uns, Verantwortung für eine Vielzahl von Entscheidungen auf Computer zu übertragen“, so Michelle Hirsch. „Das gibt Menschen die Möglichkeit, ihre Zeit für die Dinge zu nutzen, die ihnen wichtig sind. Gut trainierte Computer können konstantere Leistung erbringen als Menschen und so zum Beispiel im Straßenverkehr für mehr Sicherheit sorgen. In anderen Bereichen ist es nicht das Ziel, die Verantwortung komplett an Maschinen zu übertragen. Dennoch können Autonome Systeme auch in diesen Bereichen die Menschen teilweise entlasten. Diese Zeit können wir nicht nur als Freizeit nutzen, sondern auch, um an neuen Entwicklungen zu forschen oder neue Business-Strategien zu entwickeln. Auch können Autonome Systeme Aufgaben übernehmen, die für Menschen zu gefährlich sind und so für mehr Sicherheit für Hersteller sorgen.“

 

Mehr Informationen zur Entwicklung Autonomer Systeme und konkrete Anwendungsbeispiele gibt Michelle Hirsch in ihrer Keynote “How to build an Autonomous Anything“ auf der MATLAB EXPO am 27. Juni 2017 in München.

Unter www.matlabexpo.de können Sie sich kostenfrei für die MATLAB EXPO registrieren.

Humanoider Roboter und 3D-Drucker am Stand der TH Wildau beim 5. Potsdamer Tag der Wissenschaften am 13. Mai 2017

(lifePR) (Wildau, ) Die Technische Hochschule Wildau ist auch bei der fünften Auflage des Potsdamer Tages der Wissenschaften am Sonnabend, dem 13. Mai 2017, im Wissenschaftspark Potsdam-Golm dabei. In der Zeit von 13 bis 20 Uhr bietet sie im Pavillon 34 des Forschercamps an der Straße „Am Mühlenberg“ direkt vor dem Gebäude des Landeshauptarchivs wieder „Wissenschaft zum Anfassen“. Mitmach-Experimente und Präsentationen stellen die Fachgebiete Robotik und Rapid Prototyping vor.

Wie humanoide Roboter das Leben erleichtern können: An der TH Wildau wird daran geforscht, solche menschenähnlichen Maschinen unter anderem als Assistenten in der Kranken- und Altenpflege, beim Lernen von Grundbegriffen der Gebärdensprache oder bei der Erledigung alltäglicher Hausarbeiten einzusetzen. Im Forschercamp kann man den Roboter NAO aus dem Fachgebiet Telematik „anfassen“ und mit ihm „Stein – Schere – Papier“ spielen.


Die TH Wildau betreibt seit einigen Jahren ein Kreativlabor. Dort können Hochschulangehörige, aber auch Interessierte aus dem Brandenburger und Berliner Umland, innovative Ideen in erste anfassbare Produkte umsetzen. Das Spektrum reicht vom Schmuckdesign über Industrie-Bauteile bis zum Möbelstück. Wie Prototypen mittels modernster Technik entstehen, wird den Besucherinnen und Besuchern am 3D-Drucker „bei der Arbeit“ gezeigt. Am Stand können sich Besucherinnen und Besucher zudem an eigene Kreationen versuchen. Die Hochtechnologie wird auch an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst eingesetzt: 2016 entstanden das Skelett eines Masthuhns im Maßstab 20:1 für die Berlinischen Galerie und Kopien hochkarätiger Museumsobjekte für das Reformationsjubiläum.

Darüber haben Studieninteressierte am TH-Stand die Möglichkeit, sich umfassend über die Vollzeit- und dualen Studiengänge in ingenieur- und naturwissenschaftlichen, Management- und Verwaltungs- sowie juristischen Disziplinen an der größten (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg zu informieren.

Der Eintritt zum 5. Potsdamer Tag der Wissenschaften ist frei.

Vom Roboter Gefühle lernen

Forscher der Universität Passau entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftlern aus mehreren europäischen Ländern eine Technologie, die autistischen Kindern Emotionen erschließen soll.

Passau (obx) – Was kennzeichnet menschliche Emotionen? Wie lassen sie sich mit Hilfe von Computern erkennen – und wie können Computer ihrerseits Emotionen erlernbar machen? Antworten auf diese Fragen erhoffen sich Forscher vom Lehrstuhl für Komplexe und Intelligente Systeme (Complex and Intelligent Systems) der Universität Passau im Rahmen des europäischen Forschungsverbunds „DE-ENIGMA“. Im Zentrum des auf dreieinhalb Jahre angelegten Vorhabens stehen Interaktionen zwischen Mensch und Roboter mit dem Ziel, die soziale Vorstellungskraft autistischer Kinder zu verbessern.

Autismus ist durch unterschiedliche Besonderheiten im Sozialverhalten sowie durch sich wiederholende Verhaltensmuster gekennzeichnet. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als fünf Millionen Menschen in Europa betroffen sind. Bekannt ist, dass regelbasierte, vorhersagbare Systeme Autisten den Umgang mit ihrer Umwelt erleichtern. Hier kommen die Roboter ins Spiel. „Die Kommunikation auch mit humanoiden, also menschenähnlichen, Robotern wird von ihnen als weniger kompliziert und bedrohlich empfunden als die Kommunikation mit Menschen“, sagt Professor Dr. Björn Schuller, der das Passauer Team leitet. „Im Projekt sollen daher Ansätze aus den letzten Jahren, Autisten mit Hilfe von Robotern Emotionserkennung und -erzeugung beizubringen, weiter verfolgt werden.“

Die Technologie der Forscher soll eine natürliche Mensch-Roboter-Interaktion bereitstellen, die per Spracheingabe, Mimik oder Gestik genutzt und kulturspezifisch an die Benutzer angepasst werden kann. Dies bietet nach Worten Professor Schullers zum einen den betroffenen Kindern unmittelbare Vorteile und hilft, neue Therapieansätze zu erschließen: „Therapien können mit dieser Technologie personalisierter und effektiver werden, Therapeuten und Betreuer erhalten professionelle Informationen und Entwicklungsberichte“, sagt der Passauer Wissenschaftler. Die Technologie ist eingebettet in ein Kommunikationsforum für Eltern und Therapeuten.

Neben den ostbayerischen Wissenschaftlern sind die Universität Twente, das Imperial College London, das University College London, das Institut für Mathematik der Rumänischen Akademie in Bukarest, der serbische Verband zur Unterstützung von Menschen mit Autismus in Belgrad, Autism-Europe in Brüssel und das portugiesische Unternehmen IDMIND in Lissabon Partner des europäischen Projekts, das die EU für dreieinhalb Jahre aus dem Programm „Horizon 2020“ fördert.

Das Teilprojekt der Universität Passau konzentriert sich auf die Echtzeitanalyse von Spracheingabe, Mimik oder Gestik. Besonders auf akustische Signale sowie die Erkennung und Modellierung emotionaler Zustände wie Fröhlichkeit, Ärger, Überraschung, und Trauer wollen sich die ostbayerischen Wissenschaftler konzentrieren. Professor Schüler: „Wir führen die Analyse mit Hilfe von schrittweisem, halb- oder unüberwachtem Lernen durch, das heißt, das System soll auch selbst die Zustände, um die es geht, lernen, ohne dass ihm immer gesagt wird, worum es geht; darüber hinaus kann das System seine Analyse auch während der Interaktion mit neuen Daten verfeinern und sich damit an den Benutzer anpassen.“

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